{"id":2396,"date":"2017-12-23T16:47:43","date_gmt":"2017-12-23T15:47:43","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=2396"},"modified":"2017-12-23T16:47:43","modified_gmt":"2017-12-23T15:47:43","slug":"widerstandschronologie-10-23-12-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=2396","title":{"rendered":"WiderstandsChronologie 10.\u201323.12.2017"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen bei der WiderstandsChronologie<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Bei den Regierungsverhandlungen haben sich \u00d6VP und FP\u00d6 darauf geeinigt, die t\u00e4gliche H\u00f6chstarbeitszeit auf 12 Stunden anzuheben und pro Woche 60 Stunden Arbeit zu erlauben. Gewerkschaftsjugend und Sozialistische Jugend riefen als Reaktion darauf zu einer Protestkundgebung am Mittwoch, dem 13. Dezember, vor der FP\u00d6-Zentrale am Friedrich-Schmidt-Platz auf. Simon Inou war dort und sprach f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/355936\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">alternativen Nachrichtendienst ANDI auf ORANGE 94.0<\/a> mit den Aufrufer*innen.<br \/>\n[Audio: Ausschnitte aus den <a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/355936\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Interviews von Simon Inou f\u00fcr ANDI<\/a>]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Nur wenige Stunden, nachdem bekannt geworden war, dass sich \u00d6VP und FP\u00d6 auf die Wiedereinf\u00fchrung von Studiengeb\u00fchren geeinigt hatten, versammelten sich am Donnerstag, dem 14. Dezember, hunderte Menschen beim Denkmal der Republik, um f\u00fcr freie Bildung zu demonstrieren, w\u00e4hrend gleich daneben, im Palais Epstein, weiter \u00fcber die k\u00fcnftige Regierungsarbeit verhandelt wurde. Zeitweise waren bis zu 500 Demonstrant*innen anwesend. 200 von ihnen zogen anschlie\u00dfend noch zur Universit\u00e4t Wien.<br \/>\n[Audio: Ausschnitte aus der Kundgebung]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Rund 70 Personen demonstrierten am 16. Dezember f\u00fcr Freiheit und Gerechtigkeit f\u00fcr Fl\u00fcchtende und Migrant*innen in Libyen. Es war die mittlerweile dritte Versammlung, nachdem bekannt geworden war, dass unter anderem mit EU-Geldern finanzierte libysche Milizen Fl\u00fcchtende und Migrant*innen foltern, versklaven, vergewaltigen und ermorden.<br \/>\n[Audio: Ausschnitt aus Demorede]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Mindestens 6000 Menschen, vermutlich aber viel mehr, protestierten am 18. Dezember gegen die neue Bundesregierung mit rechtsextremen und neonazinahen Minister*innen.<br \/>\nRund 1200 Menschen zogen vom Karlsplatz los, 1500\u20132000 von der Uni Wien, rund 1000 vom Marcus-Omofuma-Stein, an die 2000 \u00fcberwiegend streikende Sch\u00fcler*innen vom Bahnhof Wien Mitte, 70 Feminist*innen vom Stephansplatz, mindestens 200 Radfahrer*innen vom M\u00e4rzpark. Ihr gemeinsames Ziel war der Heldenplatz, so nahe am Ballhausplatz wie m\u00f6glich, wo um 11 Uhr Bundespr\u00e4sident Van der Bellen die Regierung angelobte.<br \/>\nRund um den Ballhausplatz und \u00fcber den halben Heldenplatz hatte die Polizei ein Platzverbot verh\u00e4ngt. Einige Demonstrant*innen versuchten, die Absperrgitter der Polizei zu entfernen, was die Polizei aber verhinderte. Zwei Wasserwerfer waren dabei zur Absperrung gefahren, wurden letztlich aber doch nicht eingesetzt.<br \/>\nNach der Angelobung zog eine Spontandemo mit f\u00fcnfhundert Personen auf die Ringstra\u00dfe. Beim Rathauspark wurde sie aber aufgehalten. Drei Personen wurden festgenommen.<br \/>\nEinige solidarische Leute demonstrierten vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer L\u00e4nde Solidarit\u00e4t mit den Gefangenen, bis die drei tats\u00e4chlich freigelassen wurden.<br \/>\nUnd bis in die Nacht beteiligten sich hunderte Menschen am Heldenplatz an einer Frauen-Protest-Nacht mit Kulturprogramm.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die sich weiterhin nicht mit der rechtsextremen Regierung abfinden wollen, und auch f\u00fcr alle, die an den Protesten zur Angelobung zwar teilnehmen wollten, aber nicht konnten, ist eine Gro\u00dfdemonstration am Samstag, dem 13. J\u00e4nner, geplant. Treffpunkt f\u00fcr die Demonstration gegen Schwarzblau ist am Samstag, dem 13. J\u00e4nner, um 14 Uhr am Christian-Broda-Platz beim Westbahnhof.<br \/>\n[gebauter Beitrag mit Ausschnitten aus Reden]<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Gegen Abschiebungen in Kriegsgebiete demonstrierten am 20. Dezember xxx Menschen am Platz der Menschenrechte beim Marcus-Omofuma-Stein. Anlass daf\u00fcr ist die drohende Abschiebung des Sch\u00fclers Nawid, dem es vor zwei Jahren gelungen ist, nach Einfall der Taliban in die Stadt Kabutz aus Afghanistan nach Europa zu fl\u00fcchten. Auf der Flucht wurde er von seiner Familie getrennt. Derzeit besucht er die Business Academy Donaustadt. Heute muss er f\u00fcrchten, zur\u00fcck nach Afghanistan abgeschoben zu werden. Seine Mitsch\u00fcler*innen wollen das verhindern. Die Sch\u00fcler*in Kathi Preyer organisierte die Kundgebung.<br \/>\n[Audio: Interview mit Kathi Preyer]<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/cba.fro.at\/356687\/embed?&#038;waveform=false\" width=\"100%\" height=\"88\" style=\"border:none; width:100%; height:88px;\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/356687\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/cba.fro.at\/356687<\/a><\/p>\n<p>Das war die WiderstandsChronologie. Auf Wiederh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen bei der WiderstandsChronologie *** Bei den Regierungsverhandlungen haben sich \u00d6VP und FP\u00d6 darauf geeinigt, die t\u00e4gliche H\u00f6chstarbeitszeit auf 12 Stunden anzuheben und pro Woche 60 Stunden Arbeit zu erlauben. 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