Feb 262008
 

Zu einer antifaschistischen Protestkundgebung am Hannovermarkt im 20. Bezirk ruft die SLP für Dienstag den 26.2. um 17.30 auf. Im Rahmen der Kundgebung sollen auch Nazi-Sprüche entfernt werden, die in der Nacht von 23. auf 24. Feber 2008 im Haus der Bundessprecherin der SLP, Sonja Grusch, gesprayt worden sind. Sonja Grusch ist den Rechtsextremen als Anmelderin verschiedener antifaschistischer Kundgebungen bekannt, unter anderem hatte sie die Gegendemonstration zum antiislamischen Marsch in der Dammstraße angemeldet. Den Einschüchterungsversuchen der Nazis möchte sie sich nicht beugen. Vielmehr werde sie und die SLP auch weiterhin gegen Nazis und Rassist_innen aktiv sein, so Grusch. Daher auch die Kundgebung am Dienstag, 26. 2., 17.30 am Hannovermarkt. [in der Sendung: Livegespräch mit Sonja Grusch]

+++

Vom 28. Februar bis 1. März 2008 findet in Wien – im Rahmen von TAMPEP (TAMPEP ist ein pan-europäisches Forschungs- und Interventionsnetzwerk zur
Informations-, Beratungs- und Gesundheitspräventionsarbeit für Migrantinnen
in der Sexarbeit) – ein General Meeting statt, bei dem über 60
Vertreter_innen von Migrant_innen- und Prostituiertenberatungsstellen,
Sexarbeiter_innen und andere Expert_innen aus dem europäischen Raum die
aktuellen europäischen Veränderungen und Herausforderungen im Bezug auf
Sexarbeit diskutieren. Die internationale Präsenz von Expert_innen im Bereich Sexarbeit soll auch dazu genutzt werden, um öffentlich für die Rechte von Sexarbeiter_innen aufzutreten. Es geht im besonderen um die volle rechtliche Gleichstellung mit anderen Erwerbstätigen und die Entkoppelung des Regelungsbereichs der Prostitution aus den Anstands- und Sittennormen.

Deshalb gibt es unter dem Motto „Sexarbeiter_innen haben Lust … auf ihre Rechte!“
eine Kundgebung am Samstag, 1. März 2008 um 15.00 Uhr
vor dem Parlament.
Die Sichtbarkeit und Öffentlichkeit der Kundgebung soll durch Transparente sowie
rote Regenschirme (als Symbol für Schönheit und Widerstand) verstärkt
werden!

+++

Seit 25 Jahren veranstaltet das Grete-Jost-Komitee eine antifaschistische Kundgebung im Gedenken an die Widerstandskämpfer_innen gegen den österreichischen, spanischen und deutschen Faschismus, sowie all die Opfer, die der Faschismus verursacht hat: Holocaust, Zwangsarbeit und Krieg.
So auch heuer: am Samstag, 1. 3. 2008, 14.00 Uhr
Ort: Gedenktafel für Grete Jost, Baumg. 39 (Rabenhof), 1030 Wien

Gedenkansprachen halten NR a. D., Leitender Sekr. des ÖGB i. P. Prof. Alfred Ströer
(Sozialdemokratische Freiheitskämpfer)
Irma Trksak (KZ-Verband)

Die Einleitung spricht:
Susanne Empacher (Grete Jost Komitee, Bezirksrätin der KPÖ)

Im Anschluss gibt es eine Gedenkfeier „Leben im Widerstand – Erinnern heute“ im
Sektionslokal der SPÖ, Wildganshof, Leberstr. 2a, 1030 Wien

+++

Am Fr., 29.2. findet das erste Frauenfest in der I:DA statt!

FRAUENBANDEN!!!

ab 20uhr oder so –mit bands, cocktails, auflegerei etc….

frauen/mädchen/lesben/trans* – only!

+++

Die Petition SOS-ÜBERWACHUNGSSTAAT gegen die Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes geht in den Endpurt. Am kommenden Mittwoch, den 27. Februar, werden die Initiator_innen von SOS-Überwachungsstaat die Petition samt Unterschriften offiziell an die Nationalratspräsidentin zur Behandlung im Parlament übergeben. Bislang haben 24.000 Personen unterschrieben. Wer das auch noch schnell machen möchte, kann dies noch schnell auf http://www.ueberwachungsstaat.at/ machen.

+++

1.
Österreichische Netzwerktagung zu interkulturellen Gärten

8.
– 9. März 2008,

Ort:
VWV Kunst und Kommunikation/Werkstätte
Kunstberufe (Bockkeller),Gallitzinstraße1, 1160 Wien.

Interkulturelle Gärten als Gemeinschaftsgärten von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Nachbarschaftsgärten, Orte der Begegnung, die Anknüpfungspunkte bilden, um in Austausch zu treten und die Möglichkeiten bieten, Mangelerfahrungen auszugleichen und über den Gartenzaun hinaus miteinander in Kontakt zu treten.
Das sind Vorstellungen von Initiativen derer es auch in Österreich schon einige gibt. Und diese halten von 8. bis 9. März eine Tagung ab, im VWV Kunst und Kommunikation/Werkstätte Kunstberufe (Bockkeller),Gallitzinstraße1, 1160 Wien.
Die Tagung richtet sich an bestehende als auch sich in Planung befindende Garteninitiativen, aber auch an potentielle Gärtner_innen und überhaupt Menschen, die allgemein am Thema interessiert sind.
Infos u.a. auf http://www.viacampesina.at/cms/sterreichweit/1.-sterreichische-netzwerktagung-interkulturelle-g.html

+++

Am Mittwoch, den 27. Feber findet im EKH der mittlerweile 6. Teil des Workshops Schengen (z)erstellen statt, und zwar von 17:00-20:00 Uhr in der Medienwerkstatt im EKH. Der Workshop ist auch offen für neue Menschen und neue Ideen, …

Schon zum 6. Mal mal finden im Rahmen des Workshops inhaltliche
Auseinandersetzungen mit den Themen Grenzen, Schengen, Überwachung, …
statt. Anhand von verschiedenen Materialien werden die Auswirkungen der
Schengenerweiterung beleuchtet. Bisher ging’s um
Überwachung, Geschichte des Grenzsystems, verstärkte Kontrollen, den
Diskurs von rechts, den nicht endenden Bundesheereinsatz, rassistische
Hetze, Berichterstattung in den Medien, Abschiebungen, Widerstand dagegen,

Dieses mal wird die im Teil 5 begonnene Medienanalyse fortgesetzt. Im
Hinblick auf die Schengenerweiterung stellen sich u.a. folgende Fragen:
Wer fühlt sich wodurch betroffen, welche Feindbilder werden geschaffen,
welche (restriktiven) Maßnahmen werden angewandt, wie werden diese im
öffentlichen Diskurs gerechtfertigt? Anhand von ausgewählten Artikeln wird
nach Antworten auf diese und weitere Fragen gesucht.

Dieses mal gibt es in Anschluss an den Workshop die subversive Kantine mit
veganer Vokü, zwei Kurzfilme „Der Kampf der Gewalten“ und seine
„Namenlosen Helden“ mit anschließender Diskussion in der Medienwerkstatt.
Weitere Infos:
http://no-racism.net/article/2442
und
http://www.med-user.net/ekh

+++

Im November und Dezember 2006 blockierten bekanntlich Umweltschützer_innen
Probebohrungen zur „Lobau-Autobahn“. In der Folge kam es zu Gesprächen zwischen Umweltorganisationen und Bürger_innenitiativen sowie Vertreter_innen der Länder Wien und Niederösterreich und des Bundes über Ansätze einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Dieser sogenannte „Runde Tisch“ hätte in eine
„Verkehrspolitische Konferenz“ münden sollen, um die Ergebnisse des Runden Tisches zu präsentieren, diskutieren und ggf. politisch abzusegnen. Der Runde Tisch wurde von den NGOs aber beendet, weil von den Gesprächspartner_innen der NGOs die Arbeit an den vereinbarten Themen verweigert wurde und nach ihrer Sicht fundamentale Prinzipien der fairen Zusammenarbeit nicht eingehalten worden waren. Aufgrund der – wie sie sagen – unverändert hohen Dringlichkeit einer klimavertäglichen Raumplanungs- und Verkehrspolitik, haben sich
Aktive von Global 2000, Greenpeace, VIRUS, BI Rettet die Lobau und BI Marchfeld-Großenzersdorf nun entschlossen, selbst eine „Verkehrspolitische Konferenz“ zu veranstalten.

Mit dieser Konferenz am 4. März sollen die Bemühungen um eine klimafreundliche
Verkehrs- und Raumordnungspolitik speziell in der Ostregion aber
auch der daraus ableitbare Kampf gegen die Lobauautobahn wieder einen
kräftigen Impuls erhalten.
Am Dienstag, 4. März ab 9.00 Uhr in der Früh im Albert-Schweitzer-Haus. Das komplette Programm gibt es auf: http://www.lobau.org/pdf/KRVProgramm2.pdf

 Posted by on Di., 26. Februar 2008 at 20.39
Feb 252008
 

Lokalbeilage:

Zu einer antifaschistischen Protestkundgebung am Hannovermarkt im 20. Bezirk ruft die SLP für Dienstag den 26.2. um 17.30 auf. Im Rahmen der Kundgebung sollen auch Nazi-Sprüche entfernt werden, die in der Nacht von 23. auf 24. Feber 2008 im Haus der Bundessprecherin der SLP, Sonja Grusch, gesprayt worden sind. Sonja Grusch ist den Rechtsextremen als Anmelderin verschiedener antifaschistischer Kundgebungen bekannt, unter anderem hatte sie die Gegendemonstration zum antiislamischen Marsch in der Dammstraße angemeldet. Den Einschüchterungsversuchen der Nazis möchte sie sich nicht beugen. Vielmehr werde sie und die SLP auch weiterhin gegen Nazis und Rassist_innen aktiv sein, so Grusch. Daher auch die Kundgebung am Dienstag, 26. 2., 17.30 am Hannovermarkt.

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Vom 28. Februar bis 1. März 2008 findet in Wien – im Rahmen von TAMPEP (TAMPEP ist ein pan-europäisches Forschungs- und Interventionsnetzwerk zur
Informations-, Beratungs- und Gesundheitspräventionsarbeit für Migrantinnen
in der Sexarbeit) – ein General Meeting statt, bei dem über 60
Vertreter_innen von Migrant_innen- und Prostituiertenberatungsstellen,
Sexarbeiter_innen und andere Expert_innen aus dem europäischen Raum die
aktuellen europäischen Veränderungen und Herausforderungen im Bezug auf
Sexarbeit diskutieren. Die internationale Präsenz von Expert_innen im Bereich Sexarbeit soll auch dazu genutzt werden, um öffentlich für die Rechte von Sexarbeiter_innen aufzutreten. Es geht im besonderen um die volle rechtliche Gleichstellung mit anderen Erwerbstätigen und die Entkoppelung des Regelungsbereichs der Prostitution aus den Anstands- und Sittennormen.

Deshalb gibt es unter dem Motto „Sexarbeiter_innen haben Lust … auf ihre Rechte!“
eine Kundgebung am Samstag, 1. März 2008 um 15.00 Uhr
vor dem Parlament.
Die Sichtbarkeit und Öffentlichkeit der Kundgebung soll durch Transparente sowie
rote Regenschirme (als Symbol für Schönheit und Widerstand) verstärkt
werden!

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Seit 25 Jahren veranstaltet das Grete-Jost-Komitee eine antifaschistische Kundgebung im Gedenken an die Widerstandskämpfer_innen gegen den österreichischen, spanischen und deutschen Faschismus, sowie all die Opfer, die der Faschismus verursacht hat: Holocaust, Zwangsarbeit und Krieg.
So auch heuer: am Samstag, 1. 3. 2008, 14.00 Uhr
Ort: Gedenktafel für Grete Jost, Baumg. 39 (Rabenhof), 1030 Wien

Gedenkansprachen halten NR a. D., Leitender Sekr. des ÖGB i. P. Prof. Alfred Ströer
(Sozialdemokratische Freiheitskämpfer)
Irma Trksak (KZ-Verband)

Die Einleitung spricht:
Susanne Empacher (Grete Jost Komitee, Bezirksrätin der KPÖ)

Im Anschluss gibt es eine Gedenkfeier „Leben im Widerstand – Erinnern heute“ im
Sektionslokal der SPÖ, Wildganshof, Leberstr. 2a, 1030 Wien

+++

Am Fr., 29.2. findet das erste Frauenfest in der I:DA statt!

FRAUENBANDEN!!!

ab 20uhr oder so –mit bands, cocktails, auflegerei etc….

frauen/mädchen/lesben/trans* – only!

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Die Petition SOS-ÜBERWACHUNGSSTAAT gegen die Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes geht in den Endpurt. Am kommenden Mittwoch, den 27. Februar, werden die Initiator_innen von SOS-Überwachungsstaat die Petition samt Unterschriften offiziell an die Nationalratspräsidentin zur Behandlung im Parlament übergeben. Bislang haben 24.000 Personen unterschrieben. Wer das auch noch schnell machen möchte, kann dies noch schnell auf http://www.ueberwachungsstaat.at/ machen.

+++

Am Mittwoch, den 27. Feber findet im EKH der mittlerweile 6. Teil des Workshops Schengen (z)erstellen statt, und zwar von 17:00-20:00 Uhr in der Medienwerkstatt im EKH. Der Workshop ist auch offen für neue Menschen und neue Ideen, …

Schon zum 6. Mal mal finden im Rahmen des Workshops inhaltliche
Auseinandersetzungen mit den Themen Grenzen, Schengen, Überwachung, …
statt. Anhand von verschiedenen Materialien werden die Auswirkungen der
Schengenerweiterung beleuchtet. Bisher ging’s um
Überwachung, Geschichte des Grenzsystems, verstärkte Kontrollen, den
Diskurs von rechts, den nicht endenden Bundesheereinsatz, rassistische
Hetze, Berichterstattung in den Medien, Abschiebungen, Widerstand dagegen,

Dieses mal wird die im Teil 5 begonnene Medienanalyse fortgesetzt. Im
Hinblick auf die Schengenerweiterung stellen sich u.a. folgende Fragen:
Wer fühlt sich wodurch betroffen, welche Feindbilder werden geschaffen,
welche (restriktiven) Maßnahmen werden angewandt, wie werden diese im
öffentlichen Diskurs gerechtfertigt? Anhand von ausgewählten Artikeln wird
nach Antworten auf diese und weitere Fragen gesucht.

Dieses mal gibt es in Anschluss an den Workshop die subversive Kantine mit
veganer Vokü, zwei Kurzfilme „Der Kampf der Gewalten“ und seine
„Namenlosen Helden“ mit anschließender Diskussion in der Medienwerkstatt.
Weitere Infos:
http://no-racism.net/article/2442
und
http://www.med-user.net/ekh

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Im November und Dezember 2006 blockierten bekanntlich Umweltschützer_innen
Probebohrungen zur „Lobau-Autobahn“. In der Folge kam es zu Gesprächen zwischen Umweltorganisationen und Bürger_innenitiativen sowie Vertreter_innen der Länder Wien und Niederösterreich und des Bundes über Ansätze einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Dieser sogenannte „Runde Tisch“ hätte in eine
„Verkehrspolitische Konferenz“ münden sollen, um die Ergebnisse des Runden Tisches zu präsentieren, diskutieren und ggf. politisch abzusegnen. Der Runde Tisch wurde von den NGOs aber beendet, weil von den Gesprächspartner_innen der NGOs die Arbeit an den vereinbarten Themen verweigert wurde und nach ihrer Sicht fundamentale Prinzipien der fairen Zusammenarbeit nicht eingehalten worden waren. Aufgrund der – wie sie sagen – unverändert hohen Dringlichkeit einer klimavertäglichen Raumplanungs- und Verkehrspolitik, haben sich
Aktive von Global 2000, Greenpeace, VIRUS, BI Rettet die Lobau und BI Marchfeld-Großenzersdorf nun entschlossen, selbst eine „Verkehrspolitische Konferenz“ zu veranstalten.

Mit dieser Konferenz am 4. März sollen die Bemühungen um eine klimafreundliche
Verkehrs- und Raumordnungspolitik speziell in der Ostregion aber
auch der daraus ableitbare Kampf gegen die Lobauautobahn wieder einen
kräftigen Impuls erhalten.
Am Dienstag, 4. März ab 9.00 Uhr in der Früh im Albert-Schweitzer-Haus. Das komplette Programm gibt es auf: http://www.lobau.org/pdf/KRVProgramm2.pdf

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weitere Beiträge:

Kohlekraftwerk Bauplatzbesetzung in Karlsruhe:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=21282

Sozialer Wandel statt Klimawandel! – Klimacamp in Deutschland:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=21249

G8 Gipfel Desaster der Presse:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=21269

 Posted by on Mo., 25. Februar 2008 at 20.38
Feb 212008
 

Kurznachrichten in der Lokalbeilage:

Aus Anlass des UNESCO-Tages der so genannten Muttersprache demonstrierten Hörende und Nichthörende einem Aufruf des Österreichische Gehörlosenbundes folgend am Minoritenplatz für bilingualen Unterricht. Gehörlose Schüler_innen brauchen Unterricht in ihrer Muttersprache, un das ist die Österreichische Gebärdensprache.

Der politische Anlass für die Kundgebung ist der novellierte Lehrplan für Sonderschulen. Der ÖGLB hat in seiner Stellungnahme dazu gefordert, dass Bilingualität als Unterrichtsprinzip aufgenommen wird. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird nun eine Kundgebung abgehalten. Gehörlose Schüler_innen brauchen bilingualen Unterricht, um barrierefreien Zugang zu Bildung zu haben. Nur so kann tatsächliche Gleichberechtigung verwirklicht werden.

Auch ÖVP-Behindertensprecher Dr. Franz-Joseph Huainigg unterstützte das zentrale Anliegen des Österreichischen Gehörlosenbundes. Ebenso wie auch Susanne Jerusalem von den Wiener Grünen. Die Österreichische Gebärdensprache sei zwar 2005 verfassungsrechtlich anerkannt worden, dennoch sehe der geltende Lehrplan für Gehörlosenschulen keinen verpflichtenden bilingualen Unterricht in und Deutsch vor, kritisierte Gemeinderätin.

http://www.oeglb.at/
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8654
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8653

+++

Passend zum so genannten Tag der so genannten Muttersprache die folgende Ankündigung:
Problembereiche des österreichischen Bildungssystems wie
• fehlende Ausbildung und Sensibilität im Umgang mit Mehrsprachigkeit,
• hohe Anforderungen, die an Pädagog_innen durch das System gestellt
werden und für die sie weder Konzept noch Ausbildung haben oder auch
• die fehlende Kontinuität in den Übergängen zwischen den verschiedenen
Bildungseinrichtungen.
sollen in einer Fachtagung „Nachhaltige Sprachförderung“ bearbeitet und diskutiert werden. Diese Tagung findet von 28. –
29. 2. an der Universität Wien statt und wird vom Netzwerk
SprachenRechte (www.sprachenrechte.at) in Kooperation mit der
Universität Wien und den Fachverbänden ÖDaF (Österreichischer Verband
Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache, www.oedaf.at) und verbal (Verband
Angewandte Linguistik, www.verbal.at) veranstaltet und vom BMUKK
unterstützt.

http://www.sprachenrechte.at/

 Posted by on Do., 21. Februar 2008 at 20.38
Feb 202008
 

Am 21.2. ist der UNESCO-Tag der so genannten Muttersprache. Diesen Tag hat der Österreichische Gehörlosenbund zum Anlass genommen, um öffentlich für bilingualen Unterricht zu demonstrieren. Gehörlose Schüler_innen brauchen Unterricht in ihrer so genannten Muttersprache – der Österreichischen Gebärdensprache.

Der politische Anlass für die Kundgebung ist der novellierte Lehrplan für Sonderschulen. Der ÖGLB hat in seiner Stellungnahme dazu gefordert, dass Bilingualität als Unterrichtsprinzip aufgenommen wird. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird nun eine Kundgebung abgehalten. Gehörlose Schüler_innen brauchen bilingualen Unterricht, um barrierefreien Zugang zu Bildung zu haben. Nur so kann tatsächliche Gleichberechtigung verwirklicht werden.

Mehrere gehörlose und hörende Personen werden Gebärden-/Redebeiträge halten, die auch gedolmetscht werden.

Wann: 21. Februar 2008, 11:00; Dauer etwa eine Stunde

Wo: Vor dem Unterrichtsministerium, Minoritenplatz 5, 1014 Wien

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=8639

+++

„Künstler sollen nicht in die Rolle von Bittstellern geraten“, nannte Kunstministerin Claudia Schmied eines ihrer vier wichtigsten Anliegen im Bereich Kunst und Kultur. Am Dienstag Abend im Odeon (Wien) zog die Ministerin Bilanz über ein Jahr Amtszeit. Das bislang unbefriedigende Arbeitsergebnis bei der Novelle des Künstler_innensozialversicherungsfondsgesetzes (KSVFG) dränge aber gerade wieder Künstler_innen in die Rolle von Bittsteller_innen, kritisiert der Kulturrat Österreich.
In der Novelle ist wie bisher ein künstlerisches Mindesteinkommen als Zuschussvoraussetzung vorgesehen. Wer wenig verdient, soll auch in Zukunft keinen Zuschuss zum Pensionsversicherungsbeitrag erhalten oder diesen wieder verlieren. Auch ein umstrittener Rückzahlungsparagraph bleibt bestehen. Allerdings ist eine Reihe von Ausnahmen vorgesehen, in denen der Fonds auf Rückzahlungen wiederum verzichten darf. Die Künstler_innen müssen darum ersuchen, die Entscheidung liegt beim Fonds.
Von einer wirklichen Problemlösung wolle Schmied nichts mehr wissen, meint der Kulturrat Österreich.

__/ Forderungen: Sofortmaßnahmen KSVFG
__/ http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/forderungen/ksvfg

__/ Rechtsgutachten Theo Öhlinger
__/ http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/ksvfg2007/20071212

__/ Stellungnahme des Kulturrat Österreich zum Gesetzesentwurf
__/ http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/stellungnahmen/ksvfgstellung/

+++

Einen Überblick über die Asylpraxis hierzulande bietet die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung am Mittwoch, den 20. Feber im queer. Im Rahmen einer offenen Diskussion sollen zudem mögliche Handlungsspielräume bzw. Gegenstrategien ausgearbeitet werden.

Mit dem Fremdenrechtspaket 2005 sei der momentane Höhepunkt der Repressionen gegenüber Flüchtlingen und Migrant_innen erreicht worden. Offensichtliches Ziel dieses Gesetzes sei die systematische Ausgrenzung von bestimmten „Fremden“. Die Auswirkungen dieser „Ausländer_innen raus“- bzw. „gar nicht erst rein“-Politik äußern sich beispielsweise in der Verfünffachung der Anzahl von Schubhäftlingen, der Verpolizeilichung des Asylverfahrens oder in der Legalisierung ausländischer PartnerInnen in binationaler Ehen, meint die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung.

Mi, 20.2.2008, 20:00
que[e]r. Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

+++

Der 12. Februar 1934 – Die Pflicht zum Widerstand

Am 12.Februar 1934 hatte ausgehend von Linz der bewaffnete Aufstand eines Teils der sozialdemokratischen Arbeiter_innenbewegung gegen den Austrofaschismus begonnen. Im Politdiskubeisl am Mittwoch 20.02.08 um 20 Uhr im EKH wird den Fragen nachgegangen, „Was war dieser verzweifelte und von Militär, Polizei und Heimwehr niedergeschlagene Aufstand des Republikanischen Schutzbundes? Wie war es dazu gekommen, welche politisch-ideologischen und taktischen Fehleinschätzungen begünstigten das Scheitern, wo und wie wurde in jenen verschneiten Februartagen versucht, sich dem ausbreitenden Faschismus entgegen zu stellen, welche Lehren wurden – vor allem für den Widerstand gegen den Faschismus zwischen 1934 und 1945 – daraus gezogen?“
Der Versuch einer historischen Einordnung ohne sozialdemokratische Verklärung und revolutionsromatischer Mythifizierung – im Politdiskubeisl am Mittwoch 20.02.08 um 20 Uhr im EKH.

+++

Ebenfalls am Mittwoch findet die inzwischen 95. Demonstration von EHE OHNE GRENZEN statt. Wie jede Woche am Mittwoch um 17 Uhr vor dem Innenministerium Herrengasse 7.

 Posted by on Mi., 20. Februar 2008 at 20.37
Feb 182008
 

Die zweite Staffel der Kommunikationskampagne Blackaustria 2008 ist angelaufen.

Blackaustria ist eine Kommunikationskampagne zum Abbau von Vorurteilen gegenüber in Österreich lebenden schwarzen Menschen und wurde im Jahre 2007 ins Leben gerufen. Im vorigen Jahr wurden Plakat-Sujets mit schwarzen Personen, die in Österreich leben und als Radio-Moderatorin, Musiker, Filmemacher, Tagesmutter und Studentin tätig sind, porträtiert und in Kontrast zu bestehenden Vorurteilen gesetzt. Bei der Fortsetzung werden negativ besetzte Stereotypen wie Drogendealer_innen, Sozialschmarotzer_innen, Scheinasylant_innen, Scheinehepartner_innen und Taschendieb_innen dargestellt. Damit soll gezeigt werden, ein Vorurteil übergestülpt zu bekommen sei so einfach, wie ein T-Shirt anzuziehen. Die Testimonials, die im Blackaustria T-Shirt auf Plakaten und in Anzeigen posieren, sind Willi Resetarits, Dodo Roscic, Roland Düringer, Kristina Sprenger und Herbert Prohaska bereits stadtweit zu bewundern.

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Im Dezember hat die Initiative Pankahyttn das von der Gemeidne Wien zur Verfügung gestellte Haus Johnstraße 45 bezogen. Danach hörten die Punx von der Gemeinde Wien nichts mehr. So gibt es derzeit keine Verträge, keine Verhandlungstermine, keine Sanierungsarbeiten. Es sei höchste Zeit, dass die Gemeinde endlich ihre jahrelangen Versprechungen einlöst, meint die Initative Pankahyttn, und fordert: „Her mit dem versprochenen Baumaterial!“ 25 Leuten und 15 Hunden stehen 15 Zimmer, 16 Eingangsschlüssel und eine Waschmaschine zur Verfügung. Dringendst benötigtes Baumaterial sei zwar immer wieder zugesagt aber nie zur Verfügung gestellt worden. Ohne die großzügige und solidarische Unterstützung aus der Nachbarschaft wäre es nicht möglich gewesen, das Leben im Haus halbwegs menschenwürdig zu gestalten, so die Punkahyttn-Leute..

Der Punker-Treffpunkt auf der Mariahilfer Straße werde übrigens auch weiter bestehen bleiben, so die Pankahyttn-Punks. Sie fordern daher auch die Aufrechterhaltung der Anlaufstelle des sozialarbeiterischen Projekts ‚axxept‘ in der Windmühlgasse. Und freilich weiterhin: Mietfreies Wohnen für Alle! Verträge fürs EKH her! TüWi bleibt! Movimento zurück! Wagenplatz vor! Alles für Alle!

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Einen Überblick über die Asylpraxis hierzulande bietet die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung am Mittwoch, den 20. Feber im queer. Im Rahmen einer offenen Diskussion sollen zudem mögliche Handlungsspielräume bzw. Gegenstrategien ausgearbeitet werden.

Mit dem Fremdenrechtspaket 2005 sei der momentane Höhepunkt der Repressionen gegenüber Flüchtlingen und Migrant_innen erreicht worden. Offensichtliches Ziel dieses Gesetzes sei die systematische Ausgrenzung von bestimmten „Fremden“. Die Auswirkungen dieser „Ausländer_innen raus“- bzw. „gar nicht erst rein“-Politik äußern sich beispielsweise in der Verfünffachung der Anzahl von Schubhäftlingen, der Verpolizeilichung des Asylverfahrens oder in der Legalisierung ausländischer PartnerInnen in binationaler Ehen, meint die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung.

Mi, 20.2.2008, 20:00
que[e]r. Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

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Der 12. Februar 1934 – Die Pflicht zum Widerstand

Am 12.Februar 1934 hatte ausgehend von Linz der bewaffnete Aufstand eines Teils der sozialdemokratischen Arbeiter_innenbewegung gegen den Austrofaschismus begonnen. Im Politdiskubeisl am Mittwoch 20.02.08 um 20 Uhr im EKH wird den Fragen nachgegangen, „Was war dieser verzweifelte und von Militär, Polizei und Heimwehr niedergeschlagene Aufstand des Republikanischen Schutzbundes? Wie war es dazu gekommen, welche politisch-ideologischen und taktischen Fehleinschätzungen begünstigten das Scheitern, wo und wie wurde in jenen verschneiten Februartagen versucht, sich dem ausbreitenden Faschismus entgegen zu stellen, welche Lehren wurden – vor allem für den Widerstand gegen den Faschismus zwischen 1934 und 1945 – daraus gezogen?“
Der Versuch einer historischen Einordnung ohne sozialdemokratische Verklärung und revolutionsromatischer Mythifizierung – im Politdiskubeisl am Mittwoch 20.02.08 um 20 Uhr im EKH.

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Ebenfalls am Mittwoch findet die inzwischen 95. Demonstration von EHE OHNE GRENZEN statt. Wie jede Woche am Mittwoch um 17 Uhr vor dem Innenministerium Herrengasse 7.

 Posted by on Mo., 18. Februar 2008 at 20.37