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AIDS-Konferenz, Menschenrechtsmarsch, Sexworker_innenerstürmung einer Pressekonferenz

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 26. Juli 2010 von nochrichtenMo.., 26. Juli 2010

Letzten Freitag ging die internationale >>AIDS-Konferenz im Wiener Messegelände zu Ende. Sichtbare Höhepunkte waren der >>Menschenrechtsmarsch am Ring und die anschließende Kundgebung am Heldenplatz am Dienstag. Während an der Demo nur rund 5-6000 Personen teilnahmen, füllte sich der Heldenplatz bald mit rund 20.000 Personen.

Stargästin Anni Lennox als Vertreterin der >>SING-Kampagne übte schon bei einer Pressekonferenz Kritik daran, dass Österreich zwar durch die Konferenz 45 Mio. Euro an Umwegrentabilität einstreife, in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (Global Fund) aber erst ein einziges Mal etwas eingezahlt habe, und zwar im Jahr 2002 eine Million Euro. Gesundheitsminister Stöger erntete bei der Großkundgebung am Heldenplatz dann auch als einziger Pfiffe und Buhrufe.

NGOs konnten an der offiziellen Konferenz oft nicht teilnehmen, weil die Eintrittspreise viel zu hoch waren. Sie konnten sich im Global Village präsentieren, wo es neben unzähligen Informationsständen auch unzählige Diskussionen gab. Mitunter ergriffen NGOs auch das Wort, wenn es ihnen von den Veranstaltenden nicht erteilt wurde. So stürmten Sexworker_innen eine Pressekonferenz des US-amerikanischen AIDS-Koordinators Goosby, um darauf hinzuweisen, dass der von Präsident Bush II initiierte „President’s Emergency Plan for AIDS Relief“ (PEPFAR) zwar NGOs in- und außerhalb der USA unterstützt, aber nur unter der Voraussetzung, dass sie bezahlte Sexarbeit ablehnen. PEPFAR diskriminiere damit nicht nur Sexarbeiter_innen sondern verunmögliche auch durch diese Restriktionen effektive HIV- und AIDS-Prävention in diesen Bereichen, kritisierte etwa Penninah Mwangi von der afrikanischen Sexworker_innenallianz. (>>Presseaussendung von NSWP, The Global Network of Sexwork Projects, >>YouTube-Video)

Die Sexarbeiter_innen forderten die Beseitigung von Diskriminierungen in den USAID- und PEPFAR-Programmen und eine Zusammenarbeit der Gesundheitsbehörden mit den Sexworker_innenorganisationen um Maßnahmen gegen die Verbreitung von HIV und AIDS ergreifen zu können.

>>Bericht in der ZIP-FM-Lokalausgabe vom 26. Juli 2010

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In Cash We Trust – Demo der Reichen und Schönen, oder doch nicht?

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 26. Juli 2010 von nochrichtenDi.., 27. Juli 2010

„In Cash We Trust“ hieß es am 23. Juli bei einer irgendwie anderen Demonstration vom Ballhausplatz zu Parlament und Landesgericht, wo Kerzen für Helmut Elsner aufgestellt wurden.
Aufgerufen hatte eine „Plattform für den liberalen Kapitalverkehr“, die unter anderem fordert: Keine Bankensteuer, keine Transaktionssteuer, Anhebung des Pensionsalters auf 75 Jahre, Studiengebühren und die Rückkehr von Karl-Heinz Grasser. Das Kundgebungskonzept sei von der Demonstrations-und-Kundgebungs-Consulting-AG erstellt worden, wird auf dessen Website verkündet. Den Teilnehmer_innen wurde die Einhaltung eines Dresscodes – Businesskleidung für Damen und Herren – abverlangt. Randale wurde auf Anfrage der Polizei ausgeschlossen. Das hätten sie dann schon so ankündigt, so einer der Verantwortlichen.
Huldigungen erfuhr neben Elsner auch Karl-Heinz Grasser. Gedankt wurde aber auch Bundeskanzler Faymann und allen Politiker_innen, die den Bankier_innen und Manager_innen in schwierigen Zeiten bisher die Stange gehalten haben.

>>http://www.unser-wohlstand.com/

http://social-impact.at/

>>Bericht in der ZIP-FM-Lokalausgabe vom 26. Juli 2010

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U-Haft verlängert. §§278ff-Ermittlung nicht ausgeschlossen.

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 23. Juli 2010 von nochrichtenFr.., 23. Juli 2010

Wie befürchtet, endete laut einem Bericht auf Indymedia die am 23. Juli stattgefundene Haftprüfung gegen die am 6. Juli wegen des Vorwurfs, vor einem AMS Altpapiercontainer in Brand gesetzt zu haben, inhaftierten Personen mit einer Verlängerung der Untersuchungshaft. Die nächste Haftprüfung wurde auf 23. August festgesetzt.

An einer Solidaritäts- und Antirepressionsdemo in Wien haben Donnerstagabend zirka 150 Personen teilgenommen. Die Demo führte vom Landesgericht, in dem sich die drei am 6. Juli verhafteten Personen befinden, zum Gefangenenhaus an der Rossauer Lände, wo sich zumindest zu diesem Zeitpunkt noch die vierte, am 20. Juli Verhaftete befunden haben soll.

Am 22. Juli wurde auch eine Presseaussendung einer Solidaritätsgruppe veröffentlicht, in der unter anderem berichtet wurde, dass die Staatsanwaltschaft Wien auch Ermittlungen wegen der §§278ff, also in Bezug auf kriminelle oder terroristische Organisation, nicht ausschließe.

>>Presseaussendung

Auf einem neuen Antirepressionsblog – http://www.fightrepression2010.tk – gibt es neben der aktuellen Presseaussendung eine Anleitung, wie den Gefangenen Briefe geschrieben werden können, und Informationen, wie sie sonst unterstützt werden können, etwa mit Geld, das für Anwält_innen gebraucht wird, das die Gefangenen im Häfen brauchen, um sich nötige Sachen kaufen zu können, und für laufende auch während ihrer Haft anfallende Kosten wie Miete und dergleichen.

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Verhaftungswelle gegen linke Strukturen wogt weiter: Bereits vier Personen in Haft

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 21. Juli 2010 von nochrichtenFr.., 23. Juli 2010

Am 20. Juli 2010 kam es laut einem Bericht auf Indymedia im Zuge der Ermittlungen wegen der Aktion gegen das AMS in Wien zu einer weiteren Verhaftung und einer weiteren Hausdurchsuchung. Damit befinden sich nun vier Personen in Haft.

>>Mehr Informationen auf Indymedia

Neuer Antirepressionsblog: http://www.fightrepression2010.tk/

Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!

Soli- und Antirepressionsdemo am Donnerstag, 22. Juli:
Achtung! Geänderter Treffpunkt!
Treffpunkt 19 Uhr Landesgerichtsstraße , nach der Demo Straßenfest im Sigmund-Freud-Park
(angemeldet)

Die Gefangenen freuen sich über Briefe! Wie ihr ihnen solche zukommen lassen könnt, erfährt ihr hier:
https://at.indymedia.org/node/18615

Gebraucht wird auch noch Geld. Mehr Infos:
https://at.indymedia.org/node/18628

Weitere Ermittlungen bzw. Hausdurchsuchungen können nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund bitte die Rechtshilfetipps für Hausdurchsuchungen und Befragungen von Polizei oder U-Richter_innen beachten:

Rechtshilfetipps für den Fall von Hausdurchsuchungen:
http://no-racism.net/article/692/
Rechtshilfetipps zur Aussageverweigerung:
http://no-racism.net/article/693/

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Internationale AIDS-Konferenz IAC 2010 in Wien – Menschenrechtsmarsch am 20. Juli.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 19. Juli 2010 von nochrichtenMo.., 19. Juli 2010

Von 18. bis 23. Juli 2010 findet in Wien die 18. Internationale AIDS-Konferenz (IAC 2010) statt. Das Motto der Tagung lautet:
„Rights Here, Right Now“ – „Rechte hier und jetzt“.

Neben gesundheitlichen Aspekten werden Menschenrechte einen Schwerpunkt bilden. Während bei der offiziellen und nicht allgemein zugänglichen Konferenz vor allem Politiker_innen, Wissenschaftler_innen, Mediziner_innen, Personen, die mit HIV leben und Journalist_innen anwesend sein werden, gibt es für Interessierte auch das „Global Village“. Dieses ist der öffentlich zugängliche Teil der Konferenz und zielt darauf ab, die Partizipationsmöglichkeiten von marginalisierten Communitys an der Konferenz und an globalen Strategien gegenüber HIV/AIDS zu verstärken.

Am Dienstag, den 20. Juli wird ein internationaler Menschenrechtsmarsch durch die Wiener Innenstadt ziehen. Das Event besteht aus einem 30-minütigen Marsch von der Uni über die Ringstraße zum Heldenplatz, kurzen Reden von Vertreter_innen internationaler Institutionen, der Stadt Wien, der österreichischen Bundesregierung und von Menschen, die mit HIV leben oder davon betroffen sind, sowie einer musikalischen Performance von Annie Lennox.

Treffpunkt ist um 18.30 Uhr bei der Uni Wien, um 20 Uhr wird losgezogen. Nach den Ansprachen und dem Live-Auftritt von Annie Lennox endet die Veranstaltung gegen 22.15 Uhr.

Mehr Informationen:
http://www.menschenrechtsmarsch.org
http://www.hivhumanrightsnow.org
http://www.aids2010.org/
http://no-racism.net/article/3440

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Aktivist_innen weiterhin in U-Haft – Haftprüfung am 23. Juli – Demo am 22. Juli.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 19. Juli 2010 von nochrichtenMo.., 19. Juli 2010

>>7-Minuten-Radiobeitrag der ZIP-FM-Lokalausgabe

Die drei am 6. Juli verhafteten Aktivist_innen befinden sich weiterhin in U-Haft. Die nächste Haftprüfung wird für Freitag, 23. Juli erwartet. Sollten sie an diesem Tag nicht freigelassen werden, besteht die nächste Chance dafür erst wieder Ende August.

Für Donnerstag, den 22. Juli wird daher neuerlich zu einer Protestdemonstration gegen Repression aufgerufen.

Treffpunkt: 22. Juli, 19 Uhr, Yppenplatz

Nach der Demonstration gibt es ein Straßenfest im Sigmund-Freud-Park

Gefordert wird die sofortige Freilassung der Inhaftierten und die Einstellung aller Verfahren!
„Getroffen hat es wenige, gemeint sind wir alle!“

Der Hintergrund:

Am 27. Juni brannten Mülltonnen vor einem AMS in der Redergasse in Wien 5. Mit dieser symbolischen Aktion protestierten unbekannte Personen gegen die Ausbeutungsverhältnisse am Arbeitsmarkt. Am 6. Juli durchsuchte daraufhin die Polizei drei Wohngemeinschaften sowie einen linken Kulturverein und verhaftete drei Personen.

Mehr und aktuelle Informationen gibt es im Internet auf
http://at.indymedia.org
http://ausbruch.blogsport.de/

Die Gefangenen freuen sich über Briefe! Wie ihr ihnen solche zukommen lassen könnt, erfährt ihr hier:
https://at.indymedia.org/node/18615

Gebraucht wird auch noch Geld. Mehr Infos:
https://at.indymedia.org/node/18628

Weitere Ermittlungen bzw. Hausdurchsuchungen können nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund bitte die Rechtshilfetipps für Hausdurchsuchungen und Befragungen von Polizei oder U-Richter_innen beachten:

Rechtshilfetipps für den Fall von Hausdurchsuchungen:
http://no-racism.net/article/692/
Rechtshilfetipps zur Aussageverweigerung:
http://no-racism.net/article/693/

>>7-Minuten-Radiobeitrag der ZIP-FM-Lokalausgabe

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Straßenfest gegen Karlsplatz-„Säuberung“ am 17. Juli

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 19. Juli 2010 von nochrichtenMo.., 19. Juli 2010

Mit 1. Juni 2010 ist das erneuerte Wiener Landes-Sicherheitsgesetz in Kraft getreten. Die damit verbundene Ausweitung der Polizeibefugnisse für den öffentlichen Raum, richte sich hauptsächlich gegen sogenannte Randgruppen im öffentlichen Raum, und so habe mit 1. Juni 2010 auch ein Großaufgebot an Polizei angefangen die sogenannte Drogenszene vom Karlsplatz zu vertreiben, beklagt das „Bündnis gegen die Räumung des Karlsplatzes“ und veranstaltete deshalb am Samstag, den 17. Juli einen Aktionstag im Resselpark.
Mit der Begründung, dass der Karlsplatz umgebaut werde, wurde auch der Spritzentausch des Projekts Streetwork eingestellt. Die Folgen haben sowohl User_innen zu tragen, die nun verleitet sind, mit allen gesundheitsgefährdenden Konsequenzen Spritzen mehrmals zu verwenden, als auch Passant_innen, die wieder vermehrt durch unsachgemäß im Park entsorgte Spritzen gefährdet werden.
Das Bündnis gegen die Räumung des Karlsplatzes spricht sich gegen die Zerschlagung eines (über-)lebenswichtigen Hilfssystems und gegen jede Form von polizeilicher Repression gegen Drogen konsumierende Menschen aus. Es verurteilt jede Illegalisierung und Kriminalisierung von Drogenkonsument_innen, unterstützt hingegen eine selbstbestimmte Organisierung der User_innen und fordert eine Bereitstellung von Infrastruktur und Finanzmitteln durch das Drogenhilfssystem.
Mit dem Bündnis gegen die Räumung des Karlsplatzes kann über die Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (WIEN) LISA – FAS Kontakt aufgenommen werden, über die Website http://lisasyndikat.wordpress.com oder direkt per E-Mail an buendnis_karlsplatz[at]riseup.net.

Mehr Informationen:
http://lisasyndikat.wordpress.com/2010/07/09/aktionstag-gegen-die-karlsplatzsauberung/

http://lisasyndikat.wordpress.com/2010/07/18/strassenfest-gegen-karlsplatz%E2%80%9Csauberung%E2%80%9C-%E2%80%93-ein-kundgebungsbericht/

>>Kurzer Audiobericht

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Rechtsextremer Brandanschlag auf Zuwander_innenheim in Floridsdorf – Antifaschistische Protestkundgebung am 16. Juli

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 19. Juli 2010 von nochrichtenMo.., 19. Juli 2010

In der Nacht von 9. auf 10. Juli wurden in einem Gang des Apartmenthauses Franz-Jonas-Platz des Zuwander_innenfonds Papiercontainer in Brand gesetzt. Der Rauch drang bis ins oberste Geschoß vor. Davor waren Sprayerein wie „Hier leben bald tote Tschuschen“ oder „Hammerskins rule Floridsdorf“ am Haus aufgetaucht. Die nach den Sprayereien gerufene Polizei hat zwar vorbeigeschaut, ist aber rasch wieder abgezogen. Wenig später brannte es.

Die Linkswende sieht in dem Brandanschlag einen Zusammenhang mit der antiislamischen Kundgebung der BI Rappgasse / Umgebung vom 18. Juni, an der auch rechtsextreme Skinheads und Hooligans teilgenommen haben und anschließend zu Provokationen einer antifaschistischen Gegenkundgebung aufgebrochen sind.

Die Neonazis, so die Linkswende, dürften sich das Wohnheim für Zuwander_innen am Franz-Jonas-Platz bewusst ausgewählt haben, da es vor allem jugendliche Zuwander_innen aus Floridsdorf gewesen seien, die sich ihnen am 18. Juni entgegengestellt haben.

Am Freitag, den 16. Juli fand beim Bahnhof Floridsdorf in unmittelbarer Nähe des Zuwander_innenhauses eine Kungebung statt, um den rassistischen Brandanschlag bekannt zu machen, zu protestieren und Solidarität mit den angegriffenen Migrant_innen zu zeigen.

>>Kurzer Audiobericht mit Ausschnitten aus Reden von Linkswende und SLP

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Hausdurchsuchungen und Festnahmen in Wien.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 7. Juli 2010 von nochrichtenFr.., 9. Juli 2010

Info von at.indymedia.org/node/18590 – bearbeitet

Am 6. Juli 2010 wurden in Wien in drei WGs Hausdurchsuchungen durchgeführt. Drei Personen wurden festgenommen und befinden sich noch in Haft. Als Grundlage dafür wurden Ermittlungen in Zusammenhang mit brennenden Mülltonnen vor einem AMS am 27. Juni 2010 angegeben.

Zeitgleich zu den Hausdurchsuchungen in den WGs wurde auch ein linkes Vereinslokal durchsucht. Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar.

Weitere Ermittlungen bzw. Hausdurchsuchungen können nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund bitte die Rechtshilfetipps für Hausdurchsuchungen und Befragungen von Polizei oder U-Richter_innen beachten:

Rechtshilfetipps für den Fall von Hausdurchsuchungen:
http://no-racism.net/article/692/
Rechtshilfetipps zur Aussageverweigerung:
http://no-racism.net/article/693/

Gerüchte, Klatsch und Tratsch (öffentlich, halböffentlich, privat, über Telefon, Mail, in Foren, vor Polizei und überhaupt) gefährden dich, Zusammenhänge und konkrete Personen.

Antirepressionsdemo am 7. Juli 2010:
Treffpunkt vor der Uni Wien um 17:00 Uhr

Die Aussageverweigerung ist ein Recht. Die Wahrnehmung dieses Rechts, bietet vorerst (d.h. vor rechtskundiger Beratung, Akteneinsicht etc.) den bestmoeglichen Schutz vor der Eroeffnung einer Verfahrens und – wenn ein Verfahren eingeleitet wird – die besten vorrausetzungen fuer eine optimale verteidigung. Wie bereits gesagt, eine Aussage bei der Polizei ist ein ermittlungsschritt GEGEN den/die „VerdaechtigeN“. Achtung: Auch als ZeugIn oder GeschaedigteR kann schnell zu Verdaechtigen oder Beschuldigten gemacht werden! Deshalb berufst du dich auch als ZeugIn oder GeschaedigteR auf das Entschlagungsrecht und machst keine Aussage: „Ich entschlage mich der Aussage, um nicht die Gefahr einer strafgerichtlichen Verfolgung einzugehen.“

Nachtrag:
>>Stel­lung­nah­me des „Ka­lei­do­skop“ zur Durch­su­chung am 06.​07.​2010

Tref­fen Ka­lei­do­skop Info & Aus­tausch am Frei­tag 9.7., 17h30, Gum­pen­dor­fer Stra­ße 83b -> bei den IGs

Of­fe­nes So­li­da­ri­täts­tref­fen für die In­haf­tier­ten am Sonn­tag 11.7., 18 Uhr, EKH (Wie­land­gas­se 2-4)
-> http://​at.​indymedia.​org/​node/​18602

An­ge­mel­de­te De­mons­tra­ti­on gegen Re­pres­si­on am Mon­tag 12.7. um 16h Treff­punkt Schot­ten­tor

So­li­fest gegen Re­pres­si­on am Mon­tag den 12.7. ab ca. 18h im Tüwi (Pe­ter-​Jor­dan 76 Ecke Dä­nen­stras­se)
Pro­gramm mit DIY-Gril­len im Gar­ten, So­li-​Cock­tails, Feu­er­show, Band & Auf­le­ge­rei (Flyer & Pro­gramm sind in Ar­beit)

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Hausprojekt in Eichenstraße am Freitag eröffnet.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 5. Juli 2010 von nochrichtenDi.., 13. Juli 2010

Nachtrag:

In den späten Abendstunden des 12.7. 2010 wurde das Hausprojekt in der Eichenstraße 9 von der Polizei geräumt. Damit steht das Haus im 12. Wiener Gemeindebezirk wieder ungenutzt leer. In den vergangenen 12 Tagen wurde das Haus instand gesetzt und mit Programm und durch viel Engagement zahlreicher Menschen belebt. Verschiedenste Projektideen waren dabei, verwirklicht zu werden – ein Traum, der durch die Polizei auf Betreiben der Eigentümerin ÖBB Infrastruktur beendet wurde. Die Räumung verlief ruhig, von drei Personen wurden die Personalien aufgenommen. (http://hausprojekt.noblogs.org/)

Text anhand Kommunikee der Initiative Hausprojekt verfasst. Original und aktuelle Infos gibt es da:
http://hausprojekt.noblogs.org/

Seit 2. Juli besetzt die Initiative Hausprojekt ein leer stehendes ehemaliges Eisenbahner_innenwohnhaus beim Bahnhof Wien Meidling.

Zahlreiche Nachbar_innen begrüßen und bestätigen die Initiative in ihrem Vorhaben, Leerstand für die Allgemeinheit wieder zu beleben, so die Initiative in einem Kommunikee. Sie lädt alle Interessierten ein zu Picknick im Garten, Workshops, Film- und Theatervorführungen, Kinderprogramm und Kostnix-Café.

Mit einem vielfältigen Programm und dem Aufruf sich zu beteiligen wird eine grundlegende Kritik an der (un-)sozialen Stadtplanung in Wien formuliert, so die Initiative Hausprojekt. Beispielsweise fressen von der Stadt subventionierte Wohnungen noch immer über ein Drittel des Einkommens. Mit dem Grundbedürfnis nach Wohnraum Gewinne machen zu wollen, sei eine der kapitalistischen Absurditäten, gegen die sie Alternativen aufzeigen wolle.

Raum für selbstverwaltete und nicht profitorientierte Projekte sei für sie ein Maßstab der Lebensqualität in einer Stadt. Leider gehe im Moment Wohnbau entweder mit Gentrifizierung und der Verdrängung ärmerer Bevölkerungsgruppen einher, oder mit dem Neubau von konsumorientierten Großprojekten, in denen es schon als innovativen Luxus gelte wenn es einen Kindergarten und einen allgemein benutzbare Fahrradkeller gibt.

Die Initiative Hausprojekt erwarter, dass die nun wiederbelebten Räume in der Eichenstraße zur Nutzung freigegeben werden. Verhandlungen mit den Verantwortlichen werden angestrebt. Die Initiative Hausprojekt habe schon vor langem ein innovatives Nutzungskonzept für leerstehende Immobilien präsentiert. Da die seit der Räumung der Hausbesetzung in der Triesterstraße 114 im Oktober 2009 geführten Verhandlungen nicht erfolgreich waren, erwartet sie diesmal mehr Gehör. In diesem Sinne lädt sie alle Interessierten ein, das befreite Haus in der Eichenstraße 9 zu besuchen, um sich selbst ein Bild zu machen und die Initiative zu unterstützen.

Das Haus ist zirka 5 Minuten vom Bahnhof Wien Meidling bzw. der U-Bahn-Station Philadelphiabrücke entfernt, und mit U-, S-, Badner- und Straßenbahn sowie Autobus bestens erreichbar (S1, S2, S3, S5, S6, S9, S15, Südbahn, Pottendorfer Linie, Badnerbahn, U6, 62, 7A, 8A, 59A, 62A, N64).

>>Interview mit einer am Hausprojekt beteiligten Person am 5. Juli (aus ZIP-FM-Lokalausgabe; 4 Minuten)

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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
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    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
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    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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