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WiderstandsChronologie 1.–14.4.2018

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 14. April 2018 von nochrichtenSa.., 14. April 2018

Am 2. April demonstrierten vor der Universität Wien Studierende ihre Solidarität mit Studierenden der Boğaziçi Universität in Istanbul, die wegen Terror-Vorwurfs exmatrikuliert und inhaftiert worden waren.
Am 19. März hatten Studierende in Istanbul gegen eine am Campus stattfindende Veranstaltung zur Unterstützung türkischer Soldat*innen, die an der Invasion von Afrin beteiligt gewesen waren, protestiert. Im Gedenken an die bei dem Angriff gefallenen türkischen Soldat*innen waren Süßigkeiten verteilt worden. Die Studierenden hatten mit einem Transparent reagiert, auf dem gestanden war: „Für Besatzung und Massaker gibt es keine Süßigkeiten“. Der türkische Präsident Erdoğan hatte daraufhin angekündigt, die, wie er sie genannt hatte, terroristischen Studierenden von der Universität zu verweisen und dafür zu sorgen, dass ihnen auf jeder anderen Universität das Recht, zu studieren, verweigert werde.
16 Studierende der Boğaziçi Universität waren inhaftiert worden.

Die solidarischen Studierenden in Wien forderten, Platz für die in der Türkei von den Universitäten verwiesenen Studierenden zu schaffen. Sie forderten Freiheit für die Studierenden, Solidarität mit allen, die sich der faschistischen türkischen Regierung entgegen stellen, und Freiheit für Afrin.

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An die 150 Menschen gedachten am 2. April vor der französischen Botschaft in #Wien der am 23. März 2018 in #Paris vermutlich aus #antisemitischen Motiven ermordeten Shoah-Überlebenden Mireille Knoll. Es sprachen unter anderem Michael Moffatt von den Jüdischen österreichischen HochschülerInnen und Lara Masliah-Gilkarov von Hashomer Hatzair.
[Redenausschnitte]

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In den letzten Wochen wurden zahlreiche afghanischer Geflüchtete festgenommen. Insgesamt soll es 400 Festnahmeaufträge geben. Ein Massenabschiebung per Charterflug soll bereits am 9. April stattgefunden haben. Deswegen demonstrierten am 9. April rund 80 Menschen in Wien vom Deserteursdenkmal am Ballhausplatz zum Stephansplatz.
[Redenausschnitte]

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Unter anderem mit öffentlichen Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Flashmobs am 10. April vor dem Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus, am 12. April vor dem Unfallkrankenhaus Meidling, am 13. April vor dem Sozialministerium und bei der S- und U-Bahnhaltestelle Handelskai protestierten hunderte Menschen gegen die Zerschlagung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt. Warum die Regierung die Allgemeine Unfallversicherung zerschlagen möchte, und vor allem, was dagegen spricht, kann unter anderem im Blog reflektive.at gelesen werden.

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Am Freitag, dem 13. April wurde wieder der #F13, der „Festtag der Verdammten dieser Erde“, gefeiert, unter anderem mit Augustin-Fahrscheinkontrollen in Bussen und U-Bahnen, außerdem gab es Slow-forward-Performances vor der Karlskirche und Chorgesang …
[Interviews und O-Töne]

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Rund 180 Personen beteiligten sich am 14. April an einer rechtsextremen Demonstration unter dem Titel „Kandel ist überall. Schützt unsere Frauen.“ Aufgerufen dazu haben Organisationen wie „Patrioten für Heimat und Tradition“ und „Okzident“. Hinter beiden steht vor allem Georg Immanuel Nagel, der als Sprecher des erfolglosen Versuchs bekannt geworden ist, Pegida in Österreich aufzubauen. Gesprochen haben auch aus Deutschland angereiste Politikerinnen der AfD. Unter den Demonstrant*innen befanden sich neben Angehörigen kleiner rechtsextremer Gruppen auch einige Bezirkspolitiker*innen der FPÖ.
Vom Frauenbündnis Kandel und dem Bündnis „Kandel ist überall“ werden in Deutschland seit einigen Monaten Mordopfer für rassistische Hetze instrumentalisiert. Am 14. April sollte scheinbar der Sprung nach Österreich gemacht werden.
Für die Auftaktkundgebung am Ballhausplatz wurde wieder einmal das Deserteursdenkmal, das Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz, als Sockel für die rechtsextreme Bühne und als Transparentständer missbraucht.
[Redenausschnitte]
Vom Ballhausplatz zogen die Rechtsextremen zur deutschen Botschaft in der Gauermanngasse.
Doch Antifaschist*innen und Feminist*innen säumten ihren Weg …
Die Polizei drängte die Antifaschist*innen und Feminist*innen zurück. Einzelne Antifaschist*innen und Feminist*innen wurden Identitätsfeststellungen unterzogen.
[O-Töne]


https://cba.fro.at/372611

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WiderstandsChronologie 18.–31.3.2018

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 31. März 2018 von nochrichtenSa.., 31. März 2018

Auf den Einmarsch türkischer Truppen und verbündeter islamistischer Milizen in Afrin im Norden Syriens am 18. März folgten Morde, Plünderungen und und ethnische Säuberungen, berichten übereinstimmend die kurdische Agentur ANF und unabhängige NGOs. Der Genozid an den Ezid*innen drohe fortgesetzt zu werden. Das letzte zusammenhängende Siedlungsgebiet der Ezid*innen in Syrien sei durch den türkischen Angriff auf Afrin zerstört worden. Die kurdischen Volks-und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ haben ihre Kampfstellungen verlassen, um weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung und die Zerstörung der Stadt zu vermeiden, wird berichtet. Doch der Widerstand gegen das türkische Militär und gegen islamistische Milizen gehe weiter.
Auch in Wien wurden die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen den türkischen Angriff auf Afrin fortgesetzt. Am 18. März demonstrierten an die 300 Menschen nach Bekanntwerden der Einnahme Afrins durch türkische Truppen und islamistische Milizen zur türkischen Botschaft. Am 24. März, für den ein internationaler Aktionstag gegen den Krieg gegen Afrin ausgerufen worden war, demonstrierten in Wien zirka 250 Menschen vom Parlament zum Mahmal gegen Krieg und Faschismus bei der Albertina. In der Nacht gab es dann auch noch eine kleine Spontandemo in Favoriten. Und immer wieder gab es Kundgebung bei der Uno-City.
[kurze Redenausschnitte]

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Am 20. März wurde am Flughafen Wien wieder einmal gegen Abschiebungen protestiert. Anlass dafür war eine für diesen Tag angekündigte Massenabschiebung per Charterflug nach Afghanistan. Aufgerufen hat die Wiener Vernetzung gegen Abschiebungen. Renate Sassmann von WienTV hat uns Aufnahmen von der Demonstration zur Verfügung gestellt.
[Ausschnitt aus einem Interview in einem Video von Renate Sassmann]

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Seit 1991 prangt am Flakturm im Esterházypark in Mariahilf der Schriftzug „Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)“. Dieses weithin sichtbare Statement gegen Krieg und Faschismus des New Yorker Künstlers Lawrence Weiner wird nun durch einen Ausbau des Hauses des Meeres, das den Flakturm für einen Euro von der Stadt Wien verkauft bekommen hat, zum Verschwinden gebracht. Dagegen protestierten am 26. März rund 80 Menschen vor dem Flakturm. Es sprachen dort unter anderem die Mitorganisatorin der Kundgebung Marietheres Potucek und Irmgard Almer von der IG Kultur Wien.
Es gibt auch eine Onlinepetition gegen die Zerstörung des Kunstwerks. Einen Link zur Petition gibt es unter anderem auf der Website der IG Kultur Wien.
[Ausschnitt aus Redebeiträgen]

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An die 30 Personen demonstrierten am 26. März vor der deutschen Botschaft in der Wiener Gauermanngasse gegen eine Auslieferung des in Deutschland festgenommenen katalanischen Ex-Präsidenten Puigdemont an Spanien.
[Interviews mit Demonstrant*innen]


https://cba.fro.at/371682

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WiderstandsChronologie 9.–17.3.2018

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 17. März 2018 von nochrichtenSa.., 17. März 2018

An die 70 Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Kreative demonstrieren am 10. März für Anerkennung, Geld und Verbesserung der prekären Arbeits- und Lebensbedingungen in Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft. Aufgerufen dazu hatte das Künstler*innennetzwerk Dreisechsfünf.
[Ausschnitt aus Rede + Interview]

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Am 12. März wurde an mehreren Orten dem so genannten Anschlusses Österreichs ans nationalsozialistische Deutsche Reich im Jahr 1938 gedacht. Am Stock-im-Eisen-Platz, zum Beispiel, fand eine Kundgebung unter dem Titel „Nie wieder Faschismus“ statt. Aber auch am ehemaligen Flughafen Aspern, wo sich heute die Seestadt befindet, wurde – organisiert von der „Überparteilichen Gedenkplattform Transdanubien“ – an die Ereignisse vor 80 Jahren erinnert.
[Ausschnitt aus Rundgang]

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Gegen die türkische Militäroffensive gegen die kurdische Region Afrin im Norden Syriens wird in Wien weiterhin mehrmals wöchentlich protestiert. An den Wochenenden gibt es immer wieder größere Demonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmer*innen. Am 11. März demonstrierten fast 1000 Menschen für Frieden in Kurdistan.

***

Am 17. März fanden auf der ganzen Welt Demonstrationen anlässlich des Tages gegen Rassismus stattt – auch in Wien. Da demonstrierten am 17. März bei Schneeregen rund 4500 Menschen gegen Rassismus, gegen Faschismus, gegen die schwarzblaue Regierung und auch gegen die türkische Militäroffensive gegen Afrin. Der Afrin-Solidaritätsblock war mit rund 1000 Personen der größte auf der Demo. Mit dabei waren wie immer auch diesmal wieder die Omas gegen rechts.
[Ausschnitt aus Rede der Omas gegen rechts]


https://cba.fro.at/370755

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WiderstandsChronologie 6.–8.3.2018:
Proteste von DaF/DaZ-Lehrenden & DiE
Demos am Frauenkampftag

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 9. März 2018 von nochrichtenFr.., 16. März 2018

Lehrende für Deutsch als Fremd-/Zweitsprache und Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung fordern anlässlich der Kollektivvertragsverhandlungen für Angestellte privater Bildungseinrichtungen bessere Arbeitsbedingungen. Am 6. März demonstrierten 15 von ihnen vor dem Beginn der Verhandlungen am Alfred-Dallinger-Platz, unter ihnen Gudrun Pürrer und Dagmar Weiß.
[2 Interviews]
Eine weitere Kundgebung fand vor einer weiteren Verhandlungsrunde am 14. März statt.

***

Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, fanden in Wien auch heuer wieder zwei größee Demonstrationen statt.
An der vom Schwedenplatz losgezogenen FrauenLesbenMigrantinnenDemo nahmen rund 150 FrauenLesbenMirantinnen teil. Christa Reitermayr und Eva Neureiter von Radio Widerhall berichten.
[Redenausschnitt und Interviews mit Personen aus der Orgagruppe der FrauenLesbenMigrantinnenDemo]
An der unter den Titel „Take back the streets“ für all genders organisierten feministischen Demonstration vom Christian-Broda-Platz zum Platz der Menschenrechte nahmen 1300–1400 Personen aller Geschlechter teil.
[Redenausschnitte]


https://cba.fro.at/370118

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WiderstandsChronologie 18.2.–3.3.2018

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 3. März 2018 von nochrichtenSa.., 3. März 2018

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

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Für den 18. Feber war zu einem europaweiten Aktionstag gegen Abschiebungen aufgerufen worden. Am Flughafen Wien gab es eine Performance von PPC-Airlines, der fiktiven Fluggesellschaft des Protest Productions Collectivs. In Wien fanden vor allem Transparentaktionen und Kundgebungen statt. Vor der afghanischen Botschaft demonstrierten 120 Personen gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

Anschließend zogen die Demonstrant*innen zum Ballhausplatz, wo bis in die Nacht eine Kundgebung gegen alle Abschiebungen stattfand, an der rund 250 Menschen teilnahmen. Bis zum Ende der vierstündigen Versammlung haben es aber nur mehr wenig ausgehalten.

Auf No-racism.net wird an die Ankündigungen der Regierung erinnert, künftig noch „konsequenter“ abzuschieben. Geplant seien laut no-racism.net unter anderem Charterabschiebungen nach Afghanistan am 20. März, nach Pakistan am 22.März., sowie nach Nigeria, Ghana und Gambia vom 18. bis 20. April 2018.

[O-Töne von den Kundgebungen vor der afghanischen Botschaft und am Ballhausplatz]
->Ausführlicher Bericht auf no-racism.net: http://no-racism.net/article/5317/

***

Am Mittwoch, dem 21. Feber, wurde eine Neuauflage des Überwachungspakets im Ministerrat beschlossen. Im Grunde handele es sich um das gleiche Paket, das schon vergangenes Jahr für massive Kritik gesorgt habe und aufgrund vernichtender Stellungnahmen im Rahmen der parlamentarischen Begutachtung nicht verabschiedet worden sei, erklärte die Bürger*innenrechtsorganisation Epicenter.works und rief zu einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt auf. 400 bis 500 Personen kamen und protestieren am 26. Feber am Ballhausplatz gegen das Überwachungspaket.

[Ausschnitte aus Reden]

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Gegen die türkische Militäroffensive gegen die kurdische Region Afrin im Norden Syriens wird weiterhin demonstriert. Am 3. März zogen rund 400 Menschen vom Christian-Broda-Platz zum Stehansplatz – für Frieden in Kurdistan.

[Ausschnitte aus Reden]

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Das war die WiderstandsChronologie …


https://cba.fro.at/369592

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WiderstandsChronologie 4.–17.2.2018

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 17. Februar 2018 von nochrichtenSa.., 17. Februar 2018

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

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Am 6. Feber war internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung.
Aus dem Aufruf: „Weibliche Genitalverstümmelung bezeichnet die teilweise oder vollständige Entfernung beziehungsweise Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane. Es wird geschätzt, dass weltweit etwa 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben und jährlich etwa drei Millionen Mädchen, meist unter 15 Jahren, eine Genitalverstümmelung erleiden.“ Da das Thema noch immer gesellschaftlich tabuisiert ist, wurde auch heuer mit einer Kundgebung am Christian-Broda-Platz versucht, es an die Öffentlichkeit zu bringen und Solidarität mit den betroffenen sowie dagegen kämpfenden Frauen weltweit zu zeigen.

Ursprünglicher Beitrag (mit längeren O-Tönen): http://nochrichten.net/?p=2457

***

Am 8. Feber veranstalteten die Kommunistische Jugend und der kommunistische Student*innenverband wieder eine Opernballdemonstration, die sich diesmal nicht nur gegen den Ball, sondern auch die Regierung der Reichen richtete, wie es im Aufruf hieß.
Während Ende der 1980er-Jahre tausende Menschen gegen den Opernball demonstriert hatten, und im Jahr 2000, als auch damals schon die Proteste gegen den Opernball mit jenen gegen eine schwarzblaue Regierung verknüpft worden waren, mehr als 10.000 Personen auf die Straße gegangen waren, demonstrierten am 8. Feber 2018 lediglich 150 Menschen.
Die Opernballdemo ging bereits zwei Stunden vor Ballbeginn fernab der Oper beim Marcus-Omofuma-Stein zu Ende.
Vor der Oper gab es fast keine Proteste.
Aber:
Ein paar besonders herausgeputzte Leute, boten sich vor der Oper mit Brot und Rosen als Begleitung für #Opernball-Besucher*innen an. Ein bisserl schauten sie aus, wie auf dem Weg zu einem Dreigroschenopernball. Die Polizei forderte sie auf, Ballbesucher*innen nicht zu belästigen. Danach tanzten sie ein bisserl mit Schaulustigen.
Am roten Teppich beim Zugang zum Ball protestierte eine Femen-Aktivistin gegen den Besuch des ukrainischen Präsidenten Poroschenko. „Poroshenko, get the fuck out of the Ball!“ war auf ihrem Oberkörper geschrieben. Die Polizei schritt sofort ein. Zweck der Aktion sei es gewesen, die High Society auf die Anwesenheit des Oligarchen Poroschenko hinzuweisen, der aus dem Blut der ukrainischen Bevölkerung Profit schlägt, erklärte Femen. Poroschenko war von Bundespräsident Van der Bellen als Staatsgast zum Opernball eingeladen worden.

Ausführlicherer Beitrag (mit mehr O-Tönen): http://nochrichten.net/?p=2460

***

Auch in den letzten Wochen gab es mehrere Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf die kurdische Region Afrin im Norden Syriens bzw. überhaupt für Freiheit und Frieden in Kurdistan.
So demonstrierten am 11. Feber 650–700 Menschen von Hütteldorf bis zum Platz der Menschenrechte, und am 15. Feber 175 Menschen von der Oper zum Heldenplatz.

***

300 bis 400 Menschen nahmen am 14. Feber am Platz der Menschenrechte in Wien an One Billion Rising teil – für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

Ursprünglicher Beitrag (mit längeren O-Tönen): http://nochrichten.net/?p=2469

***

Nachdem die Sozialwirtschafts-Kollektivvertragsverhandlungen bislang zu keinem Ergebnis geführt hatten und vorerst unterbrochen worden warenb, fanden am 15. und 16. Feber erste Warnstreiks von Angestellten im Sozialbereich statt. Bei einer kleinen Kundgebung der Initiative „Sozial, aber nicht blöd“ am Yppenplatz sprachen Betriebsrät*innen und Streikaktivist*innen über ihre Forderungen und Streikerfahrungen.
Ursprünglicher Beitrag (mit längeren O-Tönen): http://nochrichten.net/?p=2472

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Das war die WiderstandsChronologie …

https://cba.fro.at/368643

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15./16.2.2018: Warnstreiks im Sozialbereich

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 16. Februar 2018 von nochrichtenFr.., 16. Februar 2018

Nachdem die Sozialwirtschafts-Kollektivvertragsverhandlungen bislang zu keinem Ergebnis geführt hatten und vorerst unterbrochen worden warenb, fanden am 15. und 16. Feber erste Warnstreiks von Angestellten im Sozialbereich statt. Bei einer kleinen Kundgebung der Initiative „Sozial, aber nicht blöd“ am Yppenplatz sprachen Betriebsrät*innen und Streikaktivist*innen über ihre Forderungen und Streikerfahrungen.

Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI auf ORANGE 94.0:
http://nochrichten.net/wp-content/uploads/2018/02/andi-16feb2018-sozialstreik-gerhard.mp3
http://nochrichten.net/wp-content/uploads/2018/02/andi-16feb2018-sozialstreik-gerhard.mp3

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14.2.2018: One Billion Rising – für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 16. Februar 2018 von nochrichtenFr.., 16. Februar 2018

300 bis 400 Menschen nahmen am 14. Feber am Platz der Menschenrechte in Wien an One Billion Rising teil – für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI auf ORANGE 94.0:
http://nochrichten.net/wp-content/uploads/2018/02/andi-16feb2018-obra.mp3
http://nochrichten.net/wp-content/uploads/2018/02/andi-16feb2018-obra.mp3

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8.2.2018: Kleine Proteste gegen den Opernball

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 9. Februar 2018 von nochrichtenFr.., 9. Februar 2018

Am 8. Feber veranstalteten die Kommunistische Jugend und der kommunistische Student*innenverband wieder eine Opernballdemonstration, die sich diesmal nicht nur gegen den Ball, sondern auch die Regierung der Reichen richtete, wie es im Aufruf hieß.
Während Ende der 1980er-Jahre tausende Menschen gegen den Opernball demonstriert hatten, und im Jahr 2000, als auch damals schon die Proteste gegen den Opernball mit jenen gegen eine schwarzblaue Regierung verknüpft worden waren, mehr als 10.000 Personen auf die Straße gegangen waren, demonstrierten am 8. Feber 2018 lediglich 150 Menschen.
Die Opernballdemo ging bereits zwei Stunden vor Ballbeginn fernab der Oper beim Marcus-Omofuma-Stein zu Ende.
Vor der Oper gab es fast keine Proteste.

Aber:
Ein paar besonders herausgeputzte Leute, boten sich vor der Oper mit Brot und Rosen als Begleitung für #Opernball-Besucher*innen an. Ein bisserl schauten sie aus, wie auf dem Weg zu einem Dreigroschenopernball. Die Polizei forderte sie auf, Ballbesucher*innen nicht zu belästigen. Danach tanzten sie ein bisserl mit Schaulustigen.
Am roten Teppich beim Zugang zum Ball protestierte eine Femen-Aktivistin gegen den Besuch des ukrainischen Präsidenten Poroschenko. „Poroshenko, get the fuck out of the Ball!“ war auf ihrem Oberkörper geschrieben. Die Polizei schritt sofort ein. Zweck der Aktion sei es gewesen, die High Society auf die Anwesenheit des Oligarchen Poroschenko hinzuweisen, der aus dem Blut der ukrainischen Bevölkerung Profit schlägt, erklärte Femen. Poroschenko war von Bundespräsident Van der Bellen als Staatsgast zum Opernball eingeladen worden.

Beitrag für den „alternativen Nachrichtendienst“ ANDI auf Radio ORANGE 94.0:
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/05andi-9feb2018-opernball-gerhard.mp3
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/05andi-9feb2018-opernball-gerhard.mp3

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6.2.2018: Kundgebung gegen weibliche Genitalverstümmelung

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 9. Februar 2018 von nochrichtenFr.., 9. Februar 2018

Am 6. Feber war internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung.
Aus dem Aufruf: „Weibliche Genitalverstümmelung bezeichnet die teilweise oder vollständige Entfernung beziehungsweise Beschädigung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane. Es wird geschätzt, dass weltweit etwa 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben und jährlich etwa drei Millionen Mädchen, meist unter 15 Jahren, eine Genitalverstümmelung erleiden.“ Da das Thema noch immer gesellschaftlich tabuisiert ist, wurde auch heuer mit einer Kundgebung am Christian-Broda-Platz versucht, es an die Öffentlichkeit zu bringen und Solidarität mit den betroffenen sowie dagegen kämpfenden Frauen weltweit zu zeigen.
Beitrag für den „alternativen Nachrichtendiens“ ANDI auf Radio ORANGE 94.0:
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/04andi-9feb2018-fgm-gerhard.mp3
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/04andi-9feb2018-fgm-gerhard.mp3

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WiderstandsChronologie im Radio:

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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

WEITERLESEN ►

Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

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  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
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    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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