Mrz 022024
 

1. März 2024: Schreitag gegen Femizide

250–300 Personen machten den 1. März 2024 auch in Wien zum Schreitag und protestierten mit dem Österreichischen Frauenring laut schreiend am Minoritenplatz gegen Femizide und patriarchale Gewalt. [Redenausschnitt]
► Die Kundgebung zum Nachhören

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2. März 2024: Großprotest der Letzten Generation

600–800 Personen beteiligten sich am 2. März am Großprotest der Letzten Generation vor dem Museumsquartier. Kurz nach 12 Uhr wurden die Auto-Fahrbahnen der sog.  „Zweierlinie“ blockiert. Rund vier Stunden lang wurde darauf eine Kundgebung abgehalten. [Redenausschnitte]

► Die in den ersten zwei Stunden gehaltenen Reden (u. a. von Franz Essl, dem österreichischen Wissenschaftler des Jahres 2022) zum Nachhören

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Fortsetzung folgt.

Aktuelle Kurz-Nochrichten gibt es auf ► Bluesky und ► Mastodon,

 Posted by on Sa., 2. März 2024 at 19:04
Feb 282024
 

3. Feber 2024: Demonstration gegen Hinrichtungen im Iran

Am 3. Feber demonstrierten rund 150 Personen gegen die aktuelle Hinrichtungswelle im Iran.

► Ausschnitte der Abschlusskundgebung (einzelne deutschsprachige Reden) zum Nachhören: https://cba.media/649888

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7. Feber 2024: 500. Tag des Sitzstreiks zur Unterstützung der iranischen Frau-Leben-Freiheit-Bewegung bei der Wiener Uno-City

Anlässlich des 500. Tags des Sitzstreiks zur Unterstützung der iranischen Frau-Leben-Freiheit-Bewegung bei der Wiener Uno-City kamen am 7. Feber 2024 rund 100 Personen auf den Muhammad-Asad-Platz vor dem Eingang zum Vienna International Centre, um Solidarität zu bekunden.

► Ausschnitte aus der Kundgebung (die meisten Reden – aus urheberrechtlichen Gründen ohne den Ton von zugespielten Videos und ohne Musik)

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8. Feber 2024: Opernball

600–700 Personen beteiligten sich in #Wien an der sog. #Opernballdemo, die heuer auf der Gumpendorfer Straße Richtung Oper führte, aber noch weit vor der Oper, am Schillerplatz, endete. Aufruf kam u. a. von KJÖ. Wie angekündigt, mit großem antiisraelischem Block.

Beim Gratisunsch-statt-Profitwalzer-Standl von LINKS neben dem bei Opernball-Besucher*innen beliebten Bitzinger-Würstelstand wurde auch getanzt. Nach 22 Uhr waren nur mehr rund 50 Leute dort, davor sollen bis zu 120 gleichzeitig dort gewesen sein. Wie schon im vorigen Jahr vermischten sich auch diesmal wieder die Opernballbesucher*innen beim Würstelstand mit den Demonstrant*innen beim Punschstand.

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12. Feber 2024: Antifaschistische Demonstration zum Tag des Aufstands gegen den Austrofaschismus

Rund 200 Personen demonstrierten in Wien-Heiligenstadt am 90. Jahrestag des Aufstands gegen den Austrofaschismus vom Bahnhof rund um und durch den Karl-Marx-Hof.

Mehr Informationen: ►  https://www.buendnis1202.at

► Aufzeichnung der Reden auf Auftakt-, Zwischen- und Abschlusskundgebung der Demo: https://cba.media/650986
(nicht ganz vollständig; bei der ersten Zwischenkundgebung ist das Aufnahmegerät beim Einschalten vorübergehend eingefroren)

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14. Feber 2024: One Billion Rising

200–230 Personen demonstrierten und tanzten am 14. Feber bei One Billion Rising Vienna vor dem Parlament für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

► Aufzeichnung der Kundgebung: https://cba.media/651435

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14. Feber 2024: Antifaschistischer Budenbummel

600–700 Personen beteiligten sich am Abend des 14. Febers am jährlichen antifaschistischen Budenbummel „gegen Rechtsruck, rassistische Abschiebefantasien, Burschenschaften, FPÖ und Identitäre“, der diesmal nicht direkt zu den Buden der deutschnationalen Verbindungen führen durfte, sondern nur in deren Nähe. Dafür gab es diesmal aber keine Polizeikessel.

► Aufzeichnung der Reden bei der Auftaktkundgebung bei der Uni Wien und der Abschlusskundgebung in der Neudeggergasse, wo bis 1938 Synagoge gestanden ist: https://cba.media/651433

Die Reden zu den einzelnen Burschenschaftsbuden entlang der Route konnte ich leider nicht aufzeichnen. Informationen diesbezüglich sind in der Broschüre
► Völkische Verbindungen, Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich, der ÖH Uni Wien zu finden.

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16. Feber 2024: Demo gegen „Akademikerball“

1700–2000 Personen demonstrierten am 16. Feber gegen den in der Hofburg stattfindenden so genannten Akademikerball der FPÖ Wien bzw. der deutschnationalen Burschenschaften. Das waren deutlich weniger als in den Jahren davor, was unter anderem daran gelegen sein könnte, dass einige Antifaschist*innen wie die Plattform radikale Linke bereits im Vorfeld erklärten, nicht mit Antisemit*innen demonstrieren zu wollen. In der Plattform „Offensive gegen rechts“, die die Demo gegen den Akademikerball organisierte, sind auch Organisationen vertreten, die an den anti-israelischen Demonstrationen seit dem Pogrom vom 7. Oktober 2023 beteiligt waren. Tatsächlich wurde auch bei der Demonstration gegen den Akademikerball von der Organisation „Der Funke“ von „uneingeschränkter Solidarität mit Palästina“ und einer „spaltenden“ Hetze gegen jene, die diese fordern, gesprochen.

Nach der Demonstration gab es noch kleinere Kundgebungen am Neuen Markt und in der Löwelstraße bei der SPÖ. In der Löwelstraße bildete sich am späteren Abend noch eine Spontandemo, die vergeblich versuchte, Richtung Hofburg zu ziehen. Da keine Chance bestand, an der Polizei vorbeizukommen, bewegte sich die Demo  dann über den Ring in den Rathauspark. Dort zersplitterte die kleine Demo durch Polizeieinwirkung in noch kleinere Demogrüppchen, die in unterschiedliche Richtungen rannten. Die Polizei jagte hinterher. Einzelne Personen wurden aufgehalten, zumindest hinter dem Parlament gab es auch noch kurz einen kleinen Polizeikessel. Nach derzeit vorliegenden Informationen wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt, aber keine Anzeigen ausgesprochen oder Festnahmen durchgeführt.

► Aufnahme aller Reden auf der Auftaktkundgebung vor der Uni Wien und der Abschlusskundgebung am Stephansplatz: https://cba.media/651538

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18. Feber 2024: Gedenken an Kämpfer*innen gegen Austrofaschismus im Goethehof

Rund 170 Personen beteiligten sich am 18. Februar am jährlichen Gedenken an die Kämpfer*innen gegen den Austrofaschismus im Februar 1934 im Goethehof in Kaisermühlen, diesmal in Form eines Rundgangs durch den Goethehof.

► Leicht gekürzte Aufnahme aller Reden und Musikbeiträge an allen Stationen des Gedenkrundgangs.

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19. Feber 2024: Gedenken an bei Terroranschlag 2020 in Hanau getötete Menschen

250–270 Personen nahmen am 19. Feber an einer Demonstration im Gedenken an die beim rassistischen Terroranschlag in Hanau 2020 ermordeten Menschen teil – vom Karlsplatz zum Columbusplatz.

Einen ausführlichen Beitrag darüber gab es von Stefan Resch im Nachrichtenmagazin ANDI.

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24. Feber 2024: Marsch des Lichts für die Ukraine

2500–3000 Personen beteiligten sich am 24. Feber an einem „Marsch des Lichts“ für die Ukraine am 2. Jahrestag der großen russischen Invasion. Bei der Hauptkundgebung vor Parlament waren es möglicherweise mehr.

 

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24. Feber 2024: Spontankundgebung gegen Femizide

Nach Bekanntwerden von 5 Femiziden innerhalb von 24 Stunden in Wien fand am Abend des 24. Febers in der Engerthstraße eine Spontankundgebung gegen Femizide und patriarchale Gewalt statt. In der Engerthstraße waren drei Sexarbeiter*innen erstochen worden. Eine weitere Frau und ihre Tochter waren in Erdberg getötet worden.

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25. Feber 2024: Demokratie-verteidigen-Demo des Jugendrats

350–400 Personen beteiligten sich am 25. Feber an einer Demonstration des Jugendrats mit dem Titel „Demokratie verteidigen“ – „für Menschlichkeit und eine solidarische Gesellschaft“ – vom Maria-Theresien-Platz über Heldenplatz und Ballhausplatz zum Josef-Meinrad-Platz.

► Aufnahme aller Reden

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25. Feber 2024: Demokratie-verteidigen-Kundgebung von Fridays for Future

Hunderte, jedenfalls über 1000 Personen beteiligten sich am 25. Feber nach einer Demonstration des Jugendrats mit demselben Anliegen an einem Lichtermeer unter dem Titel „Demokratie verteidigen“ von Fridays For Future vor dem Parlament.

► Aufnahme aller Reden

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1. März 2024: Schreitag gegen Femizide

250–300 Personen machten den 1. März 2024 auch in Wien zum Schreitag und protestierten mit dem Österreichischen Frauenring laut schreiend am Minoritenplatz gegen Femizide und patriarchale Gewalt.
► Die Kundgebung zum Nachhören

 

 Posted by on Mi., 28. Februar 2024 at 16:21
Jan 272024
 

1. Jänner 2024: Neujahrsradeln

Am 1. Jänner begrüßten rund 140 Radler*innen das Jahr 2024 mit dem traditionellen Neujahrsradeln, das diesmal in den 21. Bezirk führte.

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6. Jänner 2024: Rechte und Linke und Verschwörungsideolog*innen für Neutralität und Frieden

270–300 Personen nahmen in Wien an einer Demonstration eines Bündnisses „Neutralität schafft Frieden“ aus Verschwörungsideolog*innen, ehem. „Grünen gegen Impfpflicht“, MFG u. a. teil. Es sprachen u. a. Effenberger, Petrovic, Brunner. Heutzutage erwähnenswert: Mir sind keine antisemitischen Botschaften aufgefallen.

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6. Jänner 2024: Demo zu Jahrestagen der Attentate auf Kurd*innen von Paris

Knapp 200 Personen demonstrierten in Wien in Erinnerung an die Ermordung dreier kurdischer Aktivistinnen am 9. Jänner 2013 und dreier weiterer kurdischer Aktivist*innen am 23. Dezember 2022. Gefordert wurde u. a. endlich Aufklärung der Morde von 2013 und der Rolle des türkischen Geheimdienstes.

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8. Jänner 2024: Erinnern an Flugzeugabschuss 2020 im Iran

Rund 50 Personen erinnerten am 8. Jänner 2024 bei der Wiener Staatsoper an den Abschuss des Flugs PS752 der Ukraine Airlines nach dem Abflug vom Flughafen Teheran durch die islamischen Revolutionsgarden am 8.1.2020. 176 Personen wurden damals getötet.
► Die Kundgebung zum Nachhören: https://cba.media/646780

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12. Jänner 2024: Gedenktafel für Opfer der NS-Militärjustiz in der Hohenstaufengasse enthüllt

Am 12. Jänner 2024 wurde vor rund 150 Personen am Bundesamtsgebäude Hohenstaufengasse 3 in der Wiener Innenstadt, wo im Nationalsozialismus zahlreiche so genannte „Selbstverstümmler“, Deserteure, Wehrkraftzersetzer*innen und deren Helfer*innen zum Tode oder zu Zuchthaus verurteilt worden waren, eine Gedenktafel für die Opfer der NS-Militärjustiz enthüllt. Es sprachen der Obmann des Personenkomitees „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“ Thomas Geldmacher-Musiol und Vizekanzler Werner Kogler. Die Musik spielte ein Ensemble der Gardemusik Wien.
► Die Enthüllungsveranstaltung zum Nachhören: https://cba.media/647217

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14. Jänner 2024: Bring Them Home

Am 14. Jänner, genau 100 Tage nach dem größten Massenmord an Jüd*innen seit der Shoah forderten nach Angaben von Bini Guttmann hunderte Menschen bei der Oper Freiheit für die immer noch im Gazastreifen festgehaltenen 136 israelischen Geiseln.
An demselben Tag fanden auch antiisraelische Demonstrationen wie ein antiiaraelischer Autokoris statt. Die Serbinnen gegen rechts berichten auch von Solidaritätsbekundungen mit den islamistischen Huthis.

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18. Jänner 2024: Kundgebung „Bleiberecht für alle“

Am 18. Jänner demonstrierten beim Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel 150–200 Personen gegen jegliche Abschiebungen. Anlass dafür waren die Festnahme eines Bräutigams bei seiner geplanten Hochzeit am Samstag sowie die sich ausbreitenden Remigrationsträume rechtsextremer Gruppen und Parteien.

► Ein Großteil der Reden auf der Kundgebung zum Nachhören: https://cba.media/647989

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19. Jänner 2024: Demo für Stopp der türkischen Angriffe auf Rojava

Rund 100 Personen demonstrierten am 19. Jänner 2024 für einen Stopp der türkischen Angriffe auf Nord- und Ostsyrien/Rojava.

► Aufnahme der Reden bei der Auftaktkundgebung vor dem Parlament

► Aufruftext: https://emrawi.org/?Solidaritat-mit-Rojava-Stoppt-die-turkischen-Angriffe-19-01-Wien-2960

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22. Jänner 2024: Kette der (ukrainischen) Einheit

Rund 60 Menschen bildeten auf der Schwedenbrücke in Wien anlässlich des Tags der ukrainischen Einheit eine „Kette der Einheit“, genau genommen eigentlich zwei, eine auf jeder Seite der Brücke.

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25. Jänner 2024: Proteste gegen rechtsextremes Vernetzungstreffen

800 bis rund 1000 Personen demonstrierten auf einer großen und weiteren kleinen Kundgebungen auf allen Zufahrtswegen gegen ein rechtsextremes Vernetzungstreffen von (laut Ankündigungen) Identitären, „Heimatkurier“, Maximilian Krah von der AfD und Götz Kubitschek im Haus der „Österreichischen Landsmannschaft“ in der Fuhrmanngasse.

Nach den Kundgebungen zogen 400 bis 500 der Antifaschist*innen noch ziemlich zügig zuerst durchs dortige Gasselwerk, dann auf den Ring und lösten sich schließlich bei der Uni auf. Polizei rannte mit, stellte sich dem Spontandemozug aber nicht in den Weg und nahm keine Gefangenen.

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26. Jänner 2024: Zigtausende gegen Rechtsextremismus

Zigtausende Menschen kamen am 26. Jänner 2024 zur Kundgebung „Demokratie verteidigen“ gegen Rechtsextremismus und Rassismus vor das Parlament.

Zählen konnte ich die zigtausend Menschen auf der Kundgebung gegen Rechtsextremismus am 26.1. in Wien nicht. Aber: Sie standen teilweise sehr dicht auf ca. 20.000 m² verteilt. Daher müssten es 30.000 – 60.000 gewesen sein.

► Alle Reden zum Nachhören: https://cba.media/648940

An der eigentlich gegen Rechtsextremismus gerichteten Kundgebung nahmen auch mehrere Blöcke anti-israelischer Demonstrant*innen teil, die mit Palästina-Flaggen und Shoah-relativierenden Parolen provozierten. Der Aufforderung der Moderatorin des ersten Kundgebungsteils, Katharina Stemberger, „Schleichts eich“, kamen sie nicht nach.
Demo-Ordner*innen griffen erst ein, als sich ihnen Jüd*innen und solidarische Menschen mit Israel-Fahnen gegenüberstellten. Allerdings versuchten Ordner*innen, die Jüd*innen und ihre Unterstützer*innen aus der Kundgebung zu entfernen. Daraufhin stellte sich die Polizei zwischen Israel-Gegner*innen und Jüd*innen, was von einer erbost auf die Bühne stürmenden Demonstrantin als rassistischer Polizeikessel dargestellt wurde.

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27. Jänner 2024: „Jetzt Zeichen setzen“ zum Holocaust Remembrance Day

Rund 400 bis 500 Personen kamen am 27. Jänner 2024 zur Gedenkveranstaltung von „Jetzt Zeichen Setzen“ anlässlich des Holocaust Remembrance Day auf den Wiener Heldenplatz und gedachten der in der Shoah ermordeten Jüd*innen sowie der im Porajmos ermordeten Rom*nja und Sinti*zze.

► Die komplette Kundgebung zum Nachhören: https://cba.media/649001

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28. Jänner 2024: Neuerliche Mahnwache für die palästinensischen und israelischen zivilen Opfer

Rund 80 Personen nahmen am Platz der Menschenrechte an einer neuerlichen „Mahnwache für die palästinensischen und israelischen zivilen Opfer“, organisiert von der jüdisch-arabischen Friedensinitiative „Zusammenstehen“ des Künstler*innenkollektivs „One State Embassy“, teil.

► Die Kundgebung zum Nachhören: https://cba.media/649082

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31. Jänner 2024: Antifaschist*innen gegen Burschen-Bummel

Am 31. Jänner demonstrierten Berichten des Presseservice Wien zufolge etwa 75 Antifaschist*innen gegen den wöchentlichen „Bummel“ deutschnationaler Burschenschafter auf der Rampe der Uni Wien. Der rechtsextreme Aufmarsch sei zwar abgesagt worden, eine Handvoll Deutschnationaler sei allerdings dennoch mit Polizeigeleit erschienen, berichtete das Presseservice Wien.

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Fortsetzung folgt.

Aktuelle Kurz-Nochrichten gibt es auf ► Bluesky und ► Mastodon,

 Posted by on Sa., 27. Januar 2024 at 19:44
Jan 202024
 

+++ Erinnern an Flugzeugabschuss 2020 im Iran +++ Gedenktafel für Opfer der NS-Militärjustiz in der Hohenstaufengasse enthüllt +++ Kundgebung gegen Abschiebungen +++ Demo für Stopp der türkischen Angriffe auf Rojava +++

https://cba.media/648167

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 Posted by on Sa., 20. Januar 2024 at 20:29
Jan 062024
 

Am 6. Jänner 2024 gabs doch mal wieder eine WiderstandsChronologie in der Sendung „Radio Widerhall“ auf Radio Orange 94.0.

Da die letzte Ausgabe der WiderstandsChronologie im Radio schon etwas länger zurücklag, sie wurde am 1. Juli ausgestrahlt, und sich seitdem doch einiges getan hat, wurde es diesmal ein bisserl länger …


https://cba.media/646388

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 Posted by on Sa., 6. Januar 2024 at 19:35
Dez 042023
 

+++ Proteste von Spitalsärzt*innen und -Beschäftigten +++ Tag der Menschenrechte +++ Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale +++

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1. Dezember 2023: Demo gegen 100-Jahr-Feier der Interpol

Eine Demonstration mit laut Angaben der Autonomen Antifa (w) „einigen hundert Antifaschist:innen“ bildete am 1. Dezember 2023 in Wien-Favoriten den Auftakt zur Konferenz „Abolish the Police! Gegen die 100-Jahres-Feier der Interpol in Wien!“

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4. Dezember 2023: Protestmarsch der Spitalsärzt*innen und -Beschäftigten

500–550 Personen folgten am 4. Dezember 2023 einem Aufruf der „Ärztekammer für Wien“ zu einem „Protestmarsch der Spitalsärzt*innen und -Beschäftigten“. Für „30 % mehr Personal, 30 % mehr Zeit für Patient*innen, 30 % mehr Gehalt und 30 % weniger Bürokratie für alle im Spital“.

► Die Reden auf der Auftaktkundgebung am Neuen Markt, der Zwischenkundgebung beim Rathaus und der Abschlusskundgebung am Stock-im-Eisen-Platz zum Hören.

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8. und 16. Dezember 2023: Klimarat statt Kriminalisierung

Mit mehreren Demonstration, zu den die „letzte Generation“ aufgerufen hatte, wurde gefordert, statt friedlich protestierende Menschen zu kriminalisieren, lieber konkrete Schritte gegen die Klimakrise zu setzen.

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8. Dezember 2023: Streiks und Proteste von Handelsangestellten

Nachdem die Arbeitgeber*innen weiter einen fairen Gehaltsabschluss im Handel verweigerten, fanden auch in Wien Solidaritätskundgebungen mit Handelsangestellten statt.

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9. Dezember 2023: Global Action Day von Klimaaktivist*innen

Anlässlich eines Global Action Day weltwieter Klimabewegungen protestierte Fridays for Future Vienna vor dem Haus der EU. Es wurde gefordert, dass die EU sowohl auf globaler Ebene als auch innerhalb der eigenen Grenzen für ein „Full-Fossil-Fuel-Phase-Out“sorgen müsse. Europäische Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen dürfen nicht länger fossile Projekte finanzieren, so wie es das niederösterreichische Unternehmen Isoplus mit der längsten beheizten Ölpipeline EACOP tue, erklärte Fridays for Future Vienna.

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10. Dezember 2023: Kundgebung gegen Abschiebungen am Tag der Menschenrechte

80–100 Personen demonstrierten anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember 2023 am Christian-Broda-Platz in Wien gegen Abschiebungen, insbesondere gegen die für den 12. Dezember geplanten Abschiebungen in den Irak, sowie gegen die geplante Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems GEAS.

► Teile der Kundgebung gegen Abschiebungen zum Nachhören

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11. Dezember 2023: Kundgebung für Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale

Rund 30–35 Personen demonstrierten am 11. Dezember 2023 vor dem Parlament für ein Gesetz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale.
► Die Kundgebung zum Nachhören

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25. Dezember 2023: Gegen türkische Angriffe auf Rojava

Am 25. Dezember wurde vor dem Parlament gegen die jüngste Angriffswelle des türkischen Staats auf Rojava protestiert.

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31. Dezember 2023: Häfendemo

Für den Nachmittag des 31. Dezembers wurde zu einer fast schon traditionellen Häfendemo vor der Justizanstalt Simmering aufgerufen – gegen Haft Haft als Bestrafung für jene, die dem kapitalistischen Herrschaftssystem im Wege stehen. Laut der Gruppe für organisierten Antifaschismus nahmen rund 70 Personen daran teil.

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Aktuelle Nochrichten laufend über Mastodon:

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 Posted by on Mo., 4. Dezember 2023 at 19:29
Nov 032023
 

+++ Bring Them Home +++ Rechtsextreme und antiisraelische Demos +++ Gedenken an zivile palästinensische und israelische Opfer +++ Gedenken an Novemberpogrome +++ Antifaschistische Proteste gegen rechtsextreme Kundgebung +++

 

2. November 2023: Lichtermeer „Bring Them Home“

Für mich nicht mehr zählbare (zig?)tausende Menschen beteiligten sich am 2. November 2023 am Wiener Heldenplatz an einem Lichtermeer für die Freilassung oder Befreiung der von der islamistischen Hamas entführten Geiseln sowie gegen jeden Antisemitismus.

► Aufzeichnung der gesamten Kundgebung

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4. November 2023: Rechtsextreme Demo für Neutralität

170–190 Personen demonstrierten am 4. November 2023 mit dem von rechtsextremen Corona-Demos bekannten Rutter in Wien für „Neutralität und Frieden“. Bei Auftaktkundgebung wurde von Inge R. Erklärung verlesen, dass Hamas-Terror völkerrechtlich gerechtfertigt sei.

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4. November 2023: Antiisraelische Demonstrationen

500–600 Personen beteiligten sich am 4. November 2023 an antiisraelischer „Free Palestine“-Kundgebung am Platz der Menschenrechte in Wien, zu der u. a. „Global South Alliance“, Migrantifa Wien, BDS … aufgerufen haben. Danach zogen 800–1000 Personen die Mariahilfer Straße hinauf. Es dürften auch einige Teilnehmer*innen einer untersagten und aufgelösten Anti-Israel-Demonstration dazugekommen sein.

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5. November 2023: 2. Mahnwache für die palästinensischen und israelischen zivilen Opfer

Rund 1000 Personen (ungenau, eher mehr, schwer zu zählen) beteiligten sich am 5. November 2023 am Platz der Menschenrechte in Wien an der 2. „Mahnwache für die palästinensischen und israelischen zivilen Opfer“, organisiert von der jüdisch-arabischen Friedensinitiative „Zusammenstehen“ im Rahmen von „One State Embassy“.

► Die Reden auf der Mahnwache zum Nachhören

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7. November 2023: Gedenken an die vor einem Monat von der islamistischen Hamas in Israel ermordeten Menschen

Rund 130–150 Personen beteiligten sich am 7. November 2023 am Platz der Menschenrechte in Wien an einem Gedenken an die vor einem Monat von der islamistischen Hamas in Israel ermordeten Menschen und entzündeten 1423 Kerzen.

► Die Gedenkversammlung zum Nachhören

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9. November 2023: Gedenken an Novemberpogrome

Bei zahlreichen Versammlungen wie etwa am Platz der Opfer der Deportation oder an Orten, an denen bis zum 9. November 1938 Synagogen standen, wurde auch heuer wieder der Opfer der Novemberpogrome 1938 gedacht.

Die vermutlich größte Gedenkversammlung war mit 1600–1700 Teilnehmer*innen der „Light of Hope“-Gedenkmarsch der Jugendkommission der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Die ursprünglich geplante Route vom Heldenplatz zum Judenplatz musste aus Sicherheitsgründen auf Heldenplatz–Ballhausplatz verkürzt werden.

►Die Abschlusskundgebung zum Nachhören

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12. November 2023: Antifaschistischer Rundgang durch Wien-Hietzing zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938

270–300 Personen beteiligten sich am 23. November 2023 am antifaschistischen Rundgang im Gedenken an das Novemberpogrom 1938, der heuer durch Wien-Hietzing führte.

►Ungekürzte Aufnahmen von allen Stationen des Rundgangs

Mehr Informationen, und bald auch wieder eine umfangreiche Broschüre, gibt es auf ► https://gedenkrundgang.org

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14. November 2023: Handelsangestelltendemo

Rund 450 Personen demonstrieren allein in Wien mit der GPA vor der dritten Handels-KV-Verhandlungsrunde für 11 % Gehaltssteigerung und Arbeitszeitverkürzung im Handel.

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17. November 2023: Antifaschistische Proteste gegen rechtsextreme Kundgebung identitärer „Aktion 451“

400–500 Personen demonstrierten am 17. November 2023 bei der Uni Wien gegen eine unter massivem Polizeischutz auf der Uni-Rampe stattgefundene rechtsextreme Kundgebung von rund 150 als „Aktion 451“ auftretenden Identitären mit ihrem Vordenker Götz Kubitschek aus Deutschland. Eine ursprünglich vom RFS angemeldete Veranstaltung mit Kubitschek in einem Hörsaal war von der Uni-Verwaltung untersagt worden. Nach der Kundgebung wurden die Rechtsextremen, die mit ihrer Kundgebung nach eigenen Aussagen „zum Sprung auf diese Universität“ ansetzen wollten, mit einem von der Polizei zu Fuß eskortierten – Straßenbahn-Sonderzug zu einer Diskussion mit Kubitschek – laut Bernhard Weidinger über Bluesky im Schulvereinshaus der Österreichischen Landsmannschaft ÖLM – im 8. Bezirk eskortiert. Andere Fahrgäste mussten aus dem zuvor planmäßig unterwegs gewesenen Zug aussteigen, um den Rechtsextremen Platz zu machen.

Der Name „Aktion 451“ nimmt Bezug auf den eigentlich antit-totalitären dystopischen Roman „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury. „Fahrenheit 451“ sei – erklärte auch Kubitschek – „vor 50, 60, 70 Jahren keine konservative oder rechte Chiffre“ gewesen, aber: „Wir haben sie dazu gemacht, und wir spielen seit zwei Jahrzehnten mit diesem Begriff 451“, was eine „Form der Selbstermächtigung, auch der Vereinnahmung von Literatur und von Bildern“ sei, von der es für Kubitschek noch viel mehr geben müsse. „Wir müssen einen Roman nach dem anderen […] für uns vereinnahmen, aus rechter Sicht lesen und daraus das machen, was man eine Rückeroberung oder Reconquista an der Universität nennen sollte.“
Als Symbol wählte die „Aktion 451“ ein Bild von Oskar Werner als Feuerwehrmann in der Verfilmung des Romans. Das besonders Perfide daran: Der Schauspieler Oskar Werner war Antifaschist, Wehrmachts-Deserteur, kämpfte mit seiner Kunst und darüber hinaus gehenden Aktivitäten bis zum Tod gegen Nationalismus und Antisemitismus sowie gegen die Verdrängung der NS-Verbrechen. Er organisierte eine Gedenkveranstaltung in Mauthausen und vieles mehr. Und muss nun als Symbol einer rechtsextremen Gruppe dienen.

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19. November 2023: 3. Mahnwache für die palästinensischen und israelischen zivilen Opfer

Rund 300 Personen beteiligten sich am 19. November 2023 am Platz der Menschenrechte in Wien an der 3. „Mahnwache für die palästinensischen und israelischen zivilen Opfer“, organisiert von der jüdisch-arabischen Friedensinitiative „Zusammenstehen“ im Rahmen von „One State Embassy“.

► Die Reden auf der Mahnwache zum Nachhören

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21. November 2023: Trans Day of Remembrance

300-350 Leute nahmen laut Angaben von Djanaleah auf X (Twitter) am 20. November 2023 an der jährlichen Kundgebung zum „Trans Day of Remembrance“ teil.

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23. November 2023: Demo der Solidarität mit den Bewohner*innen des Hauses Gaudenzdorfer Gürtel 41

Am 23.11.2023 zog eine Demonstration vom Gaudenzdorfer Gürtel 41 zum Bezirksamt Meidling, da die dortigen Bewohner*innen seit mittlerweile genau einem Jahr ohne Strom leben müssen, berichtete „en commun – Zwangsräumungen verhindern Wien“. Von der Bezirksvorstehung Meidlung wurde gefordert, dass sofort wieder der Strom eingeschaltet werde und für das Haus eine Zwangsverwaltung erwirkt wird.

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24./25. November 2023: Kundgebungen zum Tag gegen Gewalt gegen Frau*en

Am 24. November 2023 wurde im Beisein feministischer Aktivist*innen der Platz gegenüber jener Trafik in der Nussdorfer Straße, in der 2021 eine Frau von ihrem Ex-Partner grausam ermordet worden war, offiziell in „Ni-Una-Menos-Platz“ umbenannt. Die Platzbenennung erfolgte in Anlehnung an die lateinamerikanische feministische Bewegung gegen Femizide/Feminzide, erklärte Bezirksvorsteherin Saya Ahmad .
Die Trafik werde zum feministischen Kunstraum „Frau* schafft Raum“ umgestaltet, in dem sich Künstlerinnen* ab 7. Dezember mit dem Thema Femizid und Gewalt gegen Frauen* auseinandersetzen.
Am 25. November fand eine Demonstration gegen Gewalt gegen Frauen vom Ni-Una-Menos-Platz zum FZ statt.

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29. November 2023: Inklusionsmarsch

270–290 Personen beteiligten sich am 29. November 2023 in Wien am Inklusionsmarsch für die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen von der ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse zum Grünen Parlamentsklub in der Löwelstraße.

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Aktuelle Nochrichten laufend über Mastodon:

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 Posted by on Fr., 3. November 2023 at 16:02