Sep 242007
 

Beim mobilitätsfest der gemeinde wien zum anlass des autofreien tags konnte unter anderem die autobahnplanungs-, bau- und betreibergesellschaft asfinag ihre pläne für noch mehr autobahnen und schnellstraßen präsentieren. Den vorstellungen von einem umweltverträglichen verkehr näher kamen eine fahrraddemo mit rund 300 teilnehmerInnen sowie ein von unabhängigen aktivistInnen organisierter rasen am ring, auf dem sich bis zu 350 Menschen ausbreiteten.

>>Audiobeitrag

Am 1. Oktober soll das erste große Bioethanolwerk Österreichs in Pischelsdorf (Bezirk Tulln) in Betrieb gehen. Die Agrana will dort jährlich 200.000 Kubikmeter Bioethanol zur Verwendung als Biosprit oder Benzinzusatz erzeugen. Die dafür notwenige Menge an Rohstoffen ist gewaltig: 520.000 Tonnen Weizen, Kukuruz oder Rüben. Ralf Leonhard warnt in der „Anderen Zeitung“ vor einer Gefährdung von Umwelt und weltweiter Nahrungssicherheit. Die Substitution fossiler Treibstoffe durch sogenannten Biosprit sei weder ökologisch noch nachhaltig, so Leonhard in der „Anderen Zeitung“.

>>Bericht in DieAndereZeitung

 Posted by on Mo., 24. September 2007 at 18:47
Sep 242007
 

Von 5. bis 18. Oktober ist der Film „Kurz davor ist es passiert“von Anja Salomonowitz im Gartenbaukino zu sehen. Einige dieser Vorstellungen werden von speziellen Diskussionsveranstaltungen zum Thema Frauenhandel begleitet. Am 15. Oktober steht nach der Vorstellung Justizministerin Dr.in Maria Berger für eine Diskussion zur Verfügung.

 

 

»Kurz davor ist es passiert« ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem globalen Phänomen des Frauenhandels. Anja Salomonowitzs Film basiert auf realen Erzählungen gehandelter Frauen, aus denen die Regisseurin ein dokumentarisches Drehbuch erarbeitet hat. Die Geschichten werden nicht von SchauspielerInnen, sondern von Menschen nacherzählt, die mit den Ereignissen und Orten des Films in einer Beziehung stehen könnten: ein Zöllner, eine Dorfbewohnerin, ein Bordell-Kellner, eine Diplomatin und ein Taxi-Chauffeur. Frauenhandel findet nicht nur in den finsteren Gegenden dieser Welt statt, sondern hier, in unserer Stadt, vor unseren Augen.

 

 Posted by on Mo., 24. September 2007 at 18:40
Sep 152007
 

Wie jede Woche findet auch an diesem Mittwoch von 17 bis 18 Uhr die Kundgebung von Ehe ohne Grenzen vor dem Innenministerium statt. Gefordert wird unter anderem die konsequente Anerkennung des Rechtes auf Familienleben nach der Europäischen Menschenrechtskonvention und das bedingungslose Aufenthalts- und Arbeitsrecht für drittstaatsangehörige EhepartnerInnen von ÖsterreicherInnen, kurz und überhaupt: die durchgehende Wahrung der Menschenrechte in der Fremdenpolitik dieses Landes.

 Posted by on Sa., 15. September 2007 at 12:20
Sep 152007
 

Freitag, 21.9.
Critical Mass fährt weiter und weiter voller Schwung. Wie jeden dritten Freitag im Monat treffen sich am 21. September wieder hunderte RadlerInnen, um ein buntes lautes rollendes Fahrradfest zu feiern. Treffpunkt 16.30 am Margaretenplatz.

Ein Rasen am Ring gibt es am Autofreien Tag, am 22. September. Gefordert wird die autofreie Stadt, gezeigt werden dessen Vorzüge mit einem für alle offenen Picknick auf Rasenflächen, die die Raser- und Staustrecke Ring bedecken werden! Am Samstag ab 14 Uhr am Ring vor dem Heldenplatz.

Dieses Strassenfest feiern Critical Mass, Virus, Lobauer Frühling und IG-Fahrrad. Sie verstehen dies auch als Alternative zum sogenannten Mobilitätsfest der Stadt Wien am gleichen Tag, wo die ständige Huldigung der Wiener Verkehrsplanung an den Autoverkehr Ihren Höhepunkt findet, indem die Stadt Wien am autofreien Tag just mit Arbö, ÖAMTC und Asfinag ein Mobilitätsfest feiert.

 Posted by on Sa., 15. September 2007 at 12:14
Sep 152007
 

Zu einem der größten Neonazi-Ansammlung der letzten Zeit entwickelte sich der unter anderem von der FPÖ unterstützte Marsch gegen eine angebliche Moschee am Freitag in Wien 20. Rund 200 als organisierte Neonazis erkennbare Personen befanden sich unter den zirka 700 DemonstrantInnen, die damit offenbar kein Problem hatten. An der antirassistischen Gegendemonstration beteiligten sich lediglich rund 150 Menschen.

Gegen das Ulrichsbergtreffen, das auch dieses Jahr unter Beteiligung vielfältiger Organisationen von SS-Veteranen bis zum Österreichischen Bundesheer stattfindet, begannen in Celovec/Klagenfurt die bis zum 16. September anberaumten Aktionstage. Informationen auf u-berg.at.

 Posted by on Sa., 15. September 2007 at 12:02