Sep 222011
 

Bereits zum fünften Mal wurde am 22. September anlässlich des autofreien Tags auf einem Stück der Wiener Ringstraßen Rollrasen verlegt und Rasen am Ring ganz anders zelebriert wie sonst an dieser Stelle.

2011 war diese Aktion zuerst zum ersten Mal von der Polizei untersagt worden, weil sie den Verkehr behindere, und das Monate nach der Anmeldung und zwei Tage vor der geplanten Durchführung. Einen Tag später wurde eine neuerliche Anmeldung, für einen Ringstraßenabschnitt ein paar Meter weiter, doch wieder akzeptiert.

Letzendlich kamen – möglicherweise aufgrund der durch die Untersagung gestiegene öffentliche Aufmerksamkeit – mehr Menschen als je zuvor. Seriöse Zahlen gibt es aufgrund der ständigen Fluktuation nicht.

Der Rasen am Ring lag letztendlich nicht wie in den Vorjahren am Burgring, nicht wie geplant am Parkring, sondern letztendlich am Opernring. Zusätzlich fand eine „Gehzeugdemo“ statt.

Am Vortag des Rasens am Ring kritisierten Aktivist_innen im Gespräch mit Jutta Matysek, dass das Versammlungsrecht in Wien offenbar nur mehr nach politischer Intervention in Anspruch ausgeübt werden kann, präsentieren ihre Anliegen und stellen ihre Forderungen.

>>Interviews von Jutta Matysek für die ZIP-FM-Lokalausgabe

Während der Aktion zeigte sich die wieder in die Rolle der Aktivistin und Mitorganisatorin geschlüpfte Jutta Matysek im Gespräch mit Gerhard Kettler zufrieden.

>>Interview mit Jutta Matysek und Wolfgang Rehm (Virus) für die ZIP-FM-Lokalausgabe

 Posted by on Do., 22. September 2011 at 20.06
Sep 052011
 

Anfang September meldete die Arena, dass der Verein Forum Wien Arena für die im September geplanten Veranstaltungen überraschend keine Bewilligung bekommen habe. Ein Konzert am 1. September wurde ins Beisl verlegt, eine Veranstaltung am Samstag musste abgesagt werden. Alle weiteren Termine schienen ungewiss. Verlangt wurde von der MA 36 ein Bauzustandsbefund. Für dessen Ausstellung zuständig ist die MA 34. Die aber wollte ihn nicht ausstellen. Daraufhin versuchte die MA 13 zwischen MA 34 und MA 36 zu vermitteln. Auch die Grünen nahmen Kontakt mit den zuständigen Stellen auf, um allfällige Kommunikationsmängel zu klären und auf eine rasche Lösung zu drängen, wie Klaus Werner-Lobo sagte.
Und tatsächlich: Nach einem Gespräch mit dem Büro der Stadträtin Ulli Sima wurden Montag sämtliche Ansuchen um Veranstaltungsgenehmigungen für September genehmigt.
Die Gründe, die zu der telefonischen Absage geführt haben, bleiben weiterhin unklar – allerdings wurde der Arena versichert, dass kein vorsätzliches Handeln, für die Probleme verantwortlich ist. Auf Facebook war auf der binnen kürzeste von fast 20.000 Personen gelikten Seite „Die Arena darf nicht sterben“ spekuliert worden, ob es sich um eine Zermürbungsstrategie mit dem Ziel der Schließung handelt.
Wir sprachen mit Markus Oralek, dem Obmann des Vereins Forum Wien Arena, darüber, was da los ist.

>>Telefoninterview für ZIP-FM-Lokalausgabe auf Radio Orange 94,0

Mehr Infos: >>http://www.arena.co.at

 Posted by on Mo., 5. September 2011 at 19.25