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Archiv für den Monat Juni 2017

WiderstandsChronologie 11.–24.6.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 24. Juni 2017 von nochrichtenSa.., 24. Juni 2017

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

„Many colours – One community“ – unter diesem Slogan zogen am 17. Juni wieder zigtausende Menschen, vor allem Lesben, Schwule, Bisexuelle, Heterosexuelle, Transgender- und intergeschlechtliche Personen, bei der Regenbogenparade über die Wiener Ringstraße – für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft in Österreich und der ganzen Welt.

200 Fundamentalistische Christ*innen demonstrierten am Albertinaplatz wieder dagegen, und gegen die Ehe für alle, gegen Abtreibungen, und gegen das, was sie Gender-Wahn nennen.
[kurze Ausschnitte]

Gegen diese Gegendemonstration demonstrierten wiederum rund 100 Personen – zuerst vom Graben zur Philharmonikerstraße, dann stationär in der Philharmonikerstraße in Sicht- und Hörweite der Fundamentalist*innenkundgebung.
[kurze Ausschnitte]

Als die fundamentalistischen Christ*innen nach ihrer Auftaktkundgebung zu einem „Marsch für die Familie“ Richtung Schottengasse aufbrachen, wurde am Josefsplatz die Straße blockiert. Die Polizei drängte die Gegen-Gegendemonstrant_innen zur Seite. Der polizeiliche Einsatzleiter erklärte, dass sich die Beteiligten nach dem neuen § 7a des Versammlungsgesetzes strafbar machen würden, der einen Schutzbereich rund um eine Versammlung festlegt. Zahlreiche Personen wurden Identitätsfeststellungen unterzogen. Laut Rechtshilfe wurden zwei Personen festgenommen, am Abend aber wieder freigelassen.

Der fundamentalistische „Marsch für die Familie“ musste aus Sorge vor weiteren Störungen bereits vorzeitig in der Herrengasse umkehren.

Am Abend des 18. Juni trafen sich mehr als 300 Geflüchtete, Freund*innen und Unterstützer*innen am Heldenplatz zu einem Iftar oder Picknick – je nach religiöser oder atheistischer Einstellung – gegen Abschiebungen.
[kurzer Ausschnitt aus Kundgebung]

Anlässlich des Weltflüchtlingstags beteiligten sich am 20. Juni rund 90 Personen an einem Umbrella-Flashmob beim Marcus-Omofuma-Stein. Wie in zahlreichen Städten sollten Regenschirme einen symbolischen Schutzschirm für Geflüchtete darstellen. Mit auf den Schirmen aufgeklebten Buchstaben wurde ein Stopp von Abschiebungen gefordert.

Am Karlsplatz gab es zum Weltflüchtlingstag einen Solidaritätsstand mit Essen und Trinken für das von Räumung bedrohte City Plaza in Athen, ein selbstverwaltetes Haus von und für Geflüchtete in Athen.
[Interview]

Heute, am Samstag, dem 24. Juni zogen rund 60 Personen von der ÖVP-Zentrale zum Parlament, um gegen das geplante, teilweise auch schon beschlossene, Überwachungspaket zu demonstrieren.
[bisschen O-Ton von Demo]

Zirka 430 Menschen folgten in Wien auch heuer wieder dem Aufruf Ayatollah Khomeinis aus dem Jahr 1979 zu weltweiten Protesten gegen Israel und beteiligten sich am Al-Quds-Marsch, der vom Urban-Loritz-Platz um Justizministerium führte.
Als Kritik daran fand am Bundesländerplatz an der Mariahilfer Straße eine Kundgebung gegen Antisemitismus statt, an der mehr als 200 Personen teilnahmen.
Einzelne Personen versuchten in der Burggasse den Al-Quds-Marsch zu blockieren. Die Blockade wurde nach rund einer Viertelstunde von der Polizei aufgelöst. Die Beteiligten wurden aus der Sitzblockade gezerrt. Es soll zahlreiche Identitätsfeststellungen gegeben haben. Unbestätigten Meldungen zufolge soll drei Personen auch Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen werden. Journalist*innen wurden vor der Räumung von der Polizei in eine Seitengasse gedrängt. Dann wurde auch noch ein Polizeifahrzeug zwischen Pressevertreter*innen und Einsatzort platziert. Es entstand der Eindruck, dass die Journalist*innen nur ja nichts vom Polizeieinsatz gegen die Blockierer*innen sehen sollten. Laut Polizei sei das alles aber nur zur Sicherheit der Journalist*innen gemacht worden.

https://cba.fro.at/343863

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie 28.5.–10.6.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 10. Juni 2017 von nochrichtenSa.., 10. Juni 2017

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Am Dienstag, dem 30. Mai, fand wieder eine Massenabschiebung von Schutzsuchenden per Charterflug nach Afghanistan statt. Wieder einmal wurde dagegen neben dem Polizeianhaltezentrum an der Rossauer Lände demonstriert. Und wieder einmal vergebens.
[Ausschnitte Interview]
Link zu einem O94POLITIK SPEZIAL über diese Kundgebung: https://cba.fro.at/342020

Mehr als 250 Menschen gedachten am 2. Juni beim Marcus-Omofuma-Stein am Platz der Menschenrechte der Opfer des Bombenanschlags in Kabul vom 31. Mai.
[Ausschnitte aus Interviews]
Link zu einem O94POLITIK SPEZIAL über die Gedenkveranstaltung: https://cba.fro.at/342390

Am 2. Juni war auch internationaler Hurentag. In Wien fand dazu auch heuer wieder eine Kundgebung am Urban-Loritz-Platz statt. Unterstützende Organisationen forderten einen respektvollen Umgang mit Sexarbeiter*innen und die Durchsetzung von Rechten für Sexarbeiter*innen, die auch für andere Berufe gelten.
[Ausschnitt aus einer Rede auf der Kundgebung]

Am 6. Juni kamen 35 Personen zu einer Kundgebung von Linkswende und Sozialistischer Jugend Wien vor dem Parlament gegen eine FPÖ-Veranstaltung zum 65-jährigen Bestehen des Rings freiheitlicher Studenten, die im Parlament stattfand.
[Ausschnitt aus einer Rede auf der Kundgebung]

Feiern und vernetzen war das Ziel eines Straßenfestes vor dem und im Amerlinghaus, das am 9. Juni stattfand. Denn linke und kritische Bündnisse seien nötig, um für gute Lebensräume für alle zu kämpfen, hieß es.

Ebenfalls am 9. Juni demonstrierten einmal mehr 580 Personen gegen Abschiebungen. Dabei stand wieder insbesondere die Forderung nach einem sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan im Vordergrund.
[Ausschnitte aus Reden auf der Kundgebung]

Und am 10. Juni veranstaltete die Plattform 20000 Frauen die dritte feministische Tischgesellschaft auf der Mariahilfer Straße.

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.


https://cba.fro.at/342746

Veröffentlicht unter nochrichten

2.6.2017: Gedenken an Bombenanschlag von Kabul in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 5. Juni 2017 von nochrichtenSo.., 11. Juni 2017

Mehr als 250 Menschen gedachten am 2. Juni beim Marcus-Omofuma-Stein am Platz der Menschenrechte der Opfer des Bombenanschlags in Kabul vom 31. Mai.

Beitrag für ein O94POLITIK Spezial auf ORANGE 94.0:

https://cba.fro.at/342390

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
Logo von ORANGE 94.0 (ein Viereck mit Zacken links und rechst), links daneben Schrift: Schalt dich ein / ORANGE 94.0

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

WEITERLESEN ►

Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

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  • Ohne Titel Sa.., 31. Oktober 2026
    Ich hätte nach Einbruch der Dunkelheit auch noch in die Mitterhofergasse in #Wien21 geschaut, weil es für dort auch einen #GenZregelt-Aufruf gab. Allerdings kannte ich für dort keine Uhrzeit und war möglicherweise viel zu spät oder zu früh dort. Jedenfalls sah ich außer viel Polizei nichts Auffälliges – quasi für Halloween gewöhnliches Straßenbild. Ohne Ohropax […]
  • Ohne Titel Sa.., 31. Oktober 2026
    Den vereinzelten Aufrufen zu einer #GenZregelt-Demo in #Wien folgten rund 350–400 Personen – anscheinend vorwiegend aus K-Gruppen. Transparente und Flaggen von LW, RKP, YS, Palästina … Demonstrant*innen sammelten sich vorm Parlament und ziehen zur Uni Wien.#w3110
  • Ohne Titel Mo.., 26. Oktober 2026
    Das Gedenken an Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hat, vom 26. Oktober 2026 zum Nachhören:https://cba.media/799405#Wehrmachtsdeserteure #Deserteure #Gedenken
  • Ohne Titel Mo.., 26. Oktober 2026
    Rund 26 Personen gedenken auch heuer an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hat, der #Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz. #Deserteure #Gedenken
  • Ohne Titel So.., 25. Oktober 2026
    #FRAUENStreik #WienEin Großteil der Reden beim FRAUEN*Streik am 24. Oktober 2026 vor dem Parlament zum Nachhören:https://cba.media/799314

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

Blogroll

  • Anarchistisches Radio Gegeninformationen und Stellungnahmen zu aktuellen politischen Themen aus libertärer Sicht.
  • IG Kultur Wien Wiener Interessengemeinschaft für freie und autonome Kulturarbeit
  • no-racism.net dokumentiert rassistischen Alltag / Politik / Folgen hier und global.
  • ORANGE 94.0 Das Freie Radio in Wien.
  • prozess.report
  • Rechtsinfokollektiv
  • Solidaritätsgruppe kostenlose Rechtsberatung
  • TATblatt Alles über das Böse auf der Welt – bis 2005.
  • Wiener Arbeiter*innen-Syndikat
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Medieninhaber, Herausgeber: update.wien – Verein für freie und alternative Medienarbeit, Wien, ZVR-Zahl: 1685214036
Grundlegende Richtung: Überparteilich parteiische Berichterstattung über für den Widerstand gegen Sexismen, Rassismen, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Umweltzerstörung sowie andere Formen von Unterdrückung, Vernichtung und Ausbeutung relevante Themen mit der Absicht der Förderung und Unterstützung desselben.

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