{"id":2200,"date":"2017-01-21T17:46:41","date_gmt":"2017-01-21T16:46:41","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=2200"},"modified":"2017-01-21T17:50:44","modified_gmt":"2017-01-21T16:50:44","slug":"widerstandschronologie-13-1-21-1-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=2200","title":{"rendered":"WiderstandsChronologie 13.1.\u201321.1.2017"},"content":{"rendered":"<p>Skript:<\/p>\n<p>Willkommen bei der WiderstandsChronologie. Nach einer l\u00e4ngeren Krankenstandspause setzen wir fort mit dem 13. J\u00e4nner 2017:<\/p>\n<p>Wenn der Freitag auf einen 13. f\u00e4llt, feiern an den gesellschaftlichen Rand gedr\u00e4ngte Menschen, denen mangels Konsumkraft der \u00f6ffentliche Raum entzogen wird oder die gesellschaftliche Diskriminierung erfahren, den F13. So auch vorige Woche, am Feitag, dem 13. J\u00e4nner, diesmal mit einem \u201eumgedrehten Planquadrat\u201c beim Bahnhof Wien-Praterstern. An dieser Intervention im \u00f6ffentlichen Raum nahmen rund 50 Personen teil.<br \/>\n[Interview]<\/p>\n<p>Nachdem vor einer Woche die Kollektivvertragsverhandlungen im Sozial- und Gesundheitsbereich unterbrochen worden waren, mobilisierten die \u201eInitiative Wir sind sozial aber nicht bl\u00f6d\u201c und die GPA-djp f\u00fcr Montag, den 16. J\u00e4nner, zu einer Demonstration f\u00fcr eine ordentliche Lohnerh\u00f6hung und Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich.<br \/>\nSelma Schacht, Betriebsratsvorsitzende in der Wiener Kinder- und Jugendbetreuung und Aktivistin der kommunistischen Gewerkschaftsinitiative international, KOMintern, sagte dazu im Interview mit WienTV:<br \/>\n[Interview von WienTV \u2013 Auszug aus <a href=\"https:\/\/youtu.be\/K8x9MhWF7G4\" target=\"_blank\">https:\/\/youtu.be\/K8x9MhWF7G4<\/a>]<br \/>\nNach unterschiedlichen Angaben nahmen zwischen 600 und 1000 Personen an der Demonstration f\u00fcr Lohnerh\u00f6hung und Arbeitszeitverk\u00fcrzung im Sozial- und Gesundheitsbereich  teil.<br \/>\nDie Initiative \u201eWir sind sozial aber nicht bl\u00f6d\u201c spreche, so Selma Schacht, von einem Erfolg und fordere, nach der erfolgreichen Mobilisierung keinesfalls mit mageren 1,3% abzuschlie\u00dfen, sondern die K\u00e4mpfe weiterzutreiben f\u00fcr 4 % Lohnerh\u00f6hung und mindestens 150 Euro sowie eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung auf 35 Stunden\/Woche. Sie fordere au\u00dferdem weitere Kampfma\u00dfnahmen bis hin zu Streiks.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der Angelobung Donald Trumps zum Pr\u00e4sidenten der USA fanden heute, am 21. J\u00e4nner, vor allem in Washington, aber auch in zahlreichen weiteren St\u00e4dten auf der Welt Women\u2018s Marches f\u00fcr Menschenrechte statt. In Wien zogen hunderte Personen aller Geschlechter vom Karlsplatz in den Stadtpark, dort d\u00fcrften es dann um die 1000 gewesen sein. Eine der Rednerinnen, Brigitte Hornyik vom \u00d6sterreichischen Frauenring, sagte uns dazu:<br \/>\n[Interview]<br \/>\nF\u00fcr Kritik und Diskussionen sorgte, dass die muslimische Sprecherin Carla Amina Baghajati nach vorheriger Einladung und Zusage vom Women\u2018s March Vienna wieder ausgeladen worden sein soll. Der \u00d6sterreichische Frauenring, der nicht im Kernteam vertreten war, schrieb, dass es einen Konflikt einer kleinen Gruppe gegeben habe. Kl\u00e4rung werde eine Nachbesprechung bringen.<br \/>\nDie Initiatorin des Women Marches Vienna, Caroline Kirkpatrick, erkl\u00e4rte via Facebook, dass die Organisatorinnen Baghajati eingeladen und zu keinem Zeitpunkt ausgeladen h\u00e4tten. Andere unterst\u00fctzende Organisationen h\u00e4tten aber gegen die Einladung interveniert, und dies sei auch an Baghajati weitergeleitet worden. Unter diesen Umst\u00e4nden habe sich Baghajati nicht willkommen gef\u00fchlt. Die Organisatorinnen bitten Baghajati und alle, die auf ihre Rede gewartet haben, um Entschuldigung und erkl\u00e4ren, Islamophobie klar abzulehnen. <\/p>\n<p>Mit einem Umzug durch die Mariahilfer Stra\u00dfe sollte heute, am 21. J\u00e4nner, auf das am Montag startende Volksbegehren gegen eine \u00f6sterreichische Beteiligung an den Handels- bzw. Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TiSA hingewiesen werden. Zu diesem Umzug liegen uns leider keine Informationen vor. Das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA kann jedenfalls von 23. bis 30. J\u00e4nner unterst\u00fctzt werden \u2013 in Wien unter anderem in Amtsh\u00e4usern und in allen magistratischen Bezirks\u00e4mtern unabh\u00e4ngig vom Wohnbezirk. <\/p>\n<p>Das war die WiderstandsChronologie vom 13. bis 21. J\u00e4nner 2017.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/cba.fro.at\/332870\/embed?&#038;waveform=false\" width=\"100%\" height=\"88\" style=\"border:none; width:100%; height:88px;\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/332870\" target=\"_blank\">https:\/\/cba.fro.at\/332870<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skript: Willkommen bei der WiderstandsChronologie. Nach einer l\u00e4ngeren Krankenstandspause setzen wir fort mit dem 13. 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