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Corona ohne Wohnung? Housing Action Day am 28. März 2020

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 12. April 2020 von nochrichtenSo.., 12. April 2020

Zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus sollen wir alle zu Hause bleiben.
Was machen aber jene, die kein Zuhause haben? Was machen jene, die gerade jetzt bedroht sind, ihr Zuhause zu verlieren, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können? Was machen Bettler*innen? Darüber sprachen heute unter anderem die Aktivistin von Recht auf Stadt und Bettelloby Wien Annika Rauchberger, ein Basismitarbeiter der Wohnungslosenhilfe und Aktivist bei Initiative Sommerpaket und die Architektin, Stadtplanerin und Aktivistin Gabu Heindl.
Am 28. März 2020 ist internationaler Housing Action Day. Unter dem Motto „Wohnen für Menschen statt für Profite“ hätte es in ganz Europa Demonstrationen geben sollen. Wegen der Corona-Pandemie wird jetzt aufgerufen, auf anderen Wegen solidarisch zu sein, zum Beisoiel mit Transparenten und Plakaten an den Fenstern oder gemeinsamen Lärm-Machen um 18 Uhr. Infos dazu gibt es auf housing-action-day.net und https://coview.info

Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0:
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/02-andi-20200327-mietenaussetzen-gerhardkettler.mp3
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/02-andi-20200327-mietenaussetzen-gerhardkettler.mp3

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21. März 2020: #LeaveNoOneBehind #WirHabenPlatz Online- und Radiodemo der Plattform für eine menschliche Asylpolitik

nochrichten.net Veröffentlicht am So.., 12. April 2020 von nochrichtenSo.., 12. April 2020

Am 21. März war der internationale Tag gegen Rassismus. Eine geplante Großdemonstration in Wien musste wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt werden. Dabei hätte es, hieß es im Aufruf, gerade jetzt besonders viel Grund gegeben, zu demonstrieren. Die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern und an der Grenze zur Türkei und die Wahrung der Menschenrechte erfordere unseren vehementesten Einsatz.
Die geplante Demonstration fand daher um 14 Uhr als Online-Demo statt – uUnd als Radiodemo: auf Radio Orange 94.0.
Interview mit einem Sprecher der Plattform für eine menschliche Asylpolitik für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange wenige Tage vor der Demo:
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/01-andi-20200320-onlineundradiodemgegenrassismus-gerhardkettler.mp3
http://cba.fro.at/wp-content/uploads/andialternativernachrichtendienstvonorange940/01-andi-20200320-onlineundradiodemgegenrassismus-gerhardkettler.mp3

Mitschnitt der Online- und Radio-Demo:

https://cba.fro.at/446750

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WiderstandsChronologie 15. 2. bis 14. 3. 2020

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 14. März 2020 von nochrichtenDi.., 17. März 2020

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

„Bürgertreffen“ rechtsextremer, identitärer „Österreicher“ | Gedenken an Opfer rechtsextremen Terrors von Hanau | Solidarität für Pressefreiheit und mit Julian Assange | Streiks der Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich | Proteste gegen EU-Flüchtlingsbekämpfung | Antifaschistische Proteste gegen rechtsextreme Kundgebungen | Take back the streets | FrauenLesbenMigrantinnendemo | Each for Equal – Each for Earth

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19. 2. 2020: „Bürgertreffen“ rechtsextremer, identitärer „Österreicher“
Identitäre Rechtsextreme luden für den 19. Feber zu einem – wie sie es nannten – Bürgertreffen unter ihrem neuen Label „Die Österreicher“ in ein Lokal im 2. Bezirk ein. Nachdem das Lokal deren Reservierung storniert hatte, trafen sie sich vor dem Lokal und gingen in ein anderes, bis sie auch dort raus mussten. Rund 50 Antifaschist*innen protestierten gegen das rechtsextreme Treffen. Unter ihnen war auch der grüne Landtagsabgeordnete Niki Kunrath, der uns erzählte, was da abgelaufen ist.

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20. 2. 2020: Gedenken an Opfer rechtsextremen Terrors von Hanau
An die 400 Menschen gedachten am 20. Feber bei der deutschen Botschaft in Wien der Opfer des rechtsextremen Terroranschlags von Hanau.
[Redenausschnitte. Die komplette Gedenkveranstaltung kann hier angehört werden: https://cba.fro.at/443788]

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24. 2. 2020: Solidarität für Pressefreiheit und mit Julian Assange
Am Montag, dem 24. Februar, begann in London das Verfahren über die mögliche Auslieferung des Wikileaks-Aktivisten Julian Assange in die USA. Zum Prozess-Auftakt gab es weltweit Solidaritätskundgebungen. In Wien veranstalteten der Österreichische Journalisten Club (ÖJC), die europäische Journalist*innenorganisation Association of European Journalists (AEJ) und die Initiative #Candles4Assange eine Mahnwache am Karlsplatz, an der 150–200 Personen teilnahmen.
[Redenausschnitte]

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26./27. 2. und 10. 3. 2020: Streiks der Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich
Nach weiteren ergebnislosen Unterbrechungen der Sozialwirtschafts-Kollektivvertragsverhandlungen fanden am 26. und 27. Februar sowie am 10. März neuerlich Streiks von Beschäftigten im privaten Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereich statt. Schon am 24. Februar streikten auch Beschäftigte der Caritas. Hunderte von ihnen nahmen am 24. Februar an einer Streikkundgebung am Wiedner Gürtel teil. Am 27. Februar demonstrierten rund 3000 Beschäftigte des privaten Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereichs gemeinsam mit solidarischen Kolleg*innen aus der Caritas und weiteren Unterstützer*innen vom Praterstern zum Gesundheitsministerium. Stefan Resch hat darüber im Nachrichtenmagazin ANDI berichtet. Hier ein paar kurze Ausschnitte daraus. [Redenausschnitte]
Am 10. März wurden geplante Streikkundgebungen wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt. Gestreikt wurde trotzdem.

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5. und 6. 3. 2020: Proteste gegen EU-Flüchtlingsbekämpfung
An der Grenze zwischen Europäischer Union und Türkei wird mit Tränengas, Blendgranaten und scharfer Munition gegen Schutzsuchende vorgegangen. Auch Österreich möchte sich durch Entsendung von Polizist*innen am Kampf gegen Flüchtende beteiligen.
Dagegen fanden in mehreren Städten Demonstrationen statt. Bei einer Pressekonferenz der Frauen- und Integrationsministerin erklärten am 5. März Aktivist*innen, die unter anderem ein Transparent entrollten, lautstark in Richtung Bundesregierung: „An euren Händen klebt Blut!“
Andere Antifaschist*innen spannten, ebenfalls am 5. März, einen Grenzzaun vor dem Eingang der Grünen Bundesparteizentrale.
Vor der Parteizentrale der ÖVP in der Wiener Lichtenfelsgasse wurde am 5. März durchgehend von 8 bis 20 Uhr demonstriert. [Interviews]
Am 6. März demonstrierten in Wien mehr als 3000 Menschen unter dem Titel „Transnationale Solidarität gegen Rassismus und Krieg“. [Redenausschnitte]
Als die Demonstration an der ÖVP-Zentrale vorbeizog, stürmten Polizist*innen in den Demozug. Eine Person wurde festgenommen.

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7. 3. 2020: Antifaschistische Proteste gegen rechtsextreme Kundgebungen
Hunderte Antifaschist*innen protestierten am 7. März gegen zwei rechtsextreme Kundgebungen in Wien. Zu Mittag demonstrierten rund 75 identitäre Rechtsextreme vor der griechischen Botschaft in Wien ihre Unterstützung für die, wie sie es nennen, Verteidiger Europas, demonstriert. [Ausschnitte aus einer Rede auf der rechtsextremen Kundgebung] Auf dem Weg zur Kundgebung griffen sie eine antifaschistische Kundgebung der Sozialistischen Jugend am Karlsplatz an. Einer der tätlichen Angreifer wurde von der Polizei kurz angehalten, aber gleich wieder freigelassen. [Interview mit einem Antifaschisten]
Am späteren Nachmittag hielt die Gruppe Okzident rund um den ehemaligen Pegida-Sprecher Nagel eine Gedenkkundgebung zum Todestag des antisemitischen Bürgermeisters Lueger am Luegerplatz ab, an der, unterstützt von Identitären, rund 45 Menschen teilnahmen. Antifaschist*innen wurden schon auf dem Weg vom Karlsplatz zum Luegerplatz von der Polizei zuerst eingekesselt, dann wieder weitergelassen, vom Luegerplatz schließlich von der Polizei verjagt. Es kam zu mehreren Anzeigen und Festnahmen. Die Rechtsextremen übten sich unterdessen in Geschichtsrevisionismus.
[Ausschnitte aus einer Rede auf der rechtsextremen Kundgebung]

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8. 3. 2020: Take back the streets
Rund 3200 Menschen beteiligten sich am 8. März an der von autonomen Aktivist*innen organisierten feministischen Take-back-the-streets-Demo. [Redenausschnitte]

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8. 3. 2020: FrauenLesbenMigrantinnendemo
Vom Platz der Menschenrechte zog am 8. März eine FrauenLesbenMigrantinnendemo zum Karlsplatz, mitorganisiert vom Wiener Frauenstreikkomitee. [Interview von Christa Reitermayr mit einer Aktivistin]

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8. 3. 2020: Each for Equal – Each for Earth, …
Ohne Gendergerechtigkeit gibt es keine Klimagerechtigkeit und ohne Klimagerechtigkeit keine Gendergerechtigkeit. Unter diesem Motto luden Parents for Future, Fridays for Future und One Billion Rising am 8. März zum Tanz auf den Stephansplatz. Wir hören den Extinction-Rebellion-Chor.

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Ab dem 10. März wurden größere Kundgebungen und Demonstrationen wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt.

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https://cba.fro.at/446081

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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FZ – Autonomes FrauenLesbenMigrantinnenZentrum Wien durch Mietvertragsverhandlungen zwischen Stadt Wien und WUK existenzbedroht

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 18. Februar 2020 von nochrichtenDi.., 18. Februar 2020

Zwischen Stadt Wien und WUK soll ein Mietvertrag abgeschlossen werden. In der ehemaligen Lokomotivfabrik und späteren Schule an der Währinger Straße befindet sich seit bald 39 Jahren aber nicht nur das WUK, sondern auch das FrauenLesbenMigrantinnenMädchenzentrum, das FZ. Das FZ lehnt den Mietvertrag ab, wird von der Stadt Wien aber nicht als eigenständige Bestandsnehmerin anerkannt. Vielmehr wird von der Stadt Wien so getan, als ob das FZ Teil des WUKs sei. Zwei Aktivistinnen des FZ fassen uns die Geschichte des FZ und den aktuellen Konflikt zusammen.

Das komplette Interview, das gekürzt in ANDI am Freitag, 21.2.2020 zu hören sein wird, kann ungeschnitten schon jetzt hier angehört werden:


https://cba.fro.at/443465

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WiderstandsChronologie 2.–15.2.2020

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 15. Februar 2020 von nochrichtenSa.., 15. Februar 2020

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Die heutigen Themen:
Kundgebung für Frieden im Irak
Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich fordern Arbeitszeitverkürzung
Solidarität mit Grup Yorum
Protest gegen Begnadigung des Drahtziehers des Massakers von Sivas in der Türkei
Solidarität mit Öcalan
Streikversammlung privater Beschäftigter im Gesundheits- und Sozialbereich
One Billion Rising
Antifaschist*innen demonstrieren gegen angekündigte rechtsextreme Versammlung in Floridsdorf

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2. 2.2020: Kundgebung für Frieden im Irak
70 Menschen demonstrierten am 2. Feber am Stock-im-Eisen-Platz in Wien für Frieden im Irak und Solidarität mit der irakischen Befreiungsbewegung. [Redenausschnitt]
[Redenausschnitt]

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5. 2. 2020: Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich fordern Arbeitszeitverkürzung
Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich demonstrierten am 5. Feber am Stephansplatz für eine Reduktion der Wochenarbeitszeit. Stefan Resch berichtete darüber im Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio ORANGE 94.0. Hier ein paar kurze Ausschnitte: [Redenausschnitte]

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6. 2. 2020: Solidarität mit Grup Yorum
Die Repression gegen Kritiker*innen des AKP-Regimes macht in der Türkei auch vor Künstler*innen nicht Halt. Mindestens sechs Musiker*innen der populären Band Grup Yorum, 2014 kamen noch über eine Million Menschen zu einem Konzert in Istanbul, mindestens sechs Musiker*innen sind mittlerweile inhaftiert, zwei befinden sich aus Protest im Hungerstreik. Am 6. Feber demonstrierten rund 60 Menschen in Wien für Freiheit für Grup Yorum und andere politische Gefangene. [Interview]

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7. 2. 2020: Protest gegen Begnadigung des Drahtziehers des Massakers von Sivas in der Türkei
Weniger Repression können in der Türkei jihadistische Attentäter erwarten. So wurde vor wenigen Tagen ein Drahtzieher des Massakers von Sivas in der Türkei, bei dem 1993 mindestens 33 Teilnehmer*innen eines alevitischen Festes getötet worden waren, von Präsident Erdoğan begnadigt. Dagegen protestierten am 7. Feber auch in Wien rund 50–60 Personen unweit der türkischen Botschaft. [Redenausschnitt]

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8. 2. 2020: Solidarität mit Öcalan
Rund 100 Menschen demonstrierten am 8. Feber für Freiheit des Mitbegründers der Arbeiter*innenpartei Kurdistands PKK. [Redenausschnitt]

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10. 2. 2020: Streikversammlung privater Beschäftigter im Gesundheits- und Sozialbereich
Am 10. Feber wurden die Kollektivvertragsverhandlungen der Sozialwirtschaft Österreich ergebnislos unterbrochen. Wie angekündigt, gingen die Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich daraufhin zu Warnstreiks über. Eine öffentliche Streikversammlung mehrerer Betriebe fand am Mittwoch, den 12. Feber vor dem Sozialministerium statt. Stefan Resch berichtete darüber für das Nachrichtenmagazin ANDI. Wir hören Ausschnitte aus seinem Bericht.

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14. 2. 2020: One Billion Rising
Rund 125 Menschen kamen am 14. Feber zum Tanz für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* von One Billion Rising auf den Yppenplatz in Wien-Ottakring.

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15. 2. 2020: Antifaschist*innen demonstrieren gegen angekündigte rechtsextreme Versammlung in Floridsdorf
Nachdem identitäre Rechtsextreme eine Versammlung angekündigt hatten, trafen sich Antifaschist*innen am 15. Feber beim Bahnhof Floridsdorf, um auch im 21. Bezirk Rechtsextremen keinen Raum zu geben. Eine Mitveranstalter*in aus der sozialistischen Jugend 21 erklärte uns: [Interview]

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Außerdem gab es in den Tagen rund um den 12. Feber zahlreiche Veranstaltungen im Gedenken an die Kämpfer*innen gegen den Austrofaschismus im Jahr 1934.
Jeden Freitag findet weiterhin eine Mahnwache für Freiheit für den Blogger und Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi statt, der in Saudiarabien zu einer zehnjährigen Haftstrafe sowie zu tausend (!) Peitschenhieben verurteilt worden ist.
Und ebenfalls jeden Freitag wird weiterhin unter dem Titel Fridays for Future für das Klima gestreikt.

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https://cba.fro.at/443005

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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WiderstandsChronologie 19.1.–1.2.2020

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 1. Februar 2020 von nochrichtenSa.., 1. Februar 2020

Proteste gegen Burschenschafts-Bummel, gegen den Akademikerball, gegen die Haft von Assange, gegen den Jägerball, gegen die Abschiebung des 7-jährigen Timis, gegen die herrschende Hochschulpolitik, gegen die Haft von Raif Badawi und das Gedenken an die Shoah sind Themen der Widerstandschronologie vom 1. Feber 2020:

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

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22. Jänner Proteste gegen Burschenschafts-Bummel
Wie schon in der letzten WiderstandsChronologie berichtet, war für Jänner aufgerufen worden, jede Woche gegen den Mittwochs-Bummel deutschnationaler Burschenschaften auf der Rampe der Uni Wien und gegen die dienstäglichen Vorlesungen des rechtsextremen Dozenten Lothar Höbelt zu protestieren. Am 22. Jänner protestierten zum Beispiel an die 150 Antifaschist*innen vor der Uni Wien gegen den Bummel deutschnationaler Burschenschaften. Teile der Zugänge zur Rampe und der Stiege zur Universität wurden blockiert. Die Rampe selbst wurde von der Polizei abgeriegelt, damit die Burschenschafter bis knapp vor die Eingangstore der Universität marschieren konnten.

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24. Jänner: 2200 demonstrieren gegen so gen. Akademikerball deutschnationaler Burschenschaften
Eher beschaulich verliefen am 24. Jänner die Proteste gegen den auch 2020 wieder von der Wiener FPÖ ausgerichteten so genannten Akademikerball deutschnational-völkischer Burschenschaften. Rund 2200 Menschen demonstrierten von der Uni weg um die heuer ziemlich groß angelegte Platzverbotszone rund um die Hofburg bis zur Oper.

Im Anschluss an die Demonstrationen kam es zu einigen Anhaltungen von Demonstrant*innen durch die Polizei samt Identitätsfeststellungen. Begründet wurde das von der Polizei damit, dass die angehaltenen Personen bei der Demonstration vermummt gewesen sein sollen. Woran diese wiedererkannt wurden, wurde nicht erklärt. Für unsere Reporter*innen stellte es sich eher so dar, dass einfach Personen angehalten wurden, die beim Weggehen den Schal über den Mund gezogen hatten, was bei den herrschenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aber auch zulässig ist. Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, die nach dem Ende der Abschlusskundgebung angeradelt gekommen war, wie wir selbst gesehen hatten, vermittelte zwischen den Beteiligten. FPÖ-Wien-Obmann Nepp fordert daher ihren Rücktritt.
Vereinzelt gab es dann auch noch Blockaden einzelner potenzieller Zufahrtswege zur Hofburg, hinter dem Burgtheater und am Beginn der Bellariastraße.

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25. Jänner: Mahnwache für Assange
Am 25. Jänner beteiligen sich rund 70–80 Menschen an einer Mahnwache für den inhaftierten Wikileaks-Aktivisten Julian Assange. Der Bogen der Reden zog sich über sachliche Darstellung der Aufdeckungsleistungen von Julian Assange und Chelsea Manning über Verschwörungsgeschichten bis zu Journalist*innenbeschimpfungen. Der Präsident des Österreichischen Journalistenclubs, der zuvor noch selbst auf der Kundgebung gesprochen hatte, distanzierte sich von Letzterem. Der Österreichische Journalistenclub unterstützt aber die Forderung nach sofortiger Freilassung von Assange.

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27. Jänner: Holocaust-Gedenken am Heldenplatz
Am 27. Jänner, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, beteiligten sich mehr als 500 Menschen an einer vom Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“ veranstalteten Gedenkkundgebung beim Burgtor.
Gesprochen hat unter anderem die Zeitzeugin Susanne Bock.

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27. Jänner: Protest gegen Jägerball
Gegen den Jägerball in der Hofburg protestierten am 27. Jänner auch heuer wieder Tierrechtsaktivist*innen.
Heuer gab es auch eine Gegen-Gegenkundgebung für den Jägerball, bei der eine Handvoll Menschen für den Jägerball demonstrierte. Die Beteiligten taten sich aber eher schwer, uns zu erklären, warum sie da waren.

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28. Jänner: Schüler*innen protestieren gegen Abschiebung ihres Mitschülers Timi
Gegen die Abschiebung des 7-jährigen in Wien geborenen Volksschülers Timi demonstrierten am 28. Jänner vor allem Schulkolleg*innen am Minoritenplatz. Er sollte bis 31. Jänner mit seinen Eltern das Land verlassen, obwohl eine Entscheidung über ein beantragtes Aufenthaltsrecht in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen noch aussteht.

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30. Jänner: Studierendenproteste vor der TU
Rund eineinhalb Monate nach der der Besetzung des Festsaals der Technischen Universität demonstrierten am 30. Jänner 80 bis 100 Menschen mit einer Kundgebung und einem Rave im Resselpark vor der TU neuerlich bzw. immer noch für offene, freie und gerechte Hochschulen.

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31. Jänner: Mahnwache für Raif Badawi
Seit Jahren findet jeden Freitag um 10 Uhr vor dem König-Abdullah-Zentrum am Wiener Schottenring eine Mahnwache für den Blogger und Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi statt, der in Saudiarabien zu einer zehnjährigen Haftstrafe sowie zu tausend (!) Peitschenhieben verurteilt worden ist, nachdem er sich für Meinungsfreiheit eingesetzt hat, behauptet hat, dass Jüd*innen, Christ*innen, Muslim*as und Atheist*innen gleichwertig sind und damit den Islam beleidigt habe. Am 31. Jänner fand zusätzlich um 11:30 eine Mahnwache vor der Botschaft Saudi Arabiens statt für Raif Badawi und den ebenfalls in Saudi Arabien inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Waleed Abu al-Khair

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https://cba.fro.at/441384

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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WiderstandsChronologie 5.–18. Jänner 2020

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 18. Januar 2020 von nochrichtenSa.., 18. Januar 2020

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.
Heute unter anderem über rechtsextreme Proteste gegen Türkisgrün, eine Mahnwache für Julian Assange und eine Kundgebung für ökosoziale Politik.

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7. Jänner: Rechtsextreme Proteste gegen neue Bundesregierung
Als am 7. Jänner die neue Bundesregierung angelobt wurde, gab es heuer keine Proteste. Der Jubel hielt sich aber auch in überschaubaren Grenzen. Am Abend des 7. Jänner hielten aber Rechtsextreme eine Kundgebung gegen Schwarzgrün ab. Sie nannten sich „Die Österreicher“. Geredet hat vor allem Martin Sellner, der als Sprecher der identitären Bewegung bekannt geworden ist.

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9. Jänner: Mahnwache für Freiheit für Julian Assange
Am 9. Jänner forderten am Theodor-Herzl-Platz rund 75 Personen Freiheit für den WikiLeaks-Journalisten Julian Assange. Assange befindet sich nach einer Haft, weil er sich 2012 einem Verfahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen durch Flucht in die ecuadorainische Botschaft entzogen und damit Bewährungsauflagen verletzt hatte, immer noch im Gefängnis. Die USA begehren seine Auslieferung. Sie werfen Assange unter anderem gemeinsam mit Chelsea Manning vor, geheime Militärdokumente veröffentlicht zu haben.

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10. Jänner: Kundgebung für ökosoziale Politik
Rund 50 Menschen demonstrierten am 10. Jänner bei der Oper für eine ökosoziale Politik. Was das genau heißen soll, fasste Jutta Matysek von den Sendereihen Open Up und Trotz allem für das Nachrichtenmagazin ANDI zusammen.

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Antifaschistische Proteste an der Uni Wien
Für den Jänner riefen Antifaschist*innen auf, jede Woche gegen den Mittwochs-Bummel deutschnationaler Burschenschaften auf der Rampe der Uni Wien und gegen die dienstäglichen Vorlesungen des rechtsextremen Dozenten Lothar Höbelt zu protestieren. Am 14. Jänner blockierten laut WienTV bis zu 250 Antifaschist*innen die Zugänge zum Hörsaal 50, in dem die Höbelt-Vorlesung stattfinden sollte. Die Vorlesung wurde abgesagt.

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Fridays for Future
Am 17. Jänner verlegten die Fridays-for-Future-Aktivist*innen ihren wöchentlichen Klimastreik vor die Eingänge der Vienna Auto Show, der größten Automesse Österreichs.

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https://cba.fro.at/439663

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.

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WiderstandsChronologie 22.12.2019–4.1.2020

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 4. Januar 2020 von nochrichtenSo.., 5. Januar 2020

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

Über die Feiertagszeit war diesmal relativ wenig los auf Wiens Straßen. Die FridaysforFuture-Klimastreiks wurden aber auch in den Ferien fortgesetzt.

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27. 12. 2019: Letzter Klimastreik des Jahres 2019
Am 27. Dezember nahmen rund 150 Menschen am letzten Wiener Klimastreik von Fridays in diesem Jahr teil. Ein guter Anlass, um auf das erste Klimastreikjahr zurückzublicken.
Und vorauszuschauen: Am 6. Jänner um 5 vor 12 wird in der Marx-Halle in Wien 3 ein „Jugendrat“ gebildet.
Mehr Informationen: http://jugendr.at/
Die ungekürzte Fridays-for-Future-Rückschau auf das Jahr 2019 war im Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0 zu hören:
https://cba.fro.at/437658

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31. 12. 2019: Singing for Future
Am Silvesterabend trafen sich rund 50 Fridays-for-Future-Aktivist*innen am Platz der Menschenrechte zu einem #SingingForFuture.

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1. 1. 2020: Neujahrsradeln
Auch klimarelevant: Am 1. Jänner eröffneten rund 180 Radfahrer*innen die Radsaison 2020 mit dem fast schon traditionellen Neujahrsradeln, das diesmal, zu Beginn des Jahres 2020 in den 20. Bezirk führte.

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3. 1. 2020: Erster Wiener Klimastreik der Zwanzigerjahre – Analyse des türkisgrünen Klimaprogramms
Und am 3. Jänner fand der erste Wiener Klimastreik des neuen Jahres statt. Rund 150 Menschen bildeten eine Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt. Fridays for Future-Aktivist*innen haben sich auch schon mit dem Klimaprogramm der Bundesregierung auseinandergesetzt und präsentierten dort ihre Analysen.
Die beinahe komplette Analyse war im Nachrichtenmagazin ANDI zu hören: https://cba.fro.at/438165

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https://cba.fro.at/438205

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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WiderstandsChronologie 8.–21.12.2019

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 21. Dezember 2019 von nochrichtenSa.., 21. Dezember 2019

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

… heute über
TU-Besetzung,
Dank der Radlobby,
Schuhe der Erinnerung,
antifaschistische Sardinen in Wien,
anarchistische Solidarität mit der Protestbewegung in Chile,
Kundgebung für Freiheit für Figen Yüksekdağ und alle inhaftierten HDP-Abgeordneten.

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10. Dezember: Besetzung der TU Wien 10 Jahre nach #unibrennt
10 Jahre nach der #Unibrennt-Bewegung besetzten am 10. Dezember Studierende den Festsaal der Technischen Universität Wien. Wir sprachen mit zwei Sprechern der Besetzer*innen. Kurz danach ließ die Rektorin die Besetzer*innen von der Polizei räumen. (Der O-Ton von der Besetzung ist dem Material für einen Beitrag für das Nachrichtenmagazin ANDI von René Froschmayer entnommen.)

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10. Dezember: Das ganze Jahr ist Radsaison. Die Radlobby bedankt sich.
Am 10. Dezember bedankte sich die Radlobby Wien bei Radfahrer*innen, die auch im Winter radeln, mit Lebkuchenfahrrädern. Radlobby-Sprecherin Ines Ingerle sagt uns, warum.

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12. Dezember: Schuhe der Erinnerung an von Autos getötete Fußgänger*innen
„Schuhe der Erinnerung“ stellten Aktivist*innen der Zu-Fuß-Gehenden-Initiative „Geht doch“ am 12. Dezember bei jenem Zebrastreifen über die Koloniestraße in Wien 21 auf, auf dem am 5. Dezember ein junger Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto getötet worden war. Es ist das 6. Paar Schuhe in diesem Jahr, erklärt Hanna Schwarz, Mitinitiatorin von „Geht doch“.

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14. Dezember: Antifaschistische Sardinen in Wien
Seit wenigen Wochen sammeln sich in Italien immer wieder in immer mehr Städten abertausende Menschen wie die Sardinen, um gegen rechte Politik, gegen Rassismus und Sexismus zu protestieren. Gleichzeitig mit Großdemonstrationen am 14. Dezember trafen sich auch vor der Staatsoper in Wien rund 200 Menschen, um sich mit den italienischen Sardinen zu solidarisieren.

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21. Dezember: Anarchistische Solidarität mit der Protestbewegung in Chile
Zirka 45 Menschen beteiligen am 21. Dezember an einer anarchistischen Demonstration vom Lugeck zum Stephansplatz in Solidarität mit der Protestbewegung in Chile.

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21. Dezember: Kundgebung für Freiheit für Figen Yüksekdağ und alle inhaftierten HDP-Abgeordneten
Rund 40 Menschen demonstrierten am 21. Dezember (bei bisserl grauslichem Regen) vor der Oper in Wien für Freiheit für Figen Yüksekdağ und alle in der Türkei inhaftierten Abgeordneten der demokratischen Partei der Völker HDP.

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https://cba.fro.at/437262

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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WiderstandsChronologie 24.11.–7.12.2019

nochrichten.net Veröffentlicht am Sa.., 7. Dezember 2019 von nochrichtenSa.., 7. Dezember 2019

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

… mit Beiträgen über:
FrauenLesben-Demo gegen Gewalt an Frauen,
Freiheit für Grup Yorum,
Demo am 4. weltweiten Klimastreik-Tag in Wien,
Gedenken an im Mittelmeer verstorbene Menschen,
Gedenken an vom Ehemann getötete Rahima R.,
Proteste gegen rechtsextremen Dozenten in Uni Wien,
Protest gegen Repression in Griechenland,
Protest gegen Putsch in Bolivien.

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25.11.2019: FrauenLesben-Demo gegen Gewalt an Frauen
Am 25. November starteten wie jedes Jahr die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, unter anderem mit einer FrauenLesben-Demo. Eva von „Radio Widerhall“ war dabei und nahm auf.

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28.11.2019: Freiheit für Grup Yorum
Rund 65 Menschen forderten am 28. November am Christian-Broda-Platz in Wien Freiheit und Gerechtigkeit für in der Türkei inhaftierte und verfolgte Musiker*innen von Grup Yorum und für Mustafa Koçak.

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29.11-2019: Bis zu 10.000 bei Demo am 4. weltweiten Klimastreik-Tag in Wien
8000–10.000 demonstrieren am 4. weltweiten Klimastreik-Tag am 29. November in Wien für Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe. Sie trafen sich bei der OMV-Zentrale und zogen über das Haus der Wirtschaftskammer am Praterstern zum Nachhaltigkeitsministerium.

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29.11.2019: Gedenken an im Mittelmeer verstorbene Menschen
Rund 65 Menschen gedachten am 29. November am Donaukanal bei der Augartenbrücke der auf der Flucht über das Mittelmeer Verstorbenen, setzten Laternen ins Wasser und forderten, dass Österreich und Europa das Massensterben im Mittelmeer verhindern. Eine Aktion des Amnesty-Netzwerks Flucht und Migration.

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30.11.2019: Gedenken an vom Ehemann getötete Rahima R.
Am 30. November gedachten rund 45 Menschen, vor allem aus Afghanistan nach Österreich gekommene, in der Katharinengasse im 10. Bezirk der dort am 27. November mutmaßlich von ihrem Ehemann ermordeten Rahima R.

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3.12.2019: Proteste gegen rechtsextremen Dozenten in Uni Wien
Am 3. Dezember protestierten Antifaschist*innen, wie auch schon am 19. November, während einer Vorlesung des rechtsextremen Dozenten Lothar Höbelt dagegen, dass dieser an der Uni Wien rechtsextreme Ideologien verbreiten darf. Stefan Resch hat darüber für das Nachrichtenmagazin ANDI auf Radio Orange 94.0 mit Noah Scheer, dem Präsidenten der Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen, die den Protest unterstützt haben, gesprochen.
Der ausführlichere Beitrag von Stefan Resch war am 6. Dezember in ANDI zu hören: https://cba.fro.at/435617

***

6.12.2019: Protest gegen Repression in Griechenland
Am 6. Dezember demonstrierten rund 25 Menschen von der Karlskirche zur griechischen Botschaft gegen griechische Staatsgewalt und Repression gegen Geflüchtete, Migrant*innen, soziale und politische Initiativen der anarchistischen und linksradikalen Bewegungen in Athen und weiteren Städten Griechenlands.

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7.12.2019: Protest gegen Putsch in Bolivien
Rund 120 Menschen protestieren am 7. Dezember am Stephansplatz in Wien gegen den rechten Putsch in Bolivien, für den Rücktritt der Präsidentin, die Freilassung der Tausenden Gefangenen. 90 von ihnen zogen dann noch zum Haus der EU.

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https://cba.fro.at/435691
Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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Alle Ausgaben der WiderstandsChronologie zum Nachhören:

Tect und Link: cba.media/podcast/widerstandschronologie

Vollständige Aufnahmen von Kundgebungen im CBA:

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    #w2210 18:45Kundgebung vor Parlament wurde mit Einladung, in die besetzte Akademie der bildenden Künste zu ziehen, beendet.Vor Parlament waren auch (mit viel Beifall) Kooperationen der Uni Wien mit israelischen Hochschulen angeprangert worden.
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Hunderte Demonstrant*innen zogen nach Abschlusskundgebung bei Uni Wien weiter zum Parlament. #UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Do.., 22. Oktober 2026
    Rund 15.000 bis 20.000 Personen demonstrieren in #Wien gegen Budgetkürzungen für Universitäten.#UnisRetten #w2210
  • Ohne Titel Mo.., 19. Oktober 2026
    Die aktuelle #WiderstandsChronologie für @radioorange940 über#SafeAbortionDay #7Oktober#Kopftuchverbot#WienGegenAntisemitismus#Klimastreik…zum Nachhörenwegen Serverproblemen diesmal direkt auf:https://cba.media/798379
  • Ohne Titel Fr.., 16. Oktober 2026
    Die Reden auf der #Klimastreik-Demo vom 16. Oktober 2026 in #Wien zum Nachhören: https://cba.media/798205

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

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Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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