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Archiv der Kategorie: öko

Rasen am Ring 2011 – untersagt, durchgesetzt und doch noch ein Spaß.

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 22. September 2011 von nochrichtenMo.., 24. Oktober 2011

Bereits zum fünften Mal wurde am 22. September anlässlich des autofreien Tags auf einem Stück der Wiener Ringstraßen Rollrasen verlegt und Rasen am Ring ganz anders zelebriert wie sonst an dieser Stelle.

2011 war diese Aktion zuerst zum ersten Mal von der Polizei untersagt worden, weil sie den Verkehr behindere, und das Monate nach der Anmeldung und zwei Tage vor der geplanten Durchführung. Einen Tag später wurde eine neuerliche Anmeldung, für einen Ringstraßenabschnitt ein paar Meter weiter, doch wieder akzeptiert.

Letzendlich kamen – möglicherweise aufgrund der durch die Untersagung gestiegene öffentliche Aufmerksamkeit – mehr Menschen als je zuvor. Seriöse Zahlen gibt es aufgrund der ständigen Fluktuation nicht.

Der Rasen am Ring lag letztendlich nicht wie in den Vorjahren am Burgring, nicht wie geplant am Parkring, sondern letztendlich am Opernring. Zusätzlich fand eine „Gehzeugdemo“ statt.

Am Vortag des Rasens am Ring kritisierten Aktivist_innen im Gespräch mit Jutta Matysek, dass das Versammlungsrecht in Wien offenbar nur mehr nach politischer Intervention in Anspruch ausgeübt werden kann, präsentieren ihre Anliegen und stellen ihre Forderungen.

>>Interviews von Jutta Matysek für die ZIP-FM-Lokalausgabe

Während der Aktion zeigte sich die wieder in die Rolle der Aktivistin und Mitorganisatorin geschlüpfte Jutta Matysek im Gespräch mit Gerhard Kettler zufrieden.

>>Interview mit Jutta Matysek und Wolfgang Rehm (Virus) für die ZIP-FM-Lokalausgabe

Veröffentlicht unter nochrichten,öko

Asfinag will Lobauautobahn im März zur UVP einreichen. Weiterhin scharfe Kritik von Umweltschutzgruppen.

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 19. Februar 2009 von nochrichtenMo.., 1. Juni 2009

Für März plant die Asfinag die Einreichung ihres Lobauautobahn-Projekts zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Nicht nur die Bürger_inneninitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“, die auch aktiv an der wohenlangen Mahnwache gegen diese Transitschneise durch Nationalparkgebiet teilgenommen hat, lehnt das Vorhaben weiter ab. Die Lobau ist UNESCO-Biosphärenreservat, Ramsar Schutz- und Natura-2000-Gebiet, Teil des Nationalparks Donauauen, Naturschutzgebiet und mit ihren Tiefengrundwasservorräten der Trinkwasserspeicher Wiens für Katastrophenzeiten (wie z.B.: nach dem Tschernobyl-Supergau). Durch so ein Naturjuwel eine internationale Transitautobahn, die TEN (Trans European Network) Nr. 25 bauen zu wollen, sei heller Wahnsinn, warnt Jutta Matysek, Sprecherin der BI.

Für die Umweltorganisation Virus ist es gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise unverantwortlich, in derartiger Weise nicht vorhandene Milliarden in den Sand zu setzen. „Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes Sand, denn die Mär vom dichten Untergrund, in dem der Lobautunnel zu liegen kommen würde, hat sich angesichts der Ergebnisse der Baugrunderkundung schon lange als haltlos herausgestellt,“ so Virus. Bekanntlich haben auch von der Asfinag beauftragte Probebohrungen ergeben, dass der Tunnel äußerst kostspielig durch problematischen sandigen Boden gebohrt werden müsse.
Für Virus wäre der Lobautunnel ein Lehrbeispiel wie mit maximalem Mitteleinsatz – und beträchtlichem Schadenspotenzial möglichst wenig Nutzen zu erzielen ist.

Zu den Presseaussendungen von „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ und „Virus“ im vollständigen Originaltext:

WEITERLESEN ►

Veröffentlicht unter nochrichten,öko

Virus zum Investitionspaket der E-Wirtschaft: Schöne Fassade, versteckte Hässlichkeiten, keine Energiesparpläne.

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 18. Februar 2009 von nochrichtenMo.., 1. Juni 2009

Kritik am von der E-Wirtschaft präsentierten milliardenschweren Investitionspaket übte die Umweltorganisation Virus. 14,3 Terawattstunden erneuerbare Stromerzeugung ausbauen zu wollen, sei für den Zeitraum bis 2020 ein sehr ambitioniertes Ziel. Trotzdem werde, wie VIRUS betont, dieser Zuwachs deutlich hinter der Verbrauchsentwicklung hinterherhinken. Zumindest habe Umweltminister Berlakovich auf das Energiesparpotenzial hingewiesen, aber eine Fortsetzung des bisherigen Kurses der schönen Worte werde zur Hebung dieser Schätze nicht reichen. Dazu brauche es neben geeigneten gesetzlichen Rahmenbedingungen vor allem auch Geldes. Diese erforderlichen Finanzierungsmodelle seien als „Einspar-Contracting“ seit Jahren bekannt, so Virus.
Trotz der vor allem auf Wasserkraft ausgerichteten PR sei außerdem ein massiver Ausbau der Stromproduktion aus Gas geplant, und mit Leitungsbauten werden die Voraussetzungen für zusätzliche Importe geschaffen, kritisiert VIRUS weiter. Derartige geschäftliche Interessen vermutet VIRUS auch hinter dem Ausbau der Pumpspeicherkapazitäten. „Die geplante Vervielfachung der Pumpleistung von 1500 auf 5500 MW ist mit Erfordernissen der Windenergiekonversion nicht begründbar. Am Zocken an der Strombörse
kann aber ebenso wie an der Nichtumsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zugunsten eines Wasserkraft-Betonierrevivals von energiepolitisch höchstens nachrangiger Bedeutung kein öffentliches Interesse bestehen“, kritisiert Virus abschließend.

Zur vollständigen Original-Aussendung von Virus:

WEITERLESEN ►

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Hainburg Reloaded – UVP zu Eingriffen in Donaulandschaft ab 21. Oktober

nochrichten.net Veröffentlicht am Fr.., 17. Oktober 2008 von nochrichtenMo.., 1. Juni 2009

Vom 21. bis 23.10 werde in der Hainburger Kulturfabrik erneut um die Zukunft von Donau und Donau-Auen gerungen, berichtet die Umweltorganisation Virus. Im vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren zum „Flussbaulichen Gesamtprojekt“ der „via donau“ sei drei Tage lang eine mündliche Verhandlung anberaumt. Wie die Umweltorganisation VIRUS betont, stehen gleich zehn Umwelt- und Naturschutzorganisationen dem Vorhaben in seiner derzeit geplanten Form ablehnend gegenüber. Vorgeblich der Verbesserung der Schifffahrt dienenende harte Eingriffe in den Flusslauf würden die Aulandschaften und die Trinkwasserversorgung zum Beispiel in Stopfenreuth gefährden. Zudem würde die Zweckmäßigkeit der geplanten Maßnahmen einer genaueren Überprüfung nicht standhalten.

Ältere Beiträge auf nochrichten.net zu diesem Thema:
http://nochrichten.net/?s=stopfenreuth

Ältere ZIP-FM-Lokalbeilage von einer befristeten symbolischen Aubesetzung zu diesem Thema im Dezemer 2007:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=20076

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Veröffentlicht unter nochrichten,öko

Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation nicht mehr möglich.

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  • Ohne Titel Sa.., 25. Juli 2026
    #WienNimmtPlatz #w2507Die Reden auf der Kundgebung gegen den Aufmarsch von identitären Rechtsextremen und Neonazis am 25. Juli 2026 am Stephansplatz zum Nachhören:https://cba.media/786679
  • Ohne Titel Sa.., 25. Juli 2026
    #WienNimmtPlatz #w250715:20Hunderte Antifaschist*innen – allein rund 200 von Auftakt beim Karl-L.-Platz und 120 von der Freyung – sammeln sich am Stephansplatz, um Aufmarsch identitärer Rechtsextremer zu verhindern. Insgesamt weit über mindestens 600.
  • Ohne Titel Mo.., 20. Juli 2026
    Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, muss sich das Konzept der #WiderstandsChronologie ändern.#WiderstandsChronologie-Sonderausgabe – ausschließlich mit Reden aus der Kundgebung „Wien gegen #Antisemitismus“ vom 17. Juni 2026.• Jetzt gleich, am 20.7.2026 um 20:30, auf ORANGE 94.0, dem freien Radio in Wien @radioorange940 • und danach online auf https://nochrichten.net/
  • Ohne Titel Mi.., 15. Juli 2026
    Heute vor 23 Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2003, wurde #Seibane #Wague bei einem Polizei- und Rettungseinsatz im Wiener Stadtpark geschlagen, fixiert und auf den Boden gedrückt, bis er starb. Wir vergessen nie! http://no-racism.net/rubrik/98/
  • Ohne Titel So.., 5. Juli 2026
    Die Reden auf der Kundgebung zum Gedenken an das Massaker von #Srebrenica am 5. Juli 2026 am Heldenplatz in #Wien zum Nachhören:https://cba.media/783764

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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  • Anarchistisches Radio Gegeninformationen und Stellungnahmen zu aktuellen politischen Themen aus libertärer Sicht.
  • IG Kultur Wien Wiener Interessengemeinschaft für freie und autonome Kulturarbeit
  • no-racism.net dokumentiert rassistischen Alltag / Politik / Folgen hier und global.
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