{"id":146,"date":"2007-12-18T23:10:12","date_gmt":"2007-12-18T21:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=146"},"modified":"2007-12-20T23:10:28","modified_gmt":"2007-12-20T21:10:28","slug":"nachrichten-18-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=146","title":{"rendered":"Nachrichten 18. Dezember"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Arigona bleibt, Platter geht&#8220; nennt sich ein B\u00fcndnis, das sich anl\u00e4sslich der Weigerung von Innenminister Platter, Familie Zogaj humanit\u00e4ren Aufenthalt zu gew\u00e4hren, gebildet hat. Das B\u00fcndnis lehnt die unmenschliche Abschiebepraxis ab und ruft f\u00fcr kommenden Mittwoch, 17 Uhr zur Demonstration vor dem Innenministerium am Wiener Minoritenplatz auf. Das B\u00fcndnis lehnt au\u00dferdem das derzeit geltende Fremden- und Asylrecht ab.<\/p>\n<p>Am B\u00fcndnis sind neben sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Schulbesuchenden-, Studierenden und Jugendorganisationen auch u.a. Asyl in Not beteiligt.<\/p>\n<p>Zeit: Mittwoch, 19. Dezember 2007, 17 Uhr Ort: vor dem Innenministerium, Minoritenplatz, 1010 Wien<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Mit den Stimmen der Regierungsparteien SP\u00d6 und \u00d6VP hat der Nationalrat am 06.12.2007 das Sicherheitspolizeigesetz (SPG), das Grenzkontrollgesetz und das Polizeikooperationsgesetz ge\u00e4ndert. Damit erh\u00e4lt die \u00f6sterreichische Polizei eine F\u00fclle neuer Befugnisse. F\u00fcr besonderen Unmut bei den im Parlament vertretenen Oppositionsparteien sorgte die umfassende Ab\u00e4nderung der seit Oktober 2007 bekannten Novelle wenige Stunden vor der Abstimmung.<\/p>\n<p>Gegen diese Beschl\u00fcsse und die Art der Beschlussfassung haben sich mehrere Initiativen gebildet, die zum Widerstand gegen den \u00dcberwachungsstaat aufrufen, die jetzt auf no-racism.net erfreulicherweise \u00fcbersichtlich zusammengefasst dargestellt werden.<br \/>\nIm Rahmen eines &#8222;Demokratischen Salons&#8220; findet alle 14 Tage ein Jour Fixe im Caf\u00e9 Westend statt. .<br \/>\nInformationen dazu gibt es im Internet auf :: reimon.net\/salon.htm<br \/>\nDie Arge Daten startete die Initiative &#8222;Nein zu Internet- und Telefon\u00fcberwachung&#8220;. Mehr dazu :: hier.<br \/>\nEine &#8222;Initiative f\u00fcr den Schutz vor dem \u00dcberwachungsstaat&#8220; haben die Gr\u00fcnen ins Leben gerufen. Unter <a href=\"http:\/\/ueberwachungsstaat.at\">http:\/\/ueberwachungsstaat.at<\/a> kann eine Petition unterschrieben werden.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wird f\u00fcr Mittwoch 19. Dezember 8.30 fr\u00fch zu einer 25 Minuten langen Kundgebung vor dem Parlament aufgerufen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/no-racism.net\/article\/2390\/\">http:\/\/no-racism.net\/article\/2390\/<\/a><\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>\u00dcberrascht von der regen Beteiligung zeigten sich jene, die das Gramsci-Symposium am vergangen Wochenende in Wien organisiert haben, an dem rund 200 Menschen teilgenommen haben. Eine Fortsetzung, hei\u00dft es, sei geplant. ORANGE 94.0 bringt eine Aufzeichnung der Podiumsdiskussion &#8222;Vom Alltagsverstand zum Widerstand&#8220; heute um 20 Uhr in der Schiene Politik und Gesellschaft. <a href=\"http:\/\/www.gramsci.at\">http:\/\/www.gramsci.at<\/a><\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>In Genua wurden am 14. Dezember in Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen beim G8-Gipfel in Genua gegen 25 Personen Schuldspr\u00fcche im Gesamtausma\u00df von 110 Jahren Haft ausgesprochen. Eine Demonstration gegen diese Urteile sei f\u00fcr Mittwoch, 19.12.2007, 14 Uhr, S- Bahnstation Rennweg, ist in f\u00fcr uns noch unbest\u00e4tigten Postings im Internet zu lesen.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>19. Dez.: neunerHAUS er\u00f6ffnet drittes Haus<br \/>\nPublished by Gerhard Kettler on Fr., 7. Dezember 2007 in Termine. Closed Edit<br \/>\nDer Verein neunerHAUS er\u00f6ffnet ein drittes Haus in Wien Favoriten, und zwar ganz feierlich mit musikalischer Begleitung durch die \u201eDie Strottern\u201cam Mittwoch, den 19. Dezember um 10 Uhr statt.<br \/>\nIm neunerHAUS Kudlichgasse finden 60 ehemals obdachlose Personen, die den Alltag ohne Unterst\u00fctzung nicht mehr bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, dauerhaft ein neues Zuhause. Oberstes Ziel sind die Erhaltung vorhandener F\u00e4higkeiten und &#8211; ganz im Sinn der neunerHAUS-Philosophie &#8211; die Wahrung pers\u00f6nlicher<br \/>\nFreiheiten.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Omaru &#8211; eine afrikanische Liebesgeschichte und Buchpr\u00e4sentation &#8222;Nicht alle Weipen<\/p>\n<p>*kinokis mikrokino #147*<br \/>\n*Dienstag, 18. Dezember, 19.00*<\/p>\n<p>kinokis mikrokino # 147: filmvorf\u00fchrung (omaru &#8211; eine afrikanische<br \/>\nliebesgeschichte, A 1955) und buchpr\u00e4sentation, dienstag 18.12.2007,<br \/>\n19h, depot, breite gasse 3, 1070 wien (ank\u00fcndigung siehe unten)<\/p>\n<p>*\u201dEndlich ein Afrikafilm ohne Wei\u00dfe\u201d *<\/p>\n<p>*Filmvorf\u00fchrung von Omaru \u2014 eine afrikanische Liebesgeschichte (A 1955) *<\/p>\n<p>*und Buchpr\u00e4sentation: Vida Bakondy\/Ren\u00e9e Winter: \u201cNicht alle Wei\u00dfen<br \/>\nschie\u00dfen\u201d. *<\/p>\n<p>*Afrikarepr\u00e4sentationen im \u00d6sterreich der 1950er im Kontext von<br \/>\n(Post-)Kolonialismus *<\/p>\n<p>*und (Post-)Nationalsozialismus, Studienverlag 2007.*<\/p>\n<p>1954 reist ein 5-k\u00f6pfiges \u00f6sterreichisches Filmteam unter der Leitung<br \/>\ndes Regisseurs Albert Quendler und des \u201cGro\u00dfwildj\u00e4gers\u201d und<br \/>\n\u201cAfrikaforschers\u201d Ernst A. Zwilling ins koloniale Kamerun. Das Ergebnis<br \/>\nder achtmonatigen Dreharbeiten im Norden und Extremen Norden Kameruns<br \/>\nist der 1955 fertig gestellte Dokumentar-Spielfilm \u201cOmaru \u2014 eine<br \/>\nafrikanische Liebesgeschich te\u201d, der in der zeitgen\u00f6ssischen Presse als<br \/>\nFilm, der \u201cendlich Afrika ohne schie\u00dfende Wei\u00dfe\u201d zeige, gefeiert wurde.<\/p>\n<p>Die Konstruktion eine \u201cauthentischen Afrika\u201d wu rde nicht zuletzt mit<br \/>\nHilfe der Unsichtbarmachung von Wei\u00dfsein und wei\u00dfen (kolonialen) Spuren<br \/>\nversucht.<\/p>\n<p>Auch durch die Verkn\u00fcpftheiten mit den Biographien des beratenden<br \/>\n\u201cAfrikaforschers\u201d Ernst A. Zwilling und des Regisseurs Albert Quendler<br \/>\nstehen die hergestellten (Film-)Bilder und Narrationen im historischen<br \/>\nKontext kolonialrevisionistischer nationalsozialistischer Bestrebungen<br \/>\nin \u00d6sterreich und des spektakul\u00e4ren Vorf\u00fchrens von \u201cdem Anderen\u201d.<\/p>\n<p>Vida Bakondy und Ren\u00e9e Winter besch\u00e4ftigten sich seit 2001 mit dem von<br \/>\nder \u00f6sterreichischen Filmhistoriographie bisher kaum beachteten Film<br \/>\n\u201cOmaru \u2014 eine afrikanische Liebesgeschichte\u201d, seinen<br \/>\nProduktionsbedingungen und Rezeptionsm\u00f6glichkeiten. Dieses Projekt<br \/>\nf\u00fchrte sie 2007 auch nach Kamerun, an die Produktionsorte des Films, wo<br \/>\nGespr\u00e4che vor Ort wiederum neue Blicke auf diese \u00f6sterreichische<br \/>\nProduktion er\u00f6ffneten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Arigona bleibt, Platter geht&#8220; nennt sich ein B\u00fcndnis, das sich anl\u00e4sslich der Weigerung von Innenminister Platter, Familie Zogaj humanit\u00e4ren Aufenthalt zu gew\u00e4hren, gebildet hat. 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