Nov 112019
 

400 bis 500 Menschen beteiligten sich am Abend des 7. Novembers am Gedenkmarsch „Light of Hope“, der wieder von der Jugendkommission der israelitischen Kultusgemeinde Wien organisiert wurde.

Auch heuer gedachten 400–500 Menschen am Platz der Opfer der Deportation, wo der Deportationsbahnhof Wien Aspangbahnhof gestanden ist, den Opfern der Novemberpogrome.
Die gesamte Kundgebung zum Nachhören:
https://cba.fro.at/432245

Rund 300 Menschen nehmen am antifaschistischen Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau teil.
Der Rundgang zum Nachhören:
https://cba.fro.at/432337

 Posted by on Mo., 11. November 2019 at 23:16
Nov 092019
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie – heute über Solidarität mit dem Widerstand in Chile und Rojava, über eine Nachttanzdemo und den Gedenkmarsch „Light of Hope“.

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Solidarität mit den Protesten in Chile
Rund 700 Menschen demonstrierten am 27. Oktober in Wien Solidarität mit den sozialen Protesten in Chile. Eine Aktivistin erklärt, warum sich die Menschen in Chile gegen die Auswüchse des Neoliberalismus wehren. [Interview]
(Ein Großteil der Abschlusskundebung kann ::hier:: nachgehört werden.)

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Nachttanzdemo
Mehr als 600 Personen beteiligten sich am 31. Oktober an einer Nachttanzdemo gegen die herrschenden Verhältnisse vom Karmelitermarkt zum Franz-Josefs-Bahnhof. [kurzer Redenausschnitt]

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Solidarität mit dem Widerstand in Rojava
Auch einen Monat nach Beginn der Invasion der türkischen Armee in Rojava reißen die Proteste dagegen auch in Wien nicht ab. Am 31. Oktober wurde mit einer Demonstration vom Haus der EU zum Stephansplatz Solidarität mit dem Widerstand in Rojava gezeigt.
[Kurzer Redenausschnitt; danach Botschaft von Frauen aus Rojava]

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Light of Hope
400 bis 500 Menschen beteiligten sich am Abend des 7. Novembers am Gedenkmarsch „Light of Hope“ in Erinnerung an die Opfer der Novemberpogrome, der wieder von der Jugendkommission der israelitischen Kultusgemeinde Wien organisiert wurde. [kurze Redenausschnitte]
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen im Gedenken an die Novemberpogrome gibt es auf novembergedenken.at

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https://cba.fro.at/432238

Das war die Widerstandschronologie.
Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 9. November 2019 at 15:14
Okt 262019
 

In der aktuellen WiderstandsChronologie ist zu hören:
Rechtsextremer #MarschDerPatrioten
#Deserteursgedenken
#DefendRojava-Solidarität
Protest gegen Geflüchtetenlager #Vučjak/Bosnien
#StandUpForCatalonia in Wien

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Weiter Proteste gegen türkische Invasion in Rojava
Die Proteste gegen die türkische Invasion in Rojava gehen auch in Wien praktisch täglich weiter. Denn: Die angebliche Waffenruhe existiert nur auf dem Papier.
Am 19. Oktober demonstrierten rund 1800 Menschen vor allem Solidarität mit den für die Verteidigung Rojavas kämpfenden Frauen.
An einem Lichtermeer für Rojava am 25. Oktober beteiligten sich rund 700 Menschen, die vom Schwedenplatz zum Stephansplatz zogen.

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Solidaritätskundgebung mit der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung
Rund 130 Menschen demonstrierten am 20. Oktober am Karlsplatz Solidarität mit den in Katalonien für Unabhängigkeit eintretenden Menschen und für Freiheit der zu bis zu 13 Jahren Haft verurteilten Aktivist*innen und Politiker*innen.

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Zuspitzung der unmenschlichen Bedingungen im Geflüchtetenlager Vučjak in Bosnien
Am 21. Oktober forderten rund 90 Menschen wieder einmal, diesmal vor dem Haus der EU in der Wipplingerstraße, eine Schließung des Lagers Vučjak in Bosnien, wo Geflüchtete unter unmenschlichen Bedingungen auf einer ehemaligen Müllhalde leben müssen. Jetzt wurde auch noch die Finanzierung der Wasserversorgung und der Müllentsorgung eingestellt. Wir hören Adi Wachsmut, einer von freiwilligen Helfern vom Team Vučjak, Michael Genner von Asyl in Not und die Grüne Nationalratsabgeordnete Alma Zadić. (Die komplette Kundgebung kann ungeschnitten ::hier:: gehört werden. Siehe auch WiderstandsChronologie vom ::6. Oktober::).)

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Rechtsextremer „Marsch der Patrioten“ in Wien
Kaum Proteste gab es am 26. Oktober, als sich rund 100 Rechtsextreme rund um den Verein Okzident des ehemaligen Wiener Pegida-Sprechers Georg Immanuel Nagel wieder zu einem „Marsch der Patrioten“ sammelten.
Versuche, die Rechtsextremen lauthals auszulachen, gingen in den vor wenigen Zuhörenden über den Michaelerplatz geschmetterten Reden unter.

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Deserteursgedenken
Der Vormittag des 26. Oktobers stand aber auch dieses Jahr im Zeichen des Gedenkens an Wehrmachtsdeserteure und alle weiteren Opfer der NS-Militärjustiz. Die KZ-Verbände Wien und Niederösterreich gedachten dabei in der Früh beim Deserteursdenkmal am Ballhausplatz heuer nicht nur den Menschen, die sich gegen das NS-Regime gestellt hatten, sondern zeigten auch Solidarität mit den Kurd*innen, die in diesen Tagen in Rojava gegen türkischen Faschismus kämpfen. Beim Gedenkstein im Donaupark, dort, wo sich die Erschießungsstätte des Militärschießplatzes Kagran befunden hatte, waren es heuer nur rund 40 Menschen, die sich trafen und Blumen für die Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz niederlegten. (Die Gedenkkundgebung im Donaupark/Kagran kann ::hier:: ungeschnitten angehört werden.)

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https://cba.fro.at/430498

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 26. Oktober 2019 at 20:19
Okt 122019
 

Solidarität mit Protestierenden in Hongkong, Protest gegen den türkischen Angriffskrieg in Rojava, gegen unmenschliche Bedingungen im Geflüchtetenlager Vučjak und gegen katholisch-fundamentalistischen „Marsch fürs Leben“, Extinction Rebellion Week und eine ganz kleine Donnerstagsdemo sind die Themen der WiderstandsChronologie vom 29. 9. bis 12. 10. 2019:

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3. 10. 2019: Wieder Donnerstag?
Am 3. Oktober war wieder Donnerstag. Zu einer Donnerstagsdemo kamen aber diesmal nur rund 420–450 Menschen. Termin für eine nächste Donnerstagsdemo gibt es vorerst nicht. [Redenausschnitte]

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6. 10. 2019: Solidarität mit Demonstrant*innen in Hongkong
Rund 30 Personen demonstrierten am 6. Oktober am Stephansplatz Solidarität mit den für Freiheit und Demokratie kämpfenden Demonstrant*innen in Hogkong. [Interview]

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6. 10. 2019: Protest gegen unmenschliche Bedingungen im Geflüchtetenlager Vučjak
Rund 50 Menschen protestieren am 6. Oktober vor der Botschaft von Bosnien und Herzegowina in Wien gegen die unmenschlichen Bedingungen im von der Stadt Bihac eingerichteten Geflüchteten-Camp Vučjak in Bosnien. Der Aktivist, Flüchtlingshelfer und Rapper Kid Pex berichtet uns über die Situation in Vučjak. [Interview; die Kundgebungsreden können ::hier:: angehört werden.]

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Extinction Rebellion Week
Am 7. Oktober zu Mittag begann gewissermaßen mit einer Blockade des Autoverkehrs auf der so genannten Zweierlinie beim Platz der Menschenrechte in Wien die globale „Extinction Rebellion Week“ gegen Klimakatastrophe und ökologischen Kollaps. Die Polizei hat nach zirka zwei Stunden begonnen, die Blockadeteilnehmer*innen wegzutragen. Das dauerte wiederum rund 2 Stunden. 75 Personen wurden laut Polizeiangaben angezeigt, 60 zur Identitätsfeststellung angehalten, 23 Personen wurden nach unseren Beobachtungen zur Identitätsfeststellung in Gefangenentransportern mitgenommen. [Interview]
Neben anderen Aktionen fand am späten Nachmittag des 9. Oktober eine weitere Straßenblockade bei der Salztorbrücke statt. Rund um 22 Uhr wurde die Blockade freiwillig beendet.

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Seit 8. 10. 2019: Protest gegen türkischen Angriffskrieg in Rojava
Seit dem 8. Oktober fanden in Wien zumindest bis zum 12. Oktober täglich Demonstrationen mit bis zu 3000 Teilnehmer*innen gegen den Angriffskrieg der türkischen Armee auf Rojava im Norden Syriens statt. Aktivist*innen berichten uns über die Lage in Rojava. [Interviews]

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12. 10. 2019: Pro-choice-Protest gegen katholisch-fundamentalistischen „Marsch fürs Leben“
Rund 60 Personen protestierten am 12. Oktober am Stock-im-Eisen-Platz gegen einen katholisch fundamentalistischen, gegen das Recht auf Abtreibung gerichteten „Marsch fürs Leben“. Am Marsch fürs Leben beteiligten sich rund 1700 Menschen. [Ausschnitt aus einer Rede]

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https://cba.fro.at/428198

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 12. Oktober 2019 at 20:38
Sep 282019
 

In der WiderstandsChronologie gibt es diesmal einen Klimaschwerpunkt, auch wenn nur eine Fahrraddemo als Beispiel für vielfältige Aktivitäten in der Week for Future vorkommt: Teddybären für kindergerechte Radfahrinfrastruktur, Demo gegen die Wiederkehr von Schwarzblau, Demo für mehr Personal ins Spital, Pass-egal-Wahl, Rund 30.000 bei Klimademo am weltweiten Klimastreiktag in Wien.

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Willkommen bei der WiderstandsChronologie

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Teddybären für kindergerechte Radfahrinfrastruktur
Mit Teddybären und vielen anderen Stofftieren auf der Markierung des Radfahrstreifens auf der Währinger Straße machte die Radlobby Wien am 18. September das Radfahren dort für kurze Zeit ein bisserl sicherer. Gefordert wurde damit eine kindergerechte Radinfrastruktur. Wir sprachen mit Ines Ingerle von der Radlobby Wien. [Interviewausschnitt]
Ein längerer Beitrag wurde in der Sendereihe ANDI am 20. September ausgestrahlt.

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Demo gegen die Wiederkehr von Schwarzblau
Rund 2500 Menschen demonstrierten am 21. September in Wien gegen eine Neuauflage einer schwarzblauen Bundesregierung.
[Redenausschnitte]
Eine weitgehend komplette Aufzeichnung der Auftaktkundgebung am Christian-Broda-Platz und der Abschlusskundgebung am Heldenplatz kann >hier< gehört werden.

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Fahrraddemo für Verkehrswende
An die 200 Menschen radelten am 22. September vom Karlsplatz zum Flughafen Schwechat. Sie demonstrierten damit im Rahmen der Week for Future für eine Verkehrswende und speziell gegen klimaschädliche Großprojekte wie Lobauautobahn und dritte Flughafenpiste. [Redenausschnitte]
Eine komplette Aufzeichnung von der Auftaktkundgebung am Karlsplatz, der Zwischenkundgebung am Hauptplatz in Schwechat und der Abschlusskundgebung in Schwechat gibt es >hier<.

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Demo: Mehr Personal fürs Spital
Krankenhauspersonal und solidarische Unterstützer*innen – insgesamt rund 500 Menschen – demonstrierten am 24. September unter anderem für mehr Personal im Spital und gleichen Lohn für gleiche Arbeit im Wiener Krankenanstaltenverbund. [Redenausschnitte und Interview]

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Pass-egal-Wahl
Mit einer absoluten Mehrheit der Grünen endete am Abend des 24. Septembers die von SOS-Mitmensch österreichweit durchgeführte Pass-egal-Wahl. Jetzt – Liste Pilz, Volkspartei und FPÖ blieben unter vier Prozent. Wahlberechtigt waren alle Menschen ab 16 unabhängig von der Staatsbürgerinnenschaft. An der Wahl haben 2900 von 1,2 Millionen aufgrund ihrer Staatsbürger*innenschaft vom Wahlrecht ausgeschlossenen in Österreich lebenden Menschen sowie 1000 Personen mit österreichischer Staatsbürger*innenschaft teilgenommen. Es war somit die bislang größte Pass-egal-Wahl.
[Interview mit Alexander Pollak von SOS Mitmensch]

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Rund 30.000 bei Klimademo am weltweiten Klimastreiktag in Wien
Gezählte 25.000 bis 35.000 Menschen beteiligten sich am 27. September an der bisher größten Klimastreik-Demonstration in Wien. Laut nicht übertrieben faktenbasierten Angaben der Veranstalter*innen sollen es gar 80.000 gewesen sein. Vom Praterstern, vom Westbahnhof und vom Hauptbahnhof wurde zuerst zum Karlsplatz und von dort gemeinsam zum Heldenplatz gezogen. [Redenausschnitte vom Praterstern und vom Heldenplatz; Danke an Christa Reitermayr von Open Up und Radio Widerhall für die Aufnahme vom Heldenplatz.]

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https://cba.fro.at/425862
Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 28. September 2019 at 17:12