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Landlosenbewegung in Jedlersdorf:
Der Landbesetzung dritter Tag.

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 20. April 2012 von nochrichtenFr.., 20. April 2012

Besuche von Nachbar_innen, Kennenlernen und Weitergarteln prägten den dritten Tag der Landbesetzung …
>>Bericht aus der Gerasdorfer Straße für Radio Orange 94,0

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Landlosenbewegung in Jedlersdorf:
Der Landbesetzung zweiter Tag.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 18. April 2012 von nochrichtenMi.., 18. April 2012

Landarbeit, Pflanzen, Workshops und Gespräche prägten den zweiten Tag der Landbesetzung in Wien Jedlersdorf. Am Vormittag besuchte Andrea Reithmayer, die Vizerektorin der Universität für Bodenkultur, die das Grundstück bis vor kurzer Zeit genutzt hatte, die Besetzer_innen, und hörte sich deren Anliegen an. Allerdings befand sie die Boku als dafür nicht zuständig, weil diese, so Reithmayer, keinen gesellschaftspolitischen Bildungsauftrag habe. Sie wolle jedoch Gespräche mit Bezirkspolitiker_innen initiieren, um eine Lösung zu finden. Eine permanente Duldung der neuen Nutzer_innen des Grundstücks wollte sie nicht aussprechen, aber immerhin bis vorerst mal Donnerstag 12 Uhr, also gerade mal für einen weiteren Tag, und das auch nur, wenn nichts Gröberes passiert.

In der ZIP-FM-Lokalausgabe telefonierten wir mit den Besetzer_innen:
>>Mitschnitt des Interviews

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Landlosenbewegung in Jedlersdorf:
Der Landbesetzung erster Tag

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 17. April 2012 von nochrichtenDi.., 17. April 2012

Ein Feld in Wien Jedlersdorf, Gerasdorfer Straße 105, wurde am 17. April, dem Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, zum Schauplatz der vermutlich ersten Landbesetzung in Wien seit zumindest sehr langer Zeit.

Zirka 60 Personen sollen es gewesen sein, die zwischen 11 und 12 Uhr auf das Grundstück mit der Adresse Gerasdorfer Straße 105 eingedrungen sind. Grundeigentümerin ist die Bundesimmobiliengesellschaft. Genutzt wurden die Felder und Gewächshäuser auf dem Gelände bis vor kurzem von der Universität für Bodenkultur (Boku). Zuletzt drohte eine Verbauung. Nun wurde das Land von jenen, die es bewirtschaften (wollen) erobert.

Anwesende Polizei habe im Großen und Ganzen nur zugeschaut, als die Besetzer_innen über einen Zaun auf das Grundstück kletterten, erzählten Beteiligte. Andere berichteten von Perlustrierungen. In den nächsten Stunden zog sich die Polizei jedenfalls weitgehend zurück und patrouillierte nur mehr gelegentlich vorbei. Lediglich ein paar Securitys mussten den ganzen Tag vor dem Zaun auf und ab gehen. Böse Blicke wurden auch immer wieder von einem Boku-Mitarbeiter über den Zaun geworfen. Gegen 14 Uhr kam er in Polizeibegleitung auf das Gelände und kappte die Wasserversorgung. Auf wundersame Weise floss das Wasser aber wenig später wieder.

Wer mitmachen will und die bestehende Übereinkunft über ein respektvolles, gewalt- und hierarchiefreies Miteinander mitträgt, möge hinkommen.

Weitere Informationen, die „Übereinkunft – Safer space“ und einen aktuellen Newsticker gibt es da: http://17april.blogsport.eu/

>>Interview mit Besetzer_innen

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Fruchtbarer Widerstand:
Landbesetzung in Wien am 17. April 2012, dem Tag des kleinbäuerlichen Widerstands.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 16. April 2012 von nochrichtenMo.., 16. April 2012

„Land, denen, die es bewirtschaften wollen; Ernährungs-, Saatgut- und Landsouveränität; das Recht auf kooperative, kollektive, autonome, bedürfnisorientierte Nahrungsmittelproduktion in Stadt und Land; Stopp der Stadtverdichtung zulasten selbstbestimmter Räume.“, das sind Forderungen einer Gruppe von Menschen, die es am Internationalen Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April nicht damit belassen wollen, Wünsche zu formulieren, sondern diese in die Tat umsetzen möchten, bei der ersten Landbesetzung in Wien, die am Dienstag um 11 Uhr in der Gerasdorfer Straße 105 in Jedlersdorf beginnen wird.

>>Radio-ORANGE-94,0-Studiogespräch mit zwei Beteiligten: http://cba.fro.at/57816

Aus einem Aufruf:

Wir nehmen den 17. April, den Tag des kleinbäuerlichen Widerstands zum Anlass, zu beginnen, unsere Vorstellung einer zukunftsfähigen und sozialen Stadt-Landwirtschaft in die Praxis umzusetzen.

Wir wollen auch in Wien diesen Tag nutzen, nicht nur um die Thematik Zugang zu Land hier und global zu diskutieren – wir wollen uns auch ganz konkret Zugang zu Land verschaffen, indem wir uns ein Stück brachliegendes Land aneignen und beginnen es mit Leben zu füllen und zu bewirtschaften.

So sind wir Teil der globalen Kämpfe um Land und den Landnahmen und vielfältigen Aktionen, die jedes Jahr am 17. April stattfinden.

Der „Tag des kleinbäuerlichen Widerstands“ wurde von Via Campesina ausgerufen, nachdem am 17. April 1996 in Brasilien 19 Aktivist_innen der Landlosenbewegung MST von der Polizei ermordet worden waren.

Die Landbesetzung beginnt am Dienstag, 17. April um 11 Uhr in der Gerasdorfer Straße 105.
Ihr kommt hin mit den Straßenbahnlinien 31 oder 30 – bis zur Station Hanreitergasse und von dort zirka 10 Minuten zu Fuß entlang der Gerasdorfer Straße –, oder ihr nehmt den 32A bis zur Station Kollarzgasse.
Wenn ihr gemeinsam mit dem Fahrrad anreisen wollt, dann kommt am Dienstag, 17. April um 10 Uhr zur Friedensbrücke (Brigittenauer Seite).
Wenn ihr später mit dem Radl rausfährt, dann müsst ihr, wenn ihr am Radweg in der Jedlersdorfer Straße fährt, bei der Hanreitergasse rechts abbiegen (außer ihr kommt aus der anderen Richtung), wenn ihr auf der Brünner Straße fährt, dann könnt ihr direkt bei der Gerasdorfer Straße in diese einbiegen.

Mehr Informationen zur Landbesetzung in Wien findet ihr auf http://17april.blogsport.eu

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w_IE_derständische Studierende protestieren gegen die Abschaffung des Bachelors für Internationale Entwicklung an der Uni Wien.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 16. April 2012 von nochrichtenMo.., 16. April 2012

Die Studierenden der Internationalen Entwicklung (IE) haben beschlossen, für die Tage vom 17. bis zum 20. April zu einer universitätsweiten Protestwoche gegen die Abschaffung des Bachelor Internationale Entwicklung aufzurufen.

>>Radio-ORANGE-94,0-Studiogespräch mit zwei IE-Aktivist_innen

Aus dem Aufruf der bagru.IE:

Die Studierenden der Internationalen Entwicklung haben beschlossen, in den Tagen vom 17. bis zum 20. April zu einer universitätsweiten Protestwoche gegen die Abschaffung des Bachelor Internationale Entwicklung aufzurufen. Wir wehren uns gegen das illegitime Vorgehen der Universitätsleitung und gegen die Entrechtung von tausenden Studierenden.
Die Protestwoche schließt direkt an die Kämpfe aus dem jetzigen und dem vergangen Semester um den Erhalt des Studiums an. Darüber hinaus steht unser Kampf in einer Linie mit den Auseinandersetzungen der Internationalen Entwicklung seit deren Gründung und mit den Studienprotesten der vergangenen Jahre seit Herbst 2009. Wir bringen damit unsere Anerkennung für alle in unserem Kontext geführten Kämpfe zum Ausdruck und rufen auf zur Solidarisierung und zu gemeinsamem Protest.
In der Woche vom Dienstag, den 17. April bis Freitag, den 20. April sollen universitätsweit vielfältige und kreative Veranstaltungen zur Information, Weiterbildung und Organisation unseres Kampfes stattfinden. In Form eines Protestcamps werden wir uns ein Forum für solidarischen Austausch und gemeinsame Veranstaltungen einrichten. Neben den täglichen Mahlzeiten, Workshops, Teachings usw. findet ein großes Gipfelplenum mit anschließenden Fest statt.
Wir wünschen uns eine Woche gemeinsamen W-ie-derstandes und so rufen wir alle Menschen egal ob „organisiert“ oder als Einzelpersonen dazu auf, sich an der Gestaltung des Wochenprogramms zu beteiligen! Es ist Platz für Workshops und Veranstaltungen jeglicher Art. Egal ob theoretischer Input oder kreative Aktion, jeder Beitrag im Zusammenhang unseres Kampfes wird einen Platz finden.

Mehr Informationen: http://ie.bagru.at/

radio w_IE_derstand ab 17. April auf ORANGE 94.0: Sendetermine: http://o94.at/radio/sendereihe/ie-protestradio/

und nach Ausstrahlung auf der CBA: http://cba.fro.at/57814

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Zweite Radparade mit spontaner Verlängerung in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 2. April 2012 von nochrichtenMo.., 2. April 2012

Zwischen 1400 – gleich nach dem Start um 12 Uhr beim Burgtheater – und 1600 – nach der ersten Ringumrundung – nahmen am 1. April 2012 bei der zweiten Radparade auf der Wiener Ringstraße und am Kai teil. 2011 hatten sich bei wärmeren Wetter noch ca. 2700 Radler_innen beteiligt. (Alle Angaben: nochrichten.net-Zählung, laut Veranstalter_innen waren es sehr viel mehr.)

Einiges sei gegenüber dem Vorjahr verbessert worden, hieß es schon in den Aufrufen. Und in der Tat musste heuer nicht wie voriges Jahr mehr gestanden als gefahren werden. Viele Teilnehmer_innen konnten noch eine zweite Runde um den Ring fahren, ehe die Polizei Radfahrer_innen wieder von der Fahrbahn verbannte.

Eine Gruppe von Radler_innen – ca. 70 sollen es gewesen sein – ließ sich nicht vertreiben, und hängte nach der zweiten Ringrunde noch eine spontane Fahrt ohne Polizeibegleitung über die Mariahilfer Straße in äußere Bezirke an.

Aufgerufen zur Radparade haben neben radfahrfreundlichen Organisationen auch heuer wieder motorisierungsverherrlichende Gruppen wie ÖAMTC und ARBÖ, denen es aber nicht gelang, die berechtigten Anliegen der überwiegenden Mehrheit der Radler_innen für ihre Zwecke zu vereinnahmen.

Mit weniger PR-Aufwand und auf Unterstützung von Autofahrlobbyist_innen pfeifende Aktivitäten zur Eroberung des Straßenraums durch umwelt- und menschenfreundliche Verkehrsteilnehmer_innen wie die Critical Mass erreichen um diese Jahreszeit mitunter auch nicht wesentlich geringere Teilnehmer_innenzahlen. So dürften sich an der März-CM ebenfalls mehr als 1000 Radler_innen beteiligt haben.

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1300–1400 trauern um Privatsphäre und Datenschutz

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 2. April 2012 von nochrichtenMo.., 2. April 2012

Am Vortag der Einführung der Vorratsdatenspeicherung trugen rund 1300–1400 Personen Privatsphäre und Datenschutz zu Grabe. Vorne prägte Trauermusik und demonstratives Schweigen den „Farewell Privacy“-Marsch vom Westbahnhof zum Parlament. Weiter hinten skandierten andere, zu den massiven Eingriffen in die Grundrechte nicht schweigen, sondern laut sein zu wollen.

Rechtsextreme Gruppierungen wie das BZÖ dürften diesmal der Veranstaltungen ferngeblieben zu sein. Lediglich über Twitter bekannte Stefan Petzner „Fremdstolz“ auf alle, die sich an den Protesten beteiligten.

Vor dem Parlament endete der Trauerzug mit einer Abschlusskundgebung. Zur gewohnt pathetischen Einspielung einer Anonymous-Rede konnten es sich einige Sargträger_innen in Guy-Fawkes-Masken nicht verbeißen zu salutieren.

Dass zu dieser Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung weniger engagiert mobilisiert worden war als zu jenen gegen ACTA wurde vom AK Vorrat damit begründet, dass in den letzten Tagen die Vorbereitung einer vielversprechenden Verfassungsklage Vorrang gehabt habe.

Die Vorratsdatenspeicherung, die am 1. April 2012 in Österreich in Kraft getreten ist, verpflichtet Internetprovider zur verdachtsunabhängigen Speicherung sämtlicher Kommunikationsdaten über Telefon, Computer oder SMS kommunizierender Menschen für sechs Monate „auf Vorrat“. Über 87.000 Personen haben bislang eine Petition dagegen unterzeichnet.

Nun wird die vermutlich größte Verfassungsklage in der Geschichte vorbereitet. Bis 18. Mai kann sich an der unter anderem vom AK Vorrat vorbereiteten Klage beteiligt werden. Mehr Informationen und eine Anleitung zur Beteiligung finden sich hier: https://www.verfassungsklage.at/

Eine von Anonymous Austria für 1. April, 0.00 Uhr angekündigte Veröffentlichung von brisanten E-Mails von SPÖ, ÖVP, FPÖ. FPK und BZÖ fand nicht statt. Die Leaks seien frei erfunden gewesen, um die Aufmerksamkeit für die Vorratsdatenspeicherung zu erhöhen, und Politiker_innen spüren zu lassen, „wie es sich anfühlt wenn jemand Daten über einen hat die nicht für die Öffentlichkeit“ gedacht sind, so AnonAustria in einer mit „April April“ übertitelten Erklärung.

>>Mitschnitt der Abschlusskundgebung

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Angriff auf Infotisch-Premiere der neuen rechtsextremen Gruppe „Wir“

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 2. April 2012 von nochrichtenMo.., 2. April 2012

Bereits bei ihrem ersten Infotischauftritt musste die neue Gruppe „Wir“ feststellen, dass auch mit „identitären“ Floskeln getarnte rechtsextreme Agitation erkannt und bekämpft werden kann.

Die sich als „identitäre Gruppe“ bezeichnende „WIR“ trat eigenen Angaben zufolge am 31. März erstmals an die Öffentlichkeit. Hinter der Wortschöpfung „identitär“ verbergen sich altbekannte rechte Identitätsphrasen. Besonders möchte „WIR“ gegen „Islamisierung“ eintreten, aber ohne „gehässige Parolen gegen Fremde“, wird auf deren Website erklärt.
Der erste Infotisch – am 31. März beim Generali-Center in der Mariahilfer Straße sei allerdings „von einer Attacke gewaltbereiter, linksextremer Marxisten […] und sowie [sic!] vermummter linksextremer Schläger überschattet“ gewesen, beklagt „WIR“ auf seiner Website.
Tatsächlich besuchten unabhängig voneinander verschiedene antifaschistische Aktivist_innen den Infotisch. Einigen gelang es den Tisch umzuwerfen und zu entkommen. Andere, die später kamen, wurden von der Polizei perlustriert.
Für ihr „rasches Einschreiten“ erntete die Polizei entsprechenden Dank auf der Website der Rechtsextremen.

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Beschaulicher M31-Aktionstag in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 2. April 2012 von nochrichtenMo.., 2. April 2012

Eher beschaulich verlief der europaweite antikapitalistische Aktionstag M31 in Wien. Immerhin 300 Personen konnten zur besten Zeit, unmittelbar nach dem Vorbeiziehen des Marsches gegen die Vorratsdatenspeicherung, beim „sozialrevolutionären Auflauf“ vor dem Marcus-Omofuma-Stein gezählt werden. Es gab Flugblätter, Musik, Essen, Trinken, Infotisch, Clowns-Army, gemütliche Plaudereien und Informationen über größere Aktionen und Demonstrationen an anderen Orten.

Eine angekündigte kritische Intervention bei der vorbeiziehenden Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung fand nicht wirklich statt. Versuche, die demokratiepolitischen und überwachungskritischen Anliegen des Farewell-Provacy-Marsches in einen größeren antikapitalistischen bzw. systemkritischen Zusammenhang zu stellen, unterblieben. Dafür wurde von einigen eine zur Karikierung eines Staatsbegräbnisses an einem Privacy-Sarg angebrachte rotweißrote Fahne erobert und zu verbrennen versucht. Dass handelsübliche Plastikfahnen im Kontakt mit Feuer eher unspektakulär schmelzen und nicht wie in Fernsehnachrichten auflodern, blieb unberücksichtigt.

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Für neue Agrar- und Ernährungspolitik und für mehr Landbesetzungen.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 2. April 2012 von nochrichtenMo.., 2. April 2012

Für eine „neue Agrar- und Ernährungspolitik“ demonstrierten am Vormittag des 30. März bei strömenden Regen 620 Personen, teilweise mit Heugabeln, in Händelkostümen oder auf Traktoren, in Wien. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Lebensministerium am Stubenring, wo eine Petition übergeben wurde, zogen die aus ganz Österreich angereisten Bäuer_innen, Konsument_innen, Umweltaktivist_innen und anderen Unterstützer_innen über die Ringstraße zum Bundeskanzleramt am Ballhausplatz. Neben vielen Erklärungen von Vertreter_innen beteiligter Organisationen wie Grünen Bäuerinnen und Bauern, ÖBV – Via Campesina, Unabhängiger Bauernverband, IG Milch, Attac, GLOBAL2000, Greenpeace und FIAN wurde auch Vertreter_innen von Parteien, die vorgaben, die Anliegen im Parlament unterstützen zu wollen, eine Plattform geboten. So kam es, dass neben SPÖ und Grünen auch die FPÖ Applaus erntete.

Gegen den rechten Rand in der Agrar- und Ökoszene bezog dann der Redner der österreichischen Bergbauern- und Bergbäuerinnenvereinigung Via Campesina Austria deutlich Stellung. Und überhaupt, so Florian W. zum Abschluss der Kundgebung, brauche es keiner besseren Herrscher, sondern keiner Herrscher, bedürfe es Ernährungssouveränität und mehr Landbesetzungen.

Und mit derartigem agrarpolitischen Aktivismus könne getrost gerechnet werden. So solle es am „internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands“ am 17. April sogar in Wien eine Landbesetzung geben. Genauere Informationen kommen rechtzeitig auf 17april.blogsport.eu.

>>Ausschnitte aus der Demo – zusammengeschnitten für ZIP-FM-Lokalausgabe auf ORANGE 94.0

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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
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    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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