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Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen fordern rasche Verwirklichung des zweiten Gewaltschutzpakets

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 24. November 2008 von nochrichtenMo.., 24. November 2008

Das zweite Gewaltschutzpaket, das von der vorigen Regierung bereits im Minister_innenrat beschlossen worden war, hätte etwas rechtspolitischen Nachholbedarf beim Schutz von Opfern von Gewalt gegen Frauen aufgeholt, kam aber nicht mehr in den Nationalrat. Opferrechte seien aber kein politischer Spielball. Opferrechte zu Schutz und Wiedergutmachung seien gesetzlich zu verankern, ihre Durchsetzbarkeit zu garantieren. Das forderte letzte Woche Renate Hojas im Namen der Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen Österreichs.

11.200 Betroffene von häuslicher Gewalt, Stalking, Frauenhandel und Opfer von Straftaten wurden voriges Jahr unterstützt. Von Jänner bis Oktober 2008 haben die Gewaltschutzzentren/Interventionsstellen in 1.987 Fällen Prozessbegleitungen im Strafverfahren durchgeführt. Psychosoziale Begleitung und kostenlose Vertretung durch Anwälte/innen sollen die Last eines Verbrechens und des Strafverfahrens mildern.
Das zweite Gewaltschutzpaket, das in der Vorgängerregierung verhandelt und im Ministerrat einstimmig beschlossen wurde, hätte den rechtspolitischen Nachholbedarf an Opferrechten aufgefangen. Die wichtigsten Eckpfeiler im Zivilverfahren sind

  • die Einführung der Prozessbegleitung. Opfer von Gewaltdelikten müssen derzeit noch das volle Prozess- und Kostenrisiko tragen, wenn sie etwa eine Entschädigung für ihre Verletzungen und Qualen vom Täter einklagen wollen.
  • die Geheimhaltung der Anschrift zur Sicherheit der Opfer.
  • die räumlich getrennte Einvernahme für schutzwürdige Opfer wie etwa Kinder, die gegen ihren Gewalttäter aussagen müssen.
  • Nachbesserungen des ersten Gewaltschutzpaketes durch die Verlängerung des Schutzes auf sechs Monate bei häuslicher Gewalt, auf ein Jahr bei Stalking und anderer Gewalt sowie Vereinfachungen der Verfahren.

Im Strafrecht hätte das neue Delikt der „Fortgesetzten Gewaltausübung“ auch für jene aktuellen Fälle in Österreich, in denen Menschen gefangen gehalten wurden, eine zeitgemäße Anklage ermöglicht.
Als größte Opferschutzeinrichtung Österreichs appellieren die Gewaltschutzzentren/Interventionsstellen an die PolitikerInnen, das zweite Gewaltschutzpaket im nächsten Nationalrat zu beschließen.

(Quelle: Presseaussendung der Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen Österreichs vom 20. November 2008)

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Körperliche und strukturelle Gewalt gegen „MenschInnen“

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 18. November 2008 von nochrichtenDi.., 18. November 2008

Potenzielle Kritiker_innen oder solche die so ausschauen, waren bei der Präsentation des neuesten antifeministischen Werkes der FPÖ-Abgeordneten Barbara Rosenkranz „MenschInnen“ am 17. November offenbar nicht willkommen. Sie wurden von mutmaßlich rechtsextremen Skinheads und Burschenschaftern nach Angaben einer „Antifaschistischen MenschInnengruppe – AMG“ nicht nur am Eintreten gehindert sondern auch brutal attackiert.
In ihrem Buch „MenschInnen – Gender Mainstreaming auf dem Weg zum geschlechtlosen Menschen“ hetze Barbara Rosenkranz gegen die von ihr halluzinierte internationale Verschwörung des Gender Mainstreamings, das Buben in Prinzess_innenkleider zwingen und durch Kinderlosigkeit zum Untergang „unseres Kulturkreises“ führen würde, analysiert die AMG. Sie verkenne dabei, dass Gender Mainstreaming keinesfalls die Auflösung der Zweigeschlechtlichkeit fördere, sondern im Gegenteil die biologistischen und diskriminierenden Kategorien weiterführe. Ihr rechtskonservativer Biologismus ziele aber außerdem darauf ab, Frauen auf den traditionellen Wirkungsbereich von Heim und Herd zu determinieren. „Dass das besagte Buch im einschlägig rechtsextrem publizierenden Ares Verlag erschienen ist, verwundert dabei ebenso wenig wie Rosenkranz bekannte Frauenfeindlichkeit und Homophobie.“ meint AMG-Pressesprechperson Sissi Queer.

Die Aussendung der AMG im vollen Wortlaut:

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Gedenken an Novemberpogrom in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 10. November 2008 von nochrichtenDi.., 18. November 2008

Durchaus zahlreiche, medial jedoch wenig beachtete, Veranstaltungen fanden in Wien zum Gedenken an den Novemberpogrom statt. In immer mehr Grätzeln bilden sich auch Initiativen, die Orte früherer jüdischer Zentren, Wohn-, Kultur- und Lebensräume von vertriebenen, vernichteten und getöteten Jüd_innen ausfindig machen und mit Gedensteinen oder -tafeln markieren.

Zwei Beispiele von Gedenkveranstaltungen, die am 9. November 2008 zum 70. Jahrestag des Novemberpogroms stattgefunden haben, wurden in der ZIP-FM-Lokalausgabe am 10. November vorgestellt:

Die Eröffnung der ersten Stationen eines Gedenkweges im Weißgerberviertel in Wien 3 sowie eine Veranstaltung am Ort des ehemaligen Thurnertempels in Wien 15.

>> Zum Downloaden und Anhören: Schwerpunktausgabe der ZIP-FM vom 10. November 2008
Mehr Informationen zum Gedenkweg durch das Weißgerberviertel und den Verein „Steine der Erinnerung Wien 3:

http://wald.heim.at/wienerwald/551322/KunstPlatzl/Links/Gedenken/Gedenken3.htm

Mehr Informationen über das einstige jüdische Leben im 15. Bezirk und Aktivitäten, an diese zu erinnern:
http://herklotzgasse21.at/

Weitere Veranstaltungen gab es beispielsweise auch am Platz der Opfer der Deportationen am Rande des Geländes des ehemaligen Aspangbahnhofs, von dem in den Jahren 1939 bis 1942 zehntausende Jüd_innen in Vernichtungslager transportiert wurden.

Mit einem u.a. von der Rosa Antifa Wien organisierten antifaschistischen Rundgang durch den 9. Bezirk wurde am 10. November daran erinnert, dass „wo am 9. November noch Synagogen und Bethäuser standen, tags darauf nur noch verkohlte Brandruinen [waren]. Wo es noch Geschäfte und Lokale gab, lagen nur noch Scherben – die Scherben nach denen die Nazis den Tag höhnisch ‚Reichskristallnacht‘ nannten. Wo am 9. November Angst herrschte, war am 10. November nur noch Verzweiflung, zehntausende Juden und Jüdinnen wussten nicht, was mit ihren FreundInnen, Verwandten und NachbarInnen geschehen war. Wo am 9. November noch Verzweiflung war, da war am 10. November nichts mehr – 27 Morde durch die SA und die SS unter Beifallklatschen von NachbarInnen und BürgerInnen, dutzende Selbstmorde, die Angst war so groß, dass viele lieber den Freitod wählten.“
Einen Bericht davon gab es in der ZIP-FM-Lokalausgabe am 17. November:
>>Zum Downloaden und Anhören: ZIP-FM-Lokalausgabe vom 17. November 2008

Mehr Informationen zum antifaschistischen Stadtrundgang: http://www.raw.at/texte/sonstiges/niemalsvergessen08.htm

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29. Oktober: Rechtsextreme greifen Demo gegen rechtsextreme Parlamentspräsidenten an.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 29. Oktober 2008 von nochrichtenDi.., 18. November 2008

Maskierte Burschenschafter und andere Rechtsextreme attackierten am 29. Oktober eine Demonstration gegen

die Angelobung des Rechtsextristen Martin Graf zum dritten Nationalratspräsidenten. Die antifaschistische Demonstration hatte sich während der beinah regelmäßigen Protestkundgebung gegen den sogenannten „Farbenbummel“ deutsch-völkischer Burschenschafter auf der Rampe der Uni Wien spontan gebildet, indem die Teilnehmer_innen in Richtung Parlament loszogen. Einige sich dabei maskierende Burschenschafter folgten der Demonstration.

Quelle und Detailinfos: Aussendung der ÖH Uni Wien:

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Organisierter Naziüberfall auf W23 in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 27. Oktober 2008 von nochrichtenMo.., 27. Oktober 2008

In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober kam es zu einem organisierten Naziüberfall auf ein antifaschistisches Fest im ersten Wiener Gemeindebezirk. Rund zehn Neonazis versuchten gegen 00:20 die Räumlichkeiten des linken Kulturvereins W23 in der Wipplingerstraße 23 zu stürmen und begannen wahllos in die Menge der anwesenden Personen zu prügeln. Nur durch das besonnene Vorgehen der Anwesenden konnte Schlimmeres verhindert werden, die Neonazis wurden innerhalb kürzester Zeit hinausgedrängt. Es gab zwei Leichtverletzte und geringen Sachschaden.

(Text Aussendung des W23)

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Kurze Hausbesetzungen in Wien und eine lange in Graz.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 20. Oktober 2008 von nochrichtenDi.., 21. Oktober 2008

Unter dem Motto „Luxus her für eine Nacht!“ wurde am Freitagabend gegen 21 Uhr das ehemalige „Post- und Telegraphenamt“ am Börseplatz 1 in der Wiener Innenstadt für kurze Zeit in Selbstverwaltung übernommen. Von Anfang an war geplant, es lediglich für eine Nacht zum Feiern nutzen zu wollen. Gegen 22 Uhr tauchte Paulus Manker auf, welcher bis zum 7. September ein interaktives Theater in diesen Räumen veranstaltet und dort noch Requisiten gelagert hatte, berichtet die Gruppe Freiraum. Der Versuch, mit ihm zu verhandeln, habe mit einer Räumungsdrohung geendet. Die feiernden Besetzenden zogen daher weiter, eigentlich in Richtung altes AKH, entschieden sich dann aber doch unterwegs in der Spitalgasse, ein schon einmal besetztes Haus noch einmal zu besuchen, und dort den Rest der Nacht zu verbringen.

Mehr Informationen gibt es auf http://freiraum.lnxnt.org/

In Graz wurde am Freitagabend zum mittlerweile fünften Mal ein ungenutztes Haus in der Merangasse 55 wieder belebt. Die Initiative für ein autonomes soziales Zentrum in Graz, Projekt A-Z, setzte nach eigenen Worten ein Zeichen der Selbsthilfe gegen Raum- und Wohnungslosigkeit vieler Gruppen und Einzelpersonen. Am Montagnachmittag wurde das Haus von der Polizei geräumt. Eine Person wurde festgenommen, befindet sich aber wieder auf freiem Fuß.

Mehr Informationen gibt es auf http://freiraum.lnxnt.org/

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Plakatwüste Wien – Die Lösung ist nah? Präsentation von IG Kultur Wien und Verein Freies Plakat

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 20. Oktober 2008 von nochrichtenMo.., 20. Oktober 2008

Nach vielen gescheiterten Versuchen, einen runden Tisch mit allen Entscheidungsträger_innen der Stadt Wien und Betroffenen herbeizufuehren, ergriff die IG Kultur Wien die Initiative und entwickelte ein gangbares Lösungskonzept für kleine und mittlere Initiativen. Dieses wurde am Montag vorgestellt.

Es fehle nicht an Lösungsvorschlägen, es mangele am politischen Willen der Stadt Wien, eine Lösung zu finden, mit der nicht nur der Gewista und der Kultur:Plakat GmbH gedient ist. Eine zufriedenstellende Lösung könne keine sein, die von Gewista Generaldirektor Karl Javurek mittels OTS-Aussendung diktiert wird, so Martin Just, Obmann der Interessengemeinschaft Kultur Wien.

In der heutigen Pressekonferenz präsentierten die IG Kultur Wien und die IG Freie Theaterarbeit ein Lösungsmodell für Wien, das die Forderung nach 9.000 freien Flächen beinhaltet. 9.000 freie Flächen für kleine Kulturinitiativen und -veranstalterInnen, um den tatsächlichen Bedarf decken zu können und die Wahrnehmung der kulturellen Vielfalt im öffentlichen Raum wieder zu ermöglichen. Dieses Lösungsmodell sei allerdings ohne begleitende Marktöffnung für Freie Plakatierer undenkbar.

Mehr Informationen:
http://www.igkulturwien.net/cgi-bin/news/page.pl?id=172

Die gesamte Pressekonferenz zum Anhören:
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10923

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Hainburg Reloaded – UVP zu Eingriffen in Donaulandschaft ab 21. Oktober

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 17. Oktober 2008 von nochrichtenMo.., 1. Juni 2009

Vom 21. bis 23.10 werde in der Hainburger Kulturfabrik erneut um die Zukunft von Donau und Donau-Auen gerungen, berichtet die Umweltorganisation Virus. Im vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren zum „Flussbaulichen Gesamtprojekt“ der „via donau“ sei drei Tage lang eine mündliche Verhandlung anberaumt. Wie die Umweltorganisation VIRUS betont, stehen gleich zehn Umwelt- und Naturschutzorganisationen dem Vorhaben in seiner derzeit geplanten Form ablehnend gegenüber. Vorgeblich der Verbesserung der Schifffahrt dienenende harte Eingriffe in den Flusslauf würden die Aulandschaften und die Trinkwasserversorgung zum Beispiel in Stopfenreuth gefährden. Zudem würde die Zweckmäßigkeit der geplanten Maßnahmen einer genaueren Überprüfung nicht standhalten.

Ältere Beiträge auf nochrichten.net zu diesem Thema:
http://nochrichten.net/?s=stopfenreuth

Ältere ZIP-FM-Lokalbeilage von einer befristeten symbolischen Aubesetzung zu diesem Thema im Dezemer 2007:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=20076

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Veröffentlicht unter nochrichten,öko

Hunderte bei Sesselmeer, Demonstration und anderen Aktionen für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht am 10. Oktober.

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 10. Oktober 2008 von nochrichtenSa.., 11. Oktober 2008

Rund 500 Personen fanden sich in Wien beim Sesselmeer am Aktionstag für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht am 10. Oktober ein. Auch wenn die von zahlreichen Aktivist_innen kritisierten, auf ein Bleiberecht für so gen. „integrierte“, schon länger in Österreich lebende, Personen konzentrierten, Forderungen von großen Organisationen als quasi offizielle präsentiert wurden, waren die weiter gehenden Anliegen, allen Menschen Bewegungsfreiheit und offene Grenzen zu garantieren, auf Infotischen von unabhängigen Initiativen präsent.
Vermutlich haben sich an dem Sesselmeer mehr als die gezählten 500 Personen beteiligt, wenn wir die Fluktation der Teilnehmer_innen berücksichtigen.

Zirka 600 Personen demonstrierten am Abend in Wien für eine solch umfassende Bewegungsfreiheit. Sie trafen sich um 16 Uhr beim Marcus-Omofuma-Stein vor dem Museumsquartier und zogen über Landesgericht und Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel zum Yppenplatz.
Die Polizei verhielt sich bei beiden Veranstaltungen friedlich.

Dem Aufruf, dezentrale Aktionen durchzuführen, dürfte nur wenig gefolgt worden sein.
An den Selbstbedienungsstandeln der Gratis-Tageszeitung „Heute“ in U-Bahn-Stationen lagen jedoch in der Früh ähnlich ausschauende, aber offenbar von einer anderen Redaktion produzierte Zeitungen auf, in denen die Situation von Immigrant_innen im Mittelpunkt stand.
Auf ORANGE 94.0 gab es ein umfassendes Sonderprogramm mit Sonderausgaben der Lokalausgabe von ZIP-FM um 11.30 und 17.00 Uhr und ein O94SPEZIAL um 13.30 Uhr.
Der Ausgang des Bleiberechts-Fußballmatches „Fair & Sensibel“ gegen „Afrika World Liga“ ist uns leider noch nicht bekannt.

Bereits am 9. Oktober wurde auf der Akademie der Bildenden Künste eine Ausstellung zum Thema „Illegalisierung und Bleiberecht“ mit einer Solidaritätsveranstaltung eröffnet. Die Ausstellung ist bis 12. Oktober jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr im Raum M1 (1. Stock) in Wien 6, Lehargasse 8 zu sehen.

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Heftige Proteste gegen FPÖ-Wahlkampfabschluss – Polizei reagiert mit Prügeln und vier Festnahmen

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 26. September 2008 von nochrichtenMo.., 29. September 2008

Mit zwei Demonstrationen und lautstarkem Protest war die FPÖ bei ihrer Abschlusskundgebung am Viktor-Adler-Markt konfrontiert. Zwei Demonstrationszüge und weitere Protestierende waren zusammengekommen – insgesamt zwischen dreihundert und 500 Personen wurden von der Polizei auf Distanz gehalten worden. Auf eine Rauchbombe während des Strache-Auftritts reagierte die Polizei mit Gummiknüppel. Die Demonstrant_innen wurden erst weiter abgedrängt und dann in Seitengassen getrieben.
Insgesamt wurden vier Antifaschist_innen festgenommen.
Ihnen wird laut Rechtshilfe Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen. Eine Solidaritätskundgebung vor dem Kommissariat Van-der-Nüll-Gasse wurde von der Polizei vorübergehend eingekesselt.
Drei der Festgenommenen wurden noch Freitagabend enthaftet, die Freilassung der vierten Person soll am Samstag erfolgt sein.

Berichte auf Indymedia, zB.: http://at.indymedia.org/node/11401

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WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

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    #w2210 18:45Kundgebung vor Parlament wurde mit Einladung, in die besetzte Akademie der bildenden Künste zu ziehen, beendet.Vor Parlament waren auch (mit viel Beifall) Kooperationen der Uni Wien mit israelischen Hochschulen angeprangert worden.
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

Blogroll

  • Anarchistisches Radio Gegeninformationen und Stellungnahmen zu aktuellen politischen Themen aus libertärer Sicht.
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