{"id":2263,"date":"2017-06-24T21:26:14","date_gmt":"2017-06-24T19:26:14","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=2263"},"modified":"2017-06-24T21:26:14","modified_gmt":"2017-06-24T19:26:14","slug":"widerstandschronologie-11-24-6-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=2263","title":{"rendered":"WiderstandsChronologie 11.\u201324.6.2017"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen bei der WiderstandsChronologie.<\/p>\n<p>\u201eMany colours \u2013 One community\u201c \u2013 unter diesem Slogan zogen am 17. Juni wieder zigtausende Menschen, vor allem Lesben, Schwule, Bisexuelle, Heterosexuelle, Transgender- und intergeschlechtliche Personen, bei der Regenbogenparade \u00fcber die Wiener Ringstra\u00dfe \u2013 f\u00fcr eine diskriminierungsfreie Gesellschaft in \u00d6sterreich und der ganzen Welt.<\/p>\n<p>200 Fundamentalistische Christ*innen demonstrierten am Albertinaplatz wieder dagegen, und gegen die Ehe f\u00fcr alle, gegen Abtreibungen, und gegen das, was sie Gender-Wahn nennen.<br \/>\n[kurze Ausschnitte]<\/p>\n<p>Gegen diese Gegendemonstration demonstrierten wiederum rund 100 Personen \u2013 zuerst vom Graben zur Philharmonikerstra\u00dfe, dann station\u00e4r in der Philharmonikerstra\u00dfe in Sicht- und H\u00f6rweite der Fundamentalist*innenkundgebung.<br \/>\n[kurze Ausschnitte]<\/p>\n<p>Als die fundamentalistischen Christ*innen nach ihrer Auftaktkundgebung zu einem \u201eMarsch f\u00fcr die Familie\u201c Richtung Schottengasse aufbrachen, wurde am Josefsplatz die Stra\u00dfe blockiert. Die Polizei dr\u00e4ngte die Gegen-Gegendemonstrant_innen zur Seite. Der polizeiliche Einsatzleiter erkl\u00e4rte, dass sich die Beteiligten nach dem neuen \u00a7 7a des Versammlungsgesetzes strafbar machen w\u00fcrden, der einen Schutzbereich rund um eine Versammlung festlegt. Zahlreiche Personen wurden Identit\u00e4tsfeststellungen unterzogen. Laut Rechtshilfe wurden zwei Personen festgenommen, am Abend aber wieder freigelassen.<\/p>\n<p>Der fundamentalistische \u201eMarsch f\u00fcr die Familie\u201c musste aus Sorge vor weiteren St\u00f6rungen bereits vorzeitig in der Herrengasse umkehren.<\/p>\n<p>Am Abend des 18. Juni trafen sich mehr als 300 Gefl\u00fcchtete, Freund*innen und Unterst\u00fctzer*innen am Heldenplatz zu einem Iftar oder Picknick \u2013 je nach religi\u00f6ser oder atheistischer Einstellung \u2013 gegen Abschiebungen.<br \/>\n[kurzer Ausschnitt aus Kundgebung]<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des Weltfl\u00fcchtlingstags beteiligten sich am 20. Juni rund 90 Personen an einem Umbrella-Flashmob beim Marcus-Omofuma-Stein. Wie in zahlreichen St\u00e4dten sollten Regenschirme einen symbolischen Schutzschirm f\u00fcr Gefl\u00fcchtete darstellen. Mit auf den Schirmen aufgeklebten Buchstaben wurde ein Stopp von Abschiebungen gefordert.<\/p>\n<p>Am Karlsplatz gab es zum Weltfl\u00fcchtlingstag einen Solidarit\u00e4tsstand mit Essen und Trinken f\u00fcr das von R\u00e4umung bedrohte City Plaza in Athen, ein selbstverwaltetes Haus von und f\u00fcr Gefl\u00fcchtete in Athen.<br \/>\n[Interview]<\/p>\n<p>Heute, am Samstag, dem 24. Juni zogen rund 60 Personen von der \u00d6VP-Zentrale zum Parlament, um gegen das geplante, teilweise auch schon beschlossene, \u00dcberwachungspaket zu demonstrieren.<br \/>\n[bisschen O-Ton von Demo]<\/p>\n<p>Zirka 430 Menschen folgten in Wien auch heuer wieder dem Aufruf Ayatollah Khomeinis aus dem Jahr 1979 zu weltweiten Protesten gegen Israel und beteiligten sich am Al-Quds-Marsch, der vom Urban-Loritz-Platz um Justizministerium f\u00fchrte.<br \/>\nAls Kritik daran fand am Bundesl\u00e4nderplatz an der Mariahilfer Stra\u00dfe eine Kundgebung gegen Antisemitismus statt, an der mehr als 200 Personen teilnahmen.<br \/>\nEinzelne Personen versuchten in der Burggasse den Al-Quds-Marsch zu blockieren. Die Blockade wurde nach rund einer Viertelstunde von der Polizei aufgel\u00f6st. Die Beteiligten wurden aus der Sitzblockade gezerrt. Es soll zahlreiche Identit\u00e4tsfeststellungen gegeben haben. Unbest\u00e4tigten Meldungen zufolge soll drei Personen auch Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen werden. Journalist*innen wurden vor der R\u00e4umung von der Polizei in eine Seitengasse gedr\u00e4ngt. Dann wurde auch noch ein Polizeifahrzeug zwischen Pressevertreter*innen und Einsatzort platziert. Es entstand der Eindruck, dass die Journalist*innen nur ja nichts vom Polizeieinsatz gegen die Blockierer*innen sehen sollten. Laut Polizei sei das alles aber nur zur Sicherheit der Journalist*innen gemacht worden.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/cba.fro.at\/343863\/embed?&#038;waveform=false\" width=\"100%\" height=\"88\" style=\"border:none; width:100%; height:88px;\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/343863\" target=\"_blank\">https:\/\/cba.fro.at\/343863<\/a><\/p>\n<p>Das war die WiderstandsChronologie.<br \/>\nAuf Wiederh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen bei der WiderstandsChronologie. \u201eMany colours \u2013 One community\u201c \u2013 unter diesem Slogan zogen am 17. 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