{"id":111,"date":"2007-11-26T17:47:40","date_gmt":"2007-11-26T15:47:40","guid":{"rendered":"http:\/\/nochrichten.net\/?p=111"},"modified":"2007-11-26T17:58:26","modified_gmt":"2007-11-26T15:58:26","slug":"nachrichten-26-november-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nochrichten.net\/?p=111","title":{"rendered":"Nachrichten 26. November 2007"},"content":{"rendered":"<p>Schlagzeilen:<\/p>\n<ul>\n<li> 100 bis 150 FrauenLesbenM\u00e4dchen beteilgten sich am Sonntag in Wien, Wind und Wetter trotzend, an der Demonstration gegen M\u00e4nnergewalt an Frauen und M\u00e4dchen.<\/li>\n<li>Mehrere Festnahmen gab es am Donnerstag bei Protesten in Graz gegen eine Veranstaltung der FP\u00d6 mit dem Fraktionschef des rechtsextremen fremdenfeindlichen belgischen Vlaams Belang Filip Dewinter, Markus Beisicht von der rechtspopolistischen Liste &#8222;Initiative Pro-K\u00f6ln&#8220; und Andreas M\u00f6lzer, dem Herausgeber der rechtsextremen Zeitschrift Zur Zeit.<\/li>\n<li>Nach nur kurzer Begutachtungsfrist soll am 6.12.2007 die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Verschlechterung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes im Parlament durchgezogen werden. Deshalb findet am 27.11.um 15 Uhr vor dem Parlament eine Demonstration statt.<\/li>\n<li>Umweltinitiativen wie VIRUS und &#8222;Rettet die Lobau&#8220; rufen f\u00fcr den Klimaaktionstag am 8. Dezember zu einem &#8222;Warn- und Informationscamp&#8220; in Stopfenreuth auf. Beginn ist zu High Noon am 8. Dezember, das geplante Ende am 9. Dezember um ca. 17 Uhr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Details:<!--more--><\/p>\n<p>100 bis 150 FrauenLesbenM\u00e4dchen beteilgten sich am Sonntag in Wien, Wind und Wetter trotzend, an der Demonstration gegen M\u00e4nnergewalt an Frauen und M\u00e4dchen. Los ging die Demo beim Schubh\u00e4fn am Hernalser G\u00fcrtel. Ende war am Brunnenmarkt.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Mehrere Festnahmen gab es am Donnerstag bei Protesten in Graz gegen eine Veranstaltung der FP\u00d6 mit dem Fraktionschef des rechtsextremen fremdenfeindlichen belgischen Vlaams Belang Filip Dewinter, Markus Beisicht von der rechtspopolistischen Liste &#8222;Initiative Pro-K\u00f6ln&#8220; und Andreas M\u00f6lzer, dem Herausgeber der rechtsextremen Zeitschrift Zur Zeit.<br \/>\nDie urspr\u00fcnglich im &#8222;Heimatsaal&#8220; des Landesmuseeums geplante Veranstaltung war von Vize-Landeshauptmann Flecker von der SP\u00d6 urspr\u00fcnglich verhindert, dann allerdings blo\u00df in den &#8222;Gotensaal&#8220; der &#8222;Akademischen S\u00e4ngerschaft Gothia&#8220; verlegt worden. Vor dem Veranstaltungsgeb\u00e4ude fanden sich ca 100 antifaschistische GegendemonstrantInnen ein, die den Zugang zum &#8222;Gotenhaus&#8220; versperrten.<br \/>\nAls die Polizei den  Rechtsextremen den Weg frei machte, kam es zu Rangeleien, im Zuge derer mehrere Protestierende verhaftet wurden, von denen zwei \u00fcber die gesetzlich festgeschriebenen maximal 48 Stunden hinaus bis Montag festgehalten wurden.<br \/>\nAus Protest gegen die unlegitimierten polizeilichen Ma\u00dfnahmen und allgemein gegen Versuche rechter Stimmungmache wurde f\u00fcr Montag, 26. November, 16:00 eine weitere Demonstration organisiert.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Aktuelle Copyright-Entwicklungen haben in der Kunst neue Konfliktstellungen hervor gebracht. W\u00e4hrend die Einen an einer restriktiven Handhabung festhalten, sehen Andere darin eine Bedrohung der k\u00fcnstlerischen Freiheit. Die Kunsthalle Wien stellt sich der Diskussion mit Copyright-KritikerInnen, am Di., 27. November 2007, 19.30 Uhr  Kunsthalle Wien project space, Treitlstra\u00dfe 2, 1040 Wien. Das Gespr\u00e4ch f\u00fchren Bettina Leidl (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin) und Thomas Mie\u00dfgang (Kurator) mit Christian von Borries (Komponist und Dirigent, Berlin; Projekte u.a. &#8222;Musikmissbrauch&#8220;) und Felix Stalder (Soziologe und Medienwissenschafter, Z\u00fcrich\/Wien; Projekte u.a. Kunstfreiheit.ch). Moderation: Martin Wassermair (Kulturrat \u00d6sterreich)<br \/>\nDi., 27. November 2007, 19.30 Uhr  Kunsthalle Wien project space, Treitlstra\u00dfe 2, 1040 Wien.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Nach nur kurzer Begutachtungsfrist soll am 6.12.2007 die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Verschlechterung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes seit Bestehen der zweiten Republik von der gro\u00dfen Koalition im Parlament durchgezogen werden.<br \/>\nDeshalb findet am 27.11. (aus Anlass der Behandlung der AlVG-Novelle im zust\u00e4ndigen Ausschuss) vor dem Parlament eine Demonstration statt:<br \/>\nIn Ketten gelegte &#8222;Arbeitslose&#8220; werden von Gusenbauer, Molterer, Hundstorfer, Bartenstein, Haberzettl, Leitl &amp; Co vor sich her getrieben, w\u00e4hrend &#8222;AMS-BetreuerInnen und \u2013TrainerInnen&#8220; die Arbeitssklaven &#8222;positiv aktivieren&#8220; und ihnen &#8222;das richtige Feeling&#8220; f\u00fcr Zwangsma\u00dfnahmen und Schikanen vermitteln.<br \/>\nEine Protestnote kann unter <a href=\"http:\/\/www.gewerkschaftsplattform.org\">http:\/\/www.gewerkschaftsplattform.org<\/a> unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nEine Auswahl der geplanten Verschlechterungen:<\/p>\n<p>* Private PersonalvermittlerInnen sollen vollen Zugriff auf die Daten der Arbeitslosen erhalten und Jobs unter Androhung existenzgef\u00e4hrdenden Totalsperren des Arbeitslosengeldes (eine Versicherungsleistung!) \/ der Notstandshilfe vermitteln k\u00f6nnen &#8211; schlecht bezahlte Jobs sollen so vermehrt den betroffenen Menschen aufgedr\u00fcckt werden.<br \/>\n* De facto unbegrenzte Wegzeiten sollen zumutbar werden<br \/>\n* Kinderbetreuungspflichten soleln nur noch bis zum 6. Lebensjahr anerkannt werden<br \/>\n* Es soll verst\u00e4rkt in unsichere\/schlechter bezahlte Jobs in Personalleasingfirmen vermittelt werden<br \/>\nInsgesamt l\u00e4uft die Arbeitsmarktpolitik der gro\u00dfen Koalition unter Alfred Gusenbauer und Martin Bartenstein darauf hinaus, gut bezahlte regul\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnsise unter Druck zu setzen und durch schlechter bezahlte, prekarisierte Arbeitsverh\u00e4ltnisse zu ersetzen. Somit sind alle sog. ArbeitnehmerInnen von den Verschlechterungen des AlVG betroffen!<br \/>\nMit der Mogelpackung &#8222;Grundsicherung&#8220; sollen weiters auch SozialhilfebezieherInnen unter das versch\u00e4rfte AMS-Zwangsregim gezwungen werden.<br \/>\nGesammelte Informationen und Aktionsm\u00f6glichkeiten vermutlich etwa ab 27.11. Vormittag unter <a href=\"http:\/\/www.arbeitslosennetz.org\">http:\/\/www.arbeitslosennetz.org<\/a><br \/>\nDie Kundgebung gegen die AlVG-Novelle findet unter anderem organisiert von AmSand, der Werkstatt f\u00fcr Frieden und Solidarit\u00e4t und der Plattform f\u00fcr k\u00e4mpferische und demokratische Gewerkschaftspolitik am 27. November ab 15 Uhr vor dem Parlament statt.<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Die B\u00fccher von Karl Marx helfen, die \u00f6konomische Wirklichkeit auch heute noch zu erkl\u00e4ren. Das will ein vom Gegenstandpunkt-Verlag veranstalteter Vortrag anhand von Originalzitaten vorf\u00fchren. Der Vortrag wird einf\u00fchrende Argumente zur Kritik des Kapitalismus, wie sie dem Studium von &#8222;Das Kapital&#8220; zu entnehmen sind, enthalten sowie ein paar ungewohnte Gedanken \u00fcber Arbeit und Bed\u00fcrfnis, Geld und Nutzen, Kapital und Arbeit, materiellen und kapitalistischen Reichtum sowie \u00fcber den Gegensatz zwischen diesen Paaren, die unsere heutige Welt beinahe f\u00fcr Synonyme h\u00e4lt.<br \/>\n&#8222;Was von Marx zu lernen w\u00e4re: Alles N\u00f6tige \u00fcber Arbeit und Reichtum im Kapitalismus\u201c. Ein Vortrag von Dr. Peter Decker, Redakteur des Gegenstandpunkt-Verlags und Autor des Buches \u201eDas Proletariat\u201c.<br \/>\n29. 11. 2007, 19:00, Universit\u00e4t Wien, Hauptgeb\u00e4ude, HS 28, Dr. Karl Lueger Ring 1, 1010 Wien<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen \u00fcber die Veranstaltung gibt es auf der Homepage <a href=\"http:\/\/www.gegenargumente.at\">http:\/\/www.gegenargumente.at<\/a><\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Klimapolitik habe bisher versagt, dringend notwendige Ma\u00dfnahmen im Energie und Verkehrsbereich wie nachfrageseitige Ma\u00dfnahmen, Wegekosten, \u00d6ffentlicher Verkehr, Redimensionierung des Stra\u00dfenbaus, werden unterlassen, stattdessen werden mit &#8222;Alibi-Aktionen&#8220; Aktivit\u00e4t vorget\u00e4uscht, befinden Umweltinitiativen wie VIRUS und &#8222;Rettet die Lobau&#8220; und rufen daher f\u00fcr den Klimaaktionstag am 8. Dezember zu einem &#8222;Warn- und Informationscamp&#8220; in Stopfenreuth auf. Beginn ist zu High Noon am 8. Dezember, das geplante Ende am 9. Dezember um ca. 17 Uhr.<\/p>\n<p>Unter dem Deckmantel einer &#8222;klimafreundlichen Schifffahrt&#8220; werde mit teils kontraproduktiven Bauma\u00dfnahmen die Donau umgestaltet  &#8211; in der geplanten Form verkehrspolitisch wirkungslos und langfristig nachteilig f\u00fcr Donauauen und Grundwasser, kritisiert VIRUS, und weiter: Unter dem Schlagwort &#8222;Donaukraftwerk Hainburg f\u00fcr den Klimaschutz&#8220; versuchten im heurigen Jahr in einer schon lange nicht mehr dagewesenen konzertierten Aktion VertreterInnen von Wirtschaft, Politik und der Regulierungsbeh\u00f6rde E-Control revisionistische Stimmung zu machen &#8211; energiepolitisch sinnlos, f\u00fcr die Auen t\u00f6dlich und ein Angriff auf das Symbol f\u00fcr den bisher gr\u00f6\u00dften Erfolg der Umweltbewegung.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wuk.at\/virus\/\">http:\/\/www.wuk.at\/virus\/<\/a><\/p>\n<p>Erreichbar ist Stopfenreuth heute wie damals mit der S7 bis Bad Deutsch Altenburg und von dort zirka 3,5 km zu Fu\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlagzeilen: 100 bis 150 FrauenLesbenM\u00e4dchen beteilgten sich am Sonntag in Wien, Wind und Wetter trotzend, an der Demonstration gegen M\u00e4nnergewalt an Frauen und M\u00e4dchen. 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