Okt 062007
 

“ LIVE FAST – DIE YOUNG“ – ATEMOLSES MUSIKTHEATER ÜBER EIN LEBEN MIT HIV

In „Live fast – die young“ (ab 14 Jahren), die erste gelb! – Uraufführung der neuen Theatersaison, erzählt das PopUp-Theater in Kooperation mit DSCHUNGEL WIEN die bemerkenswerte Geschichte des 19-jährigen Patricks, der das Extreme, das Risiko, in seinem Dasein sucht und gegen Zieheltern, Berufsberater und Psychiater aufbegehrt. Das Feuer, das hinter seinen Rippen brennt, ist sein Antriebsmotor und dieser läuft auf Hochtouren. Doch hinter all dieser Wachsamkeit ist auch Trauer vorhanden, eine tiefe Sensibilität, die sich noch nicht äußern kann und will und die ihn jederzeit verletzbar macht. Patrick ist seit seiner Geburt HIV positiv … Dieses atemlose, dynamische und gefühlvolle Musiktheater entstand im Rahmen von „schreibzeit“, einer Prosa- und Dramatikwerkstatt und wird nun unter der Regie von Zeno Stanek in Szene gesetzt.

Die Termine: Mi. 17. OKT. 20:00 PREMIERE / Do. 18. Okt. 10:30 + 20:00 / Fr. 19. Okt. 10:30 + 20:00 / Sa. 20. Okt. 20:00

Unkonventionell, engagiert, pulsierend, frech! – mit gelb! stellt DSCHUNGEL WIEN auch in der vierten Theatersaison junge Menschen, ihre Wünsche und Sehnsüchte, ihre Suche nach und das Finden von Antworten, den Alltag oder „ganz normalen Wahnsinn“ ins Zentrum des Bühnengeschehens.

„SCHWIMMER IM TREIBSAND“ – VOM 23-JÄHRIGEN WIENER AUTOR BENEDICT THILL

Mit „Schwimmer im Treibsand“ (ab 16 Jahren) hat der junge Wiener Autor Benedict Thill (1984), inspiriert durch die Kurzgeschichten von Raymond Carver, ein Stück für das TheaterFOXFIRE geschrieben über die Frage: wie kommt man mit den Folgen zurecht, wenn die Vergangenheit sich in der Gegenwart auswirkt und auf manchmal erstaunliche Weise die Zukunft in Gang setzt. So überschneiden sich auf immer neue Weise die verschiedenen Lebensentwürfe der sieben ProtagonistInnen und es entsteht immer wieder jene Treibsand-Situation, in der die Welt ihre Konsistenz verändert: zu flüssig, um darauf zu stehen; zu fest, um darin zu schwimmen. Aber es ist nicht die Lust am Untergang, die hier erzählt wird, sondern der Triumph erst im Treibsand das Schwimmen gelernt zu haben.

Die Termine: Mi. 24. Okt. 10:30 + 19:30 / Do. 25. Okt. 10:30 + 19:30 / Fr. 26. Okt. 19:30 / Sa. 27. Okt. 19:30

FAUST RELOADED – für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene

„Sex and crime“ interessiert die Leute, sonst nichts! Schließlich fragen ja immer alle nach dieser Gretchen, Gretchen, Gretchen! Dabei war der ganze Skandal nichts anderes als eine Verkettung unglücklicher Umstände: die Sache mit der Überdosis für die kränkliche Mutter, der Notwehrakt gegen den militanten Bruder und erst die Kindstötung… Aber Faust hat mit all dem wirklich nichts zu tun, oder doch? Von Di. 16. bis Fr. 19. Okt jeweils 10:00 + 19:30 sowie Sa. 20. Okt. 19:30 wandelt Hubertus Zorell unter der Regie von Norman Taylor auf den „Abwegen“ von Goethe`s Faust. Für junges Publikum ab 14 Jahren!

AUF DEN SPUREN VON WILHELM BUSH UND EIN MONSTERMÄSSIGES SCHAUSPIEL FÜR KINDER UND FAMILIEN

Am Mi 03. Okt. 16:30 zeigt das 2003 gegründete Tanztheater Springschuh unter der Choreografie von Isabel M. Nowak die Uraufführung von „Maxima und Moritza“. Maxima und Moritza sind Freundinnen und ziemlich frech. Gemeinsam necken sie so gut wie jede Person, die in ihrer Nähe ist. Dafür haben sie ihr Repertoire an altbewährten Streichen, wie zum Beispiel Käfer in ein Bett zu tun, eine Brücke zu zersägen, damit jemand ins Wasser fällt oder Hähnchen zu essen, die ihnen nicht gehören. Doch Maxima hat dieses Mal einen ganz neuen Streich im Kopf, für den sie schon fleißig am Vorbereiten ist… Ob der neue Streich funktioniert? Und kann sich ein Leben, das aus Spaß besteht, auch verändern? Ein Stück über Freundschaft und über ein klein bisschen Erwachsen werden, und um die Bewahrung des inneren Kindes.

Tanztheater für junges Publikum ab 6 Jahren: Mi. 03. Okt. 16:30 PREMIERE / Do. 04. Okt. 10:30 + 16:30 / Fr. 05. Okt. 10:30 + 16:30 / Sa. 06. Okt. 16:30 / So. 07. Okt. 16:30

ZWEI MONSTER

Vom Streit zweier gigantischer Wesen, davon berichtet die Wienpremiere „Zwei Monster“. In dem von szene bunte wähne produzierten Stück begibt sich die mit dem STELLA 2007.Darstellender.Kunst.Preis ausgezeichnete Regisseurin Yvonne Zahn an die Ost- wie auch Westseite eines großen Berges. Denn dort haust ein rotes bzw. ein blaues Monster. Beide sind zwar stark und gefährlich, aber was es eigentlich bedeutet ein richtiges Monster zu sein, darüber haben beide so ihre eigenen Vorstellungen. Und eines Tages entbrennt der große Streit und man weiß nicht wer den ersten Stein geworfen hat, aber plötzlich fliegen so lange riesige Felsbrocken hin und her, bis der ganze Monsterberg zerstört ist. Da sitzen sie nun auf einmal nebeneinander und sehen sich zum ersten Mal!

Ein „monstermäßiges“ Schauspiel für Kinder ab 4 Jahren: Mi. 24. Okt. 10:00 / So. 25. Okt. 10:00 / Fr. 26. Okt. 16:30 / Sa. 27. Okt. 16:30 / So. 28. Okt. 16:30

FRANCEDANSE EUROPE / Autriche: Nouvelle Vague: EINE NEUE TANZWELLE AUS FRANKREICH

02. OKT. BIS 14. OKT.

CULTURESFRANCE, die Auslandskulturagentur der französischen Regierung, wählt von Di. 02. Okt. bis SO. 14. Okt. die Tanzstadt Wien und das Tanzquartier Wien in Zusammenarbeit mit DSCHUNGEL WIEN und Institut Français nach Brüssel zum neuen Partner der Tanzreihe FranceDanse Europe.

Gemeinsam mit dem DSCHUNGEL WIEN wählte das Tanzquartier Wien einen speziellen Fokus: es wurden französische ChoreografInnen und KollegInnen gebeten, Arbeiten von KünstlerInnen zu empfehlen, die bislang über Frankreich hinaus noch wenig bekannt sind. Ziel dieser spannenden Recherche war die Suche nach den neuesten Tendenzen im französischen Tanz. So werden nun im DSCHUNGEL WIEN zwei Performances für Jugendliche zu sehen sein, die eines gemeinsam haben: das die eigene Identitätssuche.

Am Mi. 10. Okt. 19:30 zeigt die aus Paris stammende Anne Nguyen die auf den Break Dance basierende Österreichpremiere „Square Roots – [Quadratwurzel]“ für ein junges Publikum ab 15 Jahren. Anne Nguyens Vater stammt aus dem Vietnam und ihre Mutter aus einer spanisch-französischen Familie. Im wortwörtlichen „Vaterland“ ist sie noch nie gewesen und die „Vatersprache“ spricht sie auch nicht. In [Quadratwurzel] begibt sie sich nun auf eine Suche nach den eigenen Wurzeln. Zwei Tage später, am Fr. 12. Okt. 19:30 präsentiert Hamid Ben Mahi die Österreichpremiere von „Chronic(s)“ – seine erste Performance, in der er tanzt und spricht und die eigene Erinnerungen an sein Elternhaus, an Algerien, an Sport und HipHop erzählt. Für junges Publikum ab 13 Jahren!

 Posted by on Sa., 6. Oktober 2007 at 01:23