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Radio Helsinki: Grazer Radiodialoge-Redakteur droht Abschiebung

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 4. August 2008 von nochrichtenMo.., 4. August 2008

Während Österreich interkulturellen Dialog unter anderem durch Unterstützung der Sendereihe Radiodialoge (auf ORANGE 94.0 jeweils Montag und Freitag um 8.00 Uhr) zu fördern vorgibt, werden angebliche Dialogpartner_innen weiterhin abgeschoben. So droht in Graz nun dem Radiodialoge-Redakteur Okezie Agba-Okeke die Abschiebung. Radio Helsinki, das Freie Radio Graz, versucht nun, seinen Mitarbeiter mittels Petition zu retten.

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Pankahyttn protestiert gegen „Verarschung“

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 21. Juli 2008 von nochrichtenMo.., 21. Juli 2008

Jahrelange Verhandlungen über eine Pankahyttn und deren Nutzung werden von der Gemeinde Wien immer wieder gekippt. Dabei werden grundlegende Voraussetzungen zur Umsetzungen dieses Projekts in Frage gestellt. Das befinden die Nutzer_innen der Pankahyttn, unter anderen nachdem aus dem ursprünglich ausgehandelten sozialarbeiterischen Journaldienst für zwei bis vier Stunden pro Wochen nun eine Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit gemacht wurde. Sie fürchten, dass damit das Ziel verfolgt werde, sie zu entmündigen und in eine als Sozialprojekt getarnte Überwachungseinrichtung wegzusperren und ruhig zu stellen. Dagegen wendet sich nun eine für Dienstag, den 22. Juli, 17.45 Uhr, geplante Protestkundgebung mit anschließendem Straßenfest im Bereich Johnstraße.

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OLG bestätigt U-Haft: Tierrechtler_innen bleiben in Haft. Nächste Haftprüfung im September.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 16. Juli 2008 von nochrichtenMi.., 16. Juli 2008

Nachdem am 7. Juli die Untersuchungshaft der zehn inhaftierten Tierrechtsaktivist_innen in Wr. Neustadt verlängert worden ist, hat am Mittwoch auch das Oberlandesgericht (OLG) die Haft bestätigt, berichtet die Rechtshilfe. Das bedeutet, dass die inhaftierten Aktivist_innen mindestens bis zu ihrem nächsten Haftprüfungstermin im September in U-Haft bleiben müssen. Künftiger Kriminalisierung von NGOs sei Tür und Tor geöffnet, befindet die Rechshilfe.

>>zur vollständigen Erklärung der Rechtshilfe auf antirep2008.lnxnt.org

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Hohe Warte: Hausbesetzung

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 12. Juli 2008 von nochrichtenSa.., 12. Juli 2008

Samstag, 12. Jui, zirka um 14 Uhr verließen nach Personalienaufnahme durch die Polizei die letzten Aktivist_innen das am Freitagabend im Zuge von Freiraum-Aktionstagen besetzte, seit neun Jahren leer stehende, ehemalige Waisenhaus Hohe Warte 1-3.
Nach sechs Besetzungen im Alten AKH, der spektakulären Besetzung in der
Spitalgasse und der Brachmühle war dies nun die neunte Besetzung in Folge.

Samstagvormittag zeichnete sich eine bevorstehende polizeiliche Räumung ab. Die Besetzer_innen wollten daraufhin das Haus verlassen. Da sie die Polizei allerdings nur nach Perlustrierungen rauslassen wollten, sahen sie sich gezwungen, vorerst doch zu bleiben.

Eine minutiöse Chronik und aktuelle Infos finden sich im Freiraum-Ticker:
http://freiraum.at.tt

Weiterlesen: Erklärung der Besetzer_innen – hier klicken:

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U-Haft verlängert – Tierrechtler_innen bleiben über Sommer hinter Gittern – nächste Haftprüfung im September

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 7. Juli 2008 von nochrichtenMo.., 7. Juli 2008

Bei der heutigen Haftverhandlung wurde die Untersuchungshaft für alle Tierrechtler_innen verlängert. Erst Anfang September ist eine nächste reguläre Haftverhandlung vorgesehen. Die derzeit einzige Chance auf frühere Enthaftung liegt in der noch ausständigen Entscheidung des Oberlandesgerichts über die vor einigen Wochen von Anwält_innen vorgebrachten Beschwerden.

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GAJ, JG und Tierschutzorganisationen fordern Freilassung

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 4. Juli 2008 von nochrichtenFr.., 4. Juli 2008

Die Forderung nach Freilassung der seit 21. Mai inhaftierten Tierrechtler_innen wurde bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in der Biobar von Antun in Wien heute von Grünen und Sozialdemokratischen Jugendorganisationen und von Tierschutzorganisationen bekräftigt. Unter anderem beklagen sie gemeinsam, dass zwar konkrete Anschuldigungspunkte – wie der vermeintliche Brandanschlag auf eine Jagdhütte – aufgrund nicht vorhandener Beweise fallen gelassen werden, die Aktivist_innen aber weiter in U-Haft bleiben müssen. „Offensichtlich versuchen die Behörden aus den durch Telefon- und E-Mail-Überwachungen gewonnenen unzusammenhängenden Informationen das absurde Konstrukt ‚kriminelle Organisation‘ weiter aufrecht zu erhalten, in dem z.B. das Abhalten eines Computer-Security-Workshops, der Ankauf von Wertkartenhandys oder der Besitz von Hausratsgegenständen als Indizien krimineller Aktivitäten gewertet werden.“, mutmaßt der Verband Österreichischer Tierschutzorganisationen in einer Aussendung.

>>>AUDIO-Beitrag: Ausschnitte aus der Pressekonferen: Astrid Rumpolt (Junge Generation Wien der SPÖ), Katrin Fartacek (Grünalternative Jugend Wien), Alexander Wille (Verband Österreichischer Tierschutzorganisationen), Eberhart Theuer (Jurist).

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Haftprüfung – vielleicht erst im September? Pilz: Nach Wegfall konkreter Vorwürfe durch OStA eine Kriminelle Organisation ohne Kriminelle

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 3. Juli 2008 von nochrichtenDo.., 3. Juli 2008

Spätstens am Montag sollte die nächste Haftprüfung betreffend der Untersuchungshaft der zehn inhaftierten Tierrechtler_innen stattfinden. Bis dahin, so hofft die Rechtshilfe, sollte auch die Entscheidung des Oberlandesgerichts über die von den Anwält_innen eingebrachten U-Haft-Beschwerden vorliegen.

Sollte das Oberlandesgericht zum Schluss kommen, dass die Verhängung der U-Haft ungerechtfertigterweise erfolgte, so sind die zehn Betroffenen unverzüglich zu enthaften.

Wenn hingegen die U-Haftbeschwerde negativ entschieden wird, dann löst dies eine Frist von zwei Monaten bis zu nächsten Haftprüfung aus, was bedeutet, dass jetzt bzw. diesen Montag gar keine Haftprüfung stattfindet, sondern dass erst Anfang September neuerlich über die Verhängung der Untersuchungshaft entschieden wird. Das bedeutet, dass erst im September die nächste Möglichkeit auf Enthaftung besteht, nach mehr als vier Monaten U-Haft. http://antirep2008.lnxnt.org/?p=135#more-135

Der Grüne Politiker Peter Pilz berichtet in seinem Weblog von Stellungnahmen der Oberstaatsanwaltschaft, derzufolge die Vorwürfe der Brandstiftung und des Buttersäureanschlags gestrichen worden seien. Damit entfalle eine wesentliche Voraussetzung für die Anwendung des § 278a, so Pilz, nämlich die „wiederkehrende und geplante Begehung schwerwiegender strafbarer Handlungen“. Zu den Hausdurchsuchungen habe die Oberstaatsanwaltschaft festgestellt, dass das Eintreten der Türen ebenso rechtswidrig gewesen sei wie eine Hausdurchsuchung, zu der nicht einmal ein ausreichender Anfangsverdacht vorgelegen sein soll, berichtet Pilz weiter.
Auch wenn also die konkreten Vorwürfe wegfallen, bleibt der Vorwurf der kriminellen Organisation weiterhin aufrecht. Peter Pilz drückt das so aus: Die Oberstaatsanwaltschaft hat die erste kriminelle Organisation ohne Kriminelle geschaffen. http://www.peterpilz.at/

Damit die Konstruktion der kriminellen Organisation aufrecht erhalten werden kann, rechnet die Rechtshilfe damit, dass bald auch andere Personen Vorladungen zur Polizei und/oder Staatsanwaltschaft bekommen. Bitte in diesem Fall bei der Rechtshilfe melden!
Aussageverweigerung ist nicht nur ein fundamentales Grundrecht, sondern ein politisches Mittel zum Schutz von sich selbst, von anderen und von politischer oder journalistischer Arbeit – bitte darüber rechtzeitig informieren und davon Gebrauch machen!

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Nudistische Offensive zur Angelobung von Innenministerin Fekter: Lieber nackt als verknackt!

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 2. Juli 2008 von nochrichtenMi.., 2. Juli 2008

Eine bislang unbekannte „nudistische Offensive Wien“ (NOW) führte anlässlich der Angeloben von Innenministerin Fekter ihre erste Aktion durch und streckte der Präsidentschaftskanzlei, in der sie Angelobung stattfand, weitgehend entblößte Pos entgegen.
Weiters versuchte die NOW Fekter eine Petition zu überreichen, in der sie die sofortige Freilassung der inhaftierten Tierrechtsaktivist_innen und die Abschaffung des § 278a fordert.
Die NOW protestierte weiters auf Flugblättern gegen die bisherigen Äußerungen Fekters gegen die gesetzliche Gleichstellung Homosexueller oder zur Abschiebepolitik. Genauere Ausführung sind auf dem, während der Aktion verteilten Flugblatt, zu lesen.

Um die Petition und das Flugblatt zu lesen, bitte hier klicken:

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400 gegen Häfen, Grenzen und Repression.

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 21. Juni 2008 von nochrichtenMo.., 23. Juni 2008

>>>AUDIO-BEITRAG: Kurzer Bericht von der Demonstration mit langem Interview mit Aktivist_innen, die ein Solidaritätstransparent über die Mariahilfer Straße gespannt haben, und damit eine anderswo bewährte Aktionsform zur Unterstützung von politischen Bewegungen auch in Wien zum Leben erwecken wollen.“


Knapp 400 Personen kamen Samstagnachmittag zur Demonstration gegen Häfen, Grenzen und Repression mit dem Motto „Repression hat keine Grenzen, Solidarität braucht keine“. Die Demonstration zog hinter dem Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel und der Justizanstalt Josefstadt vorbei und endete beim Marcus-Omofuma-Denkmal vor dem Museumsquartier. Die Route verlief oftmals über Nebenstraßen, nachdem die Polizei den angemeldeten Weg über die sog. Zweierlinie verhindert hatte, da diese aus ihrer Sicht aufgrund der Sperre der Ringstraße für die Fans der Männer-Fußball-EM für den Autoverkehr gerade besonders unentbehrlich sein soll.
In der Mariahilfer Straße stieß die Demonstration auf eine Aktion von kletternden Aktivist_innen, die ein Solidaritätstransparent über die Fahrbahn gespannt hatten. „Freiheit für die inhaftierten Tierrechts-Aktivist_innen. Politischer Widerstand ist nicht kriminell, sondern notwendig!!!“, hieß es darauf. Allerdings hatten sie auf Druck der Polizei das Transparent nach einer Stunde Warten auf die leider stark verspätete Demo bereits wieder entfernt. Es gelang zumindest einer der Aktivist_innen, die bis dahin auf Lichtmasten hoch über den Köpfen der Polizist_innen ausgeharrt hatten, in der Menschenmenge der Demonstration unterzutauchen und sich so dem Zugriff der Polizei zu entziehen. Von zumindest einer Person wurden Personalien aufgenommen.
Die Demo war sehr laut – insbesondere vor den Gefängnistoren in der Wickenburggasse. Thematisiert wurde nicht nur die seit einem Monat andauernde Haft von zehn Tierrechtler_innen, sondern überhaupt weltweite Repression gegen politische Aktivist_innen wie G8-Gegner_innen in Japan, sowie auch Inhaftierung, Abschiebung oder Tötung von Asylwerber_innen in Österreich.

Mehr Teilnehmer_innen als die Demonstration hatte das Straßenfest für die Freilassung der inhaftierten Tierrechtler_innen, zu dem die meisten Demonstrant_innen anschließend auch zogen. Die Spenden für Speis und Trank kommen der Unterstützungsarbeit für die Inhaftierten zugute.

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Oberwart: 4. Totalzerstörung der Installation „PFLÖCKE / Korridor“

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 20. Juni 2008 von nochrichtenFr.., 20. Juni 2008

In Oberwart wurde die Installation „PFLÖCKE / Korridor“ in der Nacht auf den 15. Juni erneut zerstört. Das meldet das Offene Haus Oberwart. Die landschaftsdramaturgische Installation von Peter Wagner Installation thematisiert das 70 Jahre alte „Anschlussdenkmal“ in Oberschützen, das in den letzten Jahrzehnten mehrmals als Aufmarschplatz von Rechtsradikalen diente. (siehe
dazu http://www.peterwagner.at/html/aktuell.htm und www.oho.at/zone38)

Die Installation, die davor bereits drei mal zerstört worden war, war erst am 6.
Juni zum vierten Mal neu aufgebaut worden.

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WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
Logo von ORANGE 94.0 (ein Viereck mit Zacken links und rechst), links daneben Schrift: Schalt dich ein / ORANGE 94.0

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

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  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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