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Update: U-Haft über alle verhafteten Tierrechtler_innen verhängt. Demo am Sonntag in Wr. Neustadt. Neue Rechtshilfe-Informationen.

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 23. Mai 2008 von nochrichtenMo.., 26. Mai 2008

Mittlerweile wurde gegen alle 10 verhafteteten TierrechtsaktivistInnen die Untersuchungshaft verhängt, neun von ihnen befinden sich in der Justizanstalt Wiener Neustadt (direkt neben dem Gebäude des Landesgerichts Wiener Neustadt), eine Person ist nach wie vor in Innsbruck am Landesgericht. Das berichtet die Rechtshilfe in ihrer neuesten Aussendung von Samstagnachmittag. Gerüchte über die baldige Verlegung konnten bislang nicht verifiziert werden. Die nächste Haftverhandlung finde vorrausichtlich in zwei Wochen statt, bei dieser werde ausschließlich über die Fortsetzung der Untersuchungshaft entschieden, so die Rechtshilfe.

Für Sonntag wird zu einer Solidaritätskundgebung in Wiener Neustadt aufgerufen:
Beginn: So., 25.5.2008, 14.30 Uhr, Landesgericht Wiener Neustadt, Maria-Theresien-Ring 5
2700 Wiener Neustadt. Treffpunkt für gemeinsame Anfahrt aus Wien: 13.30 Wien Südbahnhof (große Halle)

zum Infoupdate der Rechtshilfe bitte hier klicken:

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Basisgruppe Tierrechte setzt Aktionen fort – Solidaritätsdemos auch in Deutschland.

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 22. Mai 2008 von nochrichtenFr.., 23. Mai 2008

Die von den Hausdurchsuchungen und Verhaftungen von Mittwoch betroffene Basisgruppe Tierrechte erklärte Freitag, trotz aktueller Repressionen ihre politische Arbeit – wenn auch mit leicht verändertem Programm – fortzusetzen. „Ihr könnt uns einsperren, aber unseren Widerstand kriegt ihr weder von der Straße, noch aus den Köpfen!“, so die BAT.
So findet auch diesen Samstag die wöchentliche Kundgebung gegen den Pelzverkauf bei Kleider Bauer und allen dazugehörigen Unternehmen statt: wie jeden Samstag ab 13 Uhr vor dem Hämmerle-Modehaus auf der Mariahilfer Straße 105.
Besonders angesichts der Repressionen, von denen die BAT momentan betroffen ist, freuen sich die Aktivist_innen der BAT über jede Unterstützung, erklären sie auf ihrer Website http://www.basisgruppe-tierrechte.org/ .

Unter dem Titel „Solidarität kennt keine Grenzen und keine Gefängnisse/mauern!“ und mit der Forderung „Weg mit dem deutschen Paragraphen 129 a/b und dem österreichischen Paragraph 278 a!“ findet am 23. Mai auch eine Solidaritätsdemonstration in Hamburg statt. Treffpunkt: 18 Uhr, Rote Flora.

Bereits am Donnerstag, 22. Mai bildete sich in Berlin eine Spontandemo gegen die Kriminalisierung der österreichischen Tierrechtsszene beim Nollendorfplatz. Ihr Ziel war die österreichische Botschaft.

Am 28. Mai wird in Leipzig demonstriert. Treffpunkt: 17 Uhr Marktplatz.

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Erklärung der Rechtshilfe zur Repressionswelle.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 21. Mai 2008 von nochrichtenDo.., 22. Mai 2008

Die Repression gegen linke Strukturen habe mit der heutigen Hausdurchsuchungs- und Verhaftungswelle einen neuen Höhepunkt erreicht. Hausdurchsuchungen mit vermummten WEGA-Beamten, die Türen eintreten und Schlafende mit gezogenen Waffen wecken, seien in den letzten Jahren nicht gegen die radikale Linke eingesetzt worden. Das erklärt die Rechtshilfe in einer Erklärung zur aktuellen Repressionswelle in Wien. Weiters meint die Rechtshilfe:
Solidarität mit den von der Verhaftungswelle Betroffenen sei gefragt: „Egal ob du vegan, feministisch, antifaschistisch, gegen Überwachung, Atomkraft oder Polizeigewalt bist – gemeint sind wir alle, auch wenn es momentan nur ein paar wenige getroffen hat!“

Zur vollständigen Erklärung der Rechtshilfe hier klicken:

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300 demonstrieren gegen polizeiliche Repression.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 21. Mai 2008 von nochrichtenMi.., 21. Mai 2008

Rund 300 Personen demonstrierten Mittwochabend in Wien anlässlich der morgendlichen Hausdurchsuchungen bei linken Tierrechtsaktivist_innen gegen die neue und ungewohnt harte polizeiliche Repressionswelle sowie für die Freilassung der Verhafteten. Die Verhafteten befinden sich derzeit im PAZ Rossauer Lände und müssen innerhalb von 48 Stunden einer Untersuchungsrichter_in vorgeführt werden, die über das vorläufig weitere Schicksal entscheidet.

Die Anti-Repressionsdemo führte zum PAZ Rossauer Lände. Dort wurde sie von einer polizeilichen Sperrkette aufgehalten. Der Behördenvertreter erklärte die Demo dort für aufgelöst. Die Begründung konnte trotz Bemühungen nicht verstanden werden. Die bereits eifrig gezückten Gummiknüppel kamen nicht zum Einsatz, da sich die Demonstrant_innen auffällig geschickt den Provokationen entzogen. Auch weitere polizeiliche Provokationen mittels wiederholter Einkesselungen blieben erfolglos. Die Demo zog anschließend etwas dezimiert in die Innenstadt und löste sich gegen 21.30 am Schwarzenbergplatz auf. Festnahmen gab es keine.
Eine weitere Demonstration mit laut Indymedia 20 Beteiligten fand in Graz statt.

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Österreichweite Polizeiangriffe auf Tierrechtsaktivist_innen:

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 21. Mai 2008 von nochrichtenFr.., 23. Mai 2008

>>>AUDIOBEITRAG: Interview mit Person aus der Rechtshilfe

Eingetretene Türen, Polizeispezialeinheiten, die mit gezogenen Schusswaffen Personen aus dem Schlaf reißen, zahlreiche Festnahmen – dieses Szenario prägte heute österreichweit die Wohnungen von Tierrechtsaktivist_innen. Zumindest 14 Hausdurchsuchungen gab es in Wien. Mehrere Personen wurden verhaftet. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung gemäß § 278a StGB.

Betroffen sind sowohl linke Tierrechtsaktivist_innen als auch Angehörige von Organisationen wie dem VgT. Insgesamt sind Aktivist_innen von mindestens vier Organisationen betroffen zu sein. (Absatz nachträglich korrigiert)

Eine Initiative Menschen gegen Ausbeutung berichtet: Seit 6 Uhr früh werden in ganz Österreich Häuser, Wohnungen und Lager von AktivistInnen der Tierrechtsbewegung durchsucht und diese verhaftet. Teilweise wurden diese mit Waffengewalt überrascht und sitzen mit Handschellen gefesselt in ihrem Zuhause und müssen zuschauen wie die Wohnräume auseinander genommen werden.
Laut unbestätigten Angaben sollen 10 Menschen verhaftet worden sein.

„§ 278a. Wer eine auf längere Zeit angelegte unternehmensähnliche Verbindung einer größeren Zahl von Personen gründet oder sich an einer solchen Verbindung als Mitglied beteiligt (§ 278 Abs. 3),

1.
die, wenn auch nicht ausschließlich, auf die wiederkehrende und geplante Begehung schwerwiegender strafbarer Handlungen, die das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die Freiheit oder das Vermögen bedrohen, oder schwerwiegender strafbarer Handlungen im Bereich der sexuellen Ausbeutung von Menschen, der Schlepperei oder des unerlaubten Verkehrs mit Kampfmitteln, Kernmaterial und radioaktiven Stoffen, gefährlichen Abfällen, Falschgeld oder Suchtmitteln ausgerichtet ist,

2.

die dadurch eine Bereicherung in großem Umfang oder erheblichen Einfluß auf Politik oder Wirtschaft anstrebt und

3.

die andere zu korrumpieren oder einzuschüchtern oder sich auf besondere Weise gegen Strafverfolgungsmaßnahmen abzuschirmen sucht,

ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen. § 278 Abs. 4 gilt entsprechend.

Die Vorwürfe sollen sich auf Verdacht auf Brandstiftungen und Gasanschläge stützen. Die Grünen fordern diesbezüglich Aufklärung, da diese Vorwürfe sehr massiv sind, in Zusammenhang mit Tierschutzfragen von solchen Delikten bislang in Österreich aber nie zu hören war.

Die Hausdurchsuchungen kamen wenige Tage nachdem in einzelnen Online-Medien in den letzten Wochen verstärkte Repressionsmaßnahmen gegen linke Strukturen beklagt wurden.
Heute Mittwoch um 19.30 Uhr findet eine Demonstration gegen diese Repressionsmaßnahmen. Treffpunkt ist am Schottentor.

„Demonstrierern wir laut gegen die Repression und solidarisieren uns mit den Gefangenen. Es ist wichtig, dass die Gefangenen die jetzt gerade in Haft sitzen unsere Solidarität mitbekommen.
Bringt Transpis, Lautis, Musikanlagen und alles was laut ist mit.

Getroffen hat es einzelne, gemeint sind wir alle!!!

Gegen Repression und Polizeigewalt!“

19.30 Schottentor.

Eine weitere Demonstration startet um 18 Uhr in Graz.

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Stärkung von Kindern gegen häusliche Gewalt

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 6. Mai 2008 von nochrichtenDi.., 6. Mai 2008

Im Anschluss an eine Fachtagung zur Stärkung von Kindern und Jugendliche gegen
häusliche Gewalt wiesen die Veranstalter_innenöffentlich auf weitverbreitete Überforderung und Überlastung im Umgang mit häuslicher Gewalt hin. Dies werde auch durch den Fall in Amstetten deutlich illustriert. Am schlimmsten sei, dass Frau F. seit ihrem elften Lebensjahr sexuell
missbraucht wurde und trotz Fluchtversuchs keine Hilfe erhielt, keinen
Ausweg fand. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Kindern wirklich zuhören
und sie ernst nehmen“, betont Mag.a Maria Rösslhumer vom Verein Autonome Österreichische
Frauenhäuser. Das werde angesichts der aktuellen Zahlen noch deutlicher:
Zwischen 2004 und 2006 kam es zu 1.874 Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs,
wobfei es zu 509 Verurteilungen kam. Die geschätzte Dunkelziffer bei
Missbrauchsdelikten liegt bei 10.000 bis 25.000. Wie Rösslhumer hervorhob,
sehen sich die Frauenhäuser deshalb auch explizit als
Kinderschutzeinrichtungen.

Eine Studie belegt, dass Geschwister und Freund_innen zu den wichtigsten Bezugspersonen im Umgang mit amiliären Problemen zählen. Gleichzeitig würden es sechs von zehn der befragten
SchülerInnen begrüßen, wenn sie in der Schule über die Problematik äuslicher Gewalt umfassend aufgeklärt würden. Bislang fehlen an den österreichischen Schulen und Kindergärten aber die nötigen Strukturen für räventivmaßnahmen und das Verhältnis der Kinder zu ihren BetreuerInnen und
LehrerInnen ist oft von Vorbehalten geprägt.

Aus diesem Grund fordern die Veranstalterinnen der Tagung:

• fixe Verankerung des Themas ‚häusliche Gewalt’ in der Ausbildung
sämtlicher Berufsgruppen, die mit Kindern bzw. Jugendlichen arbeiten

• verpflichtende Fort-, Weiterbildung & Updates für Berufsgruppen,
die mit Kindern bzw. Jugendlichen arbeiten

• ExpertInnen zum Thema Gewalt an jeder Schule

• Beginn der Gewaltpräventionsarbeit mit Kindern in den ersten
Bildungseinrichtungen (Kindergarten)

• Fixe Verankerung von Präventionsworkshops für Kinder/Jugendliche an
Schulen

• Männerberatungsstellen sind aufgefordert, sich vermehrt der
Burschenarbeit/Gewaltpräventionsarbeit mit Burschen zu widmen

• mehr Budget für Forschung im Bereich häuslicher Gewalt

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Prokop gegen Genner – Fortsetzung

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 6. Mai 2008 von nochrichtenDi.., 6. Mai 2008

Am Mittwoch, den 7. Mai findet der vom Witwer der ehemaligen Innenministerin Prokop angestrengte Prozess gegen Michael Genner eine Fortsetzung. Genner hat bekanntlich nach dem Tod Prokops seine Freude darüber ausgedrückt – wofür er sich inzwischen bei Angehörigen entschuldigt hat – und Prokop als Ministerin für Folter und Deportation bezeichnet – wofür er keinen Grund findet, sich zu entschuldigen.
Die Ladung zum neuen Prozesstermin hat Genner erst drei Tage vorher bekommen, weshalb Asyl in Not die Frage aufwirft, ob leicht die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden solle.
Nichts desto trotz kündigt Genner an: Auch in dieser Runde werde der Wahrheitsbeweis angetreten: Liese Prokop sei eine Ministerin für Folter und Deportation gewesen.
Pikantes Detail: Richter ist Ernest Maurer.
In einem diskursanalytischen Gutachten von Alexander Pollak und Ruth Wodak war bereits einmal in richterlichen Aussagen Maurers eine Verharmlosung von rassistischen und biologistischen Ideologien ausgemacht worden, die auch tragende Säulen der NS-Ideologie waren.

Die beiden Sprachwissenschaftler_innen stellten damals fest, dass Richter Ernest Maurer nicht jene politische und ideologische Unbefangenheit und im Speziellen nicht jene Distanz zu NS-Ideologemen aufweise, die von einem Richter, der sich mit politischen Fragen auseinandersetzt, zu erwarten sei.

Nun also ist Maurer Richter im Berufungsverfahren gegen Michael Genner.

am Mittwoch, 7. Mai 2008, um 11.30
Oberlandesgericht, 1010 Wien, Schmerlingplatz 11, Saal F, 2.OG.

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Solidaritätsgruppe: Polizeieinsatz bei Mayday-Parade als Probe für EM.

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 2. Mai 2008 von nochrichtenFr.., 2. Mai 2008

Eine polizeiliche Probe für EM-Einsätze vermutet die Solidaritätsgruppe hinter dem Polizeieinsatz gegen die Maydayparade vor der Pankahytten. Gemäß §29 Sicherheitspolizeigesetz habe die Polizei in Ausübung ihrer Tätigkeit stets das gelindeste Mittel anzuwenden. Dies sei bei der Demonstration am 1. Mai nicht der Fall gewesen, so die Solidaritätsgruppe. Daher zeige sich erneut, dass die Wiener Polizei bei politischen Versammlungen bereits für mögliche Einsätze während der Fußball-Europameisterschaft probe.

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1300 bei Mayday-Parade in Wien. Zwei Festnahmen.

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 1. Mai 2008 von nochrichtenFr.., 2. Mai 2008

1200 bis 1300 Personen beteiligten sich an der Euro-Mayday-Parade 008 in Wien. Treffpunkt war beim Markus-Omofuma-Denkmal vor dem Museumsquartier, um an den Tod Omofumas im Rahmen der polizeilichen Behandlung bei seiner Abschiebung vor neun Jahren zu erinnern.
Die dank musikalischer Darbietungen von SambAttac, einer Blasmusikkapelle und mehrerer Soundsysteme außerordentlich laute Parade zog über Zweierlinie, Linke Wienzeile, vorbei an der bereits traditionellen Teeausgabe der Rosa Lila Villa zur Gumpendorfer Straße, wo die Bude der deutschnationalen Burschenschaft Olympia Ziel einiger Farbbeutel geworden ist, weiter über den Westbahnhof und die Baustelle der künftigen Bikekitchen Richtung Meiselmarkt bzw. Pankahyttn.

Sehr stark, wenn auch anfänglich im Hintergrund, war die Polizeibegleitung. Sie verhielt sich bis kurz vor Schluss friedlich.

Danach kam es zu zwei Festnahmen.

Als die Parade an der Pankahyttn im 15. Bezirk vorbeikam und dabei die Fenster des Containers der Sozialarbeiter_innen vor dem Haus beschädigt worden sein sollen, hielt die Polizei die Demonstration auf. Zwei Personen wurden wenig später festgenommen. Eine Person wurde gezielt von der Polizei angegriffen, niedergerissen und weggezerrt. Andere Demonstrant_innen, die den festgenommenen Personen folgen wollten, wurden erst abgedrängt und dann unter Einsatz von Gummiknüppel weggeprügelt.

Ein_e Zeug_in berichtet auf Indymedia:

Nachdem sich die Polizei mit einen massiven Polizeiaufgebot vor der Pankahyttn aufgebaut hatte, und die Demo deshalb längere Zeit stehen blieb, es immer wieder zu kleinen Auseinandersetzungen kam und die Polizei ihre Kräft zusammenzog, hatte es kurz den Anschein, als würde sich die Situation entspannen, die Wäge, die die Parade begleiteten, fuhren nach und nach vorbei und auch ein Großteil der Menge bewegte sich Richtung Wasserwelt, die nur noch wenige Minuten enfernt war, zur geplanten Abschlusskundgebung.

Als der Großteil der Parade vorbeigezogen war, ca fünf paar Beamte der Wega, die sich zuvor als kleiner Trupp unter die vorbeiziehenden gemischt hatte, eine Person an. Der Greifrupp riss die Person zu Boden und mehrere Beamte schlugen brutal auf ihn ein. Schnell eilten Leute zur Hilfe, doch auch auf sich wurde mit SChlagstöcken eingeprügelt. In der Folge waren die Beamten weiter mit der am Boden liegenden Person beschäftigt, da sich aber zwei Reihen Polizisten mit Schildern davor aufbauten, war nicht zu erkennen, was sie mit dem Verfafteten machten. Es dauerte einige Zeit, bis die Beamten den Festgenomenen entlang der Häuserzeile die Johnstraße hinuter zur Ecke Märzstarße brachte, wo massive Verstärkung der Polizei wartete.

Die AktivistInnen folgten der Polizei, forderten die Polizei auf, mit ihren Anfgriffen aufzuhören und verlangten die Freilassung des Verhafteten. Doch diese dachten nicht daran und wiederholt griffen einzelne Beamte DemonstrantInnen an und schluge auf sie ein. So kam es in der Folge zu einer weiteren Verhaftung, mehrere Leute wurde von Beamten zu Boden geworfen und auf sie eingepügelt.

(vollständiger Bericht auf http://at.indymedia.org/node/10167)

Kurz vor 20 Uhr ist die Demonstration bereits zu einem großen Teil auseinandergebröselt. Andere feiern Party vor der Pankahyttn. Der Zugang zur Pankahyttn selbst wird noch von der Polizei blockiert.

Die beiden Festgenommenen sind lauf Posting auf n3tw0rk.org wieder frei.

Solidemo – siehe http://at.indymedia.org/node/10168

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Sit-in für ein „menschliches Asylverfahren“ und Bleiberecht

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 1. Mai 2008 von nochrichtenDo.., 1. Mai 2008

Antirassistische Initiativen in Oberösterreich rufen zu einem Sit-in anlässlich des Stopps der platterschen Propagandabusreise „Integration on Tour“ in Wels und Linz auf.

Am 7., 8. und 9. Mai 2008 ist der Bus von Minister Platter in OÖ unterwegs. Die Antirassist_innen wollen die Gelegenheit nutzen und auf die unmenschliche Situation im Fremden- und Asylrecht aufmerksam machen.

Das erste Sit-in beginnt am 7.5.2008 um 10 Uhr in Wels am Kaiser-Josefs-Platz. Das zweite am 8. Mai in Linz am Hauptplatz. Die Teilnehmenden setzen sich mit Sesseln, Hockern, Bänken usw. zum Integrations-on-Tour-Bus, um damit symbolisch auf das endlose Warten der Asylwerber_innen in ihren Verfahren aufmerksam zu machen.
Ebenfalls sollen Transparente, Plakate usw. mit Aufschriften „BLEIBERECHT JETZT“ oder „Wo ist Arigona?“ vermitteln, worum es geht.

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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

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    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
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    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

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Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

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