{"id":2611,"date":"2018-11-10T20:07:24","date_gmt":"2018-11-10T19:07:24","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=2611"},"modified":"2018-11-10T20:07:24","modified_gmt":"2018-11-10T19:07:24","slug":"widerstandschronologie-27-10-10-11-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=2611","title":{"rendered":"WiderstandsChronologie 27.10.\u201310.11.2018"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen bei der Widerstandschronologie<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Bis zu fast 1000 Menschen beteiligten sich am Abend des 31. Oktobers an einer \u201eNachttanzdemo\u201c gegen die Vertreibungslogik der Stadt Wien, f\u00fcr buntes Treiben und Subkultur im \u00f6ffentlichen Raum, f\u00fcr Bewegungs- und Bleibefreiheit f\u00fcr alle und einiges mehr.<br \/>\nBeim Losziehen am Yppenplatz waren es gerade mal 500 Leute, entlang des Weges Richtung Ring und danach zum Franz-Josefs-Bahnhof wurden es aber laufend mehr.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Bei der Donnerstagsdemo am 1. November standen passend zu Allerheiligen die Toten im Mittelpunkt \u2013 die Toten des Nationalsozialismus von fr\u00fcher und rechtsextremer Politik heute. Zwischen 4500 und 6000 Menschen zogen vom Mahnmal gegen Krieg und Faschismus bei der Albertina zum Deserteursdenkmal am Ballhausplatz. [Ausschnitte Reden]<\/p>\n<p>Erinnert wurde auch daran, dass die t\u00fcrkische Regierung wieder die \u00fcberwiegend kurdische Stadt Koban\u00ea an der syrisch-t\u00fcrkischen Grenze bombadieren l\u00e4sst. <\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Seit 31. Oktober bombardiert die T\u00fcrkei wieder die \u00fcberwiegend kurdische Stadt Koban\u00ea an der syrisch-t\u00fcrkischen Grenze. Dagegen wird seit einer Woche auch in Wien protestiert. Am 2. November zogen rund 120 Personen in Solidarit\u00e4t mit den Menschen in  Koban\u00ea vom Platz der Menschenrechte \u00fcber die Oper zum Heldenplatz. Eine Aktivistin erkl\u00e4rte uns: [Interview]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Nachdem die \u00f6sterreichische Bundesregierung angek\u00fcndigt hatte, den UNO-Migrationspakt nicht zu unterzeichen, unterschrieben bis heute mehr als 170.000 Menschen auf aufstehn.at symbolisch stellvertretend f\u00fcr \u00d6sterreich einen Migrationspakt der B\u00fcrger*innen.<br \/>\nEine rechte Petition gegen den Migrationspakt wurde lediglich von knapp 27.000 Menschen unterzeichnet.<br \/>\nAm 4. November folgten rund 280 Menschen einem Aufruf rechtsextremer Identit\u00e4rer zu einer Kundgebung, bei der ziemlich versteckt zwischen Garagenzufahrten bei der Uno-City die \u00f6sterreichische Weigerung, den Migrationspakt zu unterschreiben, als ihr Erfolg gefeiert wurde. [Ausschnitt Rede bei Kundgebung]<\/p>\n<p>Hunderte Menschen hingegen protestierten gegen die rechtsextreme Kundgebung. [Interview mit einer Organisatorin der antifaschistischen Gegenkundgebung]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Am 6. November protestierte SambAttac am Dr-Karl-Lueger-Platz gegen die Zerschlagung des Sozialversicherungssystems, Erh\u00f6hung der Mietwohnungskosten, Rassismus, Sozialabbau, Ausgrenzung, versch\u00e4rften Wettbewerb und Verarmung und f\u00fcr Solidarit\u00e4t mit Antifaschist*innen in Brasilien. [Interview mit einer Aktivistin von SambAttac]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Zirka 1100 bis 1300 Menschen beteiligten sich am 7. November an einer Demonstration der Linkswende gegen Innenminister Kickl. [Ausschnitt aus einer Rede]<\/p>\n<p>Wie so oft waren auch jene S\u00e4nger*innen dabei, die jede Woche unter dem Titel Music4HumanRights vor dem Innenministerium gegen die rechtsextreme Regierung ansingen \u2013 das n\u00e4chste Mal am Dienstag, dem 13. November 2018 um 16:30 am Minoritenplatz.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Die Donnerstagsdemo am 8. November, an der sich bis zu 4000 Menschen beteiligten, stand im Zeichen des Gedenkens an die Novemberpogrome vor 80 Jahren. Es sprachen unter anderem Gina Feldner-Busztin von den j\u00fcdischen \u00f6sterreichischen Hochsch\u00fcler*innen und Julya Rabinowich. [Ausschnitte aus Reden]<\/p>\n<p>Die Donnerstagsdemo endete so, dass die Teilnehmer*innen anschlie\u00dfend am Gedenkmarsch \u201eLight of Hope\u201c der Jugendkommission der Israelitischen Kultusgemeinde Wien teilnehmen konnten. Bis zu 2000 Menschen zogen mit Lichtern vom Heldenplatz zur Abschlussveranstaltung am Judenplatz.<br \/>\nAls Nationalratspr\u00e4sident Sobotka das Wort ergriff kam es zu lauten Missfallensbekundungen, ist es doch gerade die \u00d6VP, die neonazinahen Kreisen wieder den Weg an die Macht im Staat ebnet.<br \/>\n[Ausschnitte aus Reden und Videobotschaften]<\/p>\n<p>Am Freitag, dem 9. November, gedachten heuer rund 500 Menschen an jenem Ort, wo sich fr\u00fcher der Aspangbahnhof befunden hat, von dem die Z\u00fcge abgefahren sind, die zehntausende J\u00fcd*innen in Ghettos, Vernichtungslager und zu Vernichtungsst\u00e4tten gebracht haben, der Opfer der Novemberpogrome. [Ausschnitte aus Reden]<\/p>\n<p>Auf der Plattform novembergedenken.at sind zahlreiche weitere Gedenkveranstaltungen in ganz Wien verzeichnet.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/cba.fro.at\/387702\/embed?&#038;waveform=false\" width=\"100%\" height=\"99\" style=\"border:none; width:100%; height:99px;\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/387702\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/cba.fro.at\/387702<\/a><\/p>\n<p>Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen bei der Widerstandschronologie *** Bis zu fast 1000 Menschen beteiligten sich am Abend des 31. 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