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Archiv für den Monat Oktober 2007

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20. Oktober FMQUEER A Big Night Out im WUK

nochrichten.net Veröffentlicht am Do.., 18. Oktober 2007 von nochrichtenDo.., 18. Oktober 2007

FMQUEER: A BIG NIGHT OUT

*20. Oktober 2007*

*Konzert und Party im WUK***

Lesbians on Ecstasy (CAN), TNT Jackson (A), Vaginal Davis (USA) und Jean
Genet (UK)

DJs Czesch, Hölzl, Pieper, Das Em

/FMqueer,/ die schwul/lesbische ‚Neigungsgruppe‘ von FM4 lädt sich gerne
Gäste ein: diesmal sorgen die /Lesbians on Ecstasy/ mit Electro-Punk und
überbordendem Referenzsystem aus Feminismus, Popkultur und queeren
Frechheiten für ein schweißtreibendes Konzert. Die eleganten
Eloctrotrash-Rocker von /TNT Jackson/ stehen um nichts nach und
präsentieren ihr im Oktober erscheinendes Album ‚Across The Towers‘
live. Damit noch nicht genug: Jean Genet,die queere Boy/Girl Band aus
Großbritannien mit dem berühmten Namen serviert Trash-Pop’n‘ Roll an
Spritzpistolen und billigen Keyboards. Für das Foyer verspricht /Vaginal
Davis/ ‚a sensual diphtheria from her award winning trespass cinema
arsenal of schwarze gonzo erotica and other unearthly delights.‘ Da
bleibt kein Auge trocken. Die FMqueer Resident DJs
/Czesch/Hölzl/Pieper/Das Em/ sorgen dafür, dass das Konzert zur Party wird!

WUK Saal

9., Währinger Str. 59

Einlaß: 21 Uhr

Beginn: 22 Uhr

Veröffentlicht unter nochrichten

17. Oktober 2007

nochrichten.net Veröffentlicht am Mi.., 17. Oktober 2007 von nochrichtenMi.., 17. Oktober 2007

Wie jeden dritten Freitag im Monat startet am 19. Oktober um 16.30 am Margaretenplatz wieder eine kritische Masse auf Fahrrädern zur diesmal grauenerregenden Fahrt durch Wien. So soll es diesmal neben ganz vielen Leuten und viel Freiraum auch viele Monster geben. Und Hexenmasken statt Vermummungsverbot.
Freitag, 19.10. HalloweenCriticalMass, 16.30 Uhr Margaretenplatz. Radl nehmen, warm anziehen, Handschuhe nicht vergessen.
ciriticalmass.at

+++

Am 19. Oktober feiert SOS-Mitmehscn den Relaunch unserer Menschenrechtsgazette Moment. im
V-Club, Ruckergasse 30-32, 1120 Wien.
Anfahrt: U4, Station Meidling Hauptstraße
Programm
20 Uhr Moment-Talk mit Hikmet Kayahan & seinen Gästen
21 Uhr Moment-Konzert mit Nim Sofyan
22 Uhr Moment-DJ-Line-Up mit DJ Kalu & DJ Tazza

+++

Sa. 20 Oktober: Finisage “The List” + Infomaden-Soliparty
Published on Di., 16. Oktober 2007 in Termine. Edit

Infomaden Soliparty und Finisage der Ausstellung “The List”

Der Infomaden lädt zusammen mit der Bibliothek ohne Namen zu einem
wunderbaren Fest und zur Finisage der Ausstellung “The List – die fatalen
Auswirkungen der Festung Europa”

am Samstag, 20. Oktober 2007 ab 16:00 Uhr
im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

United, ein Netzwerk antirassistischer Organisationen und Gruppen mit Sitz
in Holland dokumentiert seit 1993 die Auswirkungen durch die Bildung der
“Festung Europa”. Aus Meldungen von Mitgliedsorgansationen und Medien
werden Fälle in einer Datenbank gesammelt, bei denen Menschen in Folge der
rassistischen Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik der EU ihr Leben
verloren – viele sterben noch bevor sie das verheissungsvolle Europa
erreichen. Jedes Jahr wird eine aktualisierte Liste im Rahmen einer Kampagne
veröffentlicht. Dabei stellte sich u.a. folgendes Probleme: Sehr leicht
verschwinden die einzelnen Menschen hinter der anwachsenden Zahl der
mittlerweile mehr als 8.800 dokumentierten Todesfälle. Die Realtität wird
zu einem “Spiel” mit Zahlen. Im Rahmen einer Ausstellung sollen nun durch
die Hervorhebung einzelner Fälle aus der Liste die individuellen
Schicksale der Menschen, ihre Leben und ihre Hoffnungen sichtbar gemacht
werden.
Seit dem EKHaus und Hoffest Ende Juni 2007 ist die Ausstellung im
Eingangsbereich des Infomadens zu den Öffnungszeiten (Mi-Sa von
16.00-20.00 Uhr) zu sehen. Am 20. Oktober 2007 findet im Rahmen des
Infomadenfestes die “Finisage” statt. Ab 17.00 gibt es Führungen durch die
Ausstellung sowie Videos und um ca. 20.00 eine Lesung zum Thema.

+++

Mittwoch 17. Oktober:

Buchpraesentation

Heribert Schiedel: „Der Rechte Rand. Extremistische Gesinnungen in
unserer Gesellschaft“

Der DOeW-Mitarbeiter Heribert Schiedel hat eine laengst ueberfaellige
Bestandsaufnahme des heimischen Rechtsextremismus und Neonazismus
vorgelegt. Eine zentrale These dieser Arbeit besagt, dass
Antisemitismus, Rassismus/Nationalismus und Autoritarismus salonfaehig
geworden sind. Diese Normalisierung des Rechtsextremismus wird begleitet
von einer immer offener und selbstbewusster auftretenden Neonazi-Szene.
Eine Vorstellung des neuen Buches Heribert Schiedel: „Der Rechte Rand. Extremistische Gesinnungen in
unserer Gesellschaft“ mit Vortrag und Diskussion ueber neuere Entwicklungen im Rechtsextremismus,
verschiedene Erklaerungsansaetze und Gegenstrategien
findet heute im que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter) ab 20 Uhr statt.

+++

Donnerstag, 18. Oktober präsentiert der Gegenstandpunkt-Verlag das neu erschienene Buch „Das Geld

Von den vielgepriesenen Leistungen des schnöden Mammons“. Es referiert der Mitautor Dr. Theo Wentzke
im Hörsaaö 28 der Uni Wien
am 18.10.2007 um 19:00

+++

Der BEIGEWUM lädt ein zur Podiumsdiskussion „Ein soziales Europa – Herausforderung fuer das neoliberale Empire?“
Mit:
Elmar Altvater (FU Berlin, Wiss. Beirat Attac Deutschland)
Gabriele Michalitsch (WU Wien, BEIGEWUM)
Moderation: Silvia Nossek
am
Freitag, 19. Oktober 19:00
Im NIG (Neues Institutsgebaeude), Uni Wien, HS II

+++

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24. Oktober: Auktion für Asyl in Not

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 16. Oktober 2007 von nochrichtenDi.., 16. Oktober 2007
Die 12. Auktion zu Gunsten von Asyl in Not findet statt!

Am 24. Oktober um 19:30 Uhr im Semperdepot, Wien. Mehr Informationen unter:

www.kunstasyl.at <http://www.kunstasyl.at/>
Veröffentlicht unter nochrichten

16./23. 10. 2007 / Letztes Palm-Kochtheater

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 16. Oktober 2007 von nochrichtenDi.., 16. Oktober 2007

Herzliche Einladung zu den beiden letzten Kochtheater-Abenden. Dann
hat es sich ausgekocht.

Dienstag, 16. Oktober 2007
19 Uhr 30
?Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral?
Bertolt-Brecht-Kochtheater
Mit Kurt Palm und Jella Jost (Gesang)
Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien
Tel. 332 26 94

Dienstag, 23. Oktober 2007
19 Uhr 30
?Suppe Taube Spargel sehr sehr gut?
Adalbert-Sifter-Kochtheater
Mit Kurt Palm und Hans-Peter Falkner (Ziehharmonika und Gesang)
Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien
Tel. 332 26 94

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Nachrichten 16. Oktober 2007

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 16. Oktober 2007 von nochrichtenDi.., 16. Oktober 2007

Zweihundert SchülerInnen demonstrierten am Vormittag in der Wiener Innenstadt gegen rassistische und Fremdengesetze. Anlass war die aktuelle Bleiberechtsdebatte. Die Forderungen der DemonstrantInnen gingen aber über Einzelfalllösungen weit hinaus. Gefordert wurde ein genereller Abschiebestopp und Bleiberecht für Alle. Aus einzelnen Schulen wurde gemeldet, dass SchülerInnen durch verschlossene Schultore am Demonstrieren gehindert wurden. Bisweilen blieb die Möglichkeit, die Schule durch Fenster zu verlassen. Beim Schulschiff ging das verständlicherweise eher nicht. Österreichweit war zu einem Schulstreik aufgerufen worden.

+++

Entgegen früherer Dementis scheint der Umbau der Augarten-Flaktürme zu privaten Hochsicherheitsdatenbunkern nun beschlossene und im Schatten der Absicherung von Gebäudeschäden im vergangenen Winter gut vorbereitete Sache zu sein.
Detaillierte Pläne und Berechnungen sind bis heute nichtveröffentlicht. Augarten-NutzerInnen sorgen sich, dass der negative Bescheid des Denkmalschutzes aktuell durch einen positiven Bescheid des Bildungsministeriums aufgehoben werde. Jetzt fehle nur mehr die Baugenehmigung der Stadt Wien als Baubehörde, meldet die überparteiliche Initiative „Freunde des Augartens“, und lädt ein u einem Ideenforum für Leute, die sich gegen die De-facto-Umwidmung des Augartens in ein Industriegebiet engagieren wollen:
Am Mi., 17. Oktober 20:00 Uhr im Cafe-Restaurant Atelier Augarten, Scherzergasse 1a im Augarten
Um Anmeldung wird gebeten. Mehr Infos auf www.baustopp.at

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Sa. 20 Oktober: Finisage „The List“ + Infomaden-Soliparty

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 16. Oktober 2007 von nochrichtenDi.., 16. Oktober 2007

Infomaden Soliparty und Finisage der Ausstellung „The List“

Der Infomaden lädt zusammen mit der Bibliothek ohne Namen zu einem
wunderbaren Fest und zur Finisage der Ausstellung „The List – die fatalen
Auswirkungen der Festung Europa“

am Samstag, 20. Oktober 2007 ab 16:00 Uhr
im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

live: Knötaröt + Killed by 9 Volt Batteries + Countryband

Programm:

ab 16:00: Der Infoladen ist wie immer um diese Zeit geöffnet, im
Eingangsbereich gibts eine Ausstellung. Zur Feier des Tages servieren wir
Kaffee und Apfelstrudel.
ab 17:00: Führungen durch die Ausstellung „The List – Die Liste“, Videos
zum Thema
ab 20.00: Lesung zum Thema der Ausstellung …..

ab 22:00: Konzert und Party mit …
… leckerem Essen und Cocktailbar
… den wunderbaren Knötaröt, die uns schon einigermale auf
Infomadenfesten mit ihrem
polit-Visual-Drumkomputa-Punk-HC-Chaos-Ska-Lärm-Konfus-Lustig-Core
erfreuten
… Killed by 9 Volt Batteries, eine grandiose Indie-Noise-Post-Pop Band
aus Graz. Haben schon einigemale in Wien gespielt, aber zum ersten Mal im
EKHaus, und werden vielen eh bekannt sein
… Countryband – vielen EKH-BesucherInnen bekannt, sie spielten zuletzt
beim EKH Haus- und Hoffest
… DJs
… und und und

Die Infomaden freuen sich auf euer kommen!

Mehr zur Ausstellung:

The List – die fatalen Auswirkungen der Festung Europa

United, ein Netzwerk antirassistischer Organisationen und Gruppen mit Sitz
in Holland dokumentiert seit 1993 die Auswirkungen durch die Bildung der
„Festung Europa“. Aus Meldungen von Mitgliedsorgansationen und Medien
werden Fälle in einer Datenbank gesammelt, bei denen Menschen in Folge der
rassistischen Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik der EU ihr Leben
verloren – viele sterben noch bevor sie das verheissungsvolle Europa
erreichen.

Jedes Jahr wird eine aktualisierte Liste im Rahmen einer Kampagne
veröffentlicht. Dabei stellte sich u.a. folgendes Probleme: Sehr leicht
verschwinden die einzelnen Menschen hinter der anwachsenden Zahl der
mittlerweile mehr als 8.800 dokumentierten Todesfälle. Die Realtität wird
zu einem „Spiel“ mit Zahlen. Im Rahmen einer Ausstellung sollen nun durch
die Hervorhebung einzelner Fälle aus der Liste die individuellen
Schicksale der Menschen, ihre Leben und ihre Hoffnungen sichtbar gemacht
werden.

Seit dem EKHaus und Hoffest Ende Juni 2007 ist die Ausstellung im
Eingangsbereich des Infomadens zu den Öffnungszeiten (Mi-Sa von
16.00-20.00 Uhr) zu sehen. Am 20. Oktober 2007 findet im Rahmen des
Infomadenfestes die „Finisage“ statt. Ab 17.00 gibt es Führungen durch die
Ausstellung sowie Videos und um ca. 20.00 eine Lesung zum Thema.

Veröffentlicht unter nochrichten

17. Oktober: Buchpräs. Scheidel: Der Rechte Rand

nochrichten.net Veröffentlicht am Di.., 16. Oktober 2007 von nochrichtenDi.., 16. Oktober 2007
Mittwoch 17. Oktober:

Buchpraesentation

Heribert Schiedel: "Der Rechte Rand. Extremistische Gesinnungen in
unserer Gesellschaft"

Der DOeW-Mitarbeiter Heribert Schiedel hat eine laengst ueberfaellige
Bestandsaufnahme des heimischen Rechtsextremismus und Neonazismus
vorgelegt. Eine zentrale These dieser Arbeit besagt, dass
Antisemitismus, Rassismus/Nationalismus und Autoritarismus salonfaehig
geworden sind. Diese Normalisierung des Rechtsextremismus wird begleitet
von einer immer offener und selbstbewusster auftretenden Neonazi-Szene.
Nach dem behoerdlichen Vorgehen gegen neonazistische Strukturen in den
fruehen 90er Jahren wurden diese mittlerweile auf noch hoeherem Niveau
wieder etabliert. Mit den Mitteln moderner
Informations-/Kommunikationstechnologien und dem Anknuepfen an diversen
sub-/jugendkulturellen Praktiken und Stilen gelingt es Neonazis zudem
immer besser, Jugendliche zu rekrutieren. Es droht sich eine Art
"Erlebniswelt Neonazismus" auszubilden, manche Gegenden Oesterreichs
brauchen den Vergleich mit den "national befreiten Zonen" in Deutschland
nicht laenger zu scheuen. Daneben wurden in letzter Zeit die ohnehin
immer schon sehr durchlaessigen Grenzen zwischen (legalem)
Rechtsextremismus und (illegalem) Neonazismus fast gaenzlich verwischt.
Dass heute Neonazis bei FPOe-Veranstaltungen aufmarschieren, ist
Ausdruck der neuen alten Einheit im voelkischen Milieu, wie sie im
Zusammenhang mit der "Wehrsport-Affaere" deutlich wurde. Gemeinsam
kaempft man gegen das NS-Verbotsgesetz und gegen "Moscheen".

Vortrag und Diskussion ueber neuere Entwicklungen im Rechtsextremismus,
verschiedene Erklaerungsansaetze und Gegenstrategien.

############### 

Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter) 
Veranstaltungsbeginn: 20:00 
(geoeffnet von 18:30-24:00)
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19. Oktober NIG: BEIGEWUM: Ein soziales Europa – Herausforderung fuer das neoliberale Empire?

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 15. Oktober 2007 von nochrichtenMo.., 15. Oktober 2007
Podiumsdiskussion:
Ein soziales Europa - Herausforderung fuer das neoliberale Empire?

Mit:
Elmar Altvater (FU Berlin, Wiss. Beirat Attac Deutschland)
Gabriele Michalitsch (WU Wien, BEIGEWUM)
Moderation: Silvia Nossek

Freitag, 19. Oktober 19:00

Im NIG (Neues Institutsgebaeude), Uni Wien, HS II
Universitaetsstr. 7, 1010 Wien

Ein neoliberales Europa strebt die imperialistische Konkurrenz zu den USA
an. Elmar Altvater stellt die Frage, wie dieser Entwicklung ein soziales
und demokratisches Europa entgegengestellt werden kann. Wie koennen
formelle Arbeitsplaetze geschaffen, die Umwelt geschuetzt und oeffentliche
Raeume und Dienstleistungen gegen Privatisierungen verteidigt werden?
Welche Moeglichkeiten dazu haben gesellschaftliche und politische
AkteurInnen?

Gabriele Michalitsch beleuchtet das „soziale Europa“ aus feministischer
Perspektive. Welche Ansaetze gibt es? Wie ist es um den Raum fuer
Alternativen bestellt? Wo koennen emanzipatorische AkteurInnen anknuepfen?

Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung


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Nachrichten 15. Oktober 2007

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 15. Oktober 2007 von nochrichtenMo.., 15. Oktober 2007

Fast täglich werden Menschen aus Österreich abgeschoben. Wer diesen illegalisierten Menschen hilft, macht sich nach dem Fremdenpolizeigesetz der “Beihilfe zum illegalen Aufenthalt” schuldig und wird mit bis zu sechs Monaten Haft bedroht. Seit letzter Woche können sich im Internet Menschen melden, die dieses Gesetz als unrecht befinden, und erklären, es im Ernstfall brechen zu wollen.
Die Unterzeichneten geben offen zu:
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Ziel ist es, die Exektutierbarkeit dieses Gesetzes zu erschweren, und es so irgendwann ad absurdum zu führen.

http://gegenabschiebung.wordpress.com/

+++

 

Morgen Dienstag findet österreichweit der aufgrund der aktuellen Bleiberechtsdebatte initiierte SchülerInnenstreik statt . Dienstag um 10.00 Uhr treffen sich SchülerInnen am Karlsplatz zu einer Demonstration unter dem Titel Stoppt die Abschiebungen der Familie Zogaj und anderer AsylwerberInnen, Bleiberecht für Alle!

+++

Begünstigt die österreichische Gesetzeslage Gewalt gegen Frauen? Das ist die Frage, die sich ein prominentes Podium im Anschluss an die heutige 19.00-Uhr-Aufführung des Films „Kurz davor ist es passiert“ von Anja Salomonowitz im Wiener Gartenbaukino stellt. Es diskutieren: Justizministerin Maria Berger, die 3. Präsidentin des Nationalrats, Eva Glawischnig-Piesczek und der Rechtsanwalt Georg Bürstmayr. Das Gespräch wird moderiert von Petra Stuiber. »Kurz davor ist es passiert« ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem globalen Phänomen des Frauenhandels.

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Filmarchiv präsentiert: Proletarisches Kino in der Ersten Republik

nochrichten.net Veröffentlicht am Mo.., 15. Oktober 2007 von nochrichtenMo.., 15. Oktober 2007

Filmarchiv Austria – VIENNALE 2007

Proletarisches Kino in Österreich

Eine Filmschau zur linken Filmkultur der Ersten Republik

Ein Projekt des Filmarchiv Austria in Kooperation mit

Synema – Gesellschaft für Film und Medien

Kuratoren: Christian Dewald, Brigitte Mayr, Michael Omasta

Mit der Entwicklung einer autonomen Filmproduktion versucht die

österreichische Arbeiterbewe-gung seit den frühen 20er-Jahren dem

bürgerlichen Film eine eigene Macht entgegenzustellen. Dem proletarischen

Film sind dabei zwei Aufgaben zugedacht: die Aufklärung der Arbeiterklasse

und deren politische Selbstdarstellung. Der erste Teil der Filmschau

entstammt diesem Umfeld. Er widmet sich Dokumenten des Kampfes, des Auf- und

gesellschaftlichen Umbaus; er präsentiert sozialistische Feiern und

Festkultur; er markiert historische Bruchstellen und gibt einem neuen

Körperverständnis Kontur. Der Arbeiterfilmer Frank Rossak hat zu einzelnen

Themen dieses Spektrums zentrale Arbeiten vorgelegt. Drei Programme sind ihm

gewidmet. Hinzu kommen Filmmaterialien, die die österreichische

Arbeiterbewegung aus unterschiedlichen ideologischen Perspektiven

kommentieren. Herausragende Bedeutung kommt dabei sowjetischen Wochenschauen

zu, die seit dem Ende der Monarchie die österreichische Arbeiterbewegung in

den Focus nahmen. Während der Filmschau wird dieses sowjetische Material zum

überwiegenden Teil erstmals in Österreich zu sehen sein.

Der zweite Teil der Filmschau stellt den einflussreichsten Filmkritiker der

Ersten Republik vor: Fritz Rosenfeld von der Wiener Arbeiter-Zeitung. Die

Filmauswahl bietet dabei weder Best-of-Programme noch Lieblingsfilme des

Autors. Die einzelnen Werke stehen zuallererst für sich selbst. Ihren

gemeinsamen Bezugspunkt finden sie im zentralen Moment der kritischen

Schriften von Rosenfeld: der Auseinandersetzung mit den politischen wie

künstlerischen Beschränkungen der bürgerlichen Filmindustrie, deren

punktuelle Transzendierung in Arbeiten klassenbewusster Filmschöpfer bzw.

ihre Überwindung durch das sowjetische Revolutionskino und die unabhängige

Produktion der Avantgarde. Entlang ausgewählter Werke von Charlie Chaplin,

G. W. Pabst, René Clair, Olga Preobraczenskaja, Viktor Trivas, Eugene Deslaw

u. a. sollen wesentliche Topoi von Rosenfelds dem Geist der Aufklärung

verpflichteter Filmkritik praktisch zur Anschauung gebracht werden: die

Darstellung des Proletarierlebens, des Ersten Weltkriegs, der Frau im Film.

www.filmarchiv.at www.viennale.at

Präsentation im Rahmen der Viennale 2007:

Buch-, DVD-Edition »Proletarisches Kino in Österreich«

im Verlag Filmarchiv Austria

Band 1

Christian Dewald (Hg.)

Arbeiterkino. Linke Filmkultur der Ersten Republik

Band 2

Brigitte Mayr / Michael Omasta (Hg.)

Fritz Rosenfeld, Filmkritiker

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WiderstandsChronologie im Radio:

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Konzept der WiderstandsChronologie gescheitert!

Wenn in Wien die meisten „linken“ Demos von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt werden, ist eine solidarische Dokumentation meist nicht mehr möglich. Das Konzept der WiderstandsChronologie muss sich daher ändern.

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  • Ohne Titel Sa.., 31. Oktober 2026
    Ich hätte nach Einbruch der Dunkelheit auch noch in die Mitterhofergasse in #Wien21 geschaut, weil es für dort auch einen #GenZregelt-Aufruf gab. Allerdings kannte ich für dort keine Uhrzeit und war möglicherweise viel zu spät oder zu früh dort. Jedenfalls sah ich außer viel Polizei nichts Auffälliges – quasi für Halloween gewöhnliches Straßenbild. Ohne Ohropax […]
  • Ohne Titel Sa.., 31. Oktober 2026
    Den vereinzelten Aufrufen zu einer #GenZregelt-Demo in #Wien folgten rund 350–400 Personen – anscheinend vorwiegend aus K-Gruppen. Transparente und Flaggen von LW, RKP, YS, Palästina … Demonstrant*innen sammelten sich vorm Parlament und ziehen zur Uni Wien.#w3110
  • Ohne Titel Mo.., 26. Oktober 2026
    Das Gedenken an Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hat, vom 26. Oktober 2026 zum Nachhören:https://cba.media/799405#Wehrmachtsdeserteure #Deserteure #Gedenken
  • Ohne Titel Mo.., 26. Oktober 2026
    Rund 26 Personen gedenken auch heuer an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hat, der #Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz. #Deserteure #Gedenken
  • Ohne Titel So.., 25. Oktober 2026
    #FRAUENStreik #WienEin Großteil der Reden beim FRAUEN*Streik am 24. Oktober 2026 vor dem Parlament zum Nachhören:https://cba.media/799314

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Dieser Tage vor 26 Jahren: WiderstandsChronologie gegen Schwarzblau 2000

Logo TATblatt-WiderstandsChronologie
Im Feber 2000 bildeten ÖVP und FPÖ schon einmal eine rechts-rechtsextreme Koalition. Bis zur Angelobung zogen Tag und Nacht Antifaschist*innen protestierend durch Wien. Die Minister*innen gelangten nur auf unterirdischen Wegen zur Angelobung in die Präsidentschaftskanzlei. Noch jahrelang zogen Donnerstagsdemos durch Wien. Das TATblatt dokumentierte alle Protest- und Widerstandsaktivitäten in der TATblatt-WiderstandsChronologie:


Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Der Spätsommer der Solidarität mit geflüchteten Menschen 2015

Ein Rückblick mit auf Radio ORANGE 94.0 ausgestrahlten Nachrichtenbeiträgen und Sondersendungen:

⇒ https://nochrichten.net/?p=2039

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