Sep 262007
 

135 ArbeiterInnen die seit dem 10. Juli 2007 ihre Fahrradfabrik im im thüringischen Nordhausen besetzt halten, haben beschlossen, die Produktion von Fahrrädern in Selbstverwaltung wieder aufzunehmen. Dafür müssen bis zum 2. Oktober verbindlich 1.800 Bestellungen für Fahrräder einlangen. Wer sich in Wien an einer Sammelbestellung beteiligen möchte, kann dies noch diese Woche tun: einfach mit 200 Euro zu einer der folgenden Veranstaltungen kommen:

Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr, Altes AKH Hof 2, GEWI
Freitag zwischen 15:00 und 20:00 Uhr, Kostnixladen 5, Zentagasse 26
Samstag LETZTER TERMIN zwischen 18:00 und 20:00 Uhr
im Ammerlinghaus (beim Allgemeinen Syndikats Treffen)
7, Stiftgassse 8, Raum 4

 

Die für 30. September geplante Kundgebung anlässlich der drohenden iranischen Atombewaffnung und der Geschäfte österreichischer Firmen mit dem iranischen Regime erregt den Zorn von Neonazis: Im Heimatschutz-Forum aus dem Umfeld des Bundes Freier Jugend (BFJ) weist ein „Heimdall“ unter dem Titel „Judendemo in Wien“ auf die Kundgebung hin. Ein User mit dem bezeichnenden Nickname „Brandsatz“ fragt dann, ob man „Gegenaktivitäten“ setzen solle. Daraufhin schlägt „Heimdall“ vor, die „Palitücher aus[zu]packen und Antiimps [zu] unterstützen“. Die Neonazis planen offenbar, an der Gegenkundgebung des antiimperialistischen und pro-islamistischen ArbeiterInnenstandpunktes teilzunehmen.

Die Kundgebung gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und europäischen Förderer findet am Sonntag, 30. September 2007 um 18 Uhr am Stephansplatz statt. Aufgerufen wird von Café Critique und Israelitischer Kultusgemeinde.

http://www.stopthebomb.net/de/index.php

Ein Symposium zum Thema „Die islamische Republik Iran – Analyse einer Diktatur“ beginnt bereits am 29. September.
http://cafecritique.priv.at/IranSymposium.html

 Posted by on Mi., 26. September 2007 at 14.44
Sep 252007
 

2,6 Milliarden Menschen müssen ohne sanitäre Einrichtungen auskommen. Auch in Österreich ist die sanitäre Grundversorgung oft mangelhaft. Darauf macht der EcoSanClub mit der Wanderausstellung „Sanitation is Dignity“ der German Toilet Organization aufmerksam, die noch bis zum 30. September auf dem Campus der Universität Wien rund um die Uhr und kostenlos besucht werden kann.
http://sanitation-is-dignity.org/

 Posted by on Di., 25. September 2007 at 13.22
Sep 252007
 

Kurt Krickler von der HOSI-Wien wurde vom europäischen Dachverband der Veranstalter von Lesben- und Schwulenparaden, EPOA, bei dessen Tagung in Stockholm neuerlich in den Vorstand gewählt. Außerdem wurde die Lizenz für EuroPride 2010 an Warschau und damit zum ersten mal an eine osteuropäische Stadt vergeben. Im kommenden Jahr ist Stockholm Austragungsort des Euro-Pride.

http://www.hosiwien.at/?p=867

Der in Wien geborene und seit 1949 in Frankreich lebende Philosoph und Publizist Andre Gorz ist zusammen mitseiner Ehefrau Dorine in den Freitod gegangen. Mit seinen Werken „Abschied vom Proletariat“ und „Wege ins Paradies“, aber auch anderen Schriften hat Andre Gorz in eine Richtung gedacht, die später von der Wertkritik aufgegriffen wurde.

http://www.streifzuege.org/i_neu.html

In Innsbruck wurde am vergangenen Wochenende das Kulturzentrum „p.m.k“ neuerlich Ziel eines Angriffs der rechtsextremen Szene. Mehrere vermummte Rechtsextreme marschierten in Ketten auf das Lokal zu, zerstörten mit Müllcontainern das gläserne Portal und warfen Glasflaschen in den Barbereich.

http://at.indymedia.org/de/node/3047

 Posted by on Di., 25. September 2007 at 12.35
Sep 252007
 

Am Samstag, den 29. September ab 15 Uhr bittet Julius Deutschbauer zum Lesen und Handarbeiten im Zirkel

… in die Bibliothek ungelesener Bücher im brick-5, Herklotzgasse 21 in Wien 15

Thema: einsam

Samstag, 29. 9. 7 ab 15 Uhr

18 Uhr: Lesung von Florian Huber

 Posted by on Di., 25. September 2007 at 11.46
Sep 242007
 

Beim mobilitätsfest der gemeinde wien zum anlass des autofreien tags konnte unter anderem die autobahnplanungs-, bau- und betreibergesellschaft asfinag ihre pläne für noch mehr autobahnen und schnellstraßen präsentieren. Den vorstellungen von einem umweltverträglichen verkehr näher kamen eine fahrraddemo mit rund 300 teilnehmerInnen sowie ein von unabhängigen aktivistInnen organisierter rasen am ring, auf dem sich bis zu 350 Menschen ausbreiteten.

>>Audiobeitrag

Am 1. Oktober soll das erste große Bioethanolwerk Österreichs in Pischelsdorf (Bezirk Tulln) in Betrieb gehen. Die Agrana will dort jährlich 200.000 Kubikmeter Bioethanol zur Verwendung als Biosprit oder Benzinzusatz erzeugen. Die dafür notwenige Menge an Rohstoffen ist gewaltig: 520.000 Tonnen Weizen, Kukuruz oder Rüben. Ralf Leonhard warnt in der „Anderen Zeitung“ vor einer Gefährdung von Umwelt und weltweiter Nahrungssicherheit. Die Substitution fossiler Treibstoffe durch sogenannten Biosprit sei weder ökologisch noch nachhaltig, so Leonhard in der „Anderen Zeitung“.

>>Bericht in DieAndereZeitung

 Posted by on Mo., 24. September 2007 at 18.47