{"id":247,"date":"2008-07-21T17:30:42","date_gmt":"2008-07-21T15:30:42","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=247"},"modified":"2008-07-21T19:02:29","modified_gmt":"2008-07-21T17:02:29","slug":"pankahyttn-protestiert-gegen-verarschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=247","title":{"rendered":"Pankahyttn protestiert gegen &#8222;Verarschung&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Jahrelange Verhandlungen \u00fcber eine Pankahyttn und deren Nutzung werden von der Gemeinde Wien immer wieder gekippt. Dabei werden grundlegende Voraussetzungen zur Umsetzungen dieses Projekts in Frage gestellt. Das befinden die Nutzer_innen der Pankahyttn, unter anderen nachdem aus dem urspr\u00fcnglich ausgehandelten sozialarbeiterischen Journaldienst f\u00fcr zwei bis vier Stunden pro Wochen nun eine Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit gemacht wurde.   Sie f\u00fcrchten, dass damit das Ziel verfolgt werde, sie zu entm\u00fcndigen und in eine als Sozialprojekt getarnte \u00dcberwachungseinrichtung wegzusperren und ruhig zu stellen. Dagegen wendet sich nun eine f\u00fcr Dienstag, den 22. Juli, 17.45 Uhr,  geplante Protestkundgebung mit anschlie\u00dfendem Stra\u00dfenfest im Bereich Johnstra\u00dfe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Leute aus der Pankahyttn berichten in einer Aussendung (gek\u00fcrzt):<\/p>\n<blockquote><p>Wir f\u00fchlen uns verarscht!<\/p>\n<p>Nach 2 Jahren Verhandlungen mit der MA 11 und der st\u00e4dtischen Pankahyttn-Beauftragten Andrea J. hatten wir letzten Juni 07 ein fertiges Vertragskonstrukt in der Hand. Dieser Vertrag sah vor, dass der Verein Pankahyttn einen Hauptmietvertrag auf Betriebskostenbasis \u00fcber ein in Gemeindebesitz befindliches Objekt mit Wohn- und Veranstaltungsbereich erhalten soll. Das sozialarbeiterische Angebot war definiert als Journaldienst im Ausma\u00df von 2 \u2013 4 Stunden pro Woche. Da das Projekt vom FSW umgesetzt wird, kippte die Gegenseite am 24. Okt. 07 die schon zugesicherte Vertragsklarheit \u2013 das Resultat von 2 Jahren Arbeit. Frau Stadtr\u00e4tin Wehsely<br \/>\nbestand auf Einzelnutzungsvertr\u00e4ge mit den BewohnerInnnen. Am 2. Nov. 07 erhielten wir in einer Gespr\u00e4chsrunde mit der Projektleitung und Doris G. die Zusicherung, dass die Pankahyttn weitestgehend in der urspr\u00fcnglich ausgehandelten Form umgesetzt werden soll.<br \/>\nKaum waren die Vertr\u00e4ge dahingehend abge\u00e4ndert, legte sich die Rechtsabteilung des FSW quer. Nach einem halben Jahr z\u00e4hen Verhandlungen konnten wir im Mai 08 in einem Gespr\u00e4chstermin mit Peter H. den selben Kompromiss wie schon im Nov 07 erzielen. Kaum waren die Vertr\u00e4ge ausformuliert, kam das \u201eNein\u201c aus dem Stadtratsb\u00fcro. Grundlegende Voraussetzungen zur Umsetzungen dieses Projekts werden jetzt in Frage gestellt. Die von Frau Stadtr\u00e4tin, entgegen unserem Willen und dem der Projektleitung, verordnete 24 Stunden Bewachung, soll mindestens bis ins n\u00e4chste Jahr verl\u00e4ngert werden.<br \/>\nUns reicht\u2019s!<br \/>\nWeder lassen wir unser Wohnzimmer, die Halle, wegzunehmen, noch lassen wir uns daran hindern, zu feiern. Frau Wehsely will uns mit ihren Vertragsvorschl\u00e4gen entm\u00fcndigen und in eine als Sozialprojekt getarnte \u00dcberwachungseinrichtung wegsperren und ruhig stellen.<br \/>\nMenschen die unter den Folgen dieser Politik leiden, werden von dieser Sozialpolitik wiederum zu Opfern gemacht.<br \/>\nWir werden eine derartige Behandlung auf keinen Fall akzeptieren!<br \/>\nFrau Stadtr\u00e4tin Wehsely ist f\u00fcr die Folgen, politisch und menschlich, pers\u00f6nlich zu verantworten. Immer wieder, seit Dezember 07, fordern wir Sonja Wehsely dazu auf direkt zu verhandeln. Wir fordern von Sonja Wehsely mit uns ein kl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren.<br \/>\nWir fordern die Einhaltung der urspr\u00fcnglich ausgehandelten Vertr\u00e4ge.<br \/>\nPankahyttn IST!<br \/>\nVertr\u00e4ge her!<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahrelange Verhandlungen \u00fcber eine Pankahyttn und deren Nutzung werden von der Gemeinde Wien immer wieder gekippt. Dabei werden grundlegende Voraussetzungen zur Umsetzungen dieses Projekts in Frage gestellt. 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