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Archiv für den Monat März 2013

300 demonstrierten nach mildem Urteil gegen rassistischen U-Bahn-Attentäter gegen Rassismus und Justizskandal in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 25. März 2013 von nochrichtenMi.., 22. Oktober 2014

Nachdem ein weißer Mann, der am 5. Jänner eine schwarze Frau in der U-Bahnstation Taborstraße vor einen einfahrenden Zug gestoßen hatte, zu lediglich 12 Monaten bedingter Haft verurteilt worden war, demonstrierten am 22. März rund 300 Personen gegen Rassismus im Alltag, bei Polizei und Justiz. Sie zogen von der U-Bahnstation Taborstraße über das Innenministerium zum Justizministerium. Mit dabei war das Opfer der rassistischen Attacke, Nelli W. Sie war dank des raschen Eingreifens von Zeug_innen, die den Zug-Notstopp am Bahnsteig betätigt hatten, nur schwer verletzt worden.

Radiobeitrag: http://cba.fro.at/107849
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Veröffentlicht unter nochrichten

Refugees klagen über Repression im Servitenkloster

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 25. März 2013 von nochrichtenMi.., 22. Oktober 2014

Über ständigen Druck vonseiten der Caritas und von Kirchenautoritäten auf die Aktivist_innen der Refugeeprotestbewegung klagen die nun im Servitenkloster befindlichen Refugees. Es würden entgegen den ursprünglichen Vereinbarungen willkürlich neue Regeln erlassen, täglich Anwesenheitskontrollen durchgeführt, Besucher_innen dürften nicht in die Zimmer kommen, so die Refugees.

Am 19. März sei sogar die Polizei geholt worden, als ein Refugee am Zimmer Besuch empfangen hatte. Diese sollte den Besucher, sowie den Refugee selbst, der zur Strafe in den Keller übersiedeln sollte, mit Zwang aus dem Zimmer holen. Refugees und Unterstützer_innen versuchten, der Polizei und den Caritasleuten die psychische Situation dieses Mannes zu erklären: Dass er als Traumapatient professionelle Behandlung und Medikamentiereung bekomme, dass es für ihn besonders wichtig sei, sich in einem friedlichen und ruhigen Umfeld aufzuhalten. Als die Polizei ins Zimmer ging, musste die Rettung geholt werden. Nun befindet er sich im AKH. Über die Situation im Servitenkloster berichtet der Refugeeaktivist Muhammed Numan:
http://cba.fro.at/107851

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>>Bericht auf https://refugeecampvienna.noblogs.org/post/2013/03/20/repression-gegen-fluchtlinge-im-kloster/

Veröffentlicht unter nochrichten

Erstklassige Rechte für erstklassige Eltern – Demonstration gegen trans- und hompohobe Politik

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 25. März 2013 von nochrichtenMi.., 22. Oktober 2014

Erstklassige Rechte für erstklassige Eltern, eine völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare im Ehe- und Partnerschaftsrecht und somit auch gleiches Recht auf Kindeserziehung forderten am 22. März 300 Personen bei einer Demonstration gegen trans- und homophobe Politik in Wien – von der ÖVP-Zentrale zum Parlament.

Radiobeitrag: http://cba.fro.at/107850
[display_podcast]

Veröffentlicht unter nochrichten

Protestierende Refugees kämpfen in Servitenkloster weiter für ihre Rechte.

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 3. März 2013 von nochrichtenMi.., 22. Oktober 2014

Am 3. März übersiedelten die protestierenden Refugees aus der Votivkirche in das Servitenkloster. Der Umzug verlief ohne Zwischenfälle.

Ihr neues Heim solle kein kleines Traiskirchen sein, sie wollen nicht auf Dauer dort bleiben, sondern einen weiteren Schritt in Richtung einer Lösung ihrer Probleme setzen, erklärten die Schutzsuchenden bei einer gemeinsam mit Erzdiözese und Caritas veranstalteten Pressekonferenz am 4. März. Sollte es in den nächsten Monaten keine Lösungsschritte seitens der Behörden geben, werde der Protest wieder an öffentlichen Plätzen fortgesetzt.

Ein Platz am Podium blieb heute leer: jener von Shahjahan Khan, der am 28. Feber in Schubhaft genommen wurde.

Für ihn und einen weiteren in Schubhaft befindlichen Refugee-Aktivisten fordern die Schutzsuchenden dies sofortige Freilassung. Die Caritas kündigte eine Schubhaftbeschwerde an.
Update: Shahjahan Khan wurde am 5. März aus der Schubhaft entlassen!

Pressekonferenz am 4. März 2013: http://cba.fro.at/106864
[display_podcast]

In einer Aussendung erklärten die Refugees im Servitenkloster:

Die Übersiedlung des Refugeecamps Vienna in das
ehemalige Servitenkloster stellt eine neue Etappe des
Flüchtlingsprotests dar. Mit dem Kloster, für das die Flüchtlinge von
Kardinal Schönborn das Gastrecht erhielten, wurde ein neuer, offener
und sicherer Ort für protestierenden Flüchtlinge gefunden.

Im Kloster, in dem die Flüchtlinge gemeldet sind, wird einerseits
Rechtsberatung und -vertretung zur Verfügung stehen, um die
individuellen Asylfälle professionell zu überprüfen und zu
bearbeiten, andererseits wird gemeinsam mit NGOs für notwendige
Veränderungen im Asylsystem gekämpft.

Mit dem Umzug in das Kloster kommen die Flüchtlinge der Pflicht zur
Meldung und auch der Mitwirkung an ihren Fällen nach, sodass, wie
schriftlich vom Bundesministerium für Inneres bestätigt wurde, keine
Schubhaft verhängt werden wird.

Im Vorfeld des Umzugs wurde dies bei einer Verhandlung zwischen
Flüchtlingen, der Erzdiözese, UnterstützerInnen, NGOs festgelegt.
Diese Vereinbarung stellte die Basis für die Zustimmung der
Flüchtlinge zur Übersiedlung dar.

Ferner wurde im Protokoll dieses Treffens unter anderem festgehalten:

Zur Erstellung der Hausordnung im Kloster wird eine Arbeitsgruppe
gemeinsam von Flüchtlingen, Erzdiözese, Caritas, Pfarrgemeinde und
UnterstützerInnen gebildet.

Das Kloster wird sowohl private als auch öffentliche Räume
bereitstellen, an denen auch Diskussionsrunden, Deutschkurse oder
Kulturveranstaltungen stattfinden können.

Das Kloster wird als Flüchtlingsheim geführt, was den neuen Bewohnern
Grundversorgung ermöglicht. Modellhaft und zukunftsweisend werden die
Flüchtlinge bei der Gestaltung ihres Lebensraums selbst Verantwortung
übernehmen, so ist geplant, dass die Flüchtlinge bei der Renovierung
aktiv mitwirken, die Küche mitbetreiben etc.

Bei der morgigen Pressekonferenz um 10.30 im ehemaligen
Servitenkloster, die als Novum erstmals gemeinsam von Flüchtlingen,
Erzdiözese, UnterstützerInnen und Caritas, abgehalten wird, werden
Perspektiven für den neuen Ort vorgestellt.

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
Logo von ORANGE 94.0 (ein Viereck mit Zacken links und rechst), links daneben Schrift: Schalt dich ein / ORANGE 94.0

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

WEITERLESEN ►

Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

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  • Ohne Titel Sa.., 31. Oktober 2026
    Ich hätte nach Einbruch der Dunkelheit auch noch in die Mitterhofergasse in #Wien21 geschaut, weil es für dort auch einen #GenZregelt-Aufruf gab. Allerdings kannte ich für dort keine Uhrzeit und war möglicherweise viel zu spät oder zu früh dort. Jedenfalls sah ich außer viel Polizei nichts Auffälliges – quasi für Halloween gewöhnliches Straßenbild. Ohne Ohropax […]
  • Ohne Titel Sa.., 31. Oktober 2026
    Den vereinzelten Aufrufen zu einer #GenZregelt-Demo in #Wien folgten rund 350–400 Personen – anscheinend vorwiegend aus K-Gruppen. Transparente und Flaggen von LW, RKP, YS, Palästina … Demonstrant*innen sammelten sich vorm Parlament und ziehen zur Uni Wien.#w3110
  • Ohne Titel Mo.., 26. Oktober 2026
    Das Gedenken an Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hat, vom 26. Oktober 2026 zum Nachhören:https://cba.media/799405#Wehrmachtsdeserteure #Deserteure #Gedenken
  • Ohne Titel Mo.., 26. Oktober 2026
    Rund 26 Personen gedenken auch heuer an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hat, der #Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz. #Deserteure #Gedenken
  • Ohne Titel So.., 25. Oktober 2026
    #FRAUENStreik #WienEin Großteil der Reden beim FRAUEN*Streik am 24. Oktober 2026 vor dem Parlament zum Nachhören:https://cba.media/799314

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

Blogroll

  • Anarchistisches Radio Gegeninformationen und Stellungnahmen zu aktuellen politischen Themen aus libertärer Sicht.
  • IG Kultur Wien Wiener Interessengemeinschaft für freie und autonome Kulturarbeit
  • no-racism.net dokumentiert rassistischen Alltag / Politik / Folgen hier und global.
  • ORANGE 94.0 Das Freie Radio in Wien.
  • prozess.report
  • Rechtsinfokollektiv
  • Solidaritätsgruppe kostenlose Rechtsberatung
  • TATblatt Alles über das Böse auf der Welt – bis 2005.
  • Wiener Arbeiter*innen-Syndikat
powered by action.at

OFFENLEGUNG

Medieninhaber, Herausgeber: update.wien – Verein für freie und alternative Medienarbeit, Wien, ZVR-Zahl: 1685214036
Grundlegende Richtung: Überparteilich parteiische Berichterstattung über für den Widerstand gegen Sexismen, Rassismen, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Umweltzerstörung sowie andere Formen von Unterdrückung, Vernichtung und Ausbeutung relevante Themen mit der Absicht der Förderung und Unterstützung desselben.

E-Mail-Adresse: redaktion Klammerafferl nochrichten punkterl net
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