Apr 302013
 

Vor zwölf Jahren startete in Mailand erstmalig eine EuroMayDay-Parade, die jene neuen Arbeits- und Lebensverhältnisse in den Blick nahm, die von den offiziellen Repräsentant_innen der Arbeiter_innen unbeachtet blieben und bleiben. Prekäre Arbeitsformen wie vor allem Haus- und Carearbeit, die abseits von feministischen Bewegungen keine Thematisierung fanden, wurden in der MAYDAY-Bewegung aufgenommen. Erstmalig wurde die Prekarisierung weiter Teile der jeweiligen Bevölkerungen angesprochen und gemeinsam mittels einer Parade sichtbar gemacht.
Auch 2013 wird auch in Wien zu einer Parade aufgerufen. Drei aus der Vorbereitungsgruppe erklären in einem Studiogespräch in der ZIP-FM-Lokalausgabe, warum:

http://cba.fro.at/109522

 Posted by on Di., 30. April 2013 at 00:08
Apr 302013
 

Zirka 15 Menschen bettelten am Samstag, den 27. April auf der Mariahilfer Straße rund um den Gerngroß um Menschenrechte für Bettler_innen. Warum, das erklären sie für die ZIP-FM-Lokalausgabe:

http://cba.fro.at/109521

 Posted by on Di., 30. April 2013 at 00:04
Apr 302013
 

Während Teile der österreichischen Politik und Öffentlichkeit den Umzug der Aktivist_innen der Refugee-Protestbewegung ins Servitenkloster als vermeintlich harmonisches Ende missverstehen, droht zahlreichen der am Protest beteiligten Refugees die Abschiebung – vor allem nach Pakistan. Für 625 Personen, darunter Flüchtlinge aus dem Servitenkloster, haben die Behörden bei der pakistanischen Botschaft um Reisedokumente für Abschiebungen angesucht. Asylanträge pakistanischer Staatsbürger_innen werden fast durchgängig negativ beschieden.

Vor dieser Situation sehen sich die Refugees gezwungen, diese Problemaktik wieder etwas weiter in die öffentliche Aufmerksamkeit zu rücken und kündigen neue Aktionen bei – bspw. bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche:

http://cba.fro.at/109265

 Posted by on Di., 30. April 2013 at 00:00
Apr 222013
 

Der Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, der 17. April, wurde in Wien heuer auf Initiative der Solidarisch Landwirtschaftenden SoliLa und der Wagenburg Gänseblümchen mit der Bepflanzung eines fahrbaren Gemüsegartens im Sigmund-Freud-Park gefeiert.

Die Wagenburg Gänseblümchen wird in diesen Tagen erneut von ihrem Platz in der künftigen Seestadt Aspern zu vertreiben versucht. Dies sei nur ein Beispiel einer Stadtpolitik, die experimentelle, kreative Wohnformen am liebsten vertreiben würde, steht im gemeinsamen Aufruftext. Die Gänseblümchen würden sich aber genauso wenig vertreiben lassen wie
SoliLa diesen Frühling landlos bleiben werde. Mit der Aktion im Sigmund-Freud-Park wollte SoliLa einen schmackhaften Vorgeschmack auf ihre für 4. Mai geplante Landnahme bieten, bei der ein Stück Land wiederangeeignet werden soll. WoWieWannWarum steht rechtzeitig auf http://17april.blogsport.eu/

Radiobeitrag: http://cba.fro.at/109195

 Posted by on Mo., 22. April 2013 at 21:29
Apr 222013
 

Seit einigen Jahren sterben weltweit immer mehr Bienenvölker. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Landschaft wird immer monotoner. Dadurch verlieren Bienen ihre Lebens- und Futtergrundlage. Immer weniger blühende Blumen, Gräser, Sträucher und Bäume bedeuten weniger vielfältige Nahrung. Parasiten und Krankheiten machen Bienen zusätzlich das Leben schwer. Auf Äckern und in Gärten werden zudem giftige Chemikalien zur Schädlingsabwehr oder Unkrautbekämpfung eingesetzt. Viele davon sind für Bienen giftig.
Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich macht sich auf EU-Ebene dafür stark, dass das von der EU-Kommission vorgeschlagene Verbot von für Bienen tödlichen Pestizide zu Fall gebracht wird. Greenpeace fordert, dass auch Österreich für dieses Verbot stimmt, und startete eine Petition, die auf http://bienenschutz.at/ unterstützt werden kann. Jutta Matysek sprach mit der Greenpeace-Sprecherin für nachhaltige Landwirtschaft, Dagmar Urban.

 Posted by on Mo., 22. April 2013 at 21:27