↓
 

nochrichten.net

WiderstandsChronologie.Wien

Header-Schriftzug nochrichten.net widerstandschronologie.wien

Artikelnavigation

<< 1 2 … 22 23 24 25 26 27 28 … 100 101 >>

Gegenschwarzblau 2017: Protest gegen Angelobung rechtsextremer und neonazinaher Nationalrät*innen

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 10. November 2017 von nochrichtenFr.., 10. November 2017

Rund 230 Menschen protestierten am 9. November während der Angelobung der neuen Nationalrät*innen gegen rechtsextreme und neonazinahe Abgeordnete im Parlament. 20 der 51 FPÖ-Abgeordneten gehören bekanntlich deutschnational/völkischen Verbindungen an. Die Demonstration zog von der Uni Wien vorbei an der Bannmeile um die Nationalratssitzung zum Mahnmal gegen Krieg und Faschismus bei der Albertina. In der ersten Reihe mit dabei war auch der Überlebende des KZ Theresienstadt Rudi Gelbard.

Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI auf ORANGE 94.0:
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/08andi-10nov2017-gedenken-novemberpogrom-gerhard.mp3

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/08andi-10nov2017-gedenken-novemberpogrom-gerhard.mp3

Die komplette Sendung ANDI vom 10. November 2017:
https://cba.fro.at/353548

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie 15.–28.10.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 28. Oktober 2017 von nochrichtenSa.., 28. Oktober 2017

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

(Die Beiträge wurden großteils bereits im neuen Nachrichtenmagazin „Alternativer Nachrichtendienst – ANDI“ auf ORANGE 94.0 ausgestrahlt.)

Protestdemo am Tag der Nationalratswahl

Bereits eine Stunde nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen zur Nationalratswahl versammelten sich am Abend des 15. Oktober nach und nach mehr als 400 Menschen vor dem Parlament, um gegen eine Regierung mit der FPÖ zu protestieren. Nach 20 Uhr zogen die Demonstrant*innen zur FPÖ-Zentrale, zum Innenministerium, zum Bundeskanzleramt und schließlich zurück zum Parlament.
(O-Töne)

„Strache hetzt, Kurz schiebt ab, das ist das gleiche Rassist*innenpack“
„Donnerstagsdemo“ am 19. Oktober

Am Donnerstag, dem 19. Oktober, fand am Abend eine erste Donnerstagsdemo statt. Vorbild dafür waren die Donnerstagsdemos, die ab dem Feber 2000 wöchentlich gegen die damalige schwarzblaue Regierung durchgeführt wurden. Um 19 Uhr versammelten sich 160 Personen vor dem Parlament und zogen danach spontan, ohne vorherige Anzeige der Versammlung über Ring, Schottengasse und Herrengasse zuerst Richtung Innenministerium, schließlich wieder zurück zum Ring. Bei der Uni stürmte die Polizei plötzlich ohne Vorwarnung in die Demo und trieb die Anwesenden auseinander. Verletzt oder festgenommen wurde niemand. Das Vorgehen der Polizei verletzte dabei aber nach Auskunft einer Verfassungsjuristin das Versammlungsgesetz. Eine spontane Demonstration ist nicht unrechtmäßig, nur weil sie nicht fristgerecht angezeigt worden ist. Die Behörde hat die Möglichkeit, die Versammlung für aufgelöst zu erklären. Dann sind die Anwesenden verpflichtet, den Versammlungsort sogleich zu verlassen und auseinanderzugehen. Erst dann darf im Falle des Ungehorsams die Auflösung durch Anwendung von polizeilichen Zwangsmitteln in Vollzug gesetzt werden. Die Polizei hatte die Donnerstagsdemonstration aber zu keinem Zeitpunkt für aufgelöst erklärt.
(O-Töne)

Wir fragten dazu bei der Landespolizeidirektion Wien nach. Mittlerweile liegt uns die Antwort vor. Die Landespolizeidirektion Wien widerspricht darin unserer Berichterstattung.
Die Versammlung sei zu keinem Zeitpunkt aufgelöst, gestürmt oder auseinandergetrieben worden. Lediglich seien „Spitze und Ende der Versammlung durch Polizisten besetzt worden, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, Verkehrsbehinderungen hintanzuhalten und die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten“, so die Darstellung der Landespolizeidirektion Wien.
Die Landespolizeidirektion Wien empfahl uns, unsere Quellen zu hinterfragen. Da die Quelle unseres Berichts meine eigenen Wahrnehmungen und nachfolgende Gespräche mit Anwesenden waren, kann ich aber nur wiederholen: Meiner Wahrnehmung und der Wahrnehmung von mir befragter Personen nach stürmte die Polizei ohne Vorwarnung in die Demonstration und trieb die Teilnehmer*innen auseinander.

„Wenn wir unsere Werte wissen wollen gehen wir ins Labor!“
DaZ-Unterrichtende protestieren gegen Instrumentalisierung als Werte-Polizist*innen
Seit Oktober muss in Deutschkursen für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie für rechtmäßig niedergelassene Drittstaatsangehörige ein vom Innenministerium erstellter Wertekatalog vermittelt werden. Dagegen protestierten heute Freitag, 20. Oktober, Unterrichtende von Deutsch als Zweitsprache. Sie erklärten, sich nicht als Sprach- und Wertepolizist*innen instrumentalisieren lassen zu wollen. Und sie erklärten ihre Solidarität mit allen Geflüchteten und Drittstaatsangehörigen. Die Kundgebung fand vor dem Euro Plaza in Wien-Meidling statt. Drinnen im Euro Plaza hielt der Österreichische Integrationsfonds gerade ein Symposium zu Werten im Sprachunterricht ab.
(O-Töne)

Protest vor Wiener Migrationskonferenz
Am 23. und 24. Oktober fand in der Akademie der Wissenschaften die Vienna Migration Conference statt. Erklärtes Ziel dieser Konferenz des Internationalen Zentrums für Migrationspolitikentwicklung ist es, dass Politiker*innen, hohe Beamt*innen, Expert*innen und Praktiker*innen aus Regierungen, internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und den Medien zusammenkommen, um über die zentralen Aspekte der Migrationspolitik zu diskutieren. Vor der Akademie der Wissenschaften standen am 24. Oktober rund 20 Antirassist*innen, die gegen Abschiebungen protestierten.
(Interview mit Demonstrant*in)

Demonstration gegen Überwachungsstaat am 25. Oktober
Im September ist ein vom Innenministerium vorbereitetes Überwachungspaket im Parlament zwar gescheitert. Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung, Registrierung von Wertkartentelefon-SIM-Karten, Ausweitung von IMSI-Catchern und einiges mehr sollen im neuen Nationalrat aber wieder aufs Tapet gebracht werden. Dagegen wandte sich eine Demonstration gegen Überwachung und Kontrolle, die am Mittwoch, dem 25. Oktober, vom Marcus-Omofuma-Stein zum Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände führte.
(Ausschnitt aus einer Rede)

Gedenken an Wehrmachtsdeserteure und Opfer der NS-Militärjustiz am 26. Oktober
Während am 26. Oktober das Bundesheer in der Wiener Innenstadt Panzer und anderes Kriegsgerät präsentiert, trifft sich jedes Jahr ein kleines Grüppchen von Menschen im Donaupark, um Deserteuren und anderen Opfern der NS-Militärjustiz zu gedenken. Ihr Gedenken findet dort statt, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Kagran befunden hat. Hunderte Menschen sind allein dort von 1938 bis 1945 wegen Fahnenflucht und Wehrkraftzersetzung erschossen worden.
Heuer nahmen rund 60 Personen an dem Gedenken teil, unter ihnen, wie immer, der Wehrmachtsdeserteur Richard Wadani, der vor zwei Wochen 95 Jahre alt geworden ist.
(Ausschnitt aus Rede von Richard Wadani)


Kundgebung für Neutralität

Ebenfalls am Nationalfeiertag, unweit der Leistungsschau des Bundesheers, neben dem Parlament, beim Denkmal der Republik hielt die Solidarwerkstatt aus Linz mit anderen Friedensorganisationen eine kleine Kundgebung für eine aktive Neutralitätspolitik und gegen eine Teilnahme an EU-Militärprogrammen ab.
(Ausschnitt aus einer Rede)


Kundgebung „Freiheit für Ahmed H. und alle Gefangenen der Festung Europa“

Am 27. Oktober fand vor der ungarischen Botschaft eine Kundgebung im Rahmen der Solidaritätskampagne „Free the Röszke 11!“ statt. Anlass dafür war die Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens gegen Ahmed H., der am 15. September 2015 am Grenzübergang von Serbien nach Ungarn bei Röszke für die Öffnung der Grenze protestiert hatte. Ahmed H. war von den ungarischen Behörden festgenommen und wegen Terrorismus angeklagt worden. 2016 wurde er zu 10 Jahren Haft verurteilt. Aufgrund von Mängeln wird der Prozess nun wiederholt. Bei der Kundgebung vor der ungarischen Botschaft wurde „Freiheit für Ahmed H. und alle Gefangenen der Festung Europa“ gefordert.

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.

https://cba.fro.at/352602

Veröffentlicht unter nochrichten

SOS Mitmensch über Verstrickung der FPÖ-Führung in Rechtsextremismus und neonazinahe Kreise

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 28. Oktober 2017 von nochrichtenSa.., 28. Oktober 2017

Moderierter Beitrag über eine Pressekonferenz von SOS Mitmensch.
Eine vollständige Aufzeichnung der Pressekonferenz als unbearbeiteter O-Ton ist hier zu hören:
https://cba.fro.at/352377

Während ÖVP-Obmann Kurz am Dienstag, dem 24. Oktober, öffentlich bekanntgab, die FPÖ zu Koalitionsverhandlungen einzuladen, zeigte SOS Mitmensch auf, wie diese künftige Regierungspartei FPÖ im Rechtsextremismus und in neonazinahe Kreise verstrickt ist, wie die heutige FPÖ rechtsextreme, rassistische und antisemitische Aktivitäten unterstützt und wie sehr die FPÖ auf höchsten Ebenen von deutschnational/völkischen Burschenschaften dominiert wird. Die Ergebnisse umfassender Recherchen über die FPÖ wurden präsentiert von Alexander Pollak von SOS Mitmensch, Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Christa Bauer vom Mauthausen-Komitee Österreich und vom Autor Hans-Henning Scharsach.
(Ausschnitt aus PK)

Am 16. Oktober startete SOS-Mitmensch eine E-Mail-Aktion. Unterstützer*innen können nach Eingabe von Namen und E-Mail-Adresse automatisiert Bundespräsident Van der Bellen, ÖVP-Obmann Kurz und SPÖ-Obmann Kern aufrufen, Rechtsextreme und Hetzer*innen nicht zu Minister*innen zu machen. Die Angeschriebenen werden aufgefordert, „ein klares Nein [zu sagen] zu einem Regierungspakt mit Parteien und Personen, die neonazinahe Kreise finanzieren und fördern“. Wer sich diesem Aufruf anschließen möchte, kann dies auf sosmitmensch.at machen.

Literaturhinweise:
(nicht im Audiofile enthalten)

Dossier von SOS Mitmensch: So funktioniert das System der gegenseitigen Förderung von FPÖ und neonazinahen Kreisen
https://www.sosmitmensch.at/dl/rksNJKJKlOoJqx4KJK/Dossier_zum_System_FPOE_und_Neonazinahe_Kreise.pdf

Broschüre des Mauthausen-Komitees Österreich: Lauter Einzelfälle? Die FPÖ und der Rechtsextremismus
http://www.mkoe.at/sites/default/files/files/aktuelles/MKOE-A5-Broschuere-Die-FPOE-und-der-Rechtsextremismus.pdf

Aktualisierungsblatt:
http://www.mkoe.at/sites/default/files/files/aktuelles/Neue-Einzelfaelle-FPOE-Zusatzbeilage-MKOE-Broschuere.pdf

Hans-Henning Scharsach: Stille Machtergreifung. Hofer, Strache und die Burschenschaften.
Infos und Bestellmöglichkeit:
http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/stille-machtergreifung-917

https://cba.fro.at/352601

Veröffentlicht unter nochrichten

Wien-Nachrichten für „alternativen Nachrichtendienst ANDI“ auf ORANGE 94.0

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 27. Oktober 2017 von nochrichtenSa.., 28. Oktober 2017
  • SOS Mitmensch über Verstrickung der FPÖ-Führung in Rechtsextremismus und neonazinahe Kreise
  • Protest vor Wiener Migrationskonferenz
  • Demonstration gegen Überwachungsstaat am 25. Oktober
  • Gedenken an Wehrmachtsdeserteure und Opfer der NS-Militärjustiz am 26. Oktober
  • Kundgebung für Neutralität

Mehr Informationen zu den einzelnen Themen bei der WiderstandsChronologie 15.–28.10.2017 und im Beitrag über die SOS-Mitmensch-PK über Verstrickung der FPÖ-Führung in Rechtsextremismus und neonazinahe Kreise.

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/05andi-27okt2017-wien-nachrichten-gerhardkettler.mp3

http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/05andi-27okt2017-wien-nachrichten-gerhardkettler.mp3

Veröffentlicht unter nochrichten

Protest gegen Schwarzblau geht los (und andere Kurznachrichten)

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 21. Oktober 2017 von nochrichtenSa.., 28. Oktober 2017

Beitrag für den neuen Nachrichtenformat auf ORANGE 94.0 „Alternativer Nachrichtendienst ANDI“ am 20. Oktober:

WEITERLESEN ►

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie 1.–14.10.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 14. Oktober 2017 von nochrichtenSa.., 14. Oktober 2017

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

Zirka 250 Personen nahmen am 1. Oktober am ersten traditionellen Wiener Vermummungsfest und dem ersten traditionellen Clownsspaziergang vor dem Parlament teil. An ebendiesem 1. Oktober war das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz in Kraft getreten. Die Polizei reagierte auf das Vermummungsfest und den Clownsspaziergang mit drei Anzeigen, einem Organmandat und 46 Abmahnungen.
[Interview mit Teilnehmer*innen]

***

Am 3. Oktober nahmen 30 Personen am Maria-Theresien-Platz an einer Kundgebung der Solidarität mit Frau*en in Polen teil. Ein Jahr zuvor hatten in Polen hunderttausende Menschen gegen ein geplantes totales Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen protestiert und dieses vorerst verhindert. Immer noch wird aber versucht, das Gesetz durchzubringen. In einem Manifest der freien Polin wird die freie Entscheidungsmöglichkeit über Fortsetzung oder Abbruch einer Schwangerschaft sowie einfachen Zugang zu Verhütungsmittel und fundierter Sexualkunde gefordert. Dana Danutella Schnabel erklärte uns: …

***

Rund 1000 Personen demonstrierten am 8. Oktober in Wien gegen Rassismus, Sexismus und Sozialabbau. Die Regierung rechtfertige Kürzungen im Sozialbereich mit rassistischer Sündenbockpolitik, meinten die Veranstalter*innen, und erklärten: „Unsere Alternative zur politischen Entwicklung in Österreich ist Solidarität!“
Weiters kündigten sie an: Die Demonstration vom 8. Oktober sei der Auftakt zu einer Protestwelle, die notwendig werde, wenn die Nationalratswahl am kommenden Sonntag – wie erwartet – einen massivem Rechtsruck bringe.
Unbekannte Täter*innen versuchten die Auftaktkundgebung mit einer Art Stinkbomben zu stören. Sie zerbrachen Glasröhrchen mit einer stinkenden Flüßigkeit bei einem Infotisch und flüchteten. Redner*innen auf der Kundgebung bezeichneten den Gestank als den Geruch des Wahlkampfs. Weder die Redner*innen noch andere Demonstrant*innen ließen sich von dem Angriff von der Demonstration abhalten.
[Ausschnitte Reden]

***

Vom 6. bis 8. Oktober fand in Wien die europäische Lesben*konferenz statt. Lesben* aus 45 Ländern und 148 Städten nahmen daran teil. Bereits im September waren die 400 zur Verfügung stehenden Plätze ausverkauft. Ziel der Konferenz war unter anderem Lesben in der Gesellschaft und im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Dazu diente auch ein Lesbian March in der Wiener Innenstadt am 8. Oktober.
Das grenzüberschreitende Netzwerk von Lesben, das während der Konferenz sichtbar wurde, müsse weiter gestärkt werden, hieß es in einer zum Abschluss veröffentlichten Erklärung. Schon jetzt stünden Lesben immer wieder an der Spitze vieler sozialer Veränderungen. Dennoch würden lesbische Aktivitäten durch fehlende Daten, mangelnde Finanzierung, und zu wenig Repräsentation laufend behindert.

***

Ein paar Wochen lang hing in der Taborstraße heuer schon mal ein jiddisches Straßenschild, bevor es vom Magistrat entfernt wurde. Am 10. Oktober kehrte es zurück – mit einer offiziellen Enthüllungszerenomie. Paweł Kamiński sprach für den alternativen Nachrichtendienst ANDI auf ORANGE 94.0 mit der Bezirksvorsteherin des zweiten Bezirks und dem Künstler, der das initiierte und umsetzte.
[Beitrag von Paweł Kamiński für ANDI: https://cba.fro.at/351621 ]

***

37 % SPÖ, 32 % Grüne, 12 % KPÖ plus, die Listen Pilz und Kurz knapp oberhalb der Vier-Prozent-Hürde. So stimmten am 10. Oktober knapp 2000 Personen ohne österreichischen Pass bei der Pass-egal-Wahl in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt ab. Stimmberechtigt waren jene 15 Prozent in Österreich lebende Menschen, die vom Wahlrecht bei der Nationalratswahl aufgrund ihrer Staatsbürger*innenschaft ausgeschlossen sind. In Wien darf gar jede vierte hier lebende Person ab 16 nicht an der Nationalratswahl teilnehmen. Das Ergebnis sei zwar nicht repräsentativ für alle in Österreich ohne österreichischen Pass lebende Menschen, aber dennoch interessant, meinte Alexander Pollak von SOS Mitmensch, der Initiatorin der Pass-egal-Wahl.
[Statement Alexander Pollak]

***

100 Personen demonstrierten am Abend des 10. Oktober und einige von ihnen später auch noch am Flughafen Wien gegen eine Charterabschiebung nach Afghanistan. Zehn Personen aus Schweden und 11 Personen aus Österreich wurden laut Auskunft von Flüchtlingshelfer*innen in einem Flugzeug der spanischen Fluggesellschaft Privilege Style nach Afghanistan ausgeflogen. Das sei die erste Charterabschiebung nach Afghanistan seit Mai gewesen sagte Fanny Dellinger . Jede Woche werde aber auch mindestens eine Person mit einem Linienflugzeug in das laut Außenministerium in höchstem Grad unsichere Land abgeschoben. Von Abschiebung gefährdet seien derzeit aus Afghanistan geflüchtete Männer ab 18 Jahren. Unbescholtenheit und Integration spiele keine Rolle.
[Interview mit Fanny Dellinger]

***

Rund 120 Personen beteiligten sich am 13. Oktober an einer F*ck-Strache-Demo der Linkswende.

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.

https://cba.fro.at/351665

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie 17.–30.9.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 30. September 2017 von nochrichtenSa.., 30. September 2017

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Am 20. September, dem Tag vor dem vorläufigen Inkrafttreten des Handelsabkommens zwischen EU und Kanada, CETA, zogen Aktivist*innen des Bündnisses „TTIP stoppen“ ein hölzernes trojanisches Pferd vors Parlament. Joachim Thaler von Greenpeace erklärte Jutta Matysek von der ORANGE-94.0-Sendung Open Up, die Hintergründe der Aktion.
[Ausschnitte aus Beitrag https://cba.fro.at/349812]

Anlässlich des internationalen Tag des Friedens veranstalteten das europäische Netzwerk Women Against Violence Europe, der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und die Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie am 21. September vor dem Justizpalast eine lange Nacht für ein Ende der Gewalt an Frauen. Drei Stunden lang wurden nach einleitenden Statements Gewalterfahrungsberichten betroffener Frauen gelesen. 60 Personen nahmen an der Veranstaltung teil.
[Ausschnitt aus Demo-Reden]

Am 28. September nahmen rund 50 Personen an einer Kundgebung anlässlich des internationalen Aktionstags für das Recht auf sicheren Schwangerschaftsabbruch am Platz der Menschenrechte teil.
[Ausschnitt aus Demo-Reden]

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.

https://cba.fro.at/350673

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie 3.–16.9.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 16. September 2017 von nochrichtenSa.., 16. September 2017

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

47.035 Menschen wurden in den Jahren 1939 und 1941/42 vom Bahnhof Wien Aspangbahnhof in Ghettos, Vernichtungslager und Vernichtungsstätten deportiert. Nur 1073 überlebten.

Am 7. September 2017 wurde dort, wo sich der Bahnhof Wien Aspangbahnhof befunden hatte, ein Mahnmal eröffnet.

[Ausschnitt Reden]

>>Aufzeichnung der gesamten Eröffnungsveranstaltung

***

Am 9. September demonstrierten 150–200 Antifaschist*innen (laut Bericht der „autonomen antifa [w]“) in der Nähe des Cobenzls gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen am Kahlenberg.

Die Antifaschist*innen zogen von der Wagenwiese über die Cobenzlstraße zur Höhenstraße und blockierten dort die Anreise einiger Rechtsextremer.

[Ausschnitt aus einer Abschlussansprache bei der Antifademo – entnommen einem Video von WienTV: https://youtu.be/7O8Uvtx5FgQ]

Der rechtsextreme Aufmarsch konnte in der Folge erst verspätet beginnen und führte dann nicht wie angekündigt zum Cobenzl, sondern zum Leopoldsberg.

An dem rechtsextremen Aufmarsch der identitären Bewegung beteiligten sich gezählte 200 Personen. Auf ihrer Ersatzroute vom Kahlenberg zum Leopoldsberg durften sie den ersten Teil nur als Spaziergang absolvieren, nur die letzten 1000 Meter durfte als Demonstration mit Fahnen, Transparenten und Fackeln marschiert werden. Und selbst mitten im Wald wurde der Demonstrationszug noch ausgebremst. Drei Kinder in Begleitung von zwei Erwachsenen spazierten lange Zeit seeeehr langsam vor den Rechtsextremen und ließen sich von auf sie einredenden Identitären nicht aus der Ruhe bringen.

Bei Ansprachen verehrten die Rechtsextremen ihre Helden und Heiligen, die die osmanische Armee am Kahlenberg geschlagen hatten.

Zum Abschluss wurde gemeinsam gesungen. Die Auswahl des Liedguts erfolgte nicht sonderlich traditionsbewusst. „Die Arbeiter*innen von Wien“ wurden kurzerhand umgedichtet in „Verteidiger von Wien“.

[Ausschnitt identitärer Gesang]

***

Auf einem der von den Nationalsozialist*innen geplanten und überwiegend von dazu gezwungenen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen errichteten Flaktürme im Wiener Augarten prangte seit geraumer Zeit ein Graffito „Never Again“. Just während der Aufbauarbeiten für das Erntedankfest der ÖVP-nahen Jungbauernschaft wurde der Schriftzug von Unbekannten übermalt. Die Jungbauernschaft distanzierte sich von der Übermalung.

Als Reaktion auf die Übermalung wurde von Antifaschist*innen noch während des Erntedankfests ein Transparent mit der Aufschrift „Never Again“ am Zaun um den Flakturm angebracht. Dieses Transparent wurde während des Erntedankfests auch nicht entfernt.

Am 10. September während des Erntedankumzugs, der den Höhepunkt des Festes darstellte, versammelten sich mehrere Antifaschist*innen mit Tafeln und Dirndln mit der Aufschrift „Never Again“ beim Transparent und durchstreiften damit vor- und nach dem Umzug auch das Festgelände.

[Interview mit Aktivist*in]

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

https://cba.fro.at/349074

Veröffentlicht unter nochrichten

9.9.2017: Rechtsextremer Umzug vom Kahlenberg zum Leopoldsberg, Antifas vorm Cobenzl

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 10. September 2017 von nochrichtenMo.., 11. September 2017

Rund 200 Rechtsextreme (eigene Zählung) beteiligten sich am 9. September 2017 an einem als „Gedenkzug“ an die Schlacht am Kahlenberg 1683 bezeichneten Marsch vom Kahlenberg zum Leopoldsberg, zu dem die „Identitäre Bewegung Österreich“ aufgerufen hatte.
Schon beim Aufbrechen gab es Verzögerungen, weil sich einige Teilnehmer*innen verspätet hatten. Zum einen weil wegen des Sammelpunkts der Identitären am Parkplatz die Autobuslinie 38A zwischen Wagenwiese und Kahlenberg eingestellt wurde. Zum anderen weil schließlich wegen einer antifaschistischen Demonstration von der Wagenwiese zur Höhenstraße die wichtigste Zufahrtstraße blockiert war. Viele Identitäre mussten großräumig über Klosterneuburg ausweichen. Aber selbst auf dieser Ausweichroute soll es zu Behinderungen durch Materialblockaden gekommen sein, die einen Rückstau ausgelöst haben sollen, berichtete die „autonome antifa [w]“ unter Berufung auf Twitter-Quellen.

Als die Rechtsextremen um 19 Uhr endlich bereit waren aufzubrechen, wurde die Route des „Gedenkzugs“ geändert.

Angekündigt war eigentlich ein Marsch zum Cobenzl. Das sei aber nur ein Täuschungsmanöver gewesen, erklärte ein Redner der Identitären. Wahrscheinlicher scheint es, dass die Route wegen der antifaschistischen Demonstration von der Wagenwiese zur Höhenstraße – zwischen dem Treffpunkt der Rechtsextremen bei der Kahlenbergkirche und dem Cobenzl – geändert wurde. Dafür spricht, dass ursprünglich auch ein anschließender Besuch einer Gaststätte am Cobenzl geplant gewesen war.
(Zuerst hatten die Identitären eine Reservierung beim „Café & Schloss Cobenzl“ versucht. Die Betreiber*innen verurteilten aber öffentlich über Facebook den – wie sie schrieben – „sogenannten Fackelmarsch der neoXXXX Identitären“, schlossen das Lokal demonstrativ vorzeitig um 18 Uhr und kündigten an, den Erlös des Verkaufs jedes kleinen Braunens an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands zu spenden. Danach reservierten die Identitären beim „Waldgrill Cobenzl“. Doch auch der Waldgrill stornierte rasch die Reservierung.)

Weiters spricht für die These, dass der rechtsextreme Gedenkzug wegen der Antifademo kurzfristig die Route änderte, dass die erste Hälfte des rechtsextremen Gedenkmarsches vom Kahlenberg Richtung Leopoldsberg – bis zur Elisabethwiese – als von der Polizei geduldeter Spaziergang zurückgelegt werden musste. Nur die letzten 1000 Meter durfte als Demonstration mit Fahnen, Transparenten und Fackeln marschiert werden.

Und selbst mitten im Wald wurde der Demonstrationszug noch ausgebremst. Drei Kinder in Begleitung von zwei Erwachsenen – keine Ahnung wo die plötzlich hergekommen waren, aber bei der Elisabethwiese gibt es einen großartigen „Waldseilpark“ – spazierten lange Zeit seeeehr langsam vor den Rechtsextremen und ließen sich von auf sie einredenden Identitären nicht aus der Ruhe bringen.

Bei Ansprachen vor der Kahlenbergkirche, bei der Elisabethwiese, irgendwo im Wald und schließlich am Rande der Burg am Leopoldsberg wurde an die Zurückschlagung der osmanischen Armee und insbesondere an die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 erinnert, bei der „das Schickal Europas entschieden“ worden sei. Für Marco d’Aviano, Prinz Eugen und Jan Sobieski, „für unsere Helden und Heiligen, für die Märtyrer, und für die großen Männer und Frauen Europas, die gekämpft haben, damit Europa weiter bestehen kann, in der Versicherung, dass auch wir kämpfen werden, dass Europa weiter bestehen kann“ werde ein Zeichen gesetzt, so Martin S., einer der „Leiter“ der Identitären Bewegung Österreich.
Es wurden Reden von „Graf Ernst Rüdiger von Strachenberg“ (sic!) verlesen. Und Martin S. fragte sich, was sich einer der damaligen Kämpfer denken würde, wenn er heute mit der U6 durch Wien fahren würde. Außerdem: Sie seien das Volk, Wien sei ihre Stadt, „das hier“ ihr Land, Europa ihr Kontinent und sie würden ihn sich „gemeinsam zurückholen“. Sie würden sich gegen den Austausch wehren. Sie würden nicht zulassen, dass unter ihren Augen „Wien fällt“, dass unter ihrer „Wache“ „Österreich untergeht“. Sie würden kämpfen, „damit in hundert Jahren, in einer ungebrochenen Tradition dieses Gedenkzuges, unsere Nachkommen stehen werden, und genauso mit stolz geschwellter Brust sagen können: ‚Unsere Vorfahren waren Helden!‘“ Und so weiter.

Zum Abschluss wurde gemeinsam gesungen. Die Auswahl des Liedguts erfolgte nicht sonderlich traditionsbewusst. „Die Arbeiter*innen von Wien“ wurden kurzerhand umgedichtet in „Verteidiger von Wien“.

Einen derartigen Umzug wollen die Rechtsextremen fürderhin jedes Jahr machen.

An der antifaschistischen Demonstration gegen den rechtsextremen Aufmarsch nahmen laut einem Bericht der „autonome antifa [w]“ zwischen 150 und 200 Personen teil. Die Antifaschist*innen zogen von der Wagenwiese über die Cobenzlstraße zur Höhenstraße und blockierten dort die Anreise einiger Rechtsextremer zu deren „Gedenkmarsch“. Danach zogen die Antifaschist*innen nach Grinzing, wo sie die Demo auflösten. Die antifaschistischen Aktivitäten bezeichnete die „autonome antifa [w]“ als relativen Erfolg. Den Identitären sei es zwar gelungen, Bilder zu inszenieren, sie hätten aber ihren Aufmarsch wie schon 2014, 2015 und 2016 nicht wie geplant durchführen können. Deren Anreise sei stark verzögert worden und Lokalreservierungen seien storniert worden. Die antifaschistische Demonstration „verschiedener Spektren der Wiener Linken“ sei hingegen „lautstark, durchwegs von guter Stimmung geprägt“ gewesen und „ohne Ärgernisse und Repression“ verlaufen.

Veröffentlicht unter nochrichten

WiderstandsChronologie 9.7.–2.9.2017

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 2. September 2017 von nochrichtenSa.., 2. September 2017

Willkommen bei der ersten WiderstandsChronologie nach der Sommerpause

Am 29. Juli wurde mit einem Picknick am Donaukanal beim vor sich hin rostenden Dampfschiff Johann Strauß die Forderung erhoben, das alte Schiff als Kunst- und Kulturschiff nutzbar zu machen. Auch eine Onlinepetition auf openpetition.eu wurde gestartet, mit dem Titel „MAYDAY Klubschiff: Die Johann Strauss soll Kunstraum werden!“
Petition: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/mayday-klubschiff-die-johann-strauss-soll-kunstraum-werden

Die Reihe von Abschiebungen von geflüchteten Menschen wurde auch im Sommer fortgesetzt. Auch nach Afghanistan, für das das Außenministerium für Österreicher*innen eine Reisewarnung gemäß der höchsten Sicherheitsstufe ausgerufen hatte.
Am 15. August versuchten rund 20 Personen am Flughafen Wien die Abschiebung eines Schülers aus Laa an der Thaya zu verhindern. Einer Person gelang es, ein Ticket für den Abschiebeflug, einem Linienflug der Turkish Airlines, zu ergattern. Sie weigerte sich hinzusetzen, doch die anderen Passagier*innen beteiligten sich nicht an dem Protest. Die protestierende Person wurde aus dem Flugzeug entfernt, der Schutzsuchende musste im Flieger bleiben. Der Rettungsversuch scheiterte.

Vom 25. bis zum 28. August protestierten aus Afghanistan geflüchtete Menschen zusammen mit solidarischen Unterstützer*innen im Sigmund-Freud-Park gegen Abschiebungen nach Afghanistan und auch gegen Abschiebungen anderswohin.
[Ausschnitte aus Interviews – mehr zum Thema und Links zu ausführlicheren Sendungen auf ORANGE 94.0 hier]

Am 1. September gedachten zirka 65 Personen beim Deserteursdenkmal am Ballhausplatz der Opfer und Verfolgten der NS-Militärjustiz.
[Ausschnitte aus Reden]

Zu einer Kundgebung für gerechtere Pensionen, bei denen auch Kindererziehungszeiten berücksichtigt werden, wären am 1. September eigentlich hunderte Menschen auf dem Heldenplatz erwartet worden. Unter dem Schlagwort „Oma-Revolte“ hatte insbesondere Gertraud Burtscher die Forderung populär gemacht. Doch am Abend vor der Kundgebung veröffentlichte die Wiener Zeitung, dass Gertraud Burtscher unter ihrem früheren Namen Gertraud Orlich in den 1980er-Jahren in neonazistischen Gruppierungen führend tätig gewesen sei. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands wies sie im Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus als Mitglied der Bundesleitung der NDP, als zweite Landessprecherin des NDP-Landesverbands Vorarlberg und später als Funktionärin der NDP-Abspaltung „Österreichische Bürgerpartei“ sowie als Autorin der Zeitschrift „Halt“ aus. Noch 1990 wurde in einem ans Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands geschickten Text deutlich, dass sie Massenmorde in den Gaskammern des Nationalsozialismus leugnete.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe zogen die meisten Gruppen, Parteien und Einzelpersonen ihre Unterstützung der Oma-Revolte zurück. Gertraud Burtscher sprach am 1. September vor gerade mal 140 Leuten … und deutete die Ablehnung von neonazistischen Aktivitäten freilich anders:
[Ausschnitte Rede]
Dass es im Nationalsozialismus Massenmorde in Gaskammern gegeben hat, räumte sie am 1. September 2017 auf eine Nachfrage von Standard-Redakteurin Katrin Burgstaller gerade mal als Möglichkeit ein:
[Ausschnitt aus Antwort von Burtscher]

Das war die WiderstandsChronologie nach der Sommerpause. Die nächste WiderstandsChronologie gibt es jetzt wieder in 14 Tagen.
Auf Wiederhören.

https://cba.fro.at/348208

Veröffentlicht unter nochrichten

Artikelnavigation

<< 1 2 … 22 23 24 25 26 27 28 … 100 101 >>

WiderstandsChronologie im Radio:

jetzt jeden 3. Montag im Monat um 20:30 auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien.
Logo von ORANGE 94.0 (ein Viereck mit Zacken links und rechst), links daneben Schrift: Schalt dich ein / ORANGE 94.0

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

WEITERLESEN ►

Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

cba.media/podcast/o-ton-unbearbeiteter-originalton

Aktuelle Kurz-Nochrichten via Mastodon

@nochrichten@chaos.social

Aktuelle Kurz-Nochrichten via Bluesky

@nochrichten.bsky.social

Twitter-Archiv

Nochrichten-Tweet-Archiv
2009–2022 als Textdatei

RSS @nochrichten@chaos.social

  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    #w2210 18:45Kundgebung vor Parlament wurde mit Einladung, in die besetzte Akademie der bildenden Künste zu ziehen, beendet.Vor Parlament waren auch (mit viel Beifall) Kooperationen der Uni Wien mit israelischen Hochschulen angeprangert worden.
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

nochrichten.net-Archiv

  • Oktober 2026
  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • November 2015
  • Juni 2015
  • Mai 2015
  • April 2015
  • März 2015
  • Februar 2015
  • Januar 2015
  • November 2014
  • Oktober 2014
  • September 2014
  • August 2014
  • Juli 2014
  • Juni 2014
  • Mai 2014
  • April 2014
  • März 2014
  • Februar 2014
  • Januar 2014
  • Dezember 2013
  • November 2013
  • Oktober 2013
  • September 2013
  • Juli 2013
  • Juni 2013
  • Mai 2013
  • April 2013
  • März 2013
  • Februar 2013
  • Januar 2013
  • Dezember 2012
  • November 2012
  • Oktober 2012
  • September 2012
  • August 2012
  • Juli 2012
  • Juni 2012
  • Mai 2012
  • April 2012
  • März 2012
  • Februar 2012
  • Januar 2012
  • Dezember 2011
  • November 2011
  • Oktober 2011
  • September 2011
  • August 2011
  • Juli 2011
  • Juni 2011
  • Mai 2011
  • April 2011
  • März 2011
  • Februar 2011
  • Januar 2011
  • Dezember 2010
  • November 2010
  • Oktober 2010
  • September 2010
  • August 2010
  • Juli 2010
  • Juni 2010
  • Mai 2010
  • April 2010
  • März 2010
  • Februar 2010
  • Januar 2010
  • Dezember 2009
  • November 2009
  • Oktober 2009
  • September 2009
  • August 2009
  • Juli 2009
  • Juni 2009
  • Mai 2009
  • April 2009
  • März 2009
  • Februar 2009
  • Januar 2009
  • Dezember 2008
  • November 2008
  • Oktober 2008
  • September 2008
  • August 2008
  • Juli 2008
  • Juni 2008
  • Mai 2008
  • April 2008
  • März 2008
  • Februar 2008
  • Januar 2008
  • Dezember 2007
  • November 2007
  • Oktober 2007
  • September 2007

Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

Blogroll

  • Anarchistisches Radio Gegeninformationen und Stellungnahmen zu aktuellen politischen Themen aus libertärer Sicht.
  • IG Kultur Wien Wiener Interessengemeinschaft für freie und autonome Kulturarbeit
  • no-racism.net dokumentiert rassistischen Alltag / Politik / Folgen hier und global.
  • ORANGE 94.0 Das Freie Radio in Wien.
  • prozess.report
  • Rechtsinfokollektiv
  • Solidaritätsgruppe kostenlose Rechtsberatung
  • TATblatt Alles über das Böse auf der Welt – bis 2005.
  • Wiener Arbeiter*innen-Syndikat
powered by action.at

OFFENLEGUNG

Medieninhaber, Herausgeber: update.wien – Verein für freie und alternative Medienarbeit, Wien, ZVR-Zahl: 1685214036
Grundlegende Richtung: Überparteilich parteiische Berichterstattung über für den Widerstand gegen Sexismen, Rassismen, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie, Umweltzerstörung sowie andere Formen von Unterdrückung, Vernichtung und Ausbeutung relevante Themen mit der Absicht der Förderung und Unterstützung desselben.

E-Mail-Adresse: redaktion Klammerafferl nochrichten punkterl net
GPG/PGP-Schlüssel

CC 3.0 BY-NC-SA

Copyright: CC BY-NC-SA 3.0 - Weaver Xtreme Theme
↑