Jun 102017
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Am Dienstag, dem 30. Mai, fand wieder eine Massenabschiebung von Schutzsuchenden per Charterflug nach Afghanistan statt. Wieder einmal wurde dagegen neben dem Polizeianhaltezentrum an der Rossauer Lände demonstriert. Und wieder einmal vergebens.
[Ausschnitte Interview]
Link zu einem O94POLITIK SPEZIAL über diese Kundgebung: https://cba.fro.at/342020

Mehr als 250 Menschen gedachten am 2. Juni beim Marcus-Omofuma-Stein am Platz der Menschenrechte der Opfer des Bombenanschlags in Kabul vom 31. Mai.
[Ausschnitte aus Interviews]
Link zu einem O94POLITIK SPEZIAL über die Gedenkveranstaltung: https://cba.fro.at/342390

Am 2. Juni war auch internationaler Hurentag. In Wien fand dazu auch heuer wieder eine Kundgebung am Urban-Loritz-Platz statt. Unterstützende Organisationen forderten einen respektvollen Umgang mit Sexarbeiter*innen und die Durchsetzung von Rechten für Sexarbeiter*innen, die auch für andere Berufe gelten.
[Ausschnitt aus einer Rede auf der Kundgebung]

Am 6. Juni kamen 35 Personen zu einer Kundgebung von Linkswende und Sozialistischer Jugend Wien vor dem Parlament gegen eine FPÖ-Veranstaltung zum 65-jährigen Bestehen des Rings freiheitlicher Studenten, die im Parlament stattfand.
[Ausschnitt aus einer Rede auf der Kundgebung]

Feiern und vernetzen war das Ziel eines Straßenfestes vor dem und im Amerlinghaus, das am 9. Juni stattfand. Denn linke und kritische Bündnisse seien nötig, um für gute Lebensräume für alle zu kämpfen, hieß es.

Ebenfalls am 9. Juni demonstrierten einmal mehr 580 Personen gegen Abschiebungen. Dabei stand wieder insbesondere die Forderung nach einem sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan im Vordergrund.
[Ausschnitte aus Reden auf der Kundgebung]

Und am 10. Juni veranstaltete die Plattform 20000 Frauen die dritte feministische Tischgesellschaft auf der Mariahilfer Straße.

Das war die WiderstandsChronologie.
Auf Wiederhören.


https://cba.fro.at/342746

 Posted by on Sa., 10. Juni 2017 at 17.10
Mai 312017
 

Am Dienstag, dem 30. Mai, fand wieder eine Massenabschiebung von Schutzsuchenden per Charterflug nach Afghanistan statt. Wieder einmal wurde dagegen neben dem Polizeianhaltezentrum an der Rossauer Lände demonstriert. Und wieder einmal vergebens.

Ein Interview über den Grund der Demonstration am 30. Mai und eine Aufzeichnung fast aller Wortmeldungen auf der Kundgebung:

https://cba.fro.at/342020

 Posted by on Mi., 31. Mai 2017 at 00.17
Mai 272017
 

Willkommen bei der WiderstandsChronologie

Am 16. Mai beendete die Polizei wieder mal eine Hausbesetzung in Wien, diesmal in der Jagdschlossgasse in Hietzing. Zwölf Tage lang war das Gebäude belebt und kulturell genutzt worden, die meiste Zeit, ohne es groß öffentlich hinauszuposaunen. Am 16. Mai wurde das Haus wegen der drohenden Räumung durch die Polizei verlassen. Mehr Informationen stehen auf evora.noblogs.org.

Als Reaktion auf den Nationalsozialismus verharmlosende, antisemitische, behindertenfeindliche, frauenverachtende, sexistische, rassistische und gegen Muslim*innen hetzende Internetpostings von Funktionär*innen der ÖVP-Studierendenorganisation AG am Juridicum veranstaltete die jüdische österreichische Hochschüler*innenschaft am 16. Mai neben dem Juridicum eine Kundgebung gegen Diskriminierung an der Universität. 130 Personen nahmen daran teil.
[Ausschnitte aus Rede]
Link zur Aufzeichnung der kompletten Kundgebung: https://cba.fro.at/341804

Am 17. Mai zogen rund 180 Personen anlässlich des internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie #IDAHOT über die Mariahilfer Straße zum Platz der Menschenrechte
[kurzer Redenausschnitt]
Link zu kompletter Aufnahme der Abschlusskundgebung: https://cba.fro.at/341294

Am 20. Mai beteiligten sich 1000–1300 Personen an einer Demo gegen Abschiebungen nach Afghanistan:
[Redenausschnitte]
Link zur kompletten Aufnahme von Auftakt- und Abschlusskundgebung: https://cba.fro.at/341233

Seit Jahren setzt sich die Initiative „Gedenken Hadersdorf am Kamp“ unter anderem mit Unterstützung des KZ-Verbands Wien für eine würdige Gedenkstätte in Hadersdorf am Kamp ein, die an die Ermordung von 61 politischen Gefangenen im April 1945 am Friedhof von Hadersdorf am Kamp erinnern soll. Die Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus sind am 6. April 1945 angesichts der nahenden roten Armee aus dem Gefängnis Krems-Stein entlassen worden, haben sich zu Fuß in Richtung Wien aufgemacht, sind aber schon in Hadersdorf am Kamp im Zusammenwirken von Volkssturm, Gendarmerie und SS angehalten und am 7. April erschossen worden.
Seit 2009 gibt es eine Gedenktafel am Friedhof von Hadersdorf am Kamp, der an die Ermordung von 61 Gefangenen erinnert. Damit werde nach Ansicht des KZ-Verbands suggeriert, dass es sich bei den Ermordeten um Verbrecher gehandelt habe, und nicht um Widerstandskämpfer. Deshalb wird seit Jahren immer wieder mit Farbe das Wort „politische“ ergänzt, das von der Gemeinde immer wieder entfernt wird.
Derzeit laufen wegen dieser Ergänzungen polizeiliche Ermittlungen wegen Sachbeschädigung. Im Zuge dieser Ermittlungen wurde am 8. Mai die Tochter eines der ermordeten politischen Gefangenen von der Polizei einvernommen. Der KZ-Verband Wien ruft zu Selbstanzeigen von solidarischen Antifaschist*innen auf, die die immer wieder erfolgende Ergänzung auf dem Gedenkstein gutheißen. Außerdem ruft die Initiative Gedenken Hadersdorf am Kamp dazu auf, einen offenen Brief an die Bürgermeisterin von Hadersdorf am Kamp und an die Landeshauptfrau von Niederösterreich zu schicken, in dem ein Gespräch über die Errichtung einer würdigen Gedenkstätte vorgeschlagen wird. Christine, die Tochter eines der ermordeten politischen Gefangenen, erzählt von ihrem Einsatz für ein würdiges Gedenken:
[Ausschnitt aus Interview]
Link zum kompletten Interview: https://cba.fro.at/341802
Link zum offenen Brief: https://www.facebook.com/Gedenken-Hadersdorf-am-Kamp-1039514396150335/

https://cba.fro.at/341797

 Posted by on Sa., 27. Mai 2017 at 17.25
Mai 252017
 

Mit Ende Mai muss der Verein die Räume in der Thelemangasse 4 im 17. Bezirk verlassen. Damit ist die Geschichte des für die Wiener Kunst- und Kulturszene so bedeutenden Raums zu Ende. Zum Abschied trafen wir uns mit drei im mo.ë aktiven Leuten, sprachen über die Geschichte des Projekts, über dessen Probleme, und fragten, woran es scheiterte. Und wir machten mit ihnen einen letzten akustischen Rundgang durch das mo.ë, das mehr Aktivitäten Platz bot, als manche Besucher*in ahnen konnte.

https://cba.fro.at/341584

 Posted by on Do., 25. Mai 2017 at 19.43