Feb 152020
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Die heutigen Themen:
Kundgebung für Frieden im Irak
Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich fordern Arbeitszeitverkürzung
Solidarität mit Grup Yorum
Protest gegen Begnadigung des Drahtziehers des Massakers von Sivas in der Türkei
Solidarität mit Öcalan
Streikversammlung privater Beschäftigter im Gesundheits- und Sozialbereich
One Billion Rising
Antifaschist*innen demonstrieren gegen angekündigte rechtsextreme Versammlung in Floridsdorf

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2. 2.2020: Kundgebung für Frieden im Irak
70 Menschen demonstrierten am 2. Feber am Stock-im-Eisen-Platz in Wien für Frieden im Irak und Solidarität mit der irakischen Befreiungsbewegung. [Redenausschnitt]
[Redenausschnitt]

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5. 2. 2020: Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich fordern Arbeitszeitverkürzung
Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich demonstrierten am 5. Feber am Stephansplatz für eine Reduktion der Wochenarbeitszeit. Stefan Resch berichtete darüber im Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio ORANGE 94.0. Hier ein paar kurze Ausschnitte: [Redenausschnitte]

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6. 2. 2020: Solidarität mit Grup Yorum
Die Repression gegen Kritiker*innen des AKP-Regimes macht in der Türkei auch vor Künstler*innen nicht Halt. Mindestens sechs Musiker*innen der populären Band Grup Yorum, 2014 kamen noch über eine Million Menschen zu einem Konzert in Istanbul, mindestens sechs Musiker*innen sind mittlerweile inhaftiert, zwei befinden sich aus Protest im Hungerstreik. Am 6. Feber demonstrierten rund 60 Menschen in Wien für Freiheit für Grup Yorum und andere politische Gefangene. [Interview]

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7. 2. 2020: Protest gegen Begnadigung des Drahtziehers des Massakers von Sivas in der Türkei
Weniger Repression können in der Türkei jihadistische Attentäter erwarten. So wurde vor wenigen Tagen ein Drahtzieher des Massakers von Sivas in der Türkei, bei dem 1993 mindestens 33 Teilnehmer*innen eines alevitischen Festes getötet worden waren, von Präsident Erdoğan begnadigt. Dagegen protestierten am 7. Feber auch in Wien rund 50–60 Personen unweit der türkischen Botschaft. [Redenausschnitt]

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8. 2. 2020: Solidarität mit Öcalan
Rund 100 Menschen demonstrierten am 8. Feber für Freiheit des Mitbegründers der Arbeiter*innenpartei Kurdistands PKK. [Redenausschnitt]

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10. 2. 2020: Streikversammlung privater Beschäftigter im Gesundheits- und Sozialbereich
Am 10. Feber wurden die Kollektivvertragsverhandlungen der Sozialwirtschaft Österreich ergebnislos unterbrochen. Wie angekündigt, gingen die Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich daraufhin zu Warnstreiks über. Eine öffentliche Streikversammlung mehrerer Betriebe fand am Mittwoch, den 12. Feber vor dem Sozialministerium statt. Stefan Resch berichtete darüber für das Nachrichtenmagazin ANDI. Wir hören Ausschnitte aus seinem Bericht.

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14. 2. 2020: One Billion Rising
Rund 125 Menschen kamen am 14. Feber zum Tanz für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* von One Billion Rising auf den Yppenplatz in Wien-Ottakring.

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15. 2. 2020: Antifaschist*innen demonstrieren gegen angekündigte rechtsextreme Versammlung in Floridsdorf
Nachdem identitäre Rechtsextreme eine Versammlung angekündigt hatten, trafen sich Antifaschist*innen am 15. Feber beim Bahnhof Floridsdorf, um auch im 21. Bezirk Rechtsextremen keinen Raum zu geben. Eine Mitveranstalter*in aus der sozialistischen Jugend 21 erklärte uns: [Interview]

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Außerdem gab es in den Tagen rund um den 12. Feber zahlreiche Veranstaltungen im Gedenken an die Kämpfer*innen gegen den Austrofaschismus im Jahr 1934.
Jeden Freitag findet weiterhin eine Mahnwache für Freiheit für den Blogger und Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi statt, der in Saudiarabien zu einer zehnjährigen Haftstrafe sowie zu tausend (!) Peitschenhieben verurteilt worden ist.
Und ebenfalls jeden Freitag wird weiterhin unter dem Titel Fridays for Future für das Klima gestreikt.

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https://cba.fro.at/443005

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 15. Februar 2020 at 15:45
Feb 012020
 

Proteste gegen Burschenschafts-Bummel, gegen den Akademikerball, gegen die Haft von Assange, gegen den Jägerball, gegen die Abschiebung des 7-jährigen Timis, gegen die herrschende Hochschulpolitik, gegen die Haft von Raif Badawi und das Gedenken an die Shoah sind Themen der Widerstandschronologie vom 1. Feber 2020:

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

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22. Jänner Proteste gegen Burschenschafts-Bummel
Wie schon in der letzten WiderstandsChronologie berichtet, war für Jänner aufgerufen worden, jede Woche gegen den Mittwochs-Bummel deutschnationaler Burschenschaften auf der Rampe der Uni Wien und gegen die dienstäglichen Vorlesungen des rechtsextremen Dozenten Lothar Höbelt zu protestieren. Am 22. Jänner protestierten zum Beispiel an die 150 Antifaschist*innen vor der Uni Wien gegen den Bummel deutschnationaler Burschenschaften. Teile der Zugänge zur Rampe und der Stiege zur Universität wurden blockiert. Die Rampe selbst wurde von der Polizei abgeriegelt, damit die Burschenschafter bis knapp vor die Eingangstore der Universität marschieren konnten.

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24. Jänner: 2200 demonstrieren gegen so gen. Akademikerball deutschnationaler Burschenschaften
Eher beschaulich verliefen am 24. Jänner die Proteste gegen den auch 2020 wieder von der Wiener FPÖ ausgerichteten so genannten Akademikerball deutschnational-völkischer Burschenschaften. Rund 2200 Menschen demonstrierten von der Uni weg um die heuer ziemlich groß angelegte Platzverbotszone rund um die Hofburg bis zur Oper.

Im Anschluss an die Demonstrationen kam es zu einigen Anhaltungen von Demonstrant*innen durch die Polizei samt Identitätsfeststellungen. Begründet wurde das von der Polizei damit, dass die angehaltenen Personen bei der Demonstration vermummt gewesen sein sollen. Woran diese wiedererkannt wurden, wurde nicht erklärt. Für unsere Reporter*innen stellte es sich eher so dar, dass einfach Personen angehalten wurden, die beim Weggehen den Schal über den Mund gezogen hatten, was bei den herrschenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aber auch zulässig ist. Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, die nach dem Ende der Abschlusskundgebung angeradelt gekommen war, wie wir selbst gesehen hatten, vermittelte zwischen den Beteiligten. FPÖ-Wien-Obmann Nepp fordert daher ihren Rücktritt.
Vereinzelt gab es dann auch noch Blockaden einzelner potenzieller Zufahrtswege zur Hofburg, hinter dem Burgtheater und am Beginn der Bellariastraße.

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25. Jänner: Mahnwache für Assange
Am 25. Jänner beteiligen sich rund 70–80 Menschen an einer Mahnwache für den inhaftierten Wikileaks-Aktivisten Julian Assange. Der Bogen der Reden zog sich über sachliche Darstellung der Aufdeckungsleistungen von Julian Assange und Chelsea Manning über Verschwörungsgeschichten bis zu Journalist*innenbeschimpfungen. Der Präsident des Österreichischen Journalistenclubs, der zuvor noch selbst auf der Kundgebung gesprochen hatte, distanzierte sich von Letzterem. Der Österreichische Journalistenclub unterstützt aber die Forderung nach sofortiger Freilassung von Assange.

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27. Jänner: Holocaust-Gedenken am Heldenplatz
Am 27. Jänner, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, beteiligten sich mehr als 500 Menschen an einer vom Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“ veranstalteten Gedenkkundgebung beim Burgtor.
Gesprochen hat unter anderem die Zeitzeugin Susanne Bock.

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27. Jänner: Protest gegen Jägerball
Gegen den Jägerball in der Hofburg protestierten am 27. Jänner auch heuer wieder Tierrechtsaktivist*innen.
Heuer gab es auch eine Gegen-Gegenkundgebung für den Jägerball, bei der eine Handvoll Menschen für den Jägerball demonstrierte. Die Beteiligten taten sich aber eher schwer, uns zu erklären, warum sie da waren.

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28. Jänner: Schüler*innen protestieren gegen Abschiebung ihres Mitschülers Timi
Gegen die Abschiebung des 7-jährigen in Wien geborenen Volksschülers Timi demonstrierten am 28. Jänner vor allem Schulkolleg*innen am Minoritenplatz. Er sollte bis 31. Jänner mit seinen Eltern das Land verlassen, obwohl eine Entscheidung über ein beantragtes Aufenthaltsrecht in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen noch aussteht.

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30. Jänner: Studierendenproteste vor der TU
Rund eineinhalb Monate nach der der Besetzung des Festsaals der Technischen Universität demonstrierten am 30. Jänner 80 bis 100 Menschen mit einer Kundgebung und einem Rave im Resselpark vor der TU neuerlich bzw. immer noch für offene, freie und gerechte Hochschulen.

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31. Jänner: Mahnwache für Raif Badawi
Seit Jahren findet jeden Freitag um 10 Uhr vor dem König-Abdullah-Zentrum am Wiener Schottenring eine Mahnwache für den Blogger und Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi statt, der in Saudiarabien zu einer zehnjährigen Haftstrafe sowie zu tausend (!) Peitschenhieben verurteilt worden ist, nachdem er sich für Meinungsfreiheit eingesetzt hat, behauptet hat, dass Jüd*innen, Christ*innen, Muslim*as und Atheist*innen gleichwertig sind und damit den Islam beleidigt habe. Am 31. Jänner fand zusätzlich um 11:30 eine Mahnwache vor der Botschaft Saudi Arabiens statt für Raif Badawi und den ebenfalls in Saudi Arabien inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Waleed Abu al-Khair

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https://cba.fro.at/441384

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 1. Februar 2020 at 18:26
Jan 182020
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.
Heute unter anderem über rechtsextreme Proteste gegen Türkisgrün, eine Mahnwache für Julian Assange und eine Kundgebung für ökosoziale Politik.

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7. Jänner: Rechtsextreme Proteste gegen neue Bundesregierung
Als am 7. Jänner die neue Bundesregierung angelobt wurde, gab es heuer keine Proteste. Der Jubel hielt sich aber auch in überschaubaren Grenzen. Am Abend des 7. Jänner hielten aber Rechtsextreme eine Kundgebung gegen Schwarzgrün ab. Sie nannten sich „Die Österreicher“. Geredet hat vor allem Martin Sellner, der als Sprecher der identitären Bewegung bekannt geworden ist.

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9. Jänner: Mahnwache für Freiheit für Julian Assange
Am 9. Jänner forderten am Theodor-Herzl-Platz rund 75 Personen Freiheit für den WikiLeaks-Journalisten Julian Assange. Assange befindet sich nach einer Haft, weil er sich 2012 einem Verfahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen durch Flucht in die ecuadorainische Botschaft entzogen und damit Bewährungsauflagen verletzt hatte, immer noch im Gefängnis. Die USA begehren seine Auslieferung. Sie werfen Assange unter anderem gemeinsam mit Chelsea Manning vor, geheime Militärdokumente veröffentlicht zu haben.

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10. Jänner: Kundgebung für ökosoziale Politik
Rund 50 Menschen demonstrierten am 10. Jänner bei der Oper für eine ökosoziale Politik. Was das genau heißen soll, fasste Jutta Matysek von den Sendereihen Open Up und Trotz allem für das Nachrichtenmagazin ANDI zusammen.

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Antifaschistische Proteste an der Uni Wien
Für den Jänner riefen Antifaschist*innen auf, jede Woche gegen den Mittwochs-Bummel deutschnationaler Burschenschaften auf der Rampe der Uni Wien und gegen die dienstäglichen Vorlesungen des rechtsextremen Dozenten Lothar Höbelt zu protestieren. Am 14. Jänner blockierten laut WienTV bis zu 250 Antifaschist*innen die Zugänge zum Hörsaal 50, in dem die Höbelt-Vorlesung stattfinden sollte. Die Vorlesung wurde abgesagt.

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Fridays for Future
Am 17. Jänner verlegten die Fridays-for-Future-Aktivist*innen ihren wöchentlichen Klimastreik vor die Eingänge der Vienna Auto Show, der größten Automesse Österreichs.

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https://cba.fro.at/439663

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 18. Januar 2020 at 17:40
Jan 042020
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

Über die Feiertagszeit war diesmal relativ wenig los auf Wiens Straßen. Die FridaysforFuture-Klimastreiks wurden aber auch in den Ferien fortgesetzt.

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27. 12. 2019: Letzter Klimastreik des Jahres 2019
Am 27. Dezember nahmen rund 150 Menschen am letzten Wiener Klimastreik von Fridays in diesem Jahr teil. Ein guter Anlass, um auf das erste Klimastreikjahr zurückzublicken.
Und vorauszuschauen: Am 6. Jänner um 5 vor 12 wird in der Marx-Halle in Wien 3 ein „Jugendrat“ gebildet.
Mehr Informationen: http://jugendr.at/
Die ungekürzte Fridays-for-Future-Rückschau auf das Jahr 2019 war im Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0 zu hören:
https://cba.fro.at/437658

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31. 12. 2019: Singing for Future
Am Silvesterabend trafen sich rund 50 Fridays-for-Future-Aktivist*innen am Platz der Menschenrechte zu einem #SingingForFuture.

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1. 1. 2020: Neujahrsradeln
Auch klimarelevant: Am 1. Jänner eröffneten rund 180 Radfahrer*innen die Radsaison 2020 mit dem fast schon traditionellen Neujahrsradeln, das diesmal, zu Beginn des Jahres 2020 in den 20. Bezirk führte.

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3. 1. 2020: Erster Wiener Klimastreik der Zwanzigerjahre – Analyse des türkisgrünen Klimaprogramms
Und am 3. Jänner fand der erste Wiener Klimastreik des neuen Jahres statt. Rund 150 Menschen bildeten eine Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt. Fridays for Future-Aktivist*innen haben sich auch schon mit dem Klimaprogramm der Bundesregierung auseinandergesetzt und präsentierten dort ihre Analysen.
Die beinahe komplette Analyse war im Nachrichtenmagazin ANDI zu hören: https://cba.fro.at/438165

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https://cba.fro.at/438205

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 4. Januar 2020 at 16:43
Dez 212019
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

… heute über
TU-Besetzung,
Dank der Radlobby,
Schuhe der Erinnerung,
antifaschistische Sardinen in Wien,
anarchistische Solidarität mit der Protestbewegung in Chile,
Kundgebung für Freiheit für Figen Yüksekdağ und alle inhaftierten HDP-Abgeordneten.

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10. Dezember: Besetzung der TU Wien 10 Jahre nach #unibrennt
10 Jahre nach der #Unibrennt-Bewegung besetzten am 10. Dezember Studierende den Festsaal der Technischen Universität Wien. Wir sprachen mit zwei Sprechern der Besetzer*innen. Kurz danach ließ die Rektorin die Besetzer*innen von der Polizei räumen. (Der O-Ton von der Besetzung ist dem Material für einen Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI von René Froschmayer entnommen.)

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10. Dezember: Das ganze Jahr ist Radsaison. Die Radlobby bedankt sich.
Am 10. Dezember bedankte sich die Radlobby Wien bei Radfahrer*innen, die auch im Winter radeln, mit Lebkuchenfahrrädern. Radlobby-Sprecherin Ines Ingerle sagt uns, warum.

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12. Dezember: Schuhe der Erinnerung an von Autos getötete Fußgänger*innen
„Schuhe der Erinnerung“ stellten Aktivist*innen der Zu-Fuß-Gehenden-Initiative „Geht doch“ am 12. Dezember bei jenem Zebrastreifen über die Koloniestraße in Wien 21 auf, auf dem am 5. Dezember ein junger Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto getötet worden war. Es ist das 6. Paar Schuhe in diesem Jahr, erklärt Hanna Schwarz, Mitinitiatorin von „Geht doch“.

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14. Dezember: Antifaschistische Sardinen in Wien
Seit wenigen Wochen sammeln sich in Italien immer wieder in immer mehr Städten abertausende Menschen wie die Sardinen, um gegen rechte Politik, gegen Rassismus und Sexismus zu protestieren. Gleichzeitig mit Großdemonstrationen am 14. Dezember trafen sich auch vor der Staatsoper in Wien rund 200 Menschen, um sich mit den italienischen Sardinen zu solidarisieren.

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21. Dezember: Anarchistische Solidarität mit der Protestbewegung in Chile
Zirka 45 Menschen beteiligen am 21. Dezember an einer anarchistischen Demonstration vom Lugeck zum Stephansplatz in Solidarität mit der Protestbewegung in Chile.

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21. Dezember: Kundgebung für Freiheit für Figen Yüksekdağ und alle inhaftierten HDP-Abgeordneten
Rund 40 Menschen demonstrierten am 21. Dezember (bei bisserl grauslichem Regen) vor der Oper in Wien für Freiheit für Figen Yüksekdağ und alle in der Türkei inhaftierten Abgeordneten der demokratischen Partei der Völker HDP.

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https://cba.fro.at/437262

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 21. Dezember 2019 at 19:07
Dez 072019
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

… mit Beiträgen über:
FrauenLesben-Demo gegen Gewalt an Frauen,
Freiheit für Grup Yorum,
Demo am 4. weltweiten Klimastreik-Tag in Wien,
Gedenken an im Mittelmeer verstorbene Menschen,
Gedenken an vom Ehemann getötete Rahima R.,
Proteste gegen rechtsextremen Dozenten in Uni Wien,
Protest gegen Repression in Griechenland,
Protest gegen Putsch in Bolivien.

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25.11.2019: FrauenLesben-Demo gegen Gewalt an Frauen
Am 25. November starteten wie jedes Jahr die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, unter anderem mit einer FrauenLesben-Demo. Eva von „Radio Widerhall“ war dabei und nahm auf.

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28.11.2019: Freiheit für Grup Yorum
Rund 65 Menschen forderten am 28. November am Christian-Broda-Platz in Wien Freiheit und Gerechtigkeit für in der Türkei inhaftierte und verfolgte Musiker*innen von Grup Yorum und für Mustafa Koçak.

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29.11-2019: Bis zu 10.000 bei Demo am 4. weltweiten Klimastreik-Tag in Wien
8000–10.000 demonstrieren am 4. weltweiten Klimastreik-Tag am 29. November in Wien für Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe. Sie trafen sich bei der OMV-Zentrale und zogen über das Haus der Wirtschaftskammer am Praterstern zum Nachhaltigkeitsministerium.

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29.11.2019: Gedenken an im Mittelmeer verstorbene Menschen
Rund 65 Menschen gedachten am 29. November am Donaukanal bei der Augartenbrücke der auf der Flucht über das Mittelmeer Verstorbenen, setzten Laternen ins Wasser und forderten, dass Österreich und Europa das Massensterben im Mittelmeer verhindern. Eine Aktion des Amnesty-Netzwerks Flucht und Migration.

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30.11.2019: Gedenken an vom Ehemann getötete Rahima R.
Am 30. November gedachten rund 45 Menschen, vor allem aus Afghanistan nach Österreich gekommene, in der Katharinengasse im 10. Bezirk der dort am 27. November mutmaßlich von ihrem Ehemann ermordeten Rahima R.

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3.12.2019: Proteste gegen rechtsextremen Dozenten in Uni Wien
Am 3. Dezember protestierten Antifaschist*innen, wie auch schon am 19. November, während einer Vorlesung des rechtsextremen Dozenten Lothar Höbelt dagegen, dass dieser an der Uni Wien rechtsextreme Ideologien verbreiten darf. Stefan Resch hat darüber für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0 mit Noah Scheer, dem Präsidenten der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen, die den Protest unterstützt haben, gesprochen.
Der ausführlichere Beitrag von Stefan Resch war am 6. Dezember in ANDI zu hören: https://cba.fro.at/435617

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6.12.2019: Protest gegen Repression in Griechenland
Am 6. Dezember demonstrierten rund 25 Menschen von der Karlskirche zur griechischen Botschaft gegen griechische Staatsgewalt und Repression gegen Geflüchtete, Migrant*innen, soziale und politische Initiativen der anarchistischen und linksradikalen Bewegungen in Athen und weiteren Städten Griechenlands.

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7.12.2019: Protest gegen Putsch in Bolivien
Rund 120 Menschen protestieren am 7. Dezember am Stephansplatz in Wien gegen den rechten Putsch in Bolivien, für den Rücktritt der Präsidentin, die Freilassung der Tausenden Gefangenen. 90 von ihnen zogen dann noch zum Haus der EU.

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https://cba.fro.at/435691
Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 7. Dezember 2019 at 19:28
Nov 232019
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Themen:
Solidarität mit dem Widerstand in Rojava,
Gedenken an Novemberpogrome,
Wie weiter nach dem Brand der Nordbahnhalle?,
Künstler*innen raus aus dem Künstler*innenhaus?,
Mahnwache für Schutz und unabhängige Asylrechtsberatung,
Free Mülkiye,
Donnerstagsdemo,
Free Vučjak,
Flughafendemo gegen Abschiebungen.

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Solidarität mit dem Widerstand in Rojava
Am 9. November dauerte der Angriff der türkischen Armee auf Rojava schon ein Monat an. Zweihundert Menschen demonstrierten an diesem Tag daher Solidarität mit dem Widerstand in Rojava.

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Gedenken an Novemberpogrome
Der 9. November ist auch der Jahrestag des Beginns der Novemberpogrome.
Die kurdischen und mit ihnen solidarischen Aktivist*innen zogen daher nach ihrer Demonstration weiter zur antifaschistischen Veranstaltung zum Gedenken an den Novemberpogrom am Platz der Opfer der Deportation, jenem Ort, an dem der Aspangbahnhof gestanden war, von wo aus 1941 und 42 45.451 Jüd*innen in nationalsozialistische Ghettos, Vernichtungslager und Mordstätten deportiert worden waren.
Insgesamt nahmen 400–500 Menschen an der Gedenkveranstaltung teil.
[Redenausschnitte]

Am 10. November beteiligten sich rund 300 Menschen am antifaschistischen Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom, der diesmal durch den 7. Bezirk zog,

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Wie weiter nach dem Brand der Nordbahnhalle?
Am 10. November brannte im 2. Bezirk die bis zum Sommer als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzte Nordbahnhalle. Elke Rauth von der IG Nordbahnhalle, die sich für den Weiterbestand der Nordbahnhalle eingesetzt hatte, erklärte uns …
[Interviewausschnitt – das gesamte Interview war im Nachrichtenmagazin ANDI vom 15. November zu hören: https://cba.fro.at/433017]

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Künstler*innen raus aus dem Künstler*innenhaus?
150 Jahre lang war das „Künstlerhaus“ am Wiener Karlsplatz in der Hand von Künstler*innen. Seit 2015 hält die Haselsteiner Familien-Privatstiftung 74 Prozent an der neu gegründeten Künstlerhaus Besitz- und Betriebs GmbH. Für das bis 2017 vom Brut bespielte Theater im Künstlerhaus scheint Haselsteiner ganz neue Pläne zu haben: Statt einem experimentellen Theater wie bisher, soll es zusätzlichen Ausstellungsraum für die wohletablierte Albertina geben. Die Künstler*innen der Plattform „Wiener Perspektive“ fordern hingegen die sofortige Rückkehr der freien Szene ins Theater im Künstlerhaus. Am 12. November erklärten unter anderem Marie-Christin Rissingerund Claudia Bosse vor dem Künstlerhaus ihre Sicht der Dinge.
[Ausschnitte aus deren Statements. Ein längerer Beitrag war im Nachrichtenmagazin ANDI vom 15. November zu hören: https://cba.fro.at/433017, die vollständige Veranstaltung mit allen Wortmeldungen kann als frei*raum*kultur-Material der IG Kultur Wien gehört werden: https://cba.fro.at/432519.

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Mahnwache für Schutz und unabhängige Asylrechtsberatung
Fast 200 Personen nahmen am 20. November trotz Regens vor dem Innenministerium am Minoritenplatz an einer Mahnwache für Schutz und unabhängige Asylrechtsberatung, gegen Isolation und Gefährdung von Asylsuchenden teil.

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Free Mülkiye
Die Schauspielerin, Frauenrechtsaktivistin und Freizeitpädagogin Mülkiye Laçin wird seit dem 17. Juli nach einem Familienbesuch in der Türkei festgehalten. Der türkische Staat hat sie mit einem Ausreiseverbot belegt, sodass sie seitdem nicht mehr nach Österreich zurückkehren kann und im türkisch-kurdischen Gebiet festsitzt.
Das Solidaritätskomitee Free Mülkiye setzt sich für die Aufhebung des Ausreiseverbots ein. Letzte Woche wurde eine Petition auf aufstehn.at gestartet. Am 20. November fand eine Solidaritätsveranstaltung des Wiener Vorstadttheaters, dessen Ensemblemitglied Mülkiye war, statt. Die Eintrittsgelder wurden für die Bezahlung von Anwaltskosten verwendet.
Wir fragten Selma Schacht vom Solidaritätskomitee nach der aktuellen Situation von Mülkiye.
[Interview mit Selma Schacht, ein ausführlicher Beitrag mit Interviews mit Freund*innen von Mülkiye und mit ihrem Sohn ist in Arbeit.]

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Donnerstagsdemo
Rund 500 Personen beteiligten sich am 21. November wieder mal an einer Donnerstagsdemo, die diesmal ganz im Zeichen der Solidarität mit den Widerstandsbewegungen in aller Welt stand.
[Redenausschnitt]

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Free Vučjak
Am 22. November forderten rund 35 Personen vor dem Haus der EU in Wien wieder einmal die sofortige Auflösung des unmenschlichen GeflüchtetencampsVučjak in Bosnien und Sofortmaßnahmen zur Hilfe geflüchteter Menschen in Bosnien.
[Redenausschnitt]

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Flughafendemo gegen Abschiebungen
Rund 250 Menschen demonstrierten am 23. November am Flughafen Wien gegen Abschiebungen.
[Redenausschnitt]
Danach zogen sie zum so genannten Rückkehrzentrum Schwechat.
[Reden von Bewohner*innen]
Die komplette Aufzeichnung aller Reden ist auf https://cba.fro.at/433978 zu hören.

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https://cba.fro.at/433975

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 23. November 2019 at 23:45
Nov 112019
 

400 bis 500 Menschen beteiligten sich am Abend des 7. Novembers am Gedenkmarsch „Light of Hope“, der wieder von der Jugendkommission der israelitischen Kultusgemeinde Wien organisiert wurde.

Auch heuer gedachten 400–500 Menschen am Platz der Opfer der Deportation, wo der Deportationsbahnhof Wien Aspangbahnhof gestanden ist, den Opfern der Novemberpogrome.
Die gesamte Kundgebung zum Nachhören:
https://cba.fro.at/432245

Rund 300 Menschen nehmen am antifaschistischen Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau teil.
Der Rundgang zum Nachhören:
https://cba.fro.at/432337

 Posted by on Mo., 11. November 2019 at 23:16
Nov 092019
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie – heute über Solidarität mit dem Widerstand in Chile und Rojava, über eine Nachttanzdemo und den Gedenkmarsch „Light of Hope“.

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Solidarität mit den Protesten in Chile
Rund 700 Menschen demonstrierten am 27. Oktober in Wien Solidarität mit den sozialen Protesten in Chile. Eine Aktivistin erklärt, warum sich die Menschen in Chile gegen die Auswüchse des Neoliberalismus wehren. [Interview]
(Ein Großteil der Abschlusskundebung kann ::hier:: nachgehört werden.)

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Nachttanzdemo
Mehr als 600 Personen beteiligten sich am 31. Oktober an einer Nachttanzdemo gegen die herrschenden Verhältnisse vom Karmelitermarkt zum Franz-Josefs-Bahnhof. [kurzer Redenausschnitt]

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Solidarität mit dem Widerstand in Rojava
Auch einen Monat nach Beginn der Invasion der türkischen Armee in Rojava reißen die Proteste dagegen auch in Wien nicht ab. Am 31. Oktober wurde mit einer Demonstration vom Haus der EU zum Stephansplatz Solidarität mit dem Widerstand in Rojava gezeigt.
[Kurzer Redenausschnitt; danach Botschaft von Frauen aus Rojava]

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Light of Hope
400 bis 500 Menschen beteiligten sich am Abend des 7. Novembers am Gedenkmarsch „Light of Hope“ in Erinnerung an die Opfer der Novemberpogrome, der wieder von der Jugendkommission der israelitischen Kultusgemeinde Wien organisiert wurde. [kurze Redenausschnitte]
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen im Gedenken an die Novemberpogrome gibt es auf novembergedenken.at

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https://cba.fro.at/432238

Das war die Widerstandschronologie.
Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 9. November 2019 at 15:14
Okt 262019
 

In der aktuellen WiderstandsChronologie ist zu hören:
Rechtsextremer #MarschDerPatrioten
#Deserteursgedenken
#DefendRojava-Solidarität
Protest gegen Geflüchtetenlager #Vučjak/Bosnien
#StandUpForCatalonia in Wien

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Weiter Proteste gegen türkische Invasion in Rojava
Die Proteste gegen die türkische Invasion in Rojava gehen auch in Wien praktisch täglich weiter. Denn: Die angebliche Waffenruhe existiert nur auf dem Papier.
Am 19. Oktober demonstrierten rund 1800 Menschen vor allem Solidarität mit den für die Verteidigung Rojavas kämpfenden Frauen.
An einem Lichtermeer für Rojava am 25. Oktober beteiligten sich rund 700 Menschen, die vom Schwedenplatz zum Stephansplatz zogen.

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Solidaritätskundgebung mit der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung
Rund 130 Menschen demonstrierten am 20. Oktober am Karlsplatz Solidarität mit den in Katalonien für Unabhängigkeit eintretenden Menschen und für Freiheit der zu bis zu 13 Jahren Haft verurteilten Aktivist*innen und Politiker*innen.

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Zuspitzung der unmenschlichen Bedingungen im Geflüchtetenlager Vučjak in Bosnien
Am 21. Oktober forderten rund 90 Menschen wieder einmal, diesmal vor dem Haus der EU in der Wipplingerstraße, eine Schließung des Lagers Vučjak in Bosnien, wo Geflüchtete unter unmenschlichen Bedingungen auf einer ehemaligen Müllhalde leben müssen. Jetzt wurde auch noch die Finanzierung der Wasserversorgung und der Müllentsorgung eingestellt. Wir hören Adi Wachsmut, einer von freiwilligen Helfern vom Team Vučjak, Michael Genner von Asyl in Not und die Grüne Nationalratsabgeordnete Alma Zadić. (Die komplette Kundgebung kann ungeschnitten ::hier:: gehört werden. Siehe auch WiderstandsChronologie vom ::6. Oktober::).)

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Rechtsextremer „Marsch der Patrioten“ in Wien
Kaum Proteste gab es am 26. Oktober, als sich rund 100 Rechtsextreme rund um den Verein Okzident des ehemaligen Wiener Pegida-Sprechers Georg Immanuel Nagel wieder zu einem „Marsch der Patrioten“ sammelten.
Versuche, die Rechtsextremen lauthals auszulachen, gingen in den vor wenigen Zuhörenden über den Michaelerplatz geschmetterten Reden unter.

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Deserteursgedenken
Der Vormittag des 26. Oktobers stand aber auch dieses Jahr im Zeichen des Gedenkens an Wehrmachtsdeserteure und alle weiteren Opfer der NS-Militärjustiz. Die KZ-Verbände Wien und Niederösterreich gedachten dabei in der Früh beim Deserteursdenkmal am Ballhausplatz heuer nicht nur den Menschen, die sich gegen das NS-Regime gestellt hatten, sondern zeigten auch Solidarität mit den Kurd*innen, die in diesen Tagen in Rojava gegen türkischen Faschismus kämpfen. Beim Gedenkstein im Donaupark, dort, wo sich die Erschießungsstätte des Militärschießplatzes Kagran befunden hatte, waren es heuer nur rund 40 Menschen, die sich trafen und Blumen für die Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz niederlegten. (Die Gedenkkundgebung im Donaupark/Kagran kann ::hier:: ungeschnitten angehört werden.)

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https://cba.fro.at/430498

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 26. Oktober 2019 at 20:19