Okt 132018
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Fast 200 demonstrierten am 30. September in #Wien am Platz der Menschenrechte Solidarität mit den Besetzer*innen des Hambacher Forsts. [Redenausschnitt – Danke an Jutta Matysek für die Aufnahme.]

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Am 4. Oktober war wieder Donnerstag. Unter diesem Motto wurde versucht, an die Donnerstagsdemonstrationstradition des Widerstands gegen die schwarzblaue Regierung im Jahr 2000 anzuschließen. Es gab zwar keine Demo, sondern eine dreistündige Kundgebung am Ballhausplatz. Dafür dürften je nach Zähl- oder Rechenmethode zwischen rund 10.000 und 20.000 Menschen teilgenommen haben.
Am nächsten Donnerstag, dem 11. Oktober, beginnt die Donnerstagsdemo um 18 Uhr wegen einer Bannmeile vor der ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse. An diesem Tag soll es auch tatsächlich eine Demo und nicht nur eine Kundgebung geben. [gebauter Beitrag]

Erklärung zu den Teilnehmer*innenzahlen:
Im Gegensatz zu bewegten Demos, wo die Demonstrant*innen einfach beim Vorbeigehen gezählt werden können, kann ich die Zahl der Teilnehmenden an einer Standkundgebung nicht verlässlich ermitteln. Dazu wäre ein Blick von oben notwendig, der mir verwehrt ist.
Ich kenne einfach keine verlässliche für mich durchführbare Zählmethode. Daher sind diesbezüglich Zahlenangaben auch von mir zwangsläufig sehr ungenau und möglicherweise falsch.
Ich habe am 4. Oktober versucht, durch mehrfaches Durchqueren der Kundgebung mit gleichzeitigem Zählen nebeneinander stehender Menschen quasi ein Raster zu bilden, aus dem ich die Teilnehmer*innenzahl annäherungsweise errechnen wollte. Dabei kam ich zu einem Ergebnis von 15.000 bis 20.000 Menschen.
Diese Zahl wurde berechtigterweise von vielen als unrealistisch infrage gestellt.
Ich habe daraufhin versucht, anhand eines maßstäblichen Plans vom Ballhausplatz die Fläche zu errechnen, auf der Demonstrant*innen dicht nebeneinander gestand sind – etwa 3 bis 4 Personen pro Quadratmeter. Das dürften etwa 3.000 bis 4.000 Quadratmeter gewesen sein. Daraus ergäbe sich eine realistischere Angabe von 10.000 bis 15.000 Menschen.
Auf Twitter erklärte jedoch @lumbricus, dass er die Fläche abgegangen und dabei auf 6.000 Quadratmeter gekommen sei. Das würde wieder auf eine Teilnehmer*innenzahl von 15.000 bis 20.000 hindeuten.
Letztendlich lässt sich einigermaßen verlässlich nur sagen:
Es waren zwischen 10.000 und 20.000 Menschen auf der ersten Donnerstagsdemo.

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Zum Abschluss einer Aktionswoche gegen Abschiebungen nach Afghanistan im Rahmen der Kampagne #SicherSein fanden am 8. Oktober Mahnwachen in Wien, Linz und Innsbruck statt. Rund 250 Personen forderten vor dem Innenministerium Sicherheit für geflüchtete Menschen … [Redenausschnitte]

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Am 11. Oktober war wieder Donnerstag, und so kamen wieder 5.000 bis 6.000 Menschen zusammen, um gegen die rechtsextreme Regierung zu demonstrieren. Treffpunkt war ausnahmsweise wegen einer Bannmeile die Lichtenfelsgasse vor der ÖVP-Zentrale. Danach wurde zum Urban-Loritz-Platz gezogen. Dort wurden unter dem Titel „DonnersTEXT“ die Stimmen vor allem gegen Angriffe auf Pressefreiheit und Künste erhoben. [Ausschnitte]

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Am 12. Oktober war österreichweiter Aktionstag gegen den sozialen Kahlschlag. In Wien gab es Aktionen vor dem AMS in der Redergasse sowie vor den Bahnhöfen Wien Mitte und Ottakring. Vor Wien Mitte bastelte das „kritische Netzwerk aktivistischer sozialer Arbeit – KNAST“ mit Schnüren an einem symbolischen sozialen Netz. In Ottakring wurde neben einer Kundgebung von unter anderem „Raum für alle“, „Sozial aber nicht blöd“, „Resilienz – Aktionsbewegung für soziale Verantwortung“ und „Bündnis Flüchtlingsarbeit“ eine Mauer aus den Bausteinen des sozialen Kahlschlags errichtet, um sie später gemeinsam einreißen zu können. [Interview, O-Töne]

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Für zwölf Stunden war eine Kundgebung des ÖGB gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche am 12. Oktober vor dem Haus der Industriellenvereinigung am Schwarzenbergplatz angekündigt. Beginn war um 9 Uhr. Zeitweise waren deutlich mehr als 100 Menschen anwesend. Beendet wurde die Kundgebung schließlich bereits nach etwas mehr als 10 Stunden, weil sie die angebliche Freiwilligkeit eines 12-Stunden-Tages Ernst nehmen, hieß es seitens der Veranstalter*innen.

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In ganz Europa wurde am 13. Oktober unter dem Titel 13-10 gegen Nationalismus auf die Straße gegangen. In Wien gab es mehrere Bühnen und Speakers Corners auf der Mariahilfer Straße. Ein Schwerpunktthema war die Pressefreiheit.
[Ausschnitte]

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Und 161 Menschen demonstrierten am 13. Oktober in Wien für Freiheit für den vor mittlerweile genau 20 Jahren inhaftierten Mitbegründer der PKK, Abdullah Öcalan.

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https://cba.fro.at/385467

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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PS.: Music4HumanRights gibt es freilich immer noch. Jede Woche wird Dienstag oder Mittwoch gegen die Regierung um 16:30 am Minoritenplatz gegen die Regierung angesungen, die nächsten Male am Mi., 17.10.; Di., 23.10.; Di., 30.10.; Mi., 7.11.; Di., 13.11.; Mi., 21.11.

 Posted by on Sa., 13. Oktober 2018 at 19:36
Sep 292018
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie.

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Dies ist ja eigentlich eine Chronik von Protestaktivitäten in Wien. Wegen der überregionalen Bedeutung sollen hier dennoch auch die Demonstrationen gegen den EU-Gipfel in Salzburg am 19. und 20. September erwähnt werden, wie etwa die Demo „Seebrücke statt Festung Europa“, an der laut Michael Bonvalot, der meistens realistische Angaben macht, rund 1300 Personen teilgenommen haben. Die Radiofabrik Salzburg hat live berichtet. Auch Radio Orange hat die Übertragung übernommen. Für das Nachrichtenmagazin der freien Radios „Stimmlagen“ hat ein Sprecher der Plattform „Radikale Linke“ während der Abschlusskundgebung berichtet: [Ausschnitt aus Interview aus „Stimmlagen“ vom 20. September 2018: https://cba.fro.at/383867]

Während der Abschlusskundgebung hat die Polizei begonnen, Personen einzukesseln und Pfefferspray einzusetzen. Laut Rechtshilfe seien vier Personen festgenommen worden. Und gegen eine dieser Personen sei Untersuchungshaft verhängt worden.

Mehr Informationen dazu gibt es auf https://nos20soli.blackblogs.org/

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Vom 22. September bis zum 26. September in der Früh stand am Heldenplatz beim Reiterstandbild Erzherzog Karls ein mit Gittern begrenztes nachgebautes Wartelager, mit sechs Menschen darin, die damit Solidarität mit Asylwerber*innen zeigen wollten, die in Niederösterreich, wenn es nach Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl geht, künftig in derart kleinen Lagern untergebracht werden sollen und diese nicht mehr als drei Tage im Monat verlassen dürfen. Wir sprachen mit ihnen: [Interview]

Am 25. September beteiligten sich rund 150 Menschen an einer Kundgebung beim Wartelager. [Ausschnitt Kundgebung]

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Zwischen 350 und 400 Menschen, vor allem Kinder, radelten am 22. September bei der KidicalMass durch Wien, und demonstrierten damit für sicheres Radfahren für Kinder. Ansonsten war vom vorgeblich autofreien Tag in Wien nicht viel zu merken. [Interviews]

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Nur um die 20–30 Teilnehmer*innen nahmen am 28. September an einer #MietenRunter-Kundgebung gegen Lagezuschläge am Viktor-Adler-Platz in Wien 10 teil. Es blieben aber relativ viele Passant*innen stehen, um zuzuhören: [Ausschnitt Reden]

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Rund 40 Personen beteiligten sich am 28. September vor dem Bahnhof Wien Mitte an einer Kundgebung zum internationalen Tag für das Recht auf sichere Abtreibung. 22 zogen später noch zum Gesundheitsministerium. [Ausschnitt Rede]

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https://cba.fro.at/384450

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 29. September 2018 at 18:18
Sep 222018
 

Vom 22. September bis zum 26. September in der Früh steht am Heldenplatz beim Reiterstandbild Erzherzog Karls ein mit Gittern begrenztes nachgebautes Wartelager, mit sechs Menschen darin, die damit Solidarität mit Asylwerber*innen zeigen, die in Niederösterreich, wenn es nach Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl geht, künftig in derart kleinen Lagern untergebracht werden sollen. Wir sprachen mit ihnen:

https://cba.fro.at/383964

Mehr Informationen:
https://wartelager.wixsite.com/protestaktion
https://www.facebook.com/events/260544627931331/

 Posted by on Sa., 22. September 2018 at 18:35
Sep 152018
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

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Am 8. September zu Mittag wurde im 22. Bezirk anlässlich eines Treffens der EU-Finanzminister*innen im Austria Center Vienna gegen eine Spar- und Kürzungspolitik auf Kosten der Bevölkerung und gegen die Streichung von Förderungen für Fraueneinrichtungen demonstriert. Es hätte für das aufrufende Bündnis der Auftakt für einen heißen Herbst werden sollen. Gekommen sind allerdings nur 165 Demonstrant*innen.

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Rund 100 Menschen forderten am Nachmittag des 8. Septembers am Praterstern bei einer vor allem von im Sozialbereich tätigen Menschen organisierten Kundgebung: öffentlichen #RaumFürAlle*, ein Ende der Schikanierung bettelnder Menschen, bedarfsorientierte Mindestsicherung, menschenwürdige Migrations- und Asylpolitik sowie eine Wohnungspolitik, die Zugang zu leistbarem Wohnen schafft –

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Gleich zwei rechtsextreme Versammlungen gab es am 8. September in Wien. Am Nachmittag forderte eine recht kleine Gruppe am Ballhausplatz den EU-Austritt Österreichs. Am Abend zogen wie schon im vergangenen Jahr überwiegend identitäre Rechtsextreme im Gedenken an die Schlacht vom Kahlenberg 1683 vom Kahlenberg zum Leopoldsberg. Hunderte Antifaschist*innen protestierten dagegen wieder am Cobenzl, der zuvor von den Rechtsextremen als Ziel ihres Aufmarsches angegeben worden war.

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Am 13. September demonstrierten rund 1700 Menschen anlässlich der EU-Flüchtlingskonferenz vom Praterstern nach Kaisermühlen, in die Nähe des Austria Center Vienna – ihr Motto: „Baut Brücken, nicht Mauern!“
Schon vor der Demonstration fassten unter anderem die Menschenrechtssprecherin der Wiener Grünen, Faika El-Nagashi und Erich Fenninger von der Volkshilfe zusammen, worum es geht:

Unmittelbar nach dem Ende der Abschlusskundgebung bei der U-Bahnstation Kaisermühlen prügelte ein mutmaßlich Rechtsextremer auf Kundgebungsteilnehmer*innen ein. Er konnte von Antifaschist*innen aus der Demonstrant*innenmenge gedrängt werden und wurde später von der Polizei weggeführt. Nach einer kurzen Amtshandlung durfte er wieder gehen. Ein Twitter-User, der sich als die betreffende Person ausgab, gab an, dass ihm in der Menge seine „Kekistan“-Flagge weggenommen worden sei, die er zurückhaben wollte. Die der nationalsozialistischen Reichskriegsflagge ähnliche Flagge der fiktiven Nation Kekistan entstand aus Internet-Memes rechtsextremer Gruppen in den USA. Die Attacken auf Antifaschist*innen streitete der mutmaßlich rechtsextreme Angreifer in seinem Tweet nicht ab. Vielmehr erklärte er, dass er, wäre er nicht von „hunderten Zecken“ – gemeint sind damit die antfiaschistischen Demonstrant*innen – umzingelt gewesen, wäre er „zum Wolf geworden und hätte die paar Schmalschultrigen zerfetzt“.

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Am Freitag, dem 14. September, protestierten fast 500 Menschen mit der GPA-DJP vor dem Sozialministerium gegen die Kürzung des Arbeitsmarktbudgets. Durch die Kürzung der Fördermittel für das Arbeitsmarktservice müssen Qualifizierungsmaßnahmen, Deutschkurse und andere Programme ersatzlos gestrichen werden und Trainer*innen in Ausbildungseinrichtungen verlieren ihren Job, hieß es.

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Am Samstag, dem 15. September protestierten vor der Oper rund 150 Menschen gegen iranische Raketenangriffe auf Kurd*innen im Nordirak am 8. September und gegen die Hinrichtung kurdischer Aktivist*innen im Iran.

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Die rechtsextreme Partei „Die Stimme“ des aus der FPÖ ausgeschlossenen ehemaligen RFS-Wien-Obmanns Markus Ripfl rief für Samstag, dem 15. September, zu einer „Trauerkundgebung gegen den Multikultiterror“ vor der deutschen Botschaft in der Gauermanngasse auf. Ganze 21 Personen nahmen an der Kundgebung teil. Die Trauerrede von Ripfls ging dann aber vom Schillerplatz entgegen tönenden Sprechchören von Antifaschist*innen etwas unter.

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In Passau fand am Samstag, dem 15. September eine von antifaschistischen und antirassistischen Gruppen aus Deutschland und Österreich organisierte grenzüberschreitende Demonstration für grenzüberschreitende Solidarität statt. Darüber lagen bei Fertigstellung dieser WiderstandsChronologie aber noch keine genaueren Informationen vor.

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https://cba.fro.at/383444

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

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Ergänzung: Am Minoritenplatz wird freilich weiterhin wöchentlich gegen die Regierung angesungen. Am 11. September waren bereits 160 Menschen beteiligt. Die nächsten Termine für Music4HumanRights:
Mi., 19.9.; Di., 25.9.; Mi., 3.10.; Di., 9.10.; Mi., 17.10.; …, jeweils um 16:30.

 Posted by on Sa., 15. September 2018 at 19:28
Sep 012018
 

Willkommen bei der ersten WiderstandsChronologie nach der Sommerpause mit einem Rückblick auf Protestaktivitäten in Wien seit der letzten Ausgabe am 8. Juli.

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Seit dem 10. Juli 2018 treffen sich zahlreiche Menschen – inzwischen sind es meistens mehr als 100 – ein Mal in der Woche am Dienstag oder Mittwoch um 16:30 vor dem Innenministerium am Minoritenplatz, um „gegen den aufkommenden Faschismus, für Solidarität, Humanität, Demokratie und Menschenrechte“ Friedens- und Protestlieder zu singen. Das nächste Mal gibt es „Music4HumanRights“ übrigens am Mittwoch, dem 5. September um 16:30 am Minoritenplatz.
[kurzer Ausschnitt aus „Basti Tschau“]

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Am 12. Juli feierten der österreichische Cartellverband und der Mittelschülerkartellverband in der Stiegl-Ambulanz am Unicampus im alten AKH ein Sommerfest mit Sebastian Kurz. Auch rund hundert Regierungsgegner*innen versammelten sich beim von der Polizei schwer bewachten Zugang zum Fest.
[Interview mit Demonstrant*innen]
Die Proteste beschränkten sich auf das Skandieren von Parolen. Die Polizei zerrte gegen 20 Uhr dennoch überraschend und ohne erkennbaren Grund zwei Personen aus der Menge. Einer, hieß es in einer spontanen Begründung eines Polizisten, soll mit seinem Fotoapparat der Polizei zu nahe gekommen sein. Nach Beschimpfungen, Drohungen und Identitätsfeststellungen wurden beide wieder freigelassen.
Eine weitere Amtshandlung gegen eine protestierende Person mit unbekanntem Ausgang gab es bereits kurz nach 17:30.

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Während der sommerlichen Hitzewelle forderten Tierrechtler*innen wiederholt „Hitzefrei für Fiakerpferde“. So etwa am 30. Juli am Stephansplatz.
[Interview mit einem Aktivisten]

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Am Jahrestag des Abwurfs einer Atombombe auf Hiroshima am 6. August gedachten in Wien rund 80 Menschen der Opfer der Atombombenabwürfe 1945 und demonstrieren mit Laternen „für eine Welt ohne Atomwaffen, AKWs und Krieg“ vom Stephansplatz zum Karlsplatz.

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Wie in ganz Europa fanden am 4. August auch in Wien unter dem Titel „Seebrücke“ Aktionen gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung statt, für das Recht, Menschen auf der Flucht zu helfen. Am Karlsplatzteich wurden hunderte orangefarbene Papierschifferln zu Wasser gelassen. Am 9. August demonstrierten rund 500 Menschen vom Schwedenplatz zum Innenministerium für „offene und sichere Reisewege für alle“ sowie „Solidarität mit allen Flüchtenden, Migrant*innen und Seenotretter*innen“.
[Ausschnitte aus Reden]

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Fast 300 Menschen nahmen am 9. August am Grinzinger Friedhof Abschied vom streitbaren Menschenrechtsaktivisten, Antirassisten und Radiomacher Di-Tutu Bukasa. Nach dem Begräbnis zogen rund 60 Personen in einem Walk of Silence durch die Innenstadt. In Erinnerung an Di-Tutu Bukasa.

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Zirka 100 Personen kamen am 18. August zu einer künstlerischen Intervention von One Billion Rising beim Deserteursdenkmal beim Bundeskanzleramt in Wien, um gegen Kürzungen und Streichungen von Förderungen für One Billion Rising und andere feministische Initiativen zu protestieren.
[Interview mit One-Billion-Rising-Aktivistin Aiko Kazuko Kurosaki]

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Am 26. August demonstrierten rund 80 Personen mit Epicenter.works am Wiener Stephansplatz für ein „zeitgemäßes Urheberrecht“, gegen Uploadfilter und gegen ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger, „damit das Internet nicht zur Sackgasse wird“.
[Interview mit Thomas Lohninger von Epicenter.works]

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Am 28. August protestierten rund 60 Menschen mit SambaAttac vor dem Bahnhof Wien Mitte für „soziale Sicherheit statt Kicklsteckenpferde“.
[kurzer Ausschnitt aus Veranstaltung]

https://cba.fro.at/382533

Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederhören.

 Posted by on Sa., 1. September 2018 at 15:55