März 092026
 

Anfang März 2026: Demonstrationen für und gegen das Mullah-Regime im Iran

Am 1. März, dem Tag nach Beginn des Präemptivangriffs von Israel und USA auf den Iran,

  • demonstrierten tausende Menschen gegen das iranische Mullah-Regime und für Reza Pahlavi als von ihnen gewünschtem neuem Schah. Ich war nicht dort und konnte daher nicht zählen.
  • demonstrierten Antiimperialist*innen am Stephansplatz gegen den Angriff auf den Iran und zeigten mit Flaggen der islamischen Republik und Bildern des obersten Führers Ali Chamenei Unterstützung für das Mullah-Regime.

Am 2. März

  • demonstrierten 200–230 Menschen gegen einen Krieg gegen den Iran sowie gegen Imperialismus, aber auch gegen das Mullah-Regime sowie gegen einen Schah (Sigmund-Freud-Park–Parlament)

Am 4. März

  • demonstrierten Gegner*innen des Mullah-Regimes vor dem Islamischen Zentrum Imam Ali in Wien-Floridsdorf gegen eine drinnen stattfindende Trauerfeier für den beim israelisch/US-amerikanischen Angriff auf den Iran getöteten obersten Führer Ali Chameini. Laut Angaben des Fotografen „Esterreicher“ auf Bluesky nahmen daran 100 bis 150 Personen teil. An der Trauerfeier nahmen laut Polizei „mehrere hundert Personen“ teil. Nach Angaben der Polizei endete die Trauerveranstaltung um 20 Uhr. Zirka um 21 Uhr seien alle Teilnehmer*innen abgeströmt gewesen und die Gegenkundgebung beendet worden. Um 21:30 habe die Polizei ihren Einsatz beendet. Wenige Minuten darauf seien dann wieder 70 Personen vor das Islamische Zentrum Imam Ali zurückgekehrt und „in eine körperliche Auseinandersetzung“ „geraten“. Dabei seien auch Stöcke und Holzlatten verwendet worden. Neun Personen seien verletzt worden, sieben davon wurden in ein Spital gebracht.

Am 7. März

  • demonstrierten rund 500–600 Personen unter dem Motto „Hands off Iran“ – mit Flaggen der islamischen Republik und Palästinas sowie Bildern von Chamenei – gegen Krieg und Imperialismus (und gegen Israel …).

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7. März 2026: Männerkundgebung gegen Gewalt an Frauen 

1200–2000 Personen nahmen am 7. März 2026 vor dem Parlament in Wien an einer „Männerkundgebung“ zum Thema „Männer gegen Gewalt an Frauen – Männer gegen Femizide“ teil.

Aufnahme der kompletten Kundgebung:
https://cba.media/762138

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8. März 2026: Feministischer Kampftag

  • „Make feminism a threat again!“
    Rund 660–710 Personen demonstrieren mit Feminism Unlimited Wien für einen universellen Feminismus. (Helmut-Zilk-Park–Karlsplatz)
    Die Reden auf der Feminism-Unlimited-Wien-Demo vom 8.3.2026 zum Nachhören:
    https://cba.media/762231
  • Take back the streets
    An der Take-back-the-streets-Demo zum feministischen Kampftag (an der in den letzten Jahren wiederholt Vergewaltigungen von Israel*innen als politischer Widerstand von von den Organisator*innen geduldeten und ausdrücklich begrüßten Teilnehmer*innen verharmlost und rechtfertigt worden waren ) dürften viele tausende Menschen teilgenommen haben. (Ich war nicht dort und konnte sie daher nicht zählen.)
    (Märzpark–Heldenplatz)
  • Eine Kundgebung und Demonstration zum „internationalen Frauen-/Lesben-/Migrantinnen-Kampftag“ des FrauenLesbenZentrums oder dessen Umfeld ging vom Platz der Menschenrechte los.

Wer wissen will, warum es die universelle und antisemitismuskritische Feminism-Unlimited-Demo (trotz Drohungen gegen die Organisator*innen) neben der Take-back-the-Streets-Demo und der FZ-Demo gibt, kann dies in der Aufnahme der Reden auf der Feminism-Unlimited-Demi insbesondere in dem am Anfang verlesenen Aufruf und in einem Statement der alten Take-Back-the-Streets-Orga ca. ab Minute 19 hören.

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9. März 2026: Frauen*Streik vor dem Parlament

600–800 Personen beteiligten sich am 9. März 2026 an einer feministischen Frauen*streikaktion in Wien, saßen, lagen und tanzten vor dem Parlament.

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9. März 2026: Frauenstreik-Kundgebung und Betriebsversammlung

150–200 Personen nahmen am 9. März auf der Mariahilfer Straße an einer Frauenstreik-Kundgebung und Betriebsversammlung von Beschäftigten im Gesundheits-, Bildungs-, Pflege- und Sozialbereich für ausfinanzierte, faire und sichere Arbeit und ein gutes Leben für alle teil.

Aufnahme von Reden auf der Kundgebung:
https://cba.media/762456

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12. März 2026: Protest bildender Künstler*innen für Anerkennung des Künstler*innenausweises im Kunsthistorischen Museum Wien

„Wir produzieren, ihr stellt aus.“
Rund 100 bildende Künstler*innen demonstrierten am 12. März 2026 vor dem Kunsthistorischen Museum Wien für die Anerkennung des internationalen Künstler*innenausweises, mit dem es in den meisten anderen Kunstmuseen auf der Welt freien Eintritt gibt.

Aufnahme der Reden und der Open-Mic-Beiträge:
https://cba.media/763071

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14. März 2026: Protestpicknick gegen Verbauung einer Wiese am Donaukanal

Rund 20 Personen beteiligten sich am 14. März 2026 an einem Protestpicknick gegen die Verbauung einer bislang öffentlich benutzbar gewesenen Wiese am Donaukanal fur einen Schanigarten des Otto-Wagner-Schützenhauses. (Zu Beginn der Protestaktion sollen es mehr gewesen sein.)

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15. März 2026: Kundgebung zum Long-Covid-Awareness-Day

700–1000 Personen demonstrierten am 15. März 2026 vor dem Parlament in Wien anlässlich des Long-Covid-Awareness-Tags mit der Initiative MUT – ME: Unterstützung und Teilhabe – für ein besseres Gesundheitssystem, Anerkennung von und Versorgung für alle Betroffenen von Long Covid, ME/CFS und anderen postakuten Infektionssyndromen.

Die Kundgebung zum Nachhören:
https://cba.media/763779

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Fortsetzung folgt.

Aktuelle Kurz-Nochrichten gibt es auf ⇒ Bluesky und ⇒ Mastodon.

 Posted by on Mo.., 9. März 2026 at 00:34
Feb. 212026
 

1. Feber 2026: Solidarität mit Rojava

Die Rojava-Solidaritätskundgebungen werden fortgesetzt: 1200–1500 Personen demonstrierten zum Beispiel am 1. Feber 2026 in Wien Solidarität mit Rojava (vom Bf. Wien Mitte zum Praterstern).

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6. Feber 2026: CommemorAction gegen das tödliche Grenzregime

40–50 Personen beteiligten sich am 6. Feber 2026 am Platz der Menschenrechte in Wien an der Kundgebung „CommemorAction gegen das tödliche Grenzregime“ – im Gedenken an die Toten und Verschwundenen auf Flucht- und Migrationsrouten.

Aufnahme der gesamten Kundgebung: ⇒ https://cba.media/757764

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12. Feber 2026: Tag des Aufstands gegen den Austrofaschismus

210–230 Personen demonstrierten am 12. Feber 2026 in Wien-Landstraße anlässlich des 92. Jahrestags des Aufstands gegen den Austrofaschismus 1934.

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12. Feber 2026: Opernballdemo

260–290 Teilnehmer*innen nahmen am 12. Feber 2026 an einer Opernballdemo teil. Die Demonstration zog vom Keplerplatz los. Beim Hauptbahnhof schlossen sich die Teilnehmer*innen einer Kundgebung des Bündnisses „Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau – SoWi_So“ an. Die Zählung erfolgte auf der Wiedner Hauptstraße, kurz vor dem Demoziel in der Nähe der Staatsoper.

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12. Feber 2026: Punsch The Rich

Bei der Albertina, zwischen dem Punsch-the-Rich-Standl von „Links“ und dem bei Opernballbesucher*innen beliebten Würstelstand, feierten am 12. Feber 2026 rund 200 Leute.

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13. Feber 2026: Demonstration gegen Kopftuchverbot an Schulen

780–820 Personen demonstrierten am 13. Feber gegen das Kopftuchverbot an Schulen für Schülerinnen bis zum 14. Geburtstag.

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14. Feber 2026: Protest gegen Kriminalisierung von Antifaschismus bei ungarischer Botschaft

Rund 60 Personen protestierten am 14. Feber 2026 mit dem KZ-Verband Wien bei der ungarischen Botschaft in Wien gegen das Verbot einer für den 14. Feber geplanten antifaschistischen Gedenkfeier beim Shoah-Denkmal in Budapest als Protest gegen die rechtsextremen Aufmärsche zum so genannten Tag der Ehre.

Aufnahme der Reden:
https://cba.media/759899

Bericht des KZ-Verbands Wien von der Kundgebung:
https://kz-verband-wien.at/protest-gegen-kriminalisierung-von-antifaschismus-in-ungarn/

Gemeinsame Presseerklärung der drei antifaschistischen Verbänden aus Deutschland, Österreich und Ungarn gemeinsam mit dem Dachverband FIR zum Verbot antifaschistischer Proteste gegen den neofaschistischen Aufmarsch „Tag der Ehre“ am kommenden Wochenende in Budapest:
https://kz-verband-wien.at/presseerklaerung-ungarn-2026/

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14. Feber 2026: One Billion Rising

Rund 250–300 Personen demonstrierten und tanzten beiOne Billion Rising Vienna 2026 am Platz der Menschenrechte „for our bodies – our earth – our future“; für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

Aufnahme der Kundgebung:
https://cba.media/759906

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15. Feber 2026: Februargedenken in Kaisermühlen

Rund 60 Personen nahmen am heurigen Februar-Gedenken von „Rassismusfreies Transdanubien“ teil, das heuer bei der Donaucity-Kirche begann, wo früher das „Brettldorf“ gewesen war, und erst danach zum Goethehof führte – in Erinnerung an die Kämpfer*innen gegen den #Austrofaschismus und die Opfer der austrofaschistischen Angriffe auf Arbeiter*innen im Februar 1934.

Aufnahme der Reden:
https://cba.media/759912

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20. Feber 2026: Proteste gegen so gen. Akademikerball

300–400 Personen beteiligten sich am 20. Feber 2026 in Wien am antifaschistischen Budenbummel gegen den so genannten Akademikerball und gegen rechtsextreme Burschenschaften.

Aufnahme der Reden bei der Auftaktkundgebung am Urban-Loritz-Platz und bei der Abschlusskundgebung am Schmerlingplatz:
https://cba.media/759915

Gleichzeitig demonstrierten mehrere hundert Demonstrant*innen (ich konnte nicht zählen, weil uích auf der anderen Demo war) mit der „Offensive gegen rechts“ von der Uni Wien zum Stephansplatz.

Ungefähr 300 Leute (wirklich sehr ungefähr) nahmen anschließend am Protest des „antifaschistischen Bündnisses Ballhausplatz“ gegen den so genannten Akademikerball rechtsextremer Burschenschaften am Michaelerplatz teil (einem der für Ballbesucher*innen möglichen Zugang zum Ballsaal). Dort drang mehrmals Polizei in die Kundgebung ein und zerrte vier oder fünf Personen wegen des Vorwurfs, dass sie sich vermummt gehabt hätten, aus der Kundgebung raus und hinter ihre Sperrgitter. Bis auf eine Person wurden alle nach einer Identitätsfeststellung wieder freigelassen. Eine Person, die sich nicht ausweisen konnte, wurde festgenommen.

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22. Feber 2026: Russians Against War

30–40 Personen protestierten am 22. Feber 2026 mit „Russians Against War“ am Stephansplatz in Wien gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

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24. Feber 2026: Marsch des Lichts für die Ukraine

1100–1500 Personen beteiligten sich am 24. Feber 2026 in Wien am „Marsch des Lichts“ für die Ukraine – aus Anlass des 4. Jahrestags des russischen Überfalls von 2022.
(Parlament–Karlsplatz)

 

 Posted by on Sa.., 21. Februar 2026 at 00:57
Jan. 242026
 

3. Jänner 2026: Solidarität mit den Protesten im Iran

100–150 Personen demonstrierten am 3. Jänner 2026 am Platz der Menschenrechte in Wien Solidarität mit den Protesten der Menschen im Iran.

Aufnahme der Reden bei der Kundgebung: ⇒ https://cba.media/752424

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8. Jänner 2026: Hände-weg-von-Venezuela-Demo

Rund 300 Personen beteiligen sich in Wien an einer antiimperialistischen Hände-weg-von-Venezuela-Demo von der venezolanischen Botschaft zum Ballhausplatz.

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10. Jänner 2026: Solidarität mit den Menschen in Rojava und Ostkurdistan sowie mit den Aufständen im Iran

Rund 1000 Personen demonstrierten am 10. Jänner 2026 in Wien mit Feykom, dem Rat der kurdischen Gesellschaft in Österreich, Solidarität mit den von Milizen der syrischen Regierung angegriffenen Menschen in Rojava sowie Solidarität mit den Aufständen im Iran.

Aufnahme der in deutscher Sprache gehaltenen Reden:
⇒ https://cba.media/753409

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17. Jänner 2026: Kundgebung für Freiheit im Iran

Hunderte bis rund 1000 Personen demonstrierten am 17. Jänner 2026 am Stephansplatz in Wien für Freiheit im Iran – gegen die Diktatur des Mullah-Regimes.

Aufnahme der gesamten Kundgebung:
https://cba.media/754674

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17. Jänner 2026: Kleine antiimperalistische Demo der Solidarität mit dem Widerstand in Rojava, Rojhilat und Iran

60–70 Personen beteiligten sich am 17. Jänner an einer kleineren Demonstration der Solidarität mit dem Widerstand in Rojava, Rojhilat und Iran antiimperialistischer Gruppen (wie Young Struggle, Zora u. a.) vom Christian-Broda-Platz zum Ballhausplatz.

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18. Jänner 2026: Monarchist*innen demonstrieren für Freiheit im Iran

2500–2700 Personen beteiligten sich am 18. Jänner an einer Demonstration von Reza-Pahlavi-Anhänger*innen vom Heldenplatz zur iranischen Botschaft.

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Ab 20. Jänner 2026: Solidarität mit Rojava

Seit dem 20. Jänner demonstrieren immer wieder – fast täglich – hunderte bis tausende Menschen in Solidarität mit Rojava.

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24. Jänner 2026: Demonstration gegen Femi(ni)zide

240–260 demonstrierten am 24. Jänner 2026 unter dem Titel „Femi(ni)zide gedenken“gegen jegliche geschlechtsspezifische und patriarchale Gewalt.

Bei der Abschlusskundgebung am Karmeliterplatz flochten sich Teilnehmer*innen gegenseitig Zöpfe in Solidarität mit der angegriffenen Frau*enrevolution von Rojava.

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24. Jänner 2026: Solidarität mit den Auständen im Iran

Am 24. Jänner hielt die KPÖ zusammen mit Sympathisant*innen der Tudeh-Partei in Österreich am Platz der Menschenrechte eine Kundgebung der Solidarität mit dem Aufstand im Iran ab.

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24. Jänner 2026: Solidarität mit Rojava

5000–7000 Personen demonstrierten am 24. Jänner 2026 Solidarität mit Rojava gegen Islamismus, Faschismus und Patriarchat.
Die auf der Rojava-Solidemo am 24.1.2026 in Wien in deutscher Sprache gehaltenen Reden zum Nachhören:

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25. Jänner 2026: Umbau-statt-Abriss-Demo

Rund 70 Personen beteiligten sich am 25. Jänner 2026 in Wien an einer Demonstration gegen Häuser-Abrisse, Vertreibung aus Wohnräumen, Spekulationen und Miethai*innen unter den Titeln „Renovieren statt Spekulieren“ und „Umbau statt Abriss“.

Aufnahme fast aller Reden auf dieser Demonstration (also von allen Redner*innen, außer von denen, die es nicht wollten) und aus urheberrechtlichen Gründen ohne Musikeinlagen:
https://cba.media/755918

Mehr Informationen:
https://studiokollision.at/

Die bei der Demonstration angesprochene Petition/Bürger*inneninitiative „HouseEurope! Renovierungen jetzt!“ zum Online-Unterstützen:
https://eci.ec.europa.eu/052/public/#/screen/home

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27. Jänner 2026: „Jetzt Zeichen setzen!“-Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus am Holocaust-Gedenktag

300–400 Personen gedachten am 27. Jänner 2026 mit der Plattform „Jetzt Zeichen Setzen“ am Wiener Heldenplatz Wien der in der Shoah ermordeten Jüd*innen, der im Porajmos ermordeten Rom*nja und Sinti*zze sowie aller Opfer des Nationalsozialismus.

Aufnahme der Gedenkversammlung (wahlweise nur Reden oder komplett mit Musik):
https://cba.media/756272

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31. Jänner 2026: Solidarität mit Rojava

Am 31. Jänner demonstrierten 1300–1500 Personen Solidarität mit #Rojava – für die Verteidigung der Frau*enrevolution.
(Heldenplatz–Sigmund-Freud-Park)

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31. Jänner 2026: Solidarität mit den Menschen im Iran

150 bis 200 Menschen kamen am 31. Jänner 2026 zu einer Kundgebung für die Menschen im Iran und gegen das Mullah-Regime auf den Platz der Menschenrechte in Wien.

Danach bildeten sie eine Menschenkette auf der Mariahilfer Straße und später ein Spalier auf Höhe der Hedy-Lamarr-Baustelle.

Aufnahme der Reden auf der Auftaktkundgebung vor der Menschenkette (aus urheberrechtlichen Gründen ohne Musik):
https://cba.media/756785

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Fortsetzung folgt.

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 Posted by on Sa.., 24. Januar 2026 at 20:45
Dez. 172025
 

4. Dezember 2025: Amerlinghaus-bleibt-Demo – Auftakt der Proteste gegen existenzraubende Förderungskürzung

500–600 Personen beteiligten sich am 4. Dezember 2025 an einer Demonstration für den Fortbestand des Amerlinghauses.

Der Hintergrund:

Die Stadt Wien (MA 13) kürzt die Förderung des Amerlinghauses um zwei Drittel.

Die Konsequenzen sind:

  • Das Amerlinghaus kann nicht mehr betrieben werden. Personal muss entlassen, Programme gestrichen, Räume geschlossen werden.
  • Hausgruppen, Initiativen und Projekte, die im Haus ihre einzige Infrastruktur haben, verlieren existentielle Grundlagen.
  • Kultur, die nicht auf Profit ausgerichtet ist, wird eliminiert. Was weg ist, ist weg.

Das Amerlinghaus ruft daher auf:

  • Die Stadt Wien spart Bildung, Soziales und Kultur kaputt!
  • Solidarität und Widerstand sind unsere Antwort!
  • Kommt mit uns auf die Straßen und beteiligt euch an den Protesten gegen die Kürzungen.

Mehr Informationen:

https://amerlinghaus.at/pressererklarung-nov26

Kampagne #KulturstadtWienRetten:

https://kulturstadtwienretten.at

Aufnahme der Reden auf der Kundgebung:

https://cba.media/748266

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12. Dezember 2025: Erinnerung an das Pariser Klimaabkommen

200–300 Personen nahmen am 12. Dezember 2025 an einer Lichteraktion von Fridays For Future auf  der Aspernbrücke zur Erinnerung an das vor 10 Jahren beschlossene Pariser Klimaabkommen und für „die Einhaltung des Versprechens, das die Politik vor 10 Jahren gegeben hat“ teil.

Bezeichnend: Polizei sperrte für die Kundgebung Geh- und Radweg. Autos konnten ungehindert fahren.

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16. Dezember 2025: Demo gegen Sozialabbau in Wien

2200–2500 Personen demonstrierten am 16. Dezember 2025 gegen Sozialabbau und gegen den für den 17. Dezember geplanten Beschluss des –wie es im Aufruf genannt wurde – Wiener „Kahlschlagsbudgets“.

Aufnahme der Reden auf der Auftaktkundgebung am Platz der Menschenrechte und bei der Abschlusskundgebung neben dem Rathaus:
https://cba.media/750135

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17. Dezember 2025: Gedenken an die Opfer des antisemitischen Terroranschlags von Australien

100–120 Menschen gedachten am 17. Dezember 2025 am Platz der Menschenrechte in Wien der Opfer des antisemitischen Terroranschlags in Australien und traten dabei gegen jeden Antisemitismus ein.

Aufnahme von einigen Reden  (am Beginn fehlt leider einiges, weil ich ein bisserl zu spät gekommen bin):
https://cba.media/750334

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20. Dezember 2025: Chanukka-Feier mit Gedenken an die Opfer des antisemitischen Terrors in Australien

Hunderte Menschen – jedenfalls mehr als 500 – kamen am Abend des 20.12.2025 zur #Chanukka-Feier am Wiener Judenplatz.

Dabei wurde auch der Opfer des Terroranschlags in Sydney gedacht.
Oberrabbiner Engelmayer erklärte: Die jüdische Gemeinde habe gesagt, sie werde keine einzige Feier absagen. Das sei ihre Antwort auf solche schlimmen Dinge. „Die Feinde haben immer schon versucht, unser Licht auszulöschen, und je mehr sie das versuchen, desto mehr lassen wir es leuchten.“

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Fortsetzung folgt.

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 Posted by on Mi.., 17. Dezember 2025 at 23:34
Nov. 262025
 

1. November 2025: Kundgebung für wirksame Schutzzonen um Abtreibunsgeinrichtungen

Rund 80–90 Personen nahmen am 1. November 2025 an der Abschlusskundgebung der Kampagne für wirksame Schutzzonen um Abtreibungseinrichtungen beim Gynmed-Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung am Mariahilfer Gürtel teil.

Die Kundgebung zum Nachhören:
https://cba.media/741925

Petition der Kampagne:
https://mein.aufstehn.at/petitions/wirksame-schutzzonen-um-abtreibungseinrichtungen-jetzt

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6. November 2025: Protest gegen Treffen der identitären Aktion 451

Rund 150–200 Antifaschist*innen protestieren am 6. November 2025 an der Ecke Lichtenfelsgasse/Rathausplatz in Wien 1 gegen ein Treffen der identitären „Aktion 451“ in der Weinbar „Vino“.

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Rund um den 9. November gab es auch heuer mehrere Veranstaltungen und Versammlungen im Gedenken an die Novemberpogrome 1938, unter anderem an Plätzen, wo sich bis 1938 Synagogen befunden haben.

9. November 2025: Gedenken an Novemberpogrome am Platz der Opfer der Deportation (ehem. Wien Aspangbahnhof)

200–250 Personen gedachten am 9. November 2025 am Platz der Opfer der Deportation, wo sich früher der Aspangbahnhof befunden hatte, der Novemberpogrome.

„Der Aspangbahnhof war der Ausgangsort für die Deportationen der jüdischen Bevölkerung Österreichs. Von dort wurden 1939–1942 50.000 Jüd*innen in die Vernichtung deportiert. Dies geschah mitten in Wien, vor den Augen und im Mitwissen der österreichischen Bevölkerung.“

Die Gedenkversammlung zum Nachhören: https://cba.media/743379

10. November 2025: Light of Hope

400–500 Personen erinnerten am 10. November 2025 mit dem von der Jugendkommission der Israelitischen Kultusgemeinde Wien organisierten Gedenkmarsch Light of Hope an die Novemberpogrome 1938 und setzen ein Zeichen für Zusammenhalt gegen Antisemitismus und Hass – diesmal im 2. Bezirk vom Karmeliterplatz zur Tempelgasse.

Die Abschlusskundgebung zum Nachhören: https://cba.media/743649

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11. November 2025: Protestsymposium vorm Parlament gegen Nazi-Ehrung im Parlament

200–300 Personen kamen am Abend des 11. Novembers 2025 vors Parlament in #Wien zu einem #Protestsymposium der jüdischen österreichischen Hochschüler*innen „gegen Geschichtsvergessenheit und Nazi-Ehrung im Parlament“ – um der Ehrung des Nazis und Antisemiten Dinghofer mit einem Dinghofer-Symposium im Parlament lautstarken Widerspruch entgegenzusetzen.

Die Kundgebung zum Nachhören: https://cba.media/743851

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13. November 2025: Proteste gegen Kahlschlag im Wiener Sucht- und Drogenhilfenetzwerk

Am 13. November protestierten Mitarbeiter*innen und solidarische Unterstützer*innen gegen die geplanten Kürzungen in der Wiener Suchthilfelandschaft und insbesondere die beinahe vollständige Streichung der Angebote zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Suchterkrankungen.

Diese Maßnahmen gefährden nicht nur die Existenz langjährig bewährter Einrichtungen, sondern auch die Lebensgrundlage vieler Betroffener ist auch in einer Petition auf mein.aufstehn.at zu lesen.

Petition: ⇒ https://mein.aufstehn.at/petitions/stoppt-den-kahlschlag-in-der-wiener-suchthilfe

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16. November 2025: Antifaschistischer Rundgang durch Wien-Ottakring zum Gedenken an die Novemberpogrome

Am 16. November 2025 beteiligten sich 280 bis 300 Personen am antifaschistischen Rundgang im Gedenken an die Novemberpogrome 1938, der heuer durch Ottakring führte – vom Yppenplatz zum Adele-Jelinek-Park.

Vollständige Aufnahme aller Stationen des Rundgangs zum Nachhören:
https://cba.media/744825

Mehr Informationen, unter anderem (in Kürze) eine umfangreiche Broschüre, gibt es auf
https://gedenkrundgang.org

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20. November 2025: Transgender Day of Remembrance

370–390 Personen beteiligten sich am 20. November 2025 an einer Demonstration zum Transgender Day of Remembrance.

Aufnahme der Reden: ⇒ https://cba.media/746667

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22. November 2025: Demo für den Erhalt von St. Marx und anderen Freiräumen – St. Marx für immer, Stadt für alle

750–800 Leute demonstrierten am 22. November 2025 auf der Ringstraße für den Erhalt des Freiraums in St. Marx, gegen den für dort geplanten Bau der Mega-Eventhalle „Wien-Holding-Arena“, generell für Freiräume und eine Stadt für alle.

Aufnahme der bei der Auftaktkundgebung beim Bahnhof Wien Mitte, bei der Zwischenkundgebung vor der SPÖ-Zentrale und bei der Abschlusskundgebung im Sigmund-Freud-Park gehaltenen Reden: ⇒  https://cba.media/746669

(Die Reden, die während des Demozugs gehalten wurden, konnte ich leider nicht aufnehmen. Die Musikbeiträge fehlen aus urheberrechtlichen Gründen und die Performances fehlen, weil die eher gesehen als gehört werden müssten.)

Mehr Informationen: ⇒  https://stmarx.wien/

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25. November 2025: „Fight Back“ – Kundgebung gegen patriarchale Gewalt

100–130 Personen beteiligten sich am 25. November 2025 bei grauslich kaltem Regen am Platz der Menschenrechte an einer Fight-Back-Kundgebung von feminism.unlimited.w gegen patriarchale Gewalt.

Die Reden zum Nachhören: ⇒ https://cba.media/746672

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Gleichzeitig fand am 25. November auch eine Demonstration derer, die wie es Kübra von Asyl in Not ausgedrückt hatte, bis zum 7. Oktober 2023 für Weggefährt*innen gehalten wurden, vom Handelskai zum Wallensteinplatz statt.

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27. November 2025: Kundgebung gegen Kameraüberwachung von Zufahrten in die Wiener Innenstadt

70–80 Leute demonstrierten am späten Nachmittag des 27. Novembers mit Epicenter.works gegen die geplante Kameraüberwachung von Zufahrten in die Wiener Innenstadt – mit Echtzeitzugriff durch die Polizei – und gegen die dafür von BM Hanke vorgestellte StVO-Änderung an einem der geplanten Kamera-Gates beim Burgtheater.

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29. November 2025: „Keine Bühne für mutmaßliche Täter!“ – Kundgebung gegen Till-Lindemann-Konzert vor der Wiener Stadthalle

Um die 80 Personen protestierten am 29. November 2025 im Märzpark – vor der Wiener Stadthalle – gegen ein dort stattfindendes Konzert von Till Lindemann und gegen sexualisierte Gewalt sowie gegen die Normalisierung von sexualisierter Gewalt.

Aufnahme der Reden auf der Kundgebung: ⇒ https://cba.media/747195

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Fortsetzung folgt.

Aktuelle Kurz-Nochrichten gibt es auf ⇒ Bluesky und ⇒ Mastodon.

 Posted by on Mi.., 26. November 2025 at 17:21