März 2026
Anfang März 2026: Demonstrationen für und gegen das Mullah-Regime im Iran
Am 1. März, dem Tag nach Beginn des Präemptivangriffs von Israel und USA auf den Iran,
- demonstrierten tausende Menschen gegen das iranische Mullah-Regime und für Reza Pahlavi als von ihnen gewünschtem neuem Schah. Ich war nicht dort und konnte daher nicht zählen.
- demonstrierten Antiimperialist*innen am Stephansplatz gegen den Angriff auf den Iran und zeigten mit Flaggen der islamischen Republik und Bildern des obersten Führers Ali Chamenei Unterstützung für das Mullah-Regime.
Am 2. März
- demonstrierten 200–230 Menschen gegen einen Krieg gegen den Iran sowie gegen Imperialismus, aber auch gegen das Mullah-Regime sowie gegen einen Schah (Sigmund-Freud-Park–Parlament)
Am 4. März
- demonstrierten Gegner*innen des Mullah-Regimes vor dem Islamischen Zentrum Imam Ali in Wien-Floridsdorf gegen eine drinnen stattfindende Trauerfeier für den beim israelisch/US-amerikanischen Angriff auf den Iran getöteten obersten Führer Ali Chameini. Laut Angaben des Fotografen „Esterreicher“ auf Bluesky nahmen daran 100 bis 150 Personen teil. An der Trauerfeier nahmen laut Polizei „mehrere hundert Personen“ teil. Nach Angaben der Polizei endete die Trauerveranstaltung um 20 Uhr. Zirka um 21 Uhr seien alle Teilnehmer*innen abgeströmt gewesen und die Gegenkundgebung beendet worden. Um 21:30 habe die Polizei ihren Einsatz beendet. Wenige Minuten darauf seien dann wieder 70 Personen vor das Islamische Zentrum Imam Ali zurückgekehrt und „in eine körperliche Auseinandersetzung“ „geraten“. Dabei seien auch Stöcke und Holzlatten verwendet worden. Neun Personen seien verletzt worden, sieben davon wurden in ein Spital gebracht.
Am 7. März
- demonstrierten rund 500–600 Personen unter dem Motto „Hands off Iran“ – mit Flaggen der islamischen Republik und Palästinas sowie Bildern von Chamenei – gegen Krieg und Imperialismus (und gegen Israel …).
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7. März 2026: Männerkundgebung gegen Gewalt an Frauen
1200–2000 Personen nahmen am 7. März 2026 vor dem Parlament in Wien an einer „Männerkundgebung“ zum Thema „Männer gegen Gewalt an Frauen – Männer gegen Femizide“ teil.
Aufnahme der kompletten Kundgebung:
⇒ https://cba.media/762138
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8. März 2026: Feministischer Kampftag
- „Make feminism a threat again!“
Rund 660–710 Personen demonstrieren mit Feminism Unlimited Wien für einen universellen Feminismus. (Helmut-Zilk-Park–Karlsplatz)
Die Reden auf der Feminism-Unlimited-Wien-Demo vom 8.3.2026 zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/762231 - Take back the streets
An der Take-back-the-streets-Demo zum feministischen Kampftag (an der in den letzten Jahren wiederholt Vergewaltigungen von Israel*innen als politischer Widerstand von von den Organisator*innen geduldeten und ausdrücklich begrüßten Teilnehmer*innen verharmlost und rechtfertigt worden waren ) dürften viele tausende Menschen teilgenommen haben. (Ich war nicht dort und konnte sie daher nicht zählen.)
(Märzpark–Heldenplatz) - Eine Kundgebung und Demonstration zum „internationalen Frauen-/Lesben-/Migrantinnen-Kampftag“ des FrauenLesbenZentrums oder dessen Umfeld ging vom Platz der Menschenrechte los.
Wer wissen will, warum es die universelle und antisemitismuskritische Feminism-Unlimited-Demo (trotz Drohungen gegen die Organisator*innen) neben der Take-back-the-Streets-Demo und der FZ-Demo gibt, kann dies in der Aufnahme der Reden auf der Feminism-Unlimited-Demi insbesondere in dem am Anfang verlesenen Aufruf und in einem Statement der alten Take-Back-the-Streets-Orga ca. ab Minute 19 hören.
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9. März 2026: Frauen*Streik vor dem Parlament
600–800 Personen beteiligten sich am 9. März 2026 an einer feministischen Frauen*streikaktion in Wien, saßen, lagen und tanzten vor dem Parlament.
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9. März 2026: Frauenstreik-Kundgebung und Betriebsversammlung
150–200 Personen nahmen am 9. März auf der Mariahilfer Straße an einer Frauenstreik-Kundgebung und Betriebsversammlung von Beschäftigten im Gesundheits-, Bildungs-, Pflege- und Sozialbereich für ausfinanzierte, faire und sichere Arbeit und ein gutes Leben für alle teil.
Aufnahme von Reden auf der Kundgebung:
⇒ https://cba.media/762456
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12. März 2026: Protest bildender Künstler*innen für Anerkennung des Künstler*innenausweises im Kunsthistorischen Museum Wien
„Wir produzieren, ihr stellt aus.“
Rund 100 bildende Künstler*innen demonstrierten am 12. März 2026 vor dem Kunsthistorischen Museum Wien für die Anerkennung des internationalen Künstler*innenausweises, mit dem es in den meisten anderen Kunstmuseen auf der Welt freien Eintritt gibt.
Aufnahme der Reden und der Open-Mic-Beiträge:
⇒ https://cba.media/763071
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14. März 2026: Protestpicknick gegen Verbauung einer Wiese am Donaukanal
Rund 20 Personen beteiligten sich am 14. März 2026 an einem Protestpicknick gegen die Verbauung einer bislang öffentlich benutzbar gewesenen Wiese am Donaukanal fur einen Schanigarten des Otto-Wagner-Schützenhauses. (Zu Beginn der Protestaktion sollen es mehr gewesen sein.)
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15. März 2026: Kundgebung zum Long-Covid-Awareness-Day
700–1000 Personen demonstrierten am 15. März 2026 vor dem Parlament in Wien anlässlich des Long-Covid-Awareness-Tags mit der Initiative MUT – ME: Unterstützung und Teilhabe – für ein besseres Gesundheitssystem, Anerkennung von und Versorgung für alle Betroffenen von Long Covid, ME/CFS und anderen postakuten Infektionssyndromen.
Die Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/763779
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21. März 2026: „Hände weg von Kuba“
260–290 Personen beteiligten sich am 21. März 2026 in Wien an einer Kuba-Solidaritätsdemonstration – für ein Ende der US-Blockade.
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21. März 2026: Neujahrsfeiern
Zig Menschen feierten am Nachmittag mit dem Forum iranischer Frauen vor dem Parlament Nowruz, das iranische Neujahrsfest, um ein „Zeichen für Freiheit, Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft“ zu setzen.
Am Heldenplatz feierten hunderte mit der kurdischen Diaspora-Föderation das kurdische Neujahrsfest Newroz.
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22. März 2026: Femi(ni)zid-Gedenken am Karlsplatz
Kevin berichtete: Rund 25 Personen versammelten sich am 22. März am („ehemaligen“) Karlsplatz, um den letzten Femi(ni)ziden zu gedenken und gemeinsam Raum zu nehmen.
Mit Straßenkreiden wurden Sprüche auf den Platz gemalt. In der Mitte war, umgeben von Teelichtern, ein Gedenktuch ausgelegt, das aus kleineren Tüchern zusammengenäht war, auf denen jeweils ein Femi(ni)zid seit 2025 aufgelistet war. Am 22. März wurden drei kleine Tücher dazugenäht, denn so viele Femi(ni)zide gab es seit dem letzten Gedenken schon wieder. (gekürzt)
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26. März 2026: Keine Kundgebung gegen hohe Fahrpreise
Zu einer Kundgebung gegen die hohen Fahrpreise der öffentlichen Verkehrsmittel vor der Uni Wien, zu der u. a. die ÖH aufgerufen hatte, kamen nur rund 10 Leute, darunter offenbar keine*r von den Aufrufenden. Die „Menge“ zerstreute sich nach rund einer halben Stunde.
Wie ich später erfahren habe, war die Kundgebung wenige Stunden zuvor abgesagt worden.
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28. März 2026: „Wir alle sind Minnesota“
80–90 Personen demonstrierten am 28. März 2026 mit der Plattform für eine menschliche Asylpolitik anlässlich des internationalen Tags gegen Rassismus vom Bahnhof Ottakring stadteinwärts zum PAZ Hernalser Gürtel und zum Yppenplatz.
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28. März 2026: „No Tyrants, No Kings, No Trump“
Gleichzeitig mit den riesigen No-Kings-No-Trump-Demonstrationen in den USA protestierten am 28. März 2026 auch in Wien rund 300 Personen am Karlsplatz gegen den US-Präsidenten und richteten ihm aus: You’re fired!
Die Kundgebung zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/766333
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Fortsetzung folgt.
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