1. April 2026: Demo gegen Krieg gegen Iran
Rund 350 Personen demonstrieren auf der Mariahilfer Straße in #Wien
gegen den Krieg gegen den #Iran,
gegen Imperialismus,
gegen die islamische Republik
gegen Mullahs,
gegen Schahs,
für Selbstbestimmung der Menschen im Iran
und – wenns nach Reden und Sprechchören geht – nicht zu vergessen: gegen Israel.
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2. April 2026: Spontankundgebung gegen Baustart der Lobauautobahn
Nachdem am 1. April 2026 ein erster Bagger mit Vorbereitungen für den Bau des „Lobauautobahn“-Abschnitts Groß Enzersdorf–Süßenbrunn begonnen hatte – die Umweltschutzorganisation Virus spricht von einem ⇒„Show-Baustart“ – demonstrierten am 2. April um 9 Uhr in der Früh zig bis hunderte Menschen vor dem Verrkehrsministerium gegen den Bau.
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2. April 2026: Gedenken an Ernst Kirchweger und andere Opfer rechter Gewalt
55–60 Personen gedachten am 2. April 2026 in Wien bei der Oper Ernst Kirchweger und aller anderer Opfer rechter Gewalt.
Ernst Kirchweger war am 2. April 1965 an den Verletzungen gestorben, die ihm ein FPÖ/RFS-Aktivist am 31.3.1965 während einer Anti-Borodajkewycz-Demonstration zugefügt gehabt hatte.
Aufruf:
⇒ https://gfoa.noblogs.org/post/2026/03/15/erinnern-heisst-kaempfen/
Die Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/767089
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6. April 2026 Oster-Friedensmarsch und Peacewave-Festival
Rund 250 Personen beteiligten sich am 6. April 2026 in Wien am Ostermarsch bzw. Friedensmarsch vom Schwedenplatz zum Peacewave-Festival für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden am Heldenplatz. Auf den Heldenplatz zum Peacewave-Festival kamen dann noch rund 100 Menschen mehr.
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9. April 2026: Räumung der Freifläche St. Marx
Am 9. April 2026 um 8 Uhr in der Früh standen in St. Marx Polizist*innen der Sondereinheit WEGA vor der Tür der auf der Freifläche aufgebauten Hütte. Aktivist*innen in der Hütte konnten diese zwar sicher verlassen, das Areal wurde daraufhin aber eingezäunt, die aufgebaute Infrastruktur wie Hütte und Turm wurden mit einem Bagger zerstört.
Am Rande einer spontanen Protestkundgebung gelang es einzelnen Personen, kurzzeitig wieder auf das inzwischen eingezäunte Gelände zu gelangen. Eine habe es geschafft, bis zum Turm zu gelangen, weshalb der Bagger (vorübergehend) gestoppt worden sei, berichtete „St. Marx für alle“ kurz vor halb elf.
Sechs oder acht Personen wurden vorläufig festgenommen. Sie wurden laut „St. Marx für alle“ am Abend oder am darauffolgenden Vormittag wieder freigelassen.
St. Marx für alle berichtete am 10. April ergänzend:
Wie bereits am Donnerstag berichtet, ist die Stadt Wien gestern mit Baufahrzeugen unter Schutz der WEGA angerückt, um die noch bestehenden Aufbauten auf der Freifläche zu zerstören. Danach wurde an mehreren Orten in der Stadt gegen die Vorgangsweise der Stadt Wien protestiert. Im Robert-Hochner-Platz unweit der Freifläche fand ein Solidaritätskonzert statt, und selbst bei einer Eröffnungskundgebunng der (von der Wien Holding finanzierten) Klimabiennale wurde die Bühne kurzzeitig St. Marx für alle und befreundeten Gruppen überlassen, um über die aktuelle Entwicklung und den Hintergrund der Proteste zu informieren. Auch am Freitag wurden zeitweise noch bei in der Nähe der Freifläche anwesenden Personen Idenitätsfestellungen durchgeführt.
Seit Freitag Morgen wurden insgesamt 6–8 Personen festgenommen. Davon wurden die meisten am Freitag gegen 20:30 freigelassen. Samstag Mittag um 14:00 waren alle Personen wieder frei.
Schriftliche Erklärung von „St. Marx für alle“ vom 9. April:
⇒ https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260409_OTS0100/eilmeldung-wega-einsatz-in-st-marx
Rechtfertigung der Stadt Wien:
⇒ https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260409_OTS0101/liegenschaftsvorbereitung-fuer-zukunftsprojekte-der-stadt-wien-in-neu-marx-gestartet
Weitere Informationen findet ihr auf den Websites von „St. Marx für alle“:
⇒https://stmarx.wien/
⇒https://stmarx.at
sowie auf Instagram ⇒https://www.instagram.com/stmarxfueralle/
und im Telegram-Kanal ⇒https://t.me/s/stmarxfueralle
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10. April 2026: Kundgebung gegen Abschiebung der Tiroler*innen Joseph und Victoria O. nach Nigeria
Rund 500 Menschen demonstrierten am 10. April 2026 vor dem Innenministerium in der #Wiener Herrengasse gegen die #Abschiebung der Tiroler*innen Joseph und Victoria O. nach Nigeria.
Aufnahme der Reden auf der Kundgebung:
⇒ https://cba.media/768173
Petition „Joseph und Victoria sollen in Österreich bleiben!“:
⇒ https://mein.aufstehn.at/petitions/joseph-und-victoria-sollen-in-osterreich-bleiben
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11. April 2026: Kundgebung gegen Luft- und Bodenangriffe des pakistanischen Militärs auf Afghanistan
Rund 60 Personen – fast ausschließlich in Österreich wohnende Afghan*innen – protestierten am 11. April 2026 vor der UNO-City (Muhammad-Asad-Platz) gegen die Luft- und Bodenangriffe des pakistanischen Militärs auf Afghanistan, insbesondere auf zivile Ziele, bei denen bis jetzt schon hunderte Zivilist*innen ihr Leben verloren haben.
Die Reden auf der Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/768264
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18. April 2026: Kundgebung gegen die Lobauautobahn in Essling
Rund 500–700 Personen protestierten am 18. April 2026 im Jazzpark in Wien-Essling gegen den Bau der Lobau-Autobahn und gegen einen im kommenden Jahr drohenden Baustart für den ersten Abschnitt.
Die Reden auf der Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/769557
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23. April 2026: Demo „St. Marx für immer“
Rund 400 Personen demonstrierten am 23. April 2026 in Wien, um ihre Trauer und Wut über die Räumung der Freifläche St. Marx am 9. April auf die Straße zu tragen. Solidarisch wandten sich die Demonstrant*innen auch gegen alle Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich.
Nach dem Bahnhof Wien Mitte waren es rund 420 bis 430 Demonstrant*innen.
Aufnahme der Auftaktkundgebung in der Viehmarktgasse bei St. Marx, der Zwischenkundgebung vor dem Bahnhof Wien Mitte und der Reden auf der Schlusskundgebung am Heldenplatz:
⇒ https://cba.media/773040
Weitere Informationen über St. Marx:
⇒ https://stmarx.at/
⇒ https://stmarx.wien/
⇒ https://www.igkulturwien.net/ig-kultur-wien/news/st-marx-geraeumt
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24. April 2026: Fridays for Future
Kevin berichtet: Am 24.4.2026 um 10 Uhr versammelten sich in einer (kurzfristig auf den Heldenplatz verlegten) Standkundgebung von Fridays for Future mehrere hundert Teilnehmende (laut Veranstaltenden rund 2500 [Quelle: https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/tausende-schueler-protestieren-bei-groesserer-klimademo-in-wien_a8606030], eine genaue Zählung war mir nicht möglich), darunter neben verbündeten Gruppen (Teachers, Parents, Seniors, Scientists, Artists und Religions for Future, Omas gegen Rechts, IG Kultur, Lobau bleibt!) und Umwelt-NGOs (Greenpeace, Global 2000, WWF) auch mehrere Schulklassen mit ihren Lehrer*innen, um gegen fossile Subventionen zu demonstrieren. Höhepunkt war eine Fotoaktion mit einer 570 Meter langen Schnur, die die Höhe der jährlichen Aufwendungen für fossile Subventionen veranschaulichen sollte, dabei stand 1 cm für 100.000 €. Dazu gab es Reden, mehrere Musikbeiträge und einen Poetry-Slam-Beitrag.
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25. April 2026: Anti-AKW-Demo anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl
Rund 20 Personen demonstrierten anlässlich des 40. Jahrestags des Super-GAUs von Tschornobyl gegen Atomkraft und für die Abschaltung aller AKW. Sie forderten unter anderem die österreichische Regierung auf, gegen AKW-Ausbaupläne in Nachbarländern vorzugehen.
Die Route führte über die Mariahilfer Straße bis zum Ballhausplatz.
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25. April 2026: Demo gegen Kürzungen der Mindestsicherung
180–200 Personen demonstrierten am 25. April 2026 in Wien mit SoWi_So vom Reumannplatz zum Hauptbahnhof gegen Kürzungen der Mindestsicherung.
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25. April 2026: Kundgebung für die Menschen im Iran
Rund 50 Personen demonstrierten am 25. April 2026 neben der Staatsoper in Wien Solidarität mit den Menschen im Iran. Für die Abschaffung der Todesstrafe, für Freiheit für politische Gefangene, für Freiheit im Internet.
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Fortsetzung folgt.
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