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WiderstandsChronologie
26. Oktober – 12. November 2016

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 13. November 2016 von nochrichtenSo.., 13. November 2016

Am 12. November 2016 ging die „WiderstandsChronologie“ als neue Beilage zur Sendereihe „Radio Widerhall“ (alle zwei Wochen am Samstag um 20 Uhr auf ORANGE 94.0) erstmals on Air – mit einer Übersicht über Proteste, Demonstrationen und Aktionen gegen die herrschenden Zustände der letzten Tage.

Widerstand gegen die herrschenden Zustände hat viele Gestalten – Kundgebungen, Aktionen und viele mehr. Diese Vielfalt soll in der WiderstandsChronologie zum Ausdruck kommen.

Folge 1: 26. Oktober bis 12. November 2016:

http://nochrichten.net/widerhall/widerstandschronologie20161112.mp3

http://nochrichten.net/widerhall/widerstandschronologie20161112.mp3

Skript:

Wie jedes Jahr gedachten auch heuer am 26. Oktober rund 55 Personen im Wiener Donaupark der Opfer der NS-Militärjustiz. An jener Stelle beim heutigen Sparefrohspielplatz waren von 1940 bis 1945 mindestens 129 Menschen zumeist nach militärgerichtlichen Urteilen wegen Desertierens, Sabotage, Selbstverstümmelung oder ähnlichen Widerstandshandlungen gegen das nationalsozialistische Militär erschossen worden.

In Linz demonstrierten am 29. Oktober tausende Menschen – nach unterschiedlichen Angaben zwischen 2000 und 4000 – gegen den rechtsextremen Kongress selbsternannter Verteidiger Europas in den Redoutensälen.

Nachdem in der Nacht auf den 4. November in der Türkei elf Parlamentsabgeordnete der oppositionellen „demokratischen Partei der Völker“ HDP festgenommen worden waren, kam es in zahlreichen Städten auch außerhalb der Türkei zu Protestkundgebungen. In Wien demonstrierten rund 2000 Menschen vom Parlament bis in die Nähe der türkischen Botschaft.

Am Intersex Solidarity Day, dem 8. November, demonstrierten in Wien rund 100 Personen Solidarität mit intergeschlechtlichen Menschen. Intergeschlechtlichkeit wird auch heute oft noch als behandlungsbedürftig angesehen und nicht als eine geschlechtliche Variation. Als Folge werden
immer noch Kinder und Jugendliche Operationen unterzogen, um sie an vermeintliche Normen anzugleichen. Die Demonstrant_innen forderten unter anderem einen Stopp angleichender Operationen sowie eine Depathologisierung intergeschlechtlicher Phänomene.

Zum Gedenken an die Novemberpogrome des Jahres 1938 fanden auch heuer mehrere Veranstaltungen statt:

Als die Freiheitliche Partei am 7. November im Wiener Grand Hotel ein Symposium zur Frage „Haben wir aus der Geschichte gelernt?“ abhielt, demonstrierten dagegen rund 30 Menschen vor dem Hotel. Die FPÖ versuche, damit den eigenen Rassismus rein zu waschen, indem Antisemitismus von muslimischer Seite in den Vordergrund gestellt wird, hieß es.

Am 9. November versammelten sich fast 250 Personen am Platz der Opfer der Deportation, an jenem Ort an dem 50.000 Juden, Jüdinnen, Roma und Romnija in nationalsozialistische Vernichtungslager deportiert worden waren.
>>Die komplette Gedenkveranstaltung zum Nachhören

Der jährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an das Novemberpogrom führte heuer am 10. November rund 170 Menschen durch den dritten Bezirk.
>>Der komplette Rundgang zum Nachhören

Heute Samstag, dem 12. November, demonstrierten 20 Personen gegen Donald Trump von der Uni Wien zur US-Botschaft.

Danke an Lale Rodgarkia-Dara für den Soundteppich für die WiderstandsChronologie.

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27.7.2016: „Identitäre“ instrumentalisieren Terroropfer für rechtsextreme Propaganda – Kundgebung und Gegenkundgebung

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 31. Juli 2016 von nochrichtenSo.., 31. Juli 2016

Über APA-OTS kündigte der „Identitäre“ Martin S. am 25. Juli eine „Kundgebung gegen Terror der Identitären Bewegung Österreich“ vor dem Grünen Haus in der Lindengasse in Wien Neubau am 27. Juli 2016 auf. Gemeint hatte er es freilich nicht ganz so. Über Facebook wurde von der „Identitären Bewegung Österreich“ zu einer „Kundgebung gegen Terror und offene Grenzen“ aufgerufen. Der Ort der geplanten Kundgebung wurde damit begründet, dass an den Terroranschlägen der vergangenen Wochen „die Multikultis, allen voran die Partei der offenen Grenze: die ‚Grünen‘“ schuld seien.
Da laut Landespolizeidirektion Wien ein Schutz der Versammlung in der Lindengasse nicht möglich gewesen wäre, mussten die „Identitären“ die Kundgebung zum Christian-Broda-Platz verlegen.

Autonome Antifaschist_innen riefen dazu auf, die rechtsextreme Kundgebung zu verhindern. Als Ort für die Gegenkundgebung wurde zuerst ebenfalls die Lindengasse und nach Verlegung der „identitären“ Versammlung der Christian-Broda-Platz gewählt.

Lediglich rund 120 Personen fanden sich am 27. Juli um 19 Uhr bei der „identitären“ Kundgebung ein. Der einzige Redner, Martin S., führte die geringe Beteiligung darauf zurück, dass sich viele Interessierte davor gefürchtet haben sollen, einen Stein auf den Kopf zu bekommen oder von Bundeskanzler Kern als Nazi bezeichnet zu werden. Aber die Anwesenden, meinte S. zu wissen, stünden stellvertretend für unendlich viele (was zugegebenermaßen sehr viele wären), ja für ganz Österreich (schon etwas weniger). Er rief alle, die noch nicht ihre ganze Zeit, ihre ganze Energie auf „die Verteidigung Europas“ richten, auf, dies ab heute zu tun. Und, so regte S. an, die ausgeteilten „identitären“ Flugblätter und auch Kerzen könnten noch in der Lindengasse, bei den Grünen, vorbeigebracht werden.

Bei der Aufzählung der Terroranschläge, deren Opfern die „Identitären“ gedachten, fehlte übrigens der erst wenige Tage zurückliegende Amoklauf in München, bei dem 10 Menschen getötet wurden. Hier hatte sich herausgestellt, dass der Attentäter rechtsradikale, rassistische Motive hatte. Das passte offensichtlich nicht in die Argumentationslogik der „Identitären“.

An der antifaschistischen Gegenkundgebung nahmen rund drei Mal so viele Menschen teil. Nach der Anregung von S., Flugblätter und Kerzen zu den Grünen zu bringen, fürchteten viele von ihnen Angriffe auf das Grüne Haus. Gezählte 300 Antifaschist_innen zogen daher nach Ende der Kundgebungen am Christian-Broda-Platz noch in einem spontanen Zug in die Lingengasse. Die befürchteten Angriffe blieben aber aus, auch wenn immer wieder kleine Gruppen von Rechtsextremen in der Umgebung beobachtet wurden.

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15./16.7.2016: Unterstützung für AKP-Regierung in Wien nach Putschversuch in der Türkei – „Linkswende“-Demo gemeinsam mit UETD und Grauen Wölfen

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 31. Juli 2016 von nochrichtenSo.., 31. Juli 2016

In der Nacht von 15. auf den 16. Juli 2016 versuchten in der Türkei Militärangehörige einen Putsch, der bereits nach wenigen Stunden scheiterte. Noch in derselben Nacht demonstrierten – nach unterschiedlichen Angaben – zwischen 1000 und 4000 Menschen in Wien ihre Unterstützung der bedrohten AKP-Regierung in der Türkei, nach deren Darstellung: der türkischen Demokratie. Sie zogen von der türkischen Botschaft in die Innenstadt.

Ebenfalls noch in der Nacht des Putsches veröffentlichte die „Neue Linkswende“ auf Facebook einen Aufruf zu einer „Demonstration gegen den Militärputsch in der Türkei“ am Nachmittag des 16. Juli mit Treffpunkt Christian-Broda-Platz. Der Putsch missachte die Demokratie, hieß es unter anderem in der Begründung. Der Aufruf wurde von vielen Facebook-User_innen kritisiert, die darin eine Parteinahme für die AKP-Regierung sahen, und befürchteten, dass die „Neue Linkswende“ hier wohl Seite an Seite mit nationalistischen, islamistischen und faschistischen Anhänger_innen des türkischen Präsidenten Erdoğan marschieren werde. Viele kritische Postings wurden umgehend gelöscht. Später rief auch die AKP-nahe UETD Austria (Union Europäisch-Türkischer Demokraten) zur Teilnahme an der Demonstration auf.

Bereits am Treffpunkt der „Demonstration gegen den Militärputsch in der Türkei“ ging die „Neue Linkswende“ mit zwei Transparenten und möglicherweise demokratiefreundlichen Inhalten in einem Meer von türkischen Fahnen, mehreren Erdoğan-Bildern, Allahu-Ekber-Rufen und auch „Wolfs-Grüßen“ der faschistischen Grauen Wölfe unter. Einzelne Personen auf dem „Linkswende“-Umfeld dürften bereits hier ihre Demonstration verlassen haben. Es gab aber keine erkennbaren Distanzierungen und keine sichtbaren Versuche, Nationalist_innen, Islamist_innen und Faschist_innen zu stoppen.
Kurz nach 17 Uhr zog die Demonstration los – über die Mariahilfer Straße zum Platz der Menschenrechte und schließlich weiter bis zum Heldenplatz.

Bei einem Restaurant der als kurdisch betrachteten Kette „Türkis“ wurde von mehreren Personen der Schanigarten verwüstet: Scheiben wurden zerschlagen, Sessel zusammengetreten. Vor dem Vorfall warnten einzelne Demonstrant_innen Unbeteiligte und forderten sie auf wegzugehen, weil hier gleich was passieren würde. Die Polizei hielt die Demo kurz auf, positionierte einzelne Polizist_innen vor dem Lokal – unter ihnen einen Kameramann –, schaute letztendlich dem Angriff aber nur zu und filmte.
Dieser Angriff dürfte dann doch auch den letzten „Linkswende“-Anhänger_innen zu viel gewesen sein, die daraufhin nach Angaben auf deren Website die Demo verlassen haben sollen.

Nach einer Abschlusskundgebung beim Reiterstandbild von Erzherzog Karl am Heldenplatz, bei der auch der Lautsprecher eines Polizeiwagens verwendet werden durfte, löste sich die Demo großteils auf. Einige demonstrierten wieder zurück zum Christian-Broda-Platz. Einzelne dürften noch in Kleingruppen Angriffe auf kurdische Einrichtungen wie das Vereinslokal von „Feykom“ vorgehabt haben, die Meldungen im Internet zufolge aber abgewehrt werden konnten.

Die „Neue Linkswende“ bezeichnete die Demonstration in einem am 17. Juli veröffentlichten Text noch enthusiastisch als „Jubeldemo“. Einen Tag später räumte sie eine „unkontrollierbare Dynamik“ ein. Am 20. Juli veröffentlichte sie eine Stellungnahme, in der ein „schwerer politischer Fehler“ eingestanden wurde.

Bericht von Michael Bonvalot: http://www.bonvalot.net/die-linke-die-linkswende-und-der-politische-islam-754/

An einer Kundgebung mit der Forderung „Weder Militär noch AKP“ am 20. Juli bei der Oper, zu der die Union demokratischer Kräfte „Demokratik Güc Birligi Avusturya“ aufgerufen hatte, nahmen lediglich 200 Personen teil.

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2.7.2016: 400 demonstrieren am „Al-Quds-Tag“ gegen Israel, 150 gegen Antisemitismus

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 30. Juli 2016 von nochrichtenSo.., 31. Juli 2016

400 Personen nahmen anlässlich des Al-Quds-Tags an einer antiisraelischen Demonstration auf der Wiener Mariahilfer Straße teil.
Der Al-Quds-Tag war 1979 von Ayatollah Khomeini als globaler „Tag zur Befreiung Jerusalems von der zionistischen Besatzung“ eingeführt worden. Auch in Wien folgen jährlich hunderte Menschen diesem Aufruf.
An einer Kundgebung gegen den Al-Quds-Tag unter dem Motto „Kein Platz für Antisemitismus!“ am an der Route des Al-Quds-Marsches liegenden Bundesländerplatz nahmen rund 150 Personen teil. Die Polizei schirmte die Kundgebung vor den vorbeiziehenden Al-Quds-Demonstrant_innen mit Sperrgittern, einer Fahrzeugreihe und einer Reihe Polizist_innen ab.

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18.6.2016: Auch 2016: Rechtsextreme und katholische Fundamentalist_innen demonstrieren gegen Regenbogenparade

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 30. Juli 2016 von nochrichtenSo.., 31. Juli 2016

Während am 18. Juni wieder zigtausende Menschen bei der Regenbogenparade für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Interpersonen sowie das gesamte Spektrum an Geschlechtsidentitäten, für die Vielfalt von Lebens- und Liebesformen auf die Straße gingen, veranstalteten rechtsgerichtete katholische Fundamentalist_innen wieder einen so genannten Marsch für die Familie. 270 Personen protestierten da gegen die Regenbogenparade, gegen Homosexuelle, gegen Frauenrechte, gegen Abtreibung und gegen den von ihnen so genannten Genderwahn. Vom Stephansplatz aus durch die Innenstadt – wie in den letzten Jahren – durften die katholischen Fundamentalist_innen diesmal nicht ziehen, da am Stephansplatz bereits eine Kundgebung gegen den Marsch für die Familie angemeldet worden war. So mussten sich die katholischen Fundamentalist_innen mit einer Kundgebung und einer kleinen Marsch-Runde am Albertinaplatz begnügen. Zu Wort kamen heuer Alfons Adam (Pro Vita), Ján Čarnogurský (ehemaliger Ministerpräsident der Slowakei), Chorepiskopos Emanuel Aydin (Seelsorger der syrisch-orthodoxen Kirche in Österreich), Marcus Franz (wilder Abgeordneter zum Nationalrat, früher OVP, früher Team Stronach), Georg Immanuel Nagel (Verein Okzident, früher Sprecher der Pegida Wien),Christian Zeitz (Wiener Akademikerbund), Wolfram Schrems (Pro Vita) und Johann Wilde (Pro Vita), eine Grußbotschaft der Stadträtin Ursula Stenzel (FPÖ, vormals ÖVP) wurde von „Graf“ Peter Stolberg vorgelesen.

Gegen die Kundgebung der katholischen Fundamentalist_innen gab es auch teilweise lautstarken Protest, der von der Polizei immer wieder zurückgedrängt wurde, aber dennoch nicht verstummte.

Beitrag für update.wien auf ORANGE 94.0:
https://cba.fro.at/318882

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20.6.2016: Mehr als 300 sagen beim „Umbrella March“ 2016 in Wien „Welcome Oida“

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 30. Juli 2016 von nochrichtenSo.., 31. Juli 2016

Mehr als 300 Menschen beteiligten sich am 20. Juni, am Weltflüchtlingstag, am Umbrella March. Aufgespannte Regenschirme symbolisierten einen Schutzschirm für Flüchtlinge. Aufgerufen hatte dazu die Asylkoordination. Herbert Langthaler von der Asylkoordination erklärte dazu:

Am Ziel des Umbrella Marches, beim Marcus-Omofuma-Stein am Platz der Menschenrechte präsentierte Welcome Oida die neue Internet-Plattform für Refugees, http://newhere.org/.

Beitrag für update.wien auf ORANGE 94.0:
https://cba.fro.at/318881

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11.6.2016: 600-700 Rechtsextreme auf Marsch durch Wien von Antifaschist_innen blockiert

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 30. Juli 2016 von nochrichtenSo.., 31. Juli 2016

Gezählte 600–700 Rechtsextreme wollten am 11. Juni vom Urban-Loritz-Platz durch den 15. Bezirk bis Schönbrunn ziehen – zur Verteidigung Europas, wie es im Aufruf der so genannten Identitären Bewegung hieß. Ihr geplanter Treffpunkt wurde von der Polizei allerdings untersagt und daher zum Märzpark vor der Stadthalle verlegt. Als die Rechtsextremen dort um 14.30 aufbrechen wollten, war auch der von ihnen vorgesehene Weg unpassierbar, aufgrund von antifaschistischen Blockaden. Auch auf einer Ausweichroute standen die Rechtsextremen bereits nach 250 Metern an einer Blockade an. Die Rechtsextremen kehrten daraufhin um und zogen zum Gürtel. Siegessicher skandierten sie „Wo sind denn die Antifaschisten“, ehe sie nach weiteren rund 300 Metern neuerlich von einer antifaschistischen Blockade aufgehalten wurden. Die Polizei trennte Rechtsextreme und Antifaschist_innen. Eine Polizeikette versuchten die Rechtsextremen zu überrennen, wurden aber von Polizist_innen mit Pfefferspray wieder gestoppt.
Bereits nach dieser Konfrontation mit der Polizei verließen einige Teilnehmer_innen den rechtsextremen Marsch. Für die übrigen kämpfte die Polizei die Straße mit massivem Pfeffersprayeinsatz gegen Antifaschist_innen und Journalist_innen frei.
Die Identitären, die sonst immer versuchen, sich besonders diszipliniert und friedlich darzustellen, verloren die Contenance. Die Maske war gefallen. Sie drohten vom Lautsprecherwagen, alles zu zerlegen und sich die Straße zu erkämpfen. Ihre Zeit werde kommen, verkündeten sie, die anderen werden sich alle noch wundern.
Weiter als grad einmal 900 Meter schafften es die Rechtsextremen aber am 11. Juni letztlich nicht, durch Wien zu marschieren. Vor dem Westbahnhof beendeten sie ihre Demonstration, fast drei Kilometer vom eigentlichen Ziel entfernt.
Nach ihrer Demonstration zogen sich zahlreiche Rechtstextreme in verschiedene Lokale zurück. In der Nacht demonstrierten rund einhundert Rechtsextreme unangekündigt durch den 8. Bezirk.

Beitrag für update.wien auf ORANGE 94.0:
https://cba.fro.at/318425

Noch vor den Blockaden hatten wir für update.wien auf ORANGE 94.0 mit einem Sprecher des Bündnisses No Fascism und der Plattform Radikale Linke gesprochen:
https://cba.fro.at/317862

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Hurentag 2016: Für ein Ende der Diskriminierung von Sexarbeiter_innen

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 3. Juni 2016 von nochrichtenFr.., 3. Juni 2016

Ein Ende der gesellschaftlichen Doppelmoral sowie ein Ende der Diskriminierung von Sexarbeiter_innen und damit einhergehend ein kritisches Hinterfragen hegemonialer Diskurse über Sexarbeit und Sexarbeiter_innen wurden auch heuer am 2. Juni bei einer Kundgebung zum internationalen Hurentag am Urban-Loritz-Platz in Wien gefordert. Sexarbeit müsse endlich anderen Erwerbstätigkeiten gleich gestellt werden. Wir sprachen mit der Aktivistin Christine Nagl:

https://cba.fro.at/317324

Christine Nagl ist auch eine der Initiator_innen der Lustwerkstatt, die unter dem Titel Sex Arbeit Lust Illusionen Ver/Kaufen eine Reihe von Veranstaltungen organisierte sowie eine Radiosendereihe, die auf ORANGE 94.0 noch bis Ende Juni jeden Montag um 20.30 zu hören ist.

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Die Polizei am Wiener Gürtel nach Novelle des Suchtgiftgesetzes.

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 3. Juni 2016 von nochrichtenFr.., 3. Juni 2016

Am 1. Juni trat die Novelle des Suchtgiftgesetzes in Kraft, die der Polizei mehr Möglichkeiten verschafft, verschärft gegen mutmaßliche Suchtgifthändler_innen vorzugehen. Was die Polizei in der Gürtelgegend in den ersten Tagen mit den neuen Möglichkeiten anfing, beobachtete Jonas von WienTV. Im Telefongespräch mit update.wien erzählt er von polizeilichen Schwerpunktaktionen und racial profiling. Beides ist aber eigentlich nichts Neues, allerdings jetzt mit schwerwiegenderen Konsequenzen für Betroffene …

Interview für update.wien auf ORANGE 94.0:
https://cba.fro.at/317326

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19.5.2016: Mehr als 1000 bei Kundgebung gegen Rechtsextremen als Bundespräsidenten in Wien

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 21. Mai 2016 von nochrichtenSa.., 21. Mai 2016

Mehr als 1000 Menschen demonstrierten am Donnerstagabend vor der Präsidentschaftskanzlei am Ballhausplatz gegen einen rechtsextremen Burschenschafter als Bundespräsidenten.

Zwei kurze Ausschnitte in update.wien auf ORANGE 94.0 (mit David Albrich von der Neuen Linswende und Marina Handke von der Wiener SPÖ):

https://cba.fro.at/316240

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WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
Logo von ORANGE 94.0 (ein Viereck mit Zacken links und rechst), links daneben Schrift: Schalt dich ein / ORANGE 94.0

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

WEITERLESEN ►

Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

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  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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Medieninhaber, Herausgeber: update.wien – Verein für freie und alternative Medienarbeit, Wien, ZVR-Zahl: 1685214036
Grundlegende Richtung: Überparteilich parteiische Berichterstattung über für den Widerstand gegen Sexismen, Rassismen, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Umweltzerstörung sowie andere Formen von Unterdrückung, Vernichtung und Ausbeutung relevante Themen mit der Absicht der Förderung und Unterstützung desselben.

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