{"id":281,"date":"2009-01-26T20:02:20","date_gmt":"2009-01-26T18:02:20","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=281"},"modified":"2009-01-26T20:53:57","modified_gmt":"2009-01-26T18:53:57","slug":"pension-fritzl-fpoco-kampagne-gegen-hubsi-kramar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=281","title":{"rendered":"&#8222;Pension Fritzl&#8220; &#8211; FP\u00d6&#038;Co-Kampagne gegen Hubsi Kramar"},"content":{"rendered":"<p>Mit \u00c4u\u00dferungen des Kultursprechers der Wiener FP\u00d6 Gerald Ebinger sei der Startschu\u00df zu einer bis zu Morddrohungen reichenden Hetze gegeben worden, um das vom Wiener Theatermacher Hubsi Kramar f\u00fcr Ende Februar geplante Theaterprojekt \u201ePension Fritzl\u201c zu verhindern, kritisiert Gerhard Ruiss von der IG Autorinnen Autoren. Wie bereits letzte Woche berichtet, wird unter anderem vonseiten der Wiener FP\u00d6 versucht, Hubsi Kramars medienkritisches St\u00fcck &#8222;Pension Fritzl&#8220; zu verhindern.<\/p>\n<p>Die ganze Theatergeschichte sei voll mit St\u00fccken, in denen Inzest und Gewalt in der Familie thematisiert werden, die ganze Welt kennt diese Themen, und sie kennt sie insbesondere, weil diejenigen Medien, die nunmehr die Auff\u00fchrung von Hubsi Kramar verhindern wollen, am allermeisten zur Ausbreitung des aktuellen Anlassfalls beigetragen haben, meint Ruiss. Was verhindert werden solle, sei demnach nicht die weitere mediale Delektierung am Fall und seinen Umst\u00e4nden, sondern die Vertiefung in die eigentlichen Themen des Falls, Inzest und sexuelle und sonstige Gewalt innerhalb der Familie.<\/p>\n<p>Radio Widerhall war bei einer Pressekonferenz von Hubsi Kramar dabei.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/cba.fro.at\/show.php?lang=de&amp;eintrag_id=11821\">>>Audio-Beitrag von Radio Widerhall<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aussendung der IG Autorinnen Autoren<\/p>\n<blockquote><p>Zu den seit mehr als einer Woche anhaltenden Attacken auf den Wiener Nestroypreistr\u00e4ger Hubsi Kramar:<\/p>\n<p>Den Drohungen gegen Hubsi Kramar umgehend Einhalt gebieten!<\/p>\n<p>Die IG Autorinnen Autoren ist entsetzt, da\u00df nur kurze Zeit nach dem durch Morddrohungen verhinderten Auftritt von Stermann\/Grissemann in K\u00e4rnten mit den Attacken auf den Wiener Theatermacher und Nestroypreistr\u00e4ger Hubsi Kramar ein weiterer solcher Fall eingetreten ist, wo mit Drohungen die Auff\u00fchrung eines St\u00fccks unterbunden werden soll. Wieder wurde durch eine \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rung eines Politikers, des Kultursprechers (!) der Wiener FP\u00d6, Gerald Ebinger, der noch niemandem wegen seines kulturellen Engagements aufgefallen ist, der Startschu\u00df zu einer bis zu Morddrohungen reichenden Hetze gegeben, um das vom Wiener Theatermacher Hubsi Kramar f\u00fcr Ende Februar geplante Theaterprojekt \u201ePension Fritzl\u201c zu verhindern.<\/p>\n<p>Die ganze Theatergeschichte ist voll mit St\u00fccken, in denen Inzest und Gewalt in der Familie thematisiert werden, die ganze Welt kennt diese Themen, und sie kennt sie insbesondere, weil diejenigen Medien, die nunmehr die Auff\u00fchrung von Hubsi Kramar verhindern wollen, am allermeisten zur Ausbreitung des aktuellen Anla\u00dffalls beigetragen haben. Was verhindert werden soll, ist demnach nicht die weitere mediale Delektierung am Fall und seinen Umst\u00e4nden, sondern die Vertiefung in die eigentlichen Themen des Falls, Inzest und sexuelle und sonstige Gewalt innerhalb der Familie.<\/p>\n<p>Ebenso wie sich die zur Verhinderung des St\u00fccks angetretenen Medien als objektive Instanzen und nicht als Nutznie\u00dfer des Falls darzustellen versuchen, spielen sich die gegen das St\u00fcckprojekt von Hubsi Kramar angetretenen Politiker der FP\u00d6 und mittlerweile auch des BZ\u00d6 als Schutzmacht gegen den behaupteten k\u00fcnstlerischen \u00dcbergriff auf. Und wie immer wei\u00df selbstverst\u00e4ndlich niemand, worum es in diesem St\u00fcck geht, weil dieses St\u00fcck noch niemand kennt und weil jeder, der \u00fcber die Arbeit Kramars auch nur einigerma\u00dfen informiert ist, wei\u00df, da\u00df die von ihm inszenierten St\u00fccke erst am Abend ihrer Premiere in einer ersten Fassung fertig geworden sind. Deutlicher kann gar nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden, da\u00df es dabei um verfassungsrechtlich absolut verbotene Versuche der Vorzensur geht, soll doch ein St\u00fcck verhindert werden, das noch nicht einmal entstanden ist. Mehr noch, es soll, wie der Freiheitliche Kultursprecher fordert, \u201emit allen Mitteln verhindert\u201c werden, angefangen vom Subventionsentzug bis zur in den Medien schon gehandelten Schlie\u00dfung des Theaters bis zu den in Postings vorgebrachten Drohungen.<\/p>\n<p>Es wird Zeit, da\u00df den Oppositionspolitikern von FP\u00d6 und BZ\u00d6 einmal jemand erkl\u00e4rt, da\u00df die \u00d6sterreichische Bundesverfassung nicht etwas ist, das von Regierungsmitgliedern vertreten wird und f\u00fcr Vertreter von Oppositionsparteien nicht gilt. Und es wird Zeit, klare Worte von seiten der Regierung zu dieser neue Hetze gegen Kunst und K\u00fcnstler zu finden, die sich mit ihren Morddrohungen gegen\u00fcber fr\u00fcheren derartigen Kampagnen deutlich versch\u00e4rft hat.<\/p>\n<p>Die IG Autorinnen Autoren fordert dar\u00fcber hinaus die an der Aufwiegelung gegen Hubsi Kramar beteiligten Medien und Politiker auf, die durch ihre Unterstellungen provozierten Morddrohungen sowie jede Androhung von Gewaltanwendung gegen Hubsi Kramar oder sonst einen K\u00fcnstler umgehend zu verurteilen. Einmal mehr zeigt sich, da\u00df die von den Medien gebotene M\u00f6glichkeit der anonymen Reaktion auf ihre Artikel in Form von Postings zu Gewaltandrohungen verleitet und bestehendes Recht, das jede Drohung als strafrechtliches Delikt ahndet, dadurch umgangen wird.<\/p>\n<p>Gerhard Ruiss<br \/>\nIG Autorinnen Autoren<br \/>\nWien, 21.1.2009<\/p><\/blockquote>\n<p>Aussendung der IG Freie Theaterarbeit:<\/p>\n<blockquote><p>*PRESSEINFORMATION *<br \/>\n*IG Freie Theaterarbeit<br \/>\n22. J\u00e4nner 2009*<br \/>\n___<\/p>\n<p>***<br \/>\nDer 1. Akt hat stattgefunden!*<\/p>\n<p>\/Zu den Drohungen und der Hetzkampagne gegen Hubsi Kramar und ?Pension<br \/>\nFritzl?.\/<\/p>\n<p>Die Pressekonferenz am 22. J\u00e4nner 2009 im 3raum Anatomietheater von<br \/>\nHubsi Kramar hat klargestellt, dass sein vor allem seitens der FP\u00d6 und<br \/>\nder Wiener Gratiszeitung HEUTE mit einer ?Schmutzk\u00fcbelkampagne? und<br \/>\nDrohungen verschiedenster Art \u00fcbersch\u00fcttetes neues St\u00fcck ?Pension<br \/>\nFritzl? eine veritable Mediensatire ist. Das Pressegespr\u00e4ch selbst war<br \/>\nquasi der 1. Akt des St\u00fcckes und die MedienvertreterInnen stellten einen<br \/>\nGro\u00dfteil der ProtagonistInnen.<\/p>\n<p>Das ist die eine Seite, die andere, weitaus ernstere, besteht aus<br \/>\nExistenz bedrohenden Forderungen der beteiligten PolitikerInnen,<br \/>\nMedienvertreterInnen und LeserbriefschreiberInnen nach<br \/>\nSubventionsentzug, Auff\u00fchrungsverbot, Schlie\u00dfung des Theaters bis hin zu<br \/>\nGef\u00e4ngnisstrafe f\u00fcr den K\u00fcnstler. (Startschuss zu der Hetzkampagne war<br \/>\neine \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rung des Kultursprechers der FP\u00d6 Wien, Gerald<br \/>\nEblinger.) Das alles, ohne dass der Inhalt des St\u00fcckes bekannt w\u00e4re: Die<br \/>\nPremiere ist am 23. Februar 2009.<br \/>\nDie bisherige Arbeit von Hubsi Kramar hat seinen bewussten und sensiblen<br \/>\nk\u00fcnstlerischen Umgang mit Themen wie Missbrauch gezeigt, unsensibel<br \/>\ngehen hingegen einige der Massenmedien damit um ? nicht zuletzt die an<br \/>\ndieser Hetzkampagne beteiligten. Die IGFT fordert den<br \/>\nverfassungsrechtlich verbotenen Versuchen einer Vorzensur den Riegel<br \/>\nvorzuschieben und die k\u00fcnstlerische Freiheit zu achten.<\/p>\n<p>Hubsi Kramar betont, dass das medienkritische St\u00fcck ?Pension Fritzl?<br \/>\nTexte der Boulevardpresse und keinesfalls die konkrete Familie Fritzl<br \/>\nthematisiert; wie gesagt, noch kennt es niemand ? au\u00dferdem sind die<br \/>\nInszenierungen des Nestroypreistr\u00e4gers Hubsi Kramar erfahrungsgem\u00e4\u00df erst<br \/>\nam Abend der Premiere fertig. Die in HEUTE kolportierten Kosten von<br \/>\n150.000 ? f\u00fcr die Produktion sind bestenfalls als FP\u00d6-Wahlkampfargument<br \/>\ngegen unbeliebte Stimmen und die Freie Theaterszene insgesamt zu deuten,<br \/>\nhandelt es sich doch dabei um die gesamte Jahressubvention. Die<br \/>\nProduktionskosten des St\u00fcckes selbst liegen lt. Hubsi Kramar bei ca.<br \/>\n5.000 ?. Da die Vergabe von Subventionen der Stadt Wien durch einige<br \/>\nGremien l\u00e4uft, sind die Forderung nach R\u00fcckgabe der Gelder und Vorw\u00fcrfe<br \/>\nqualitativer Art wie ?selbsternannter K\u00fcnstler? haltlos. Die IGFT<br \/>\nfordert von der Stadt Wien zu ihren durch Expertengremien empfohlenen<br \/>\nSubventionsvergaben ausdr\u00fccklich zu stehen und sich keinesfalls<br \/>\npopulistischen Angriffen von rechts zu beugen.<\/p>\n<p>Die IGFT fordert von allen PolitikerInnen klare Worte gegen die<br \/>\nVerhetzung von Kunst und K\u00fcnstlerInnen.<\/p>\n<p>Sabine Prokop<br \/>\nIG Freie Theaterarbeit<br \/>\n22. J\u00e4nner 2008<\/p><\/blockquote>\n<p>Weitere Informationen, Links und Theaterkarten:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.3raum.or.at\/ans\/content.cfm?id=2118&amp;sessid=33023303\">3raum.or.at&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u00c4u\u00dferungen des Kultursprechers der Wiener FP\u00d6 Gerald Ebinger sei der Startschu\u00df zu einer bis zu Morddrohungen reichenden Hetze gegeben worden, um das vom Wiener Theatermacher Hubsi Kramar f\u00fcr Ende Februar geplante Theaterprojekt \u201ePension Fritzl\u201c zu verhindern, kritisiert Gerhard Ruiss <span class=\"excerpt-dots\">&hellip;<\/span> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/nochrichten.net\/?p=281\"><span class=\"more-msg\"><\/p>\n<p align=\"right\"><i><b>WEITERLESEN \u25ba<\/b><\/i><\/p>\n<p><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-281","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kurznachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=281"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}