{"id":122,"date":"2007-12-06T14:21:55","date_gmt":"2007-12-06T12:21:55","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=122"},"modified":"2007-12-06T14:21:55","modified_gmt":"2007-12-06T12:21:55","slug":"depot-10-14dez-2007-termine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=122","title":{"rendered":"Depot 10.-14.Dez. 2007 Termine"},"content":{"rendered":"<p>Montag, 10. Dezember, 19.00<br \/>\nJeder Kunst ihre Krise? Neue Medienkunst<br \/>\nPodiumsdiskussion<\/p>\n<p>Internationale Ausstellungen und Festivals widmen sich der Medienkunst, gelehrt<br \/>\nwird sie an zahlreichen Kunstuniversit\u00e4ten und erforscht an extra f\u00fcr sie<br \/>\ngegr\u00fcndeten Instituten und Organisationen. Trotzdem: Neuerdings mehren sich<br \/>\nBef\u00fcrchtungen, die neue Medienkunst bef\u00e4nde sich in einer Krise oder zumindest,<br \/>\nangeblich ignoriert von der zeitgen\u00f6ssischen Kunstszene, im Ghetto.<br \/>\n?Elektronische Kunst, ein fr\u00fches Synonym f\u00fcr neue Medienkunst, befindet sich in<br \/>\nder Krise. Auch der ?virtuellen Kunst? und der ?net.art? geht es nicht anders.?<br \/>\n(Geert Lovink in: Neue Medienkunst. Das coole Obskure, Lettre international 74,<br \/>\n2006). Kann geholfen werden?<\/p>\n<p>Dieter Daniels, Ludwig Boltzmann Institut Medien.Kunst.Forschung, Linz<br \/>\nKatharina Gs\u00f6llpointner, LOOP. Institut f\u00fcr systemische Medienforschung, Wien<br \/>\nMargarete Jahrmann,  ZHdK Hochschule der K\u00fcnste, Z\u00fcrich<br \/>\nPeter Pakesch, Landesmuseum Joanneum, Kunsthaus Graz<br \/>\nModeration: Sonja Bettel, matrix \u00d61<\/p>\n<p>Dienstag, 11. Dezember, 18.30<br \/>\nFighting Against Multiple Oppression: Lesbian-Feminist Peace Activism in Israel<br \/>\nVortrag und Diskussion<\/p>\n<p>Hannah Safran, Wissenschaftlerin aus Haifa, ist Friedensaktivistin und<br \/>\nfeministische Aktivistin. Ausgehend von den Wurzeln lesbischer Organisierung in<br \/>\nder israelischen Frauenfriedensbewegung thematisiert sie am Beispiel der<br \/>\nLGBT-Organisation Kvisa Sh&#8217;chora die Verkn\u00fcpfung verschiedener<br \/>\nUnterdr\u00fcckungsformen und Befreiungsk\u00e4mpfe sowie Allianzen und Grenzziehungen<br \/>\nzwischen Frauen-, Lesben- und Friedensbewegung.<\/p>\n<p>Hannah Safran, University of Haifa, Israel<\/p>\n<p>Mittwoch, 12. Dezember, 10.00 ? 13.00<br \/>\nK\u00fcnstlerInnen auf der Flucht<\/p>\n<p>K\u00fcnstlerInnen auf der Flucht sucht Ateliers, Ausstellungsr\u00e4ume und<br \/>\nArbeitsmaterialien f\u00fcr migrierte K\u00fcnstlerInnen. Projektpr\u00e4sentation und<br \/>\nWorkshop mit der mongolischen K\u00fcnstlerin Showkh Enkhtumen.<\/p>\n<p>Anmeldung f\u00fcr den Workshop mit Showkh Enkhtumen erbeten an depot@depot.or.at.<\/p>\n<p>Mittwoch, 12. Dezember, 18.30<br \/>\nReder revisited. Vorgeschichte und Folgen eines \u00f6sterreichischen Handschlags<br \/>\nPodiumsdiskussion<\/p>\n<p>1944 ver\u00fcbten Angeh\u00f6rige der SS-Division ?Reichsf\u00fchrer SS? ein Massaker im<br \/>\nGebiet der italienischen Ortschaft Marzabotto. Der Kommandeur, der \u00d6sterreicher<br \/>\nWalter Reder, wurde nach dem Krieg von einem italienischen Gericht zu<br \/>\nlebenslanger Haft verurteilt. Bis zu seiner Entlassung 1985 setzte sich das<br \/>\ngesamte \u00f6sterreichische politische Spektrum f\u00fcr seine Freilassung ein und der<br \/>\ndamalige Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager begr\u00fc\u00dfte Reder<br \/>\npers\u00f6nlich als ?letzten \u00f6sterreichischen Heimkehrer?. 2008 entsendet<br \/>\nGEDENKDIENST erstmals eine\/n Freiwillige\/n nach Marzabotto. Ein Anlass zu<br \/>\nfragen: Was ist da eigentlich passiert? Was hat sich seither ge\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Friedhelm Frischenschlager, Europ\u00e4ische F\u00f6deralisten \u00d6sterreichs,<br \/>\nVerteidigungsminister a. D.,<br \/>\nBarbara T\u00f3th, Historikerin und Journalistin<br \/>\nModeration: Marianne Enigl, Journalistin, Profil<\/p>\n<p>Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit GEDENKDIENST.<\/p>\n<p>Donnerstag, 13. Dezember, 19.00<br \/>\nKunst zwischen \u00d6ffentlich und Privat<br \/>\nPodium<\/p>\n<p>Seit geraumer Zeit werden auch in \u00d6sterreich k\u00fcnstlerische Projekte abseits der<br \/>\n\u00f6ffentlichen Hand finanziert und Sammlungen von privaten und wirtschaftsnahen<br \/>\nEinrichtungen aufgebaut. Doch wie zuverl\u00e4ssig ist das Engagement von<br \/>\nUnternehmen in Bezug auf zeitgen\u00f6ssische Kunst, vor allem auch, wenn diese<br \/>\nsperrig und gesellschaftskritisch ist? Und wie entwickelt sich generell das<br \/>\nVerh\u00e4ltnis von \u00d6ffentlichem und Privatem in diesem Bereich? Es gilt, die<br \/>\nSituation und die Perspektiven in Wien und \u00d6sterreich zu diskutieren.<\/p>\n<p>Dieter Bogner, bogner.cc die Museumsplaner<br \/>\nHans-Peter Wipplinger, artphalanx<br \/>\nKatharina Boesch, section a<\/p>\n<p>Freitag, 14. Dezember, 19.00<br \/>\nunpolitisch ? politisch:  Wien und die Musik<br \/>\nPodiumsgespr\u00e4ch<\/p>\n<p>Verflechtungen von Musik und Politik in kultur- und gesellschaftspolitischer<br \/>\nHinsicht sind, gerade in Wien, auf eine subtile Art und Weise pr\u00e4sent. Zum<br \/>\neinen wird Musik als ?hohe Kunst? abgehoben vom Politischen propagiert und<br \/>\ngleichzeitig dient sie gezielt dazu, eine kulturelle und politische Identit\u00e4t<br \/>\nzu konstruieren und diese auch nach au\u00dfen hin zu verkaufen. Wie sich diese<br \/>\nStrategien und generell das Verh\u00e4ltnis von Kunst und Politik in Wien historisch<br \/>\nentwickelt haben und was die Hintergr\u00fcnde daf\u00fcr sind, wird unter anderem anhand<br \/>\ndes Selbstbildes der Musikstadt Wien oder der politischen Dimension der Wiener<br \/>\nPhilharmoniker diskutiert.<\/p>\n<p>Martina Nussbaumer, Kulturwissenschafterin<br \/>\nCornelia Szabo-Knotik, Musikwissenschafterin<br \/>\nFritz Tr\u00fcmpi, Historiker<br \/>\nModeration: Dominik Portune, Philosoph<\/p>\n<p>Depot<br \/>\nBreitegasse 3<br \/>\nA-1070 Wien<br \/>\nTel: +43 1 522 76 13<br \/>\nwww.depot.or.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 10. Dezember, 19.00 Jeder Kunst ihre Krise? Neue Medienkunst Podiumsdiskussion Internationale Ausstellungen und Festivals widmen sich der Medienkunst, gelehrt wird sie an zahlreichen Kunstuniversit\u00e4ten und erforscht an extra f\u00fcr sie gegr\u00fcndeten Instituten und Organisationen. 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