Apr 242020
 

In der Nacht vom 18. auf den 19. April 2020 starb der Deserteur Richard Wadani in seinem 98. Lebensjahr. Als junger Mann wollte er nicht für das nationalsozialistische Regime kämpfen. 1944 gelang ihm an der Westfront die Desertation.

Richard Wadani setzte sich – in den letzten Jahren unterstützt vom Personenkomitees »Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz« – bis an sein Lebensende für die Anerkennung von Wehrmachtsdeserteuren ein. Seit 2002 finden jährlich Gedenkveranstaltungen an jenem Ort in Kagran statt, wo in den Kriegsjahren Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz hingerichtet worden waren. Erst 2009 wurden sie von der Republik Österreich rehabilitiert. Erst 2014 wurde am Ballhausplatz das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz eröffnet.

Nachruf im Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0:

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/06-andi-20200424-nachrufrichardwadani-gerhardkettler.mp3

 Posted by on Fr., 24. April 2020 at 17:02
Apr 202020
 

Auffällig viele Spaziergänger*innen, rund 30, waren am Sonntag, dem 19. April, zwischen der Friedensbrücke und dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände mit Tafeln und Transparenten unterwegs, auf denen Texte wie diese standen: „Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Schubhaft“, „LagerSchliessen“, „Leave No One Behind“, „Grenzen auf“, „Stop Deportation“, „Seebrücke Wien“ … Sie alle trugen Mund und Nase bedeckende Schutzmasken. Sie hielten untereinander einen Abstand von mindestens zwei Metern, oft ein Vielfaches davon. Wenn der Platz auf den schmalen Gehsteigen des 9. Bezirks nicht reichte, wichen sie auf die Fahrbahn aus, bis sie die Polizei anwies, wieder auf die engen Gehsteige zurückzukehren. Eine Person wurde zur Identitätsfeststellung vorübergehend angehalten, durfte dann aber doch ohne Preisgabe der Personalien weitergehen.
Vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände wurde mit Töpfen und Rufen Solidarität mit den laut der Plattform „Rückkehrzentren schließen“ mehr als 10 in Schubhaft befindlichen Personen, die in Hungerstreik getreten waren, bekundet. Obwohl die Spaziergänger*innen bis zu 25 Meter voneinander entfernt standen, wertete die Polizei dies als Versammlung und forderte auf, wegzugehen.
Wenig später tauchten zehn Spaziergänger*innen mit Tafeln und Transparenten für eine Öffnung der Grenzen, für die Abschaffung der Schubhaft und für Gesundheitsvorsorge für alle vor dem Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel auf. Auch dort reagierte die Polizei mit Identitätsfeststellungen, stellte die Amtshandlungen aber ein, als die anderen angeblich Versammelten weitergezogen waren.
Eine Person, die uns zufällig sowohl vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände als auch vor dem Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel begegnete, erklärte uns das verstärkte Auftauchen antirassistischer Spaziergänger*innen für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0 so:


https://cba.fro.at/450773

Die angesprochene Aufforderung zur Schließung der Einrichtungen durch die zuständigen Behörden findet sich auf der Website https://gesundheitfueralle.noblogs.org/
Einen weiteren Bericht über den Solidaritätsspaziergang gibt es auf https://solidaritaetmachtgesund.noblogs.org/

 Posted by on Mo., 20. April 2020 at 12:56

Apr 122020
 

Zur Vermeidung der Weiterverbreitung des Corona-Virus sind seit 15. März 2020 Versammlungen aller Art in Österreich untersagt. Die „WiderstandsChronologie“ pausiert daher vorerst in der gewohnten Form. Der „Widerstand“ sucht und findet hingegen indessen neue Formen, sich zu artikulieren. Einige Aktionen sollen hier dokumentiert werden, großteils auf Basis von Berichten der widerständig Agierenden. Ich bitte um Hinweise auf Aktionen, die ich vergessen habe, an redaktion [at] nochrichten.net.

 Posted by on So., 12. April 2020 at 14:34
Apr 122020
 

Für den 5. April 2020 riefen Seebrücke-Wien-Aktivist*innen dazu auf, bei Spaziergängen oder notwendigen Wegen außer Haus Spuren zu hinterlassen:

„Spuren, die zeigen, wie viele Menschenleben Österreich und die EU mit ihrer Politik auf den griechischen Inseln zerstören. Spuren vor leerstehenden Gebäuden, die zeigen, dass in Wien und ganz Österreich genug Platz für Menschen in Not ist. Spuren, die zeigen, dass wir viele sind, dir weiterhin für eine humanitäre Beteiligung Österreichs arbeiten, gerade jetzt durch die vielen von COVID 19 ausgelösten Krisen. Gebt (abwaschbare) Farbe auf eure Schuhe (oder zeichnet mit Straßenkreide ihre Umrisse nach) und fotografiert eure Spuren oder ein altes paar Schuhe vor einem leerstehenden Haus in eurer Wohngegend und schickt uns eure Bilder! Hinterlassen wir alle gemeinsam Spuren. #leavenoonebehind #wirhabenplatz“

Bilder der Spuren wurden auf der Facebook-Seite der Seebrücke Wien veröffentlicht.

Am 8. April trugen Seebrücke-Aktivist*innen in Wien und zahlreichen anderen Städten ihren Protest trotz Corona-Einschränkungen auf die Straße, berichtete Seebrücke Wien auf Facebook:

„Vor das Parlament und Rathaus wurden dabei Zelte, Rettungsdecken, Stacheldraht und Transparente getragen, um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass außerhalb der ‚sicheren‘ Grenzen der mitteleuropäischen Nationalstaaten Menschenleben bewusst aufs Spiel gesetzt werden. Unter Einhaltung der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie (Masken, Abstand-Einhalten, etc.) zeigten die Aktivist*innen, dass es trotz der eingeschränkten Versammlungsfreiheit möglich und notwendig ist, den inhumanen Umgang von Österreich und der EU mit geflüchteten Menschen aufzuzeigen.
Trotz und vor allem aufgrund der anhaltenden durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise gilt es, Solidarität zu zeigen und zu leben und für all jene zu kämpfen, deren Recht auf ein gutes und freies Leben absichtlich unmöglich gemacht wird.
Denn wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht: Grenzen auf – Stacheldraht zu Altmetall!“

 Posted by on So., 12. April 2020 at 14:28
Apr 122020
 

Am 1. April wurde überraschend eine Einkündigung über den Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft verkündet. Im Feber war mit Streiks und Demonstrationen mit bis zu 3000 Teilnehmer*innen für Arbeitszeitverkürzung und Lohnerhöhungen gekämpft worden. Für 15. März geplante Demonstrationen hatten zur Vermeidung der Weiterverbreitung des Corona-Virus abgesagt werden müssen. Während die Leistungen von Gesundheits- und Pflegekräfte in der Corona-Krise öffentlich demonstrativ bejubelt wurden, blieben deren Forderungen letztendlich weitgehend unerfüllt. Die Reaktionen auf das Ergebnis des Kollektivvertragsabschluss seitens der Arbeitnehmer*innen entsprechend kritisch aus. Der Abschluss sei überhastet akzeptiert worden und falle schlechter aus als erwartet. Kollege Stefan Resch von der Redaktion des alternativen Nachrichtendienstes ANDI bei Radio Orange 94.0 hat darüber mit Selma Schacht, der Betriebsratsvorsitzenden von Bildung im Mittelpunkt, gesprochen:

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/01-andi-20200228-swoestreikdemo-stefanresch-1.mp3

 Posted by on So., 12. April 2020 at 14:25
Apr 122020
 

Trotz Versammlungsverboten demonstrierten am Sonntag, den 29. März auf der Prater Hauptallee in Wien 30–40 Menschen in Solidarität mit allen geflüchteten Menschen an den EU-Außengrenzen und in den Lagern hierzulande mit einem gemeinsamen Offline-Spaziergang.
Die Beteiligten trugen Masken und achteten solidarisch auf die Einhaltung des Mindestabstands. Der wurde unter anderem auch durch das Tragen von Transparenten sichergestellt.
Die Polizei habe rund eine halbe Stunde nach der Aktion Leute einzeln zur Identitätsfeststellung angehalten, berichteten Teilnehmer*innen des Spaziergangs. Anzeigen wurden angedroht.
Einen Bericht darüber gibt es hier:
https://solidaritaetmachtgesund.noblogs.org/post/2020/03/30/wien-offlineprotest-in-solidaritat-mit-allen-gefluchteten-und-ausgegrenzten-menschen/

Video:
https://solidaritaetmachtgesund.noblogs.org/post/2020/04/06/offline-demo-wien-in-solidaritaet-gegen-repression-und-kontrolle/

 Posted by on So., 12. April 2020 at 13:58
Apr 122020
 

Zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus sollen wir alle zu Hause bleiben.
Was machen aber jene, die kein Zuhause haben? Was machen jene, die gerade jetzt bedroht sind, ihr Zuhause zu verlieren, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können? Was machen Bettler*innen? Darüber sprachen heute unter anderem die Aktivistin von Recht auf Stadt und Bettelloby Wien Annika Rauchberger, ein Basismitarbeiter der Wohnungslosenhilfe und Aktivist bei Initiative Sommerpaket und die Architektin, Stadtplanerin und Aktivistin Gabu Heindl.
Am 28. März 2020 ist internationaler Housing Action Day. Unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ hätte es in ganz Europa Demonstrationen geben sollen. Wegen der Corona-Pandemie wird jetzt aufgerufen, auf anderen Wegen solidarisch zu sein, zum Beisoiel mit Transparenten und Plakaten an den Fenstern oder gemeinsamen Lärm-Machen um 18 Uhr. Infos dazu gibt es auf housing-action-day.net und https://coview.info

Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0:

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/02-andi-20200327-mietenaussetzen-gerhardkettler.mp3

 Posted by on So., 12. April 2020 at 13:45
Apr 122020
 

Am 21. März war der internationale Tag gegen Rassismus. Eine geplante Großdemonstration in Wien musste wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt werden. Dabei hätte es, hieß es im Aufruf, gerade jetzt besonders viel Grund gegeben, zu demonstrieren. Die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern und an der Grenze zur Türkei und die Wahrung der Menschenrechte erfordere unseren vehementesten Einsatz.
Die geplante Demonstration fand daher um 14 Uhr als Online-Demo statt – uUnd als Radiodemo: auf Radio Orange 94.0.
Interview mit einem Sprecher der Plattform für eine menschliche Asylpolitik für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange wenige Tage vor der Demo:

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/01-andi-20200320-onlineundradiodemgegenrassismus-gerhardkettler.mp3

Mitschnitt der Online- und Radio-Demo:

https://cba.fro.at/446750

 Posted by on So., 12. April 2020 at 13:44
Mrz 142020
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

„Bürgertreffen“ rechtsextremer, identitärer „Österreicher“ | Gedenken an Opfer rechtsextremen Terrors von Hanau | Solidarität für Pressefreiheit und mit Julian Assange | Streiks der Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich | Proteste gegen EU-Flüchtlingsbekämpfung | Antifaschistische Proteste gegen rechtsextreme Kundgebungen | Take back the streets | FrauenLesbenMigrantinnendemo | Each for Equal – Each for Earth

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19. 2. 2020: „Bürgertreffen“ rechtsextremer, identitärer „Österreicher“
Identitäre Rechtsextreme luden für den 19. Feber zu einem – wie sie es nannten – Bürgertreffen unter ihrem neuen Label „Die Österreicher“ in ein Lokal im 2. Bezirk ein. Nachdem das Lokal deren Reservierung storniert hatte, trafen sie sich vor dem Lokal und gingen in ein anderes, bis sie auch dort raus mussten. Rund 50 Antifaschist*innen protestierten gegen das rechtsextreme Treffen. Unter ihnen war auch der grüne Landtagsabgeordnete Niki Kunrath, der uns erzählte, was da abgelaufen ist.

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20. 2. 2020: Gedenken an Opfer rechtsextremen Terrors von Hanau
An die 400 Menschen gedachten am 20. Feber bei der deutschen Botschaft in Wien der Opfer des rechtsextremen Terroranschlags von Hanau.
[Redenausschnitte. Die komplette Gedenkveranstaltung kann hier angehört werden: https://cba.fro.at/443788]

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24. 2. 2020: Solidarität für Pressefreiheit und mit Julian Assange
Am Montag, dem 24. Februar, begann in London das Verfahren über die mögliche Auslieferung des Wikileaks-Aktivisten Julian Assange in die USA. Zum Prozess-Auftakt gab es weltweit Solidaritätskundgebungen. In Wien veranstalteten der Österreichische Journalisten Club (ÖJC), die europäische Journalist*innenorganisation Association of European Journalists (AEJ) und die Initiative #Candles4Assange eine Mahnwache am Karlsplatz, an der 150–200 Personen teilnahmen.
[Redenausschnitte]

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26./27. 2. und 10. 3. 2020: Streiks der Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich
Nach weiteren ergebnislosen Unterbrechungen der Sozialwirtschafts-Kollektivvertragsverhandlungen fanden am 26. und 27. Februar sowie am 10. März neuerlich Streiks von Beschäftigten im privaten Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereich statt. Schon am 24. Februar streikten auch Beschäftigte der Caritas. Hunderte von ihnen nahmen am 24. Februar an einer Streikkundgebung am Wiedner Gürtel teil. Am 27. Februar demonstrierten rund 3000 Beschäftigte des privaten Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereichs gemeinsam mit solidarischen Kolleg*innen aus der Caritas und weiteren Unterstützer*innen vom Praterstern zum Gesundheitsministerium. Stefan Resch hat darüber im Nachrichtenmagazin ANDI berichtet. Hier ein paar kurze Ausschnitte daraus. [Redenausschnitte]
Am 10. März wurden geplante Streikkundgebungen wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt. Gestreikt wurde trotzdem.

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5. und 6. 3. 2020: Proteste gegen EU-Flüchtlingsbekämpfung
An der Grenze zwischen Europäischer Union und Türkei wird mit Tränengas, Blendgranaten und scharfer Munition gegen Schutzsuchende vorgegangen. Auch Österreich möchte sich durch Entsendung von Polizist*innen am Kampf gegen Flüchtende beteiligen.
Dagegen fanden in mehreren Städten Demonstrationen statt. Bei einer Pressekonferenz der Frauen- und Integrationsministerin erklärten am 5. März Aktivist*innen, die unter anderem ein Transparent entrollten, lautstark in Richtung Bundesregierung: „An euren Händen klebt Blut!“
Andere Antifaschist*innen spannten, ebenfalls am 5. März, einen Grenzzaun vor dem Eingang der Grünen Bundesparteizentrale.
Vor der Parteizentrale der ÖVP in der Wiener Lichtenfelsgasse wurde am 5. März durchgehend von 8 bis 20 Uhr demonstriert. [Interviews]
Am 6. März demonstrierten in Wien mehr als 3000 Menschen unter dem Titel „Transnationale Solidarität gegen Rassismus und Krieg“. [Redenausschnitte]
Als die Demonstration an der ÖVP-Zentrale vorbeizog, stürmten Polizist*innen in den Demozug. Eine Person wurde festgenommen.

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7. 3. 2020: Antifaschistische Proteste gegen rechtsextreme Kundgebungen
Hunderte Antifaschist*innen protestierten am 7. März gegen zwei rechtsextreme Kundgebungen in Wien. Zu Mittag demonstrierten rund 75 identitäre Rechtsextreme vor der griechischen Botschaft in Wien ihre Unterstützung für die, wie sie es nennen, Verteidiger Europas, demonstriert. [Ausschnitte aus einer Rede auf der rechtsextremen Kundgebung] Auf dem Weg zur Kundgebung griffen sie eine antifaschistische Kundgebung der Sozialistischen Jugend am Karlsplatz an. Einer der tätlichen Angreifer wurde von der Polizei kurz angehalten, aber gleich wieder freigelassen. [Interview mit einem Antifaschisten]
Am späteren Nachmittag hielt die Gruppe Okzident rund um den ehemaligen Pegida-Sprecher Nagel eine Gedenkkundgebung zum Todestag des antisemitischen Bürgermeisters Lueger am Luegerplatz ab, an der, unterstützt von Identitären, rund 45 Menschen teilnahmen. Antifaschist*innen wurden schon auf dem Weg vom Karlsplatz zum Luegerplatz von der Polizei zuerst eingekesselt, dann wieder weitergelassen, vom Luegerplatz schließlich von der Polizei verjagt. Es kam zu mehreren Anzeigen und Festnahmen. Die Rechtsextremen übten sich unterdessen in Geschichtsrevisionismus.
[Ausschnitte aus einer Rede auf der rechtsextremen Kundgebung]

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8. 3. 2020: Take back the streets
Rund 3200 Menschen beteiligten sich am 8. März an der von autonomen Aktivist*innen organisierten feministischen Take-back-the-streets-Demo. [Redenausschnitte]

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8. 3. 2020: FrauenLesbenMigrantinnendemo
Vom Platz der Menschenrechte zog am 8. März eine FrauenLesbenMigrantinnendemo zum Karlsplatz, mitorganisiert vom Wiener Frauenstreikkomitee. [Interview von Christa Reitermayr mit einer Aktivistin]

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8. 3. 2020: Each for Equal – Each for Earth, …
Ohne Gendergerechtigkeit gibt es keine Klimagerechtigkeit und ohne Klimagerechtigkeit keine Gendergerechtigkeit. Unter diesem Motto luden Parents for Future, Fridays for Future und One Billion Rising am 8. März zum Tanz auf den Stephansplatz. Wir hören den Extinction-Rebellion-Chor.

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Ab dem 10. März wurden größere Kundgebungen und Demonstrationen wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt.

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https://cba.fro.at/446081

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 14. März 2020 at 18:16
Feb 182020
 

Zwischen Stadt Wien und WUK soll ein Mietvertrag abgeschlossen werden. In der ehemaligen Lokomotivfabrik und späteren Schule an der Währinger Straße befindet sich seit bald 39 Jahren aber nicht nur das WUK, sondern auch das FrauenLesbenMigrantinnenMädchenzentrum, das FZ. Das FZ lehnt den Mietvertrag ab, wird von der Stadt Wien aber nicht als eigenständige Bestandsnehmerin anerkannt. Vielmehr wird von der Stadt Wien so getan, als ob das FZ Teil des WUKs sei. Zwei Aktivistinnen des FZ fassen uns die Geschichte des FZ und den aktuellen Konflikt zusammen.

Das komplette Interview, das gekürzt in ANDI am Freitag, 21.2.2020 zu hören sein wird, kann ungeschnitten schon jetzt hier angehört werden:


https://cba.fro.at/443465

 Posted by on Di., 18. Februar 2020 at 19:57