{"id":170,"date":"2008-02-20T20:37:34","date_gmt":"2008-02-20T18:37:34","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=170"},"modified":"2008-02-20T20:37:34","modified_gmt":"2008-02-20T18:37:34","slug":"nachrichten-20-feber-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=170","title":{"rendered":"Nachrichten 20. Feber 2008"},"content":{"rendered":"<p>Am 21.2. ist der UNESCO-Tag der so genannten Muttersprache. Diesen Tag hat der \u00d6sterreichische Geh\u00f6rlosenbund zum Anlass genommen, um \u00f6ffentlich f\u00fcr bilingualen Unterricht zu demonstrieren. Geh\u00f6rlose Sch\u00fcler_innen brauchen Unterricht in ihrer so genannten Muttersprache &#8211; der \u00d6sterreichischen Geb\u00e4rdensprache.<\/p>\n<p>Der politische Anlass f\u00fcr die Kundgebung ist der novellierte Lehrplan f\u00fcr Sonderschulen. Der \u00d6GLB hat in seiner Stellungnahme dazu gefordert, dass Bilingualit\u00e4t als Unterrichtsprinzip aufgenommen wird. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird nun eine Kundgebung abgehalten. Geh\u00f6rlose Sch\u00fcler_innen brauchen bilingualen Unterricht, um barrierefreien Zugang zu Bildung zu haben. Nur so kann tats\u00e4chliche Gleichberechtigung verwirklicht werden.<\/p>\n<p>Mehrere geh\u00f6rlose und h\u00f6rende Personen werden Geb\u00e4rden-\/Redebeitr\u00e4ge halten, die auch gedolmetscht werden.<\/p>\n<p>Wann: 21. Februar 2008, 11:00; Dauer etwa eine Stunde<\/p>\n<p>Wo: Vor dem Unterrichtsministerium, Minoritenplatz 5, 1014 Wien<\/p>\n<p>http:\/\/www.bizeps.or.at\/news.php?nr=8639<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>&#8222;K\u00fcnstler sollen nicht in die Rolle von Bittstellern geraten&#8220;, nannte Kunstministerin Claudia Schmied eines ihrer vier wichtigsten Anliegen im Bereich Kunst und Kultur. Am Dienstag Abend im Odeon (Wien) zog die Ministerin Bilanz \u00fcber ein Jahr Amtszeit. Das bislang unbefriedigende Arbeitsergebnis bei der Novelle des K\u00fcnstler_innensozialversicherungsfondsgesetzes (KSVFG) dr\u00e4nge aber gerade wieder K\u00fcnstler_innen in die Rolle von Bittsteller_innen, kritisiert der Kulturrat \u00d6sterreich.<br \/>\nIn der Novelle ist wie bisher ein k\u00fcnstlerisches Mindesteinkommen als Zuschussvoraussetzung vorgesehen. Wer wenig verdient, soll auch in Zukunft keinen Zuschuss zum Pensionsversicherungsbeitrag erhalten oder diesen wieder verlieren. Auch ein umstrittener R\u00fcckzahlungsparagraph bleibt bestehen. Allerdings ist eine Reihe von Ausnahmen vorgesehen, in denen der Fonds auf R\u00fcckzahlungen wiederum verzichten darf. Die K\u00fcnstler_innen m\u00fcssen darum ersuchen, die Entscheidung liegt beim Fonds.<br \/>\nVon einer wirklichen Probleml\u00f6sung wolle Schmied nichts mehr wissen, meint der Kulturrat \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>__\/ Forderungen: Sofortma\u00dfnahmen KSVFG<br \/>\n__\/ http:\/\/kulturrat.at\/agenda\/sozialerechte\/forderungen\/ksvfg<\/p>\n<p>__\/ Rechtsgutachten Theo \u00d6hlinger<br \/>\n__\/ http:\/\/kulturrat.at\/agenda\/sozialerechte\/ksvfg2007\/20071212<\/p>\n<p>__\/ Stellungnahme des Kulturrat \u00d6sterreich zum Gesetzesentwurf<br \/>\n__\/ http:\/\/kulturrat.at\/agenda\/sozialerechte\/stellungnahmen\/ksvfgstellung\/<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Einen \u00dcberblick \u00fcber die Asylpraxis hierzulande bietet die Deserteurs- und Fl\u00fcchtlingsberatung am Mittwoch, den 20. Feber im queer. Im Rahmen einer offenen Diskussion sollen zudem m\u00f6gliche Handlungsspielr\u00e4ume bzw. Gegenstrategien ausgearbeitet werden.<\/p>\n<p>Mit dem Fremdenrechtspaket 2005 sei der momentane H\u00f6hepunkt der Repressionen gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen und Migrant_innen erreicht worden. Offensichtliches Ziel dieses Gesetzes sei die systematische Ausgrenzung von bestimmten &#8222;Fremden&#8220;. Die Auswirkungen dieser &#8222;Ausl\u00e4nder_innen raus&#8220;- bzw. &#8222;gar nicht erst rein&#8220;-Politik \u00e4u\u00dfern sich beispielsweise in der Verf\u00fcnffachung der Anzahl von Schubh\u00e4ftlingen, der Verpolizeilichung des Asylverfahrens oder in der Legalisierung ausl\u00e4ndischer PartnerInnen in binationaler Ehen, meint die Deserteurs- und Fl\u00fcchtlingsberatung.<\/p>\n<p>Mi, 20.2.2008, 20:00<br \/>\nque[e]r. Wipplingerstra\u00dfe 23, 1010 Wien<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Der 12. Februar 1934 &#8211; Die Pflicht zum Widerstand<\/p>\n<p>Am 12.Februar 1934 hatte ausgehend von Linz der bewaffnete Aufstand eines Teils der sozialdemokratischen Arbeiter_innenbewegung gegen den Austrofaschismus begonnen. Im Politdiskubeisl am Mittwoch 20.02.08 um 20 Uhr im EKH wird den Fragen nachgegangen, &#8222;Was war dieser verzweifelte und von Milit\u00e4r, Polizei und Heimwehr niedergeschlagene Aufstand des Republikanischen Schutzbundes? Wie war es dazu gekommen, welche politisch-ideologischen und taktischen Fehleinsch\u00e4tzungen beg\u00fcnstigten das Scheitern, wo und wie wurde in jenen verschneiten Februartagen versucht, sich dem ausbreitenden Faschismus entgegen zu stellen, welche Lehren wurden &#8211; vor allem f\u00fcr den Widerstand gegen den Faschismus zwischen 1934 und 1945 &#8211; daraus gezogen?&#8220;<br \/>\nDer Versuch einer historischen Einordnung ohne sozialdemokratische Verkl\u00e4rung und revolutionsromatischer Mythifizierung &#8211; im Politdiskubeisl am Mittwoch 20.02.08 um 20 Uhr im EKH.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Ebenfalls am Mittwoch findet die inzwischen 95. Demonstration von EHE OHNE GRENZEN statt. Wie jede Woche am Mittwoch um 17 Uhr vor dem Innenministerium Herrengasse 7.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 21.2. ist der UNESCO-Tag der so genannten Muttersprache. Diesen Tag hat der \u00d6sterreichische Geh\u00f6rlosenbund zum Anlass genommen, um \u00f6ffentlich f\u00fcr bilingualen Unterricht zu demonstrieren. Geh\u00f6rlose Sch\u00fcler_innen brauchen Unterricht in ihrer so genannten Muttersprache &#8211; der \u00d6sterreichischen Geb\u00e4rdensprache. Der politische <span class=\"excerpt-dots\">&hellip;<\/span> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/nochrichten.net\/?p=170\"><span class=\"more-msg\"><\/p>\n<p align=\"right\"><i><b>WEITERLESEN \u25ba<\/b><\/i><\/p>\n<p><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kurznachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/nochrichten.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}