Jul 082009
 

250 Leute sammelten sich am Nachmittag nach der Räumung der Besetzung am Augartenspitz, um weiter und noch viel mehr gegen die Verbauung durch einen sog. „Konzertkristall“ der Sängerknaben zu protestieren. 150 von ihnen machten sich dann zu einer Demonstration in Richtung des bestehenden Sängerknabendomizils auf. Nicht unbedingt geplant aber doch fanden sich die Demonstrant_innen plötzlich in den für die Öffentlichkeit streng versperrten Barockgärten der Sängerknaben wieder.

Bis in die Nacht wird noch weitergefeiert. Besetzt werde aber vorerst nicht weiter, um die Kräfte zu sparen für den Beginn von wirklichen Bauarbeiten, heißt es.

 Posted by on Mi., 8. Juli 2009 at 16:54
Jul 082009
 

Rund 200 Personen – unter ihnen Studierende, Lehrende und Schüler_innen – demonstrierten am Mittwoch, 8. Juli gegen die geplante Novelle des Universitätsgesetzes und überhaupt gegen Bildungsabbau.

Nach einer Kundgebung vor der Universität bildete sich eine Spontandemo, die über Universitätsstraße und so gen. Zweierlinie in Richtung Parlament ziehen wollte. Bereits bei der auf dem Weg liegenden ÖVP-Zentrale gab es erste Schwierigkeiten mit einer Polizeiabsperrung. Eine nächste Absperrung hinderte kurz vor dem Parlament am Weitergehen. Schließlich wurde die Demonstration auf die Ringstraße verlagert, die dabei eine halbe Stunde blockiert wurde. Mit körperlichem Nachdruck aber ohne übertriebene Gewalt drängte die Polizei die Demonstrant_innen schließlich auf den Gehsteig. Danach wurde die Demo vorbei an der SPÖ zum Bildungsministerium am Minoritenplatz fortgesetzt.
Am Minoritenplatz wurden die letzten rund 70 Demonstrant_innen von der Polizei eingekesselt und durften erst nach Personalienaufnahme weggehen. Festnahmen gab es nach unseren Informationen keine.

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 Posted by on Mi., 8. Juli 2009 at 14:17
Jul 082009
 

Mittwoch in der Früh wurde die Besetzung des Augartenspitzes von der Polizei geräumt. Besetzer_innen wurden rausgetragen. Eine Person, die sich mit einem Fahrradbügelschloss angekettet hatte, wurde losgeschnitten. Die Beamt_innen gingen dabei verhältnismäßig sanft mit den Besetzer_innen um. Derzeit ist alles abgesperrt. Mit Bohrungen wurde bereits begonnen. Wie das Sommerkino des Filmarchivs (siehe http://filmarchiv.at) stattfinden soll, ist noch unklar.

Aus Protest findet bereits heute Mittwoch um 15 Uhr eine Protestkundgebung vor dem Augartenspitz statt!

Mehr Informationen:

  • Viele Infos auf: http://augartenspitz.wordpress.com
  • Webcam: http://superbertram.com/LIVE.html
  • aktuellste Infos über Twitter: http://search.twitter.com/search.atom?q=augartenspitz (RSS-Feed)
  • Interviews mit Besetzenden (von Herby Loitsch, Red. Trotz Allem, gesendet in ZIP-FM-Lokalausgabe am 6. Juli): http://cba.fro.at/show.php?eintrag_id=13514
  • Hintergrundinformationen: http://baustopp.at
  •  Posted by on Mi., 8. Juli 2009 at 12:41
    Jul 062009
     

    Seit der Nacht auf Montag besetzen Gegner_innen der Verbauung des Augartens durch einen „Konzertkristall“ der „Wiener Sängerknaben“ den Augartenspitz. Bekanntlich war angekündigt worden, dass in diesen Tagen mit Probebohrungen begonnen werde. Dies wollen die Besetzer_innen verhindern. Das angekündigte gemeinsame Sonnenbaden fiel am Montag noch strömendem Regen zum Opfer. Der Augartenspitz (Zugang zum Filmarchiv) ist über den Radweg Obere Augartenstraße, den Stadtwanderweg 13 oder mit den Linien U2, 2, 80A und N29 (Taborstraße) erreichbar.

    Als Erfolg kann verbucht werden, dass bis Dienstag früh entgegen den Erwartungen weder mit Rodungen noch mit anderen Bauvorbereitungen begonnen wurde. Die Besetzung geht weiter.

     Posted by on Mo., 6. Juli 2009 at 19:24
    Jul 022009
     

    Das Beratungsprojekt „Tabiki“ der Wiener „Deserteurs- und Flüchtlingsberatung“ ist gefährdet. Grund dafür ist die Streichung der bisherigen finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde Wien. Im Rahmen von „Tabiki“ – das Wort stammt aus Surinam und bedeutet „Kleine Insel im Fluss“ – wurde anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten ehrenamtliche aber qualitativ hochwertige Beratung und Vertretung angeboten. Erfolge konnten beispielweise beim Zusammenführen von Familien oder auch in gewonnen Mietrechtsverfahren erzielt werden. Die „Dessis“ rufen nun zu Spenden und der Veranstaltung von Benefizveranstaltungen auf, mit deren Hilfe der Fortbestand von „Tabiki“ gesichert werden soll.

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     Posted by on Do., 2. Juli 2009 at 16:32