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„Freunde-schützen-Haus“ für abschiebungsbedrohte Familien in Wien eröffnet.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 20. September 2010 von nochrichtenMo.., 20. September 2010

Ein Wohnprojekt für Familien, die kurz vor einer Abschiebung stehen, wurde von der Initiative „Freunde schützen“ in Wien-Meidling eröffnet .

Die Einrichtung geht auf eine Initiative der Rechtsberaterin Karin Klaric vom Verein Purple Sheep und des Immobilientreuhänders Hans Jörg Ulreich zurück. Ulreich ist Vater eines Schulfreundes von Bernard K., der im Feber mit seiner Familie in den Kosovo abgeschoben worden ist. Seine Wut machte Ulreich zu Widerstand, und gründete eine Intiative „Fußball verbindet“; aus der später die Initiative „Freunde schützen“ und nun das Freunde-schützen-Haus

Etwa 50 Familien finden in Wohnungen Platz, im Hof ließen sich zusätzlich Zelte aufstellen. Die Betroffenen werden in dieser schwierigen Zeit rund um die Uhr betreut, so Klaric.

>>Ausführlicher Beitrag auf no-racism.net
>>Vorstellung des „Freunde-schützen-Hauses“ durch die Initiator_innen (Aufzeichnung einer Pressekonferenz, zur Verfügung gestellt von der Redaktion „Trotz Allem“)

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Europaweite Proteste gegen Abschiebungen von Roma

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 6. September 2010 von nochrichtenMo.., 6. September 2010

Zigtausende Menschen beteiligten sich allein in Frankreich am 4.September an Protesten gegen die massenhafte Abschiebung von Roma. In mindestens 135 Städten in ganz Frankreich sei demonstriert worden, heißt es. Aber auch in zahlreichen anderen Städten in ganz Europa gingen Menschen in Solidarität mit den Roma in Frankreich auf die Straße. Sie protestierten dabei auch gegen Unterdrückung und Diskriminierung in anderen Ländern, gegen das Wegschauen der EU, und überhaupt gegen Rassismen.

In Wien fanden sich am Samstagnachmittag rund 300 Personen vor dem Haus der Europäischen Union in der Wipplingerstraße ein.

Eine Initiative engagierter Roma in Wien hatte zu der Solidaritätskundgebung aufgerufen: „Die Abschiebungen von Roma in Frankreich durch Präsident Nicolas Sarkozy stimmen uns besorgt und ängstlich. Die Registrierung von Menschen aufgrund ihrer Ethnie lehnen wir entschieden ab.“ hieß es im Aufruf.

Bei der Kundgebung sprach unter anderem die 1933 geborene Autorin, Künstlerin, KZ-Überlebende und Romni >>Ceja Stojka.

Hier ein paar Ausschnitte aus der Kundgebung:
>>Beitrag für ZIP-FM-Lokalausgabe auf ORANGE 94.0 (13 Minuten)

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Zwischen Wiener Blut und Buttersäure – gestörter Wahlkampfauftakt der FPÖ.

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 2. September 2010 von nochrichtenFr.., 3. September 2010

>>Radiobeitrag der ZIP-FM-Lokalausgabe auf ORANGE 94.0 (15 Minuten)

Der Versuch, das Publikum bei einer Schlagerbandversion von „Wiener Blut“ zum Mitsingen zu bewegen, schlug noch fehl. Als ER aber dann zu den bombastischen Klängen von Carl Orffs „O Fortuna“ Nebenschwaden durchschneidend auf die einem Boxring nachempfundene Bühne emporstieg, waren die mehr als 1000 Personen, die sich zu HCs „Wahlauftakt“ in der Lugner-City einfanden, nicht mehr zu bremsen, sie jubelten, riefen in Chören „HaCe, HaCe, HaCe, …“.

Und dann ergriff ER das Wort. Und wenn ER das tut, geruht ER es bisweilen nicht vor Ablauf mindestens einer Stunde wieder abzugeben. Diesmal allerdings verstummte SEIN Wort nach bereits wenigen Minuten. Da half kein Klopfen aufs Mikrofon, kein in der Menge losgetretenes neuerliches „HaCe, HaCe, HaCe“-Rufen. Es floss einfach kein Strom zu Mikrofon und Lautsprechern. Während noch nach der Ursache des Stromausfalls gesucht wurde, zogen aber plötzlich Schwaden übelsten Geruchs durch die Menge, die irgendwie an Buttersäure erinnerten.

Stramme HC-Anhänger_innen – offenbar eigentlich fast alle – ließen sich dadurch aber nicht beirren, sondern harrten aus, bis die Tonanlage wieder funktionierte, bis der Gestank von ihnen weg in andere Bereiche der Versammlung gezogen war.

Er lasse sich nicht mundtod machen, scherzte HC, als er seine Rede fortsetzen konnte. Streng in verschiedene Richtungen blickende Herren mit Regenschirmen umgaben ihn, und warteten offenbar auf weitere übelriechende Wurfkörper – leider vergebens.

Vereinzelt und erschreckend kurz waren Buhrufe zu vernehmen, segelten Flugzettel der SLP durch die Luft. Mindestens zwei mutmaßlich HC-unfreundliche Personen wurden auf Wunsch der FPÖ von der Polizei aus der Lugner-City entfernt.

Vor den Toren der Lugner-City hatten sich mehrere Gegner_innen von HC Strache und seiner rassistischen Politik versammelt, bei so gut wie allen Zugängen, gleich neben Infotischen der FPÖ. Wer zu HC wollte, musste zwangsläufig an den Antirassist_innen und Antifaschist_innen vorbei, ließ sich aber scheinbar trotzdem nicht bekehren.

Junge Strache-Fans, so sie sich von ihrem Idol losreißen konnten, kamen immer wieder mit Videokameras vorbei und filmten die Antifaschist_innen. Vereinzelt kam es zu Wortgefechten. Zumindest einmal schritt auch die Polizei ein und zeigte einen Jugendlichen wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung an. Kleiner Schönheitsfehler: der der Wiederbetätigung beschuldigte Jugendliche hatte an der antifaschistischen Kundgebung teilgenommen, und war über den Vorwurf, er habe die Hand zum Hitler-Gruß erhoben, einigermaßen perplex.

Bereits knapp eine Stunde vor Straches Auftritt erteilten rund 150 walzerselige Antirassist_innen Straches Aufruf „Mehr Mut für unser Wiener Blut. Zu viel Fremdes tut niemandem gut!“ eine Abfuhr und wiegten sich am nahen Urban-Loritz-Platz zu „Wiener Blut“ von Johann Strauß. „Wir lassen unsere Stadt in Vielfalt walzern!“, hieß es im Aufruf zu diesem Flashmob, und: „Wir wollen dem Verfolgungswahn und der Blut-und-Boden-Politik der FPÖ ein schönes Bild entgegensetzen. Bei uns walzern alle auf Wiener Blut, dem schönen Walzer von Johann Strauß Sohn – egal woher sie kommen, welche Religion sie haben oder ob sie keine haben, egal welche sexuelle Orientierung oder welches Geschlecht.“

>>Radiobeitrag der ZIP-FM-Lokalausgabe auf ORANGE 94.0 (15 Minuten)

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Aus U-Haft entlassene Aktivist_innen im Studiogespräch bei ORANGE 94.0.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 30. August 2010 von nochrichtenMo.., 30. August 2010

Am 30. August waren zwei jener Aktivist_innen, die während des Sommers wegen des Vorwurfs, vor einem AMS Altpapiercontainer angezündet zu haben, in U-Haft saßen, zu Gast im Studio von ORANGE 94.0, und sprachen über Haft, Haftbedingungen, Repression und Solidarität.

Drei Personen befanden sich seit 6. Juli in Haft, eine vierte saß seit 19. Juli hinter Gittern. Am 23. August 2010 wurden sie aus der U-Haft entlassen. Das Verfahren geht aber weiter.

>>Aufzeichnung des Studiogesprächs (33 Minuten, MP3 oder OGG)

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Freiheit für A, B, I und J! Alle vier des Mistkübelanzündens Beschuldigten aus U-Haft entlassen. Verfahren läuft aber weiter.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 23. August 2010 von nochrichtenDi.., 24. August 2010

Freigelassen wurden nach einer Haftprüfung Montagvormittag all jene vier Aktivist_innen, denen vorgeworfen wird, im Juni Altpapiercontainer vor einem AMS angezündet zu haben. Drei Personen befanden sich seit 6. Juli in Haft, eine vierte saß seit 19. Juli hinter Gittern.

Die Vorwürfe sind damit für die Justiz freilich nicht vom Tisch. Lediglich liegen keine Gründe für Untersuchungshaft mehr vor. Und weiterhin werde nicht ausgeschlossen, auch nach dem Antiterrorparagrafen 278b anzuklagen, berichtet derstandard.at unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Derzeit gehe es aber in Richtung verbrecherisches Komplott gemäß Paragraf 277 StGB – Strafrahmen 6 Monate bis 5 Jahre.

„Wir freuen uns mit den Betroffenen darüber, dass die unangemessene und ungerechtfertigte Untersuchungshaft endlich beendet wurde“, erklärte die Solidaritätsgruppe „Fight Repression 2010“ in einer ersten Stellungnahme. Und weiter: „Die Staatsanwaltschaft Wien und das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung haben gezeigt, wie sie mit gesellschaftskritischen Menschen verfahren.” Nach wie vor konnten weder die Anwältin der Beschuldigten noch sie selbst volle Akteneinsicht in die ihnen vorgeworfene Strafsache nehmen. Die lange Dauer der Untersuchungshaft diene vor allem der Erpressung von Aussagen über eine vermeintlich extremistische Szene. Damit seien die vier Aktivist_innen für ihre kritische Einstellung in Gesinnungshaft genommen worden, und linke, gesellschaftskritische Menschen pauschal kriminalisiert worden, so die Solidaritätsgruppe.

Erst Sonntagabend fand noch eine der zuletzt etwa wöchentlichen Solidaritätsdemos statt, bei der die Freilassung der vier Personen gefordert wurde. Mehr als 70 Personen waren diesmal gekommen, um vom PAZ Rossauer Lände zur Justizanstalt Josefstadt zu ziehen. Neuerlich wurde mittels Sprechchören und Luftballons versucht, die Gefangenen durch die Mauern hindurch zu grüßen.

Weitere Infos und die vollständige Stellungnahme der Solidaritätsgruppe: http://www.fightrepression2010.tk/

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Torten, Luftballons, Ständchen und Ü-Fahrrad auf Geburtstagsdemo.

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 17. August 2010 von nochrichtenDi.., 17. August 2010

Mit Torten, Kuchen und Luftballons feierten rund 30 Leute vor dem Landesgerichtlichen Gefangenenhaus den Geburtstag einer jener seit Juli in Untersuchungshaft sitzenden Personen, denen Beteiligung an einer Protestaktion vor einem AMS in Wien vorgeworfen wird. Das Geburtstagskind selbst konnte freilich nicht direkt an der Feier teilnehmen. Mittels Übertragung einer halben Stunde der Geburtstagsdemo auf Radio ORANGE 94,0 wurde aber versucht, sie zumindest akustisch ein bisserl teilhaben zu lassen. Außerdem wurde rufend und singend das Gefängnis umrundet und wurden Luftballons steigen gelassen, die über den Gefängnishof fliegen sollten, vom Wind allerdings leider in die falsche Richtung getragen wurden.

Neuerlich war die Versammlung aufgrund von Beschwerden von Anrainer_innen untersagt worden, denen die letzten Solidemos durch die Wickenburggasse zu laut gewesen waren. Da diesmal kein Lautsprecherwagen dabei war, ließ die anwesende Polizei Kundgebung und Demo dann aber doch zu.

Zum Abschluss wurden die Kerzen auf der Torte angezündet. Die Ermahnung eines Polizisten, die Torte nicht auf das Gefängnistor zu werfen, erwies sich als überflüssig. Sie sollte ohnehin gemeinsam aufgegessen werden.

Zur Übertragung der Demonstration über Radio testete ORANGE 94.0 sein noch nicht ganz fertiges neues „Übertragungsfahrrad“. Soundkarte und Radiostream erwiesen sich dabei als noch nicht ausreichend aufeinander abgestimmt. Daher war die Sendung zumeist entweder zu leise oder zu übersteuert oder überhaupt kurz unterbrochen. Das Ziel der Übertragung sollte dennoch erreicht worden sein: Die Glückwünsche ans Geburtstagskind und die solidarischen Grüße zum Nichtgeburtstag der anderen durch die Mauern zu tragen.

>>Aufzeichnung der ORANGE-94,0-Sondersendung von der Geburtstagsdemo

Die U-Haft-Bedingungen der Gefangenen wurden mittlerweile etwas gelockert. So war es in den letzten Tagen erstmals auch für befreundete Personen möglich, die Gefangenen zu besuchen. Diese haben sich sehr darüber gefreut, endlich wieder in vertraute Gesichter blicken zu können, berichtete eine Kundgebungsteilnehmer_in während der Geburtstagsdemoübertragung.

Die nächste Haftprüfung für die ersten drei Verhafteten findet am 23. August statt, jene der vierten Verhafteten Anfang September.

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Sommer, Sonne, Squattingaction – Hausbesetzung in der Burggasse 2.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 16. August 2010 von nochrichtenDi.., 17. August 2010

„Sommer, Sonne, Squattingaction“ wurden für Mitte August angekündigt. Von Sommer und Sonne war am Abend des Freitag, 13. August, gerade nicht mehr viel zu sehen. Über Wien ging eines der heftigsten Gewitter der letzten Zeit nieder. Die Squattingactions erreichten aber ihren vorläufigen Höhepunkt. So wurde in der Burggasse 2, gleich neben dem Volkstheater, ein riesiges Haus besetzt.
Bereits am Samstag wurde ein Infocafé eingerichtet, das „neben Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien auch und vor allem eine Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch“ bot.
Polizei schaute bislang nur selten vorbei.
Für Montag, 19 Uhr ist ein Vortrag über die Geschichte der Hausbesetzungen in Wien geplant.
Das Haus ist mit den Linien U2, U4, 49, 48A und N46 bestens erreichbar.

Am Anfang Juli zehn Tage lang besetzten Haus in der Eichenstraße wurden Transparente angebracht, die über den vollzogenen Umzug informierten: „Schmeißt ihr uns aus diesem Haus, gehen wir ins nächste Haus“.

Weitere Infos: http://ask.noblogs.org
Termine: http://schauma.lnxnt.org

>>Interview mit Beteiligten für ZIP-FM-Lokalausgabe am Mo., 16. August, 17.00 Uhr auf ORANGE 94.0

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Zu laut: Antirepressionsdemo durch Wickenburggasse untersagt. Ganz leise blieb es trotzdem nicht.

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 12. August 2010 von nochrichtenDo.., 12. August 2010

Jahrzehntelang führten Antirepressionsdemonstrationen durch die Wickenburggasse beim Landesgerichtlichen Gefangenenhaus, beseelt von der Hoffnung, damit für Gefangene hörbar zu sein, und sie grüßen zu können. Eine für 12. August angemeldete Demonstration in Solidarität mit den im Juli verhafteten vier Personen, denen eine Protestaktion vor einem AMS vorgeworfen wird, wurde nun wegen angeblicher Anrainer_innenbeschwerden von der Polizei untersagt. Nach einer der vergangenen Demonstration haben zwei traumatisierte Anrainer_innen die ganze Nacht nicht schlafen können, hieß es in der Begründung.

Für die Antirepressionsdemo am 12. August waren wieder technische Hilfsmittel wie Megaphone und ein Lautsprecherwagen geplant gewesen. Die Demonstration wurde daraufhin untersagt. Übergeben konnte der Bescheid erst am Treffpunkt der Demonstration werden.
Die erschienenen Demonstrant_innen schlugen der Polizei nach interner Diskussion vor, die Demonstration zwar wie geplant durchzuführen, aber ohne Lautsprecherwagen oder andere technisch-akustische Hilfsmittel in die Wickenburggasse zu ziehen. Ein Vorschlag, den der Behördenvertreter noch ein bisserl ausbaute – Verwendung nur einer Fahrspur, möglichst zügiger Demonstrationsvorlauf -, aber akzeptierte.
Begleitet von einem Vielfachen an Polizei zogen die Demonstrant_innen schließlich ungehindert vom Yppenplatz zum und ums Landesgerichtliche Gefangenenhaus. Ganz leise blieb es in der Wickenburggasse trotzdem nicht. Dafür sorgten Sprechchöre vor den Gefängnistoren – in Solidarität mit A., B., I. und J.

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Weiter Untersuchungshaft auch für vierte Verhaftete, Besuchsrecht für alle massiv eingeschränkt.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 9. August 2010 von nochrichtenMo.., 9. August 2010

Auch für die vierte in Zusammenhang mit den Vorwürfen betreffend brennender Müllcontainer vor einem AMS in Wien 5 verhafteten Person wurde die Untersuchungshaft für zumindest mal vier Wochen verlängert. Das ist das Ergebnis einer am 6. August stattgefundenen Haftprüfung.

Die Gefangene befindet sich seit 19. Juli in Haft. Ihre nächste Haftprüfung und damit ihre nächste Chance wieder freigelassen zu werden, wird für Anfang September erwartet. Die nächste Haftprüfung der drei weiteren Personen, die bereits am 6. Juli verhaftet worden waren, findet am 23. August statt.

Bei allen vier Personen beklagt die Solidaritätsgruppe eine massive Einschränkung des Besuchsrechts. Sie dürfen nur von engsten Familienangehörigen besucht werden, sogar von Geschwistern nur nach gründlicher Prüfung, ob eh kein „linksextremer“ Backgound vorhanden ist. Freund_innen, Partner_innen und andere Personen werden pauschal mit dem Hinweis auf weitere Ermittlungen abgewiesen.

Bei einer Solidaritätsdemonstration um die Justizanstalt Josefstadt, in der sich alle vier Gefangene befinden, nahmen am 5. August 85 Personen teil. Am 29. Juli waren rund 50 solidarische Demonstrant_innen mit einem sehr, sehr lauten Lautsprecherwagen gekommen, um die Gefangenen zu grüßen. Die nächste Solidaritätsdemonstration startet am Donnerstag, den 12. August, um 19.00 Uhr am Yppenplatz in Wien 16. Am Freitag, den 13. August, findet ab 13.13 Uhr im Bruno-Kreisky-Park in der Nähe der U4-Station Margaretengürtel eine Antirepressionskundgebung statt.

>>Offener Brief aus dem Gefängnis

>>Aussendung der Soligruppe zur massiven Einschränkung des Besuchsrechts

Aussendung der Soligruppe – veröffentlicht auf http://www.fightrepression2010.tk/:

WEITERLESEN ►

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Gedenken an die Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 9. August 2010 von nochrichtenMo.., 9. August 2010

Anlässlich des Jahrestags des Atombombenabwurfes auf Hiroshima veranstalteten die Hiroshima-Gruppe Wien, die Wiener Friedensbewegung und weitere Friedensgruppen am Freitag, den 6. August auch heuer eine Kundgebung am Stock-im-Eisen-Platz mit anschließendem Laternenmarsch zum Teich vor der Karlskirche. Mehr als 50 Personen waren gekommen. Auch wenn es aufgrund des starken Windes schien, als ob der Laternenmarsch ausfallen müsste, konnten schließlich doch noch 20 Papierlaternen mit Kerzen zu Wasser gelassen werden.

Am Montag, 9. August 2010, dem Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, wird um ca. 19.00 Uhr mit einer traditionellen buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht (Wien 2, Hafenzufahrtsstraße, Bus 80B).

http://www.hiroshima.at/

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WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
Logo von ORANGE 94.0 (ein Viereck mit Zacken links und rechst), links daneben Schrift: Schalt dich ein / ORANGE 94.0

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

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Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

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