Okt 292008
 

Maskierte Burschenschafter und andere Rechtsextreme attackierten am 29. Oktober eine Demonstration gegen

die Angelobung des Rechtsextristen Martin Graf zum dritten Nationalratspräsidenten. Die antifaschistische Demonstration hatte sich während der beinah regelmäßigen Protestkundgebung gegen den sogenannten „Farbenbummel“ deutsch-völkischer Burschenschafter auf der Rampe der Uni Wien spontan gebildet, indem die Teilnehmer_innen in Richtung Parlament loszogen. Einige sich dabei maskierende Burschenschafter folgten der Demonstration.

Quelle und Detailinfos: Aussendung der ÖH Uni Wien:
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 Posted by on Mi., 29. Oktober 2008 at 13:16
Okt 272008
 

In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober kam es zu einem organisierten Naziüberfall auf ein antifaschistisches Fest im ersten Wiener Gemeindebezirk. Rund zehn Neonazis versuchten gegen 00:20 die Räumlichkeiten des linken Kulturvereins W23 in der Wipplingerstraße 23 zu stürmen und begannen wahllos in die Menge der anwesenden Personen zu prügeln. Nur durch das besonnene Vorgehen der Anwesenden konnte Schlimmeres verhindert werden, die Neonazis wurden innerhalb kürzester Zeit hinausgedrängt. Es gab zwei Leichtverletzte und geringen Sachschaden.

(Text Aussendung des W23)

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 Posted by on Mo., 27. Oktober 2008 at 13:52
Okt 202008
 

Unter dem Motto „Luxus her für eine Nacht!“ wurde am Freitagabend gegen 21 Uhr das ehemalige „Post- und Telegraphenamt“ am Börseplatz 1 in der Wiener Innenstadt für kurze Zeit in Selbstverwaltung übernommen. Von Anfang an war geplant, es lediglich für eine Nacht zum Feiern nutzen zu wollen. Gegen 22 Uhr tauchte Paulus Manker auf, welcher bis zum 7. September ein interaktives Theater in diesen Räumen veranstaltet und dort noch Requisiten gelagert hatte, berichtet die Gruppe Freiraum. Der Versuch, mit ihm zu verhandeln, habe mit einer Räumungsdrohung geendet. Die feiernden Besetzenden zogen daher weiter, eigentlich in Richtung altes AKH, entschieden sich dann aber doch unterwegs in der Spitalgasse, ein schon einmal besetztes Haus noch einmal zu besuchen, und dort den Rest der Nacht zu verbringen.

Mehr Informationen gibt es auf http://freiraum.lnxnt.org/

In Graz wurde am Freitagabend zum mittlerweile fünften Mal ein ungenutztes Haus in der Merangasse 55 wieder belebt. Die Initiative für ein autonomes soziales Zentrum in Graz, Projekt A-Z, setzte nach eigenen Worten ein Zeichen der Selbsthilfe gegen Raum- und Wohnungslosigkeit vieler Gruppen und Einzelpersonen. Am Montagnachmittag wurde das Haus von der Polizei geräumt. Eine Person wurde festgenommen, befindet sich aber wieder auf freiem Fuß.

Mehr Informationen gibt es auf http://freiraum.lnxnt.org/

 Posted by on Mo., 20. Oktober 2008 at 18:14
Okt 202008
 

Nach vielen gescheiterten Versuchen, einen runden Tisch mit allen Entscheidungsträger_innen der Stadt Wien und Betroffenen herbeizufuehren, ergriff die IG Kultur Wien die Initiative und entwickelte ein gangbares Lösungskonzept für kleine und mittlere Initiativen. Dieses wurde am Montag vorgestellt.

Es fehle nicht an Lösungsvorschlägen, es mangele am politischen Willen der Stadt Wien, eine Lösung zu finden, mit der nicht nur der Gewista und der Kultur:Plakat GmbH gedient ist. Eine zufriedenstellende Lösung könne keine sein, die von Gewista Generaldirektor Karl Javurek mittels OTS-Aussendung diktiert wird, so Martin Just, Obmann der Interessengemeinschaft Kultur Wien.

In der heutigen Pressekonferenz präsentierten die IG Kultur Wien und die IG Freie Theaterarbeit ein Lösungsmodell für Wien, das die Forderung nach 9.000 freien Flächen beinhaltet. 9.000 freie Flächen für kleine Kulturinitiativen und -veranstalterInnen, um den tatsächlichen Bedarf decken zu können und die Wahrnehmung der kulturellen Vielfalt im öffentlichen Raum wieder zu ermöglichen. Dieses Lösungsmodell sei allerdings ohne begleitende Marktöffnung für Freie Plakatierer undenkbar.

Mehr Informationen:
http://www.igkulturwien.net/cgi-bin/news/page.pl?id=172

Die gesamte Pressekonferenz zum Anhören:
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10923

 Posted by on Mo., 20. Oktober 2008 at 17:56
Okt 172008
 

Vom 21. bis 23.10 werde in der Hainburger Kulturfabrik erneut um die Zukunft von Donau und Donau-Auen gerungen, berichtet die Umweltorganisation Virus. Im vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren zum „Flussbaulichen Gesamtprojekt“ der „via donau“ sei drei Tage lang eine mündliche Verhandlung anberaumt. Wie die Umweltorganisation VIRUS betont, stehen gleich zehn Umwelt- und Naturschutzorganisationen dem Vorhaben in seiner derzeit geplanten Form ablehnend gegenüber. Vorgeblich der Verbesserung der Schifffahrt dienenende harte Eingriffe in den Flusslauf würden die Aulandschaften und die Trinkwasserversorgung zum Beispiel in Stopfenreuth gefährden. Zudem würde die Zweckmäßigkeit der geplanten Maßnahmen einer genaueren Überprüfung nicht standhalten.

Ältere Beiträge auf nochrichten.net zu diesem Thema:
http://nochrichten.net/?s=stopfenreuth

Ältere ZIP-FM-Lokalbeilage von einer befristeten symbolischen Aubesetzung zu diesem Thema im Dezemer 2007:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=20076

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 Posted by on Fr., 17. Oktober 2008 at 12:53